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Key, J: Ich bin ein Deserteur

Mein Leben als Soldat im Irakkrieg und meine Flucht aus der Armee

Das erste Buch eines amerikanischen Soldaten, der den Schrecken des Irak-Kriegs entfloh.

Dies ist die Geschichte eines Obergefreiten, der 2003 sieben Monate lang das alltägliche Grauen des Irak-Kriegs erlebt, die brutalen Aktionen seiner Kameraden gegen die Zivilbevölkerung, und der schließlich, zutiefst verstört, seinen Heimaturlaub nutzt, um mit seiner Familie unterzutauchen und nach monatelanger Odyssee durch die USA nach Kanada zu flüchten. Ein in atemberaubendem Tempo geschriebenes Buch.

Die Zeit über den in ferner Zukunft zu drehenden Film zum Buch: "Was Key und seine Familie erlebt haben, ist der Stoff, aus dem sie in Hollywood in zehn Jahren Filme machen werden. Wenn der Irak-Krieg als großes Scheitern in die Geschichte eingegangen sein wird. In dem Film geht es um einen einfachen, bibeltreuen Mann, der zum Vaterlandsverräter wird. Aber der Verräter besitzt jene Portion Kühnheit und Trotz, die Menschen zu Helden macht. Und vor allem erzählt er von der Größe einer Liebe, die alles niederringt, den Druck der Armee, die Not."

"Ich gehe sogar in den Knast. Aber erst, wenn auch Bush angeklagt wird."
Portrait
Joshua Key, 1978 geboren, wuchs in einer Familie "aus bibelfesten, Bush-treuen Patrioten" in Oklahoma auf. Im April 2002 verpflichtete sich der gelernte Schweißer und Vater von vier Kindern zu drei Jahren Militärdienst, der ihn schließlich - entgegen der Versicherung des Rekruteurs, er werde nie im Ausland eingesetzt - Anfang April 2003 in den Irak führte, wo ihn seine Erfahrungen zum Kriegsgegner machten. Seit November 2003 lebt er mit seiner Familie als Fahnenflüchtiger an wechselnden Orten, seit März 2005 in Kanada, wo er auf die gerichtliche Entscheidung über seinen Asylantrag wartet. Er ist international zu einer Leitfigur der Bewegung gegen den Krieg im Irak geworden.

Der Co-Autor:
Lawrence Hill, geboren in Toronto, arbeitet als Journalist für verschiedene kanadische Magazine und hat bislang fünf Bücher veröffentlicht, von denen zwei, ein Roman und ein historisches Sachbuch, zu Bestsellern in seinem Land wurden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 253
Erscheinungsdatum Mai 2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-50033-2
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,7/14,4/2,2 cm
Gewicht 432 g
Originaltitel The Deserter's Tale
Abbildungen mit Fotos
Übersetzer Anne Emmert, Hans Freundl
Buch (Kunststoff-Einband)
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20,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Abschreckend
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 18.05.2008

Aufgrund seiner Desertion und mangels einer Amnestie war Joshua Key gezwungen sein lange Zeit in Ehren gehaltenes Heimatland zu verlassen und ist nun amerikanischer Asylwerber in Kanada. Politisches Asyl wegen Gefahr auf Verfolgung in der eigenen Heimat verliehen zu bekommen, ist nun sein Ziel, denn soweit sind die USA schon. Ge... Aufgrund seiner Desertion und mangels einer Amnestie war Joshua Key gezwungen sein lange Zeit in Ehren gehaltenes Heimatland zu verlassen und ist nun amerikanischer Asylwerber in Kanada. Politisches Asyl wegen Gefahr auf Verfolgung in der eigenen Heimat verliehen zu bekommen, ist nun sein Ziel, denn soweit sind die USA schon. Gerade die Töchter und Söhne der Unterschichten müssen im Krieg, an Schauplätzen wie den Irak oder Afghanistan ihr Leben für undurchsichtige Ziele einsetzen, die sich seit 2003 bereits mehrmals geändert haben. Folterskandale erschütterten die Weltöffentlichkeit, doch das Image der USA war zu diesem Zeitpunkt bereits erheblich geschädigt, nachdem die Truppen der Koalition der Willigen sich als äußerst repressive Besatzer und kontraproduktiv, anstatt den Terrorismus zu bekämpfen, zum Verursacher von Aufständen wurden, die eine ganze neue Generation für den Dschihad gegen die amerikanischen Kreuzfahrer hervorbrachte. Mit dem kanadischen Journalisten Lawrence Hill hat Joshua Key in Interviews seine Geschichte erzählt, die nun in diesem Buch zusammengefasst wurde. Alle darin enthaltenen Ereignisse hat Joshua Key selbst erlebt und sind daher aus erster Hand gesichert, Gerüchte, Geschichten usw. kommen bestenfalls am Rande vor, stattdessen erhält man einen eindrucksvollen Einblick in das Leben eines einfachen Besatzungssoldaten gewährt, dessen Gewissen ihm schlussendlich zum Verhängnis wurde. Wie er sich selbst beschreibt, wurde Joshua Key als bibeltreuer Südstaatler und typischer Bush-Wähler aus der Unterschicht geboren, der schon bald lernte mit Waffen umzugehen und in einem Wohnwagen aufwuchs. Damit gehörte er sozusagen zum White Trash der US-Gesellschaft, jenen die es nicht geschafft aufs College zu kommen und Karriere zu machen oder einen Beruf zu erlernen. So wurde Key zum idealen Ziel der Army-Rekruteure, die seine Mutter damals zwar noch verjagte, deren Worte aber eine unheilvolle Saat im jungen Mann hinterlassen hatten. Jahre später, als Familienvater und unter dem Existenzminimum lebender ging die Saat auf und sich bei der Army zu verpflichten wurde für ihn zu einer attraktiven Möglichkeit, seinem tristen Leben zu entfliehen. Mit dem Versprechen seines Rekruteurs nie in den Krieg ziehen zu müssen und einem Handschlag unter Männern schien es besiegelt, doch alles kam anders, als 2003 der Krieg ausbrach und sich der junge Soldat in einer Einheit wiederfand die mit Stolz verkündete in jedem größeren Konflikt der USA dabei gewesen zu sein. Anfangs, so gesteht auch Joshua Key, war er überzeugt davon, das richtige zu tun, um Terroristen zu bekämpfen, den Tyrannen Saddam Hussein zu stürzen und die Welt von Massenvernichtungswaffen zu befreien. Doch der Alltag im Kriegsgebiet, die Häuserdurchsuchungen, die Gewalt gegen Zivilisten weckten sein Gewissen. Heute leidet er am posttraumatischen Stresssyndrom und muss zugeben, dass seine Fahnenflucht vielleicht der einzige Weg gewesen ist, der nicht unweigerlich zu einem Tod im Irak oder zum Selbstmord geführt hätte. Fazit: "Ich bin ein Deserteur" ist eine unbedingt lesenswerte Geschichte, schildert sie doch aus erster Hand das Verhalten amerikanischer Besatzungssoldaten im Irak und ist somit ein zeitgeschichtlicher Augenzeugenbericht von hohem Wert.

ein beeindruckendes Buch über den Irak-Krieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Hersbruck am 28.08.2007

Über den Irak-Krieg wurden schon viele Bücher geschrieben. Am Anfang über den Einzug der Amerikaner in den Irak und zuletzt über das vierte Jahr der amerikanischen Besatzung. Doch nun veröffentlich der Verlag Hoffmann und Campe ein Buch eines ehemaligen Soldaten der im Irak-Krieg gedient hatte und desertierte. Es ist die Geschic... Über den Irak-Krieg wurden schon viele Bücher geschrieben. Am Anfang über den Einzug der Amerikaner in den Irak und zuletzt über das vierte Jahr der amerikanischen Besatzung. Doch nun veröffentlich der Verlag Hoffmann und Campe ein Buch eines ehemaligen Soldaten der im Irak-Krieg gedient hatte und desertierte. Es ist die Geschichte des Joshua Key. Es ist ein anderes Buch wie die Bücher die bisher über den Irak-Krieg veröffentlicht wurden. Die Geschehnisse werden nicht mehr von Korrespondenten und Journalisten geschildert, sondern nun erzählt ein ehemaliger Soldat über seine Erfahrungen in diesem Krieg den viele für falsch erachten. In den ersten Kapiteln geht es um die Kindheit und die Aufnahme in die Armee von Key. Der Leser erfährt das Key schon mit neun Jahren mit Pistolen geschossen hatte und das vor allem seine Kindheit und die negativen Erlebnisse in eben dieser, für seinen jetzigen kritischen Blick mitverantwortlich ist. Das die amerikanische Politik nicht nur bei den Gründen des Irak Feldzuges gelogen hat, sondern auch die eigenen Soldaten belügt zeigt weiterhin der Autor auf. So wurde ihm bei der Meldung zur Army versprochen, dass er nicht in ein Kriegsgebiet muss, sondern in eine Einheit kommt, die ausschlißelich in der USA tätig ist. Dies haben die Amerikaner leider nicht eingehalten... Am erschreckensten sind aber die Kapitel in denen der Autor - der nach seiner Desertierung im kanadischen Exil lebt - über seine Einsätze im Irak spricht. "Ich wusste nicht viel über die Genfer Konvention doch eines war mir klar: Was ich gesehen hatte, war nicht rechtens. Wir waren Soldaten der U.S. Army. Unsere Aufgabe im Irak war es, den Terrorismus zu zerschlagen, die Demokratie einzuführen und als Streitmacht des Guten in der Welt aufzutreten. Stattdessen führten wir uns in der Wohngebieten auf wie Monster." Solche Abschnitte und Schilderungen wie Soldaten mit den Köpfen toter Zivilisten Fußball spielten, zeigen auf, was im Irak noch geschieht, aber die amerikanischen Politiker, nicht zuletzt George W. Busch, sich nicht öffentlich eingestehen möchten. Diese Schilderungen machen nachdenklich, wie das gesamte Buch, das sicherlich auch das eine oder andere Mal schockiert und dies sicherlich auch bewusst tut. Wenn man das Buch liest dann kann sich ein positives Bild auf den Irak-Krieg schnell ändern bzw. ein eh schon negatives schnell festigen. Daher sollte das Buch das Buch eigentlich jeder lesen, der auch jeden Tag neue Nachrichten aus dem Irak und einen Krieg wahrnimmt der noch lange nicht zu Ende ist!