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Waldstettener G'schichten

Teil 1 Tante Adelheids Schloss

Waldstettener Geschichten Band 1

Brigitte Teufl-Heimhilcher

(15)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Völlig unerwartet erbt Gloria das Schloss ihrer Ahnen, doch es ist baufällig und liegt am Ende der Welt. Verkaufen scheint die einzige Möglichkeit, dummer Weise verliebt sich Gloria in das alte Gemäuer.
Waldstetten hat zwar nicht viel zu bieten, aber es gehört zur Modellregion für das Bedingungslose Grundeinkommen, und ein Einkommen könnte Gloria gut brauchen, denn die Kunstgeschichtlerin ist seit Längerem auf Jobsuche.
Gemeinsam mit Freund Daniel zieht sie ins Schloss, kämpft gegen bröckelndes Mauerwerk, den wenig entgegenkommenden Bürgermeister, den Argwohn der Waldstettener und fragt sich bald: Was war los mit meinen Vorfahren? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den alten Schlossmauern?

Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratet und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur.
In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 20.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-9401-1
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3 cm
Gewicht 529 g
Auflage 1

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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sehr unterhaltsame Geschichte über das Dorfleben im Waldviertel
von labelloprincess am 01.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover passt wirklich gut zum Inhalt, ein verlassenes, renovierungsbedürftiges Schloss versteckt hinter ein paar Bäumen. Das Bild erinnert mich gleich an so manche Gegenden bei uns im Waldviertel. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Meine besondere... Das Cover passt wirklich gut zum Inhalt, ein verlassenes, renovierungsbedürftiges Schloss versteckt hinter ein paar Bäumen. Das Bild erinnert mich gleich an so manche Gegenden bei uns im Waldviertel. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Meine besonderen Highlights waren die Dialoge der Dorfbewohner im Dialekt, das machte das Buch irgendwie authentischer und der Tratsch und Klatsch unter den Dorfbewohnern war auch echt super und lustig zu lesen. Die Charaktere fand ich alle sehr gut beschrieben, also so wie sie wirklich sind mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften und Macken. Beim Lesen war ich direkt „vor Ort“, das gefiel mir sehr gut. Es war auch toll, dass man die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Personen miterleben durfte. So konnte man alle noch ein bisschen besser kennen lernen. Ich empfand es auch als sehr angenehm, dass manche Charaktere eine positive Entwicklung gemacht haben. Ich vergebe für dieses Buch 4,5 von 5 Sternen.

Willkommen in Tante Adelheids Schloss
von Michaela Weber aus Weimar am 07.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gloria erbt von ihrer Tante Adelheit ein Schloss.Nun muß sie überlegen was sie mit dem Schloss macht.Ich fand es sehr interrisannt wie Gloria damit sich auseinander setzt.Schön fand ich wie sich Gloria langsam und herzlich in die Dorfgemeinschaft einbrachte.Am Anfang nicht leicht-aber sie schafft es,mit ihrem Charm und Witz.Die ... Gloria erbt von ihrer Tante Adelheit ein Schloss.Nun muß sie überlegen was sie mit dem Schloss macht.Ich fand es sehr interrisannt wie Gloria damit sich auseinander setzt.Schön fand ich wie sich Gloria langsam und herzlich in die Dorfgemeinschaft einbrachte.Am Anfang nicht leicht-aber sie schafft es,mit ihrem Charm und Witz.Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen,die Autorin hauchte ihnen Leben ein-das ich das Gefühl hatte sie alle zu kennen.Wobei mir Onkel Konrad sehr ans Herz gewachsen ist. Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hat einen wunderbaren Schreibstil,so voller Humor und liebe zu den Charakteren. Ich würde mich sehr über noch einige G´schichten von Waldstetten freuen und auch über ein Wiedersehen der verschiedenen Charakteren,sehr gerne 5 Sterne.

Was macht man mit einem Schloss?
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 24.08.2019

„...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht... „...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht, dass sie Tante Adelheids Schloss erbt. Die Tante hat sie allerdings nicht im Unklaren darüber gelassen, was sie erwartet. Obiges Zitat stammt aus deren Abschiedsbrief. Gloria reist mit Daniel, ihren Freund, ins Waldviertel. Beim ersten Anblick stellen sie fest. „...Imposant, ein bisserl verwittert, aber die Lage sicher idyllisch...“ Gloria spielt mit den Gedanken, das Schloss zu behalten. Das Für und Wider wird gut dargestellt. Auch ihre Freunde sind nicht einer Meinung. Gloria hofft, im Schloss Informationen über ihre Ahnen zu finden. Der Kontakt zu Tante Adelheid war lange Jahre abgebrochen. Ludwig, der Bürgermeister, lässt sie erst einmal auflaufen. Ohne ordentliche Papiere geht gar nichts. Da er aber auch eine Baufirma hat, wird er mit der Zeit zugänglicher. Natürlich blüht auch der Dorfklatsch. Von allem und jeden werden die neuen Besitzer skeptisch beäugt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Das beginnt schon damit, das die Personen ausreichend charakterisiert werden. Gloria hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Erst als sie zu Tante Emma und Onkel Konrad gekommen ist, stellt sich ein Gefühl von Heimat ein. Mittlerweile ist Konrad Witwer. Er ist der ruhende Pol in der Geschichte, der immer mit Rat und Tat da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Wenn es bei Gloria finanziell eng wird, greift er ihr hilfreich unter die Arme. Doch seine Fabrik läuft nicht mehr gut. Er verkauft sie und muss nun anders rechnen. Der neue Wohnort bietet einen weiteren Anreiz. Die Gegend wurde als Modellregion für das bedingungslose Grundeinkommen ausgewählt. Wer bis zu einem bestimmten Stichtag seinen Wohnung hierher verlegt, bekommt jeden Monat das Geld. Sehr kontrovers wird das Thema diskutiert. Daniel findet es positiv. Ihm würde es für ein Jahr sehr entgegenkommen. Er ist Lehrer, und er möchte Lehrbücher überarbeiten. Onkel Konrad ist skeptisch. Das klingt so: „...Ich glaube nämlich auch, dass von dem Schwachsinn die Falschen Profitieren werden, die Initiativen und Gesellschaftstüchtigen, die anderen werden unter die Räder kommen...“ Die ersten negativen Folgen spürt Gloria, als sie sich auf der Suche nach einer Putzfrau macht. Die Geschichte ist durchsetzt von feinen Humor. Natürlich kommt es auch zu Missverständnissen und Eifersüchteleien, bevor Gloria und Daniel ihren Platz im Ort gefunden haben. Gleichzeitig erfahre ich als Leser eine Menge über die Befindlichkeiten im Ort. Jeder hat seine eigene Geschichte, die Einfluss auf sein Denken und Handeln hat. Auch in Glorias Freundeskreis gibt es einige Baustellen, die zu klären sind. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verbindet einen Neubeginn mit gesellschaftlich relevanten Themen.


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