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Schachnovelle

Klassiker bei Null Papier

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Die Schachnovelle ist eine Novelle von Stefan Zweig, die er zwischen 1938 und 1941 im brasilianischen Exil schrieb. Es ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk.
2012 bezeichnete der Germanist Rüdiger Görner die Novelle als einen "Glücksfall ausgereifter Erzählkunst".
Die Geschichte spielt an Bord eines Passagierdampfers von New York nach Buenos Aires. Der Ich-Erzähler, ein österreichischer Emigrant, erfährt, dass der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic mit an Bord ist. Er versucht, mit Czentovic Kontakt aufzunehmen.
Null Papier Verlag
Portrait
Im Gymnasium desinteressiert sein Pensum abarbeitend, entdeckt Stefan Zweig mit der Leidenschaft des Heranwachsenden die Künste für sich. Was mit Lesen, Theater-, Galerie- und Konzertbesuchen beginnt, mündet in profunde Kennerschaft und erste eigene Gedichte. Schon im Alter von 19 Jahren ist er Künstler mit jeder Faser seines Seins - unfertig noch, aber ein Künstler.

Am 28. November 1881 geboren, wächst Stefan als jüngerer von zwei Söhnen des begüterten Textilunternehmers Moritz Zweig in Wien auf. Die Familie der Mutter ist international, bei Familientreffen wird Italienisch, Französisch, Deutsch oder Englisch gesprochen. Die jüdische Herkunft spielt dabei keine Rolle, niemand im familiären Umfeld praktiziert die Religion. Erst der gereifte Autor wird sich darüber Gedanken machen, denn auffällig viele der Intellektuellen und Künstler Wiens stammen aus großbürgerlichem, jüdischem Hause.
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 93 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783962816438
Verlag Null Papier Verlag
Dateigröße 1330 KB
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
18
5
1
1
1

Man fängt zu lesen an und kann nicht mehr aufhören!
von einer Kundin/einem Kunden aus Graz am 03.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mich hat dieses Buch begeistert und ich kann es nur weiter empfehlen.

Schlechter Ton
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Die Sprechstimme klingt wie eine Computergesprochene Stimme. Keinerlei Stimmlagen, Höhen und Tiefen. das Buch wird einfach heruntergeleiert und ist unangenehm zum zuhören

Erschreckend aktuell!
von Miri am 22.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was passiert mit einem Menschen, der gezwungen ist, sein Da-Sein auf ständiges WARTEN und MONOTONIE zu reduzieren? Wie lange dauert es bis er in den Wahnsinn getrieben wird. Stefan Zweig zeigt mit seiner Novelle die andere Art des grausamen Folterns des Nationalsozialismus und zwar den psychische Folter! Wie entsteht eine Stumpf... Was passiert mit einem Menschen, der gezwungen ist, sein Da-Sein auf ständiges WARTEN und MONOTONIE zu reduzieren? Wie lange dauert es bis er in den Wahnsinn getrieben wird. Stefan Zweig zeigt mit seiner Novelle die andere Art des grausamen Folterns des Nationalsozialismus und zwar den psychische Folter! Wie entsteht eine Stumpfheit gegenüber der Normalität/gegenüber dem Leben? Und vor allem wie leicht ist es den alten Mustern wieder zu verfallen? Die Macht des menschlichen Verstands ist immer noch ein wissenschaftliches Rätsel. Die Geschichte zeigt zwei Gegenpole, die sich an einem Schiff begegnen und diese Gegenpole treten während eines Schachspieles ans Licht. An der einen Seite des Brettes sitzt der amtierende Weltmeister (arrogant, selbstsicher, eher sozialer Super-Gau im negativen Sinne), ein Bauerjunge, der das Blindspiel nie beherrschte, weil er eher eingeschränkt ist. An der anderen DR.D., der die Kunst des Spieles in einer Isolation gezwungenermaßen durch Spiel gegen sich selbst erlernt hatte, allerdings dazu neigt in den Wahnsinn zu verfallen. Letztes Spiel in seinem Leben soll ihm zeigen, ob er seine Kenntnisse auch im physischen Spiel anwenden kann und wie nah am Abgrund er sich immer noch befindet, weil dieses eine Spiel ihm zeigt, dass er nur ein Schritt von Wahnsinn entfernt sei. Es kam mir vor, dass diese Novelle eine Art "Erklärung" von Stefan Zweig ist, warum er "freiwillig" aus dem Leben schied. Wer kann nämlich eine Selbstverlorenheit und emotionale "Stumpfheit" so nahe beschreiben, wenn er/sie selbe/r nicht mitten drin ist. Verdient gehört dieses Werk zur Pflichtlektüre und für mich nicht nur in der Schule.