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Waldstettener G'schichten

Teil 1 Tante Adelheids Schloss

Völlig unerwartet erbt Gloria das Schloss ihrer Ahnen, doch es ist baufällig und liegt am Ende der Welt. Verkaufen scheint die einzige Möglichkeit, dummer Weise verliebt sich Gloria in das alte Gemäuer.
Waldstetten hat zwar nicht viel zu bieten, aber es gehört zur Modellregion für das Bedingungslose Grundeinkommen, und ein Einkommen könnte Gloria gut brauchen, denn die Kunstgeschichtlerin ist seit Längerem auf Jobsuche.
Gemeinsam mit Freund Daniel zieht sie ins Schloss, kämpft gegen bröckelndes Mauerwerk, den wenig entgegenkommenden Bürgermeister, den Argwohn der Waldstettener und fragt sich bald: Was war los mit meinen Vorfahren? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den alten Schlossmauern?
Portrait
Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratet und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur.
In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 20.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-9401-1
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3 cm
Gewicht 529 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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20,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Was macht man mit einem Schloss?
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 24.08.2019

„...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht... „...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht, dass sie Tante Adelheids Schloss erbt. Die Tante hat sie allerdings nicht im Unklaren darüber gelassen, was sie erwartet. Obiges Zitat stammt aus deren Abschiedsbrief. Gloria reist mit Daniel, ihren Freund, ins Waldviertel. Beim ersten Anblick stellen sie fest. „...Imposant, ein bisserl verwittert, aber die Lage sicher idyllisch...“ Gloria spielt mit den Gedanken, das Schloss zu behalten. Das Für und Wider wird gut dargestellt. Auch ihre Freunde sind nicht einer Meinung. Gloria hofft, im Schloss Informationen über ihre Ahnen zu finden. Der Kontakt zu Tante Adelheid war lange Jahre abgebrochen. Ludwig, der Bürgermeister, lässt sie erst einmal auflaufen. Ohne ordentliche Papiere geht gar nichts. Da er aber auch eine Baufirma hat, wird er mit der Zeit zugänglicher. Natürlich blüht auch der Dorfklatsch. Von allem und jeden werden die neuen Besitzer skeptisch beäugt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Das beginnt schon damit, das die Personen ausreichend charakterisiert werden. Gloria hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Erst als sie zu Tante Emma und Onkel Konrad gekommen ist, stellt sich ein Gefühl von Heimat ein. Mittlerweile ist Konrad Witwer. Er ist der ruhende Pol in der Geschichte, der immer mit Rat und Tat da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Wenn es bei Gloria finanziell eng wird, greift er ihr hilfreich unter die Arme. Doch seine Fabrik läuft nicht mehr gut. Er verkauft sie und muss nun anders rechnen. Der neue Wohnort bietet einen weiteren Anreiz. Die Gegend wurde als Modellregion für das bedingungslose Grundeinkommen ausgewählt. Wer bis zu einem bestimmten Stichtag seinen Wohnung hierher verlegt, bekommt jeden Monat das Geld. Sehr kontrovers wird das Thema diskutiert. Daniel findet es positiv. Ihm würde es für ein Jahr sehr entgegenkommen. Er ist Lehrer, und er möchte Lehrbücher überarbeiten. Onkel Konrad ist skeptisch. Das klingt so: „...Ich glaube nämlich auch, dass von dem Schwachsinn die Falschen Profitieren werden, die Initiativen und Gesellschaftstüchtigen, die anderen werden unter die Räder kommen...“ Die ersten negativen Folgen spürt Gloria, als sie sich auf der Suche nach einer Putzfrau macht. Die Geschichte ist durchsetzt von feinen Humor. Natürlich kommt es auch zu Missverständnissen und Eifersüchteleien, bevor Gloria und Daniel ihren Platz im Ort gefunden haben. Gleichzeitig erfahre ich als Leser eine Menge über die Befindlichkeiten im Ort. Jeder hat seine eigene Geschichte, die Einfluss auf sein Denken und Handeln hat. Auch in Glorias Freundeskreis gibt es einige Baustellen, die zu klären sind. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verbindet einen Neubeginn mit gesellschaftlich relevanten Themen.

Ein schöner Gesellschaftsroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Herrenberg am 21.08.2019

116/2019 Rezension - unbezahlte Werbung Brigitte Teufl-Heimhilcher Waldtstettner Geschichten Tante Adelheids Schloss Gloria hat von ihrer Tante Adelheid ein Schloss geerbt. Sie und Daniel beschließen ein Jahr dort zu verbringen und anschließend darüber zu entscheiden, ob sie das Schloss verkaufen oder sanieren wil... 116/2019 Rezension - unbezahlte Werbung Brigitte Teufl-Heimhilcher Waldtstettner Geschichten Tante Adelheids Schloss Gloria hat von ihrer Tante Adelheid ein Schloss geerbt. Sie und Daniel beschließen ein Jahr dort zu verbringen und anschließend darüber zu entscheiden, ob sie das Schloss verkaufen oder sanieren will. Mit dem bedingungslosem Grundeinkommen der Region müssten sie über die Runden kommen. Sie betreibt Ahnenforschung und stößt auf Geheimnisse. Konrad, bei dem sie aufgewachsen ist, hat eine Idee, wie sie aus dem Schloss Kapital schlagen kann. Kann sie ihr geliebtes Schloss halten? Werden die Dorfbewohner ihr Misstrauen beibehalten? Brigitte Teufl-Heimhilcher hat hier einen Gesellschaftsroman geschrieben. Im Mittelpunkt steht das bedingungslose Grundeinkommen, welches hier für diese Region gilt. Dies ist gerade ein politisches Thema in Österreich. Mir persönlich wurde das zu oft angesprochen. Mit Gloria wurde ich nicht richtig warm. Sie ist eine verwöhnte Prinzessin, selbst ihre Zieheltern Konrad und Emma hatten es nicht leicht mit ihr. Der Schreibstil ist flüssig und hat mir gut gefallen. Die Sprache bildhaft dargestellt, sodass man alles schön vor Augen hatte Fazit: Eine leichte Unterhaltungslektüre um eine Schlosserbin, die nicht nur mit den Vorurteilen der Dorfbewohner zu kämpfen hatte, sondern auch mit dem teils maroden Schloss.

Liebenswertes Waldviertel
von einer Kundin/einem Kunden aus Igensdorf am 19.08.2019

Ein Unterhaltungsroman, der mich aufgrund des Covers und des Titels normalerweise nicht angesprochen hätte. Gut, wenn man sich mal auf etwas Neues einlässt. Hier werden nicht nur liebenswerte, kauzige, schrullige und authentische Menschen beschrieben. Auch Sorgen und Nöte (z.B. fehlendes Geld für bevorstehende Reparaturen am gee... Ein Unterhaltungsroman, der mich aufgrund des Covers und des Titels normalerweise nicht angesprochen hätte. Gut, wenn man sich mal auf etwas Neues einlässt. Hier werden nicht nur liebenswerte, kauzige, schrullige und authentische Menschen beschrieben. Auch Sorgen und Nöte (z.B. fehlendes Geld für bevorstehende Reparaturen am geerbten Schloss), Familienunstimmigkeiten und noch ein wichtiger Aspekt - das bedingungslose Grundeinkommen mit vielen Vorteilen aber mindestens genauso vielen Nachteilen. Während des Lesens taucht man komplett mit den Waldstettenern Bürgern und "Zuagrastn" in das gemütliche und teils traditionsbelastete österreichische Landleben ab. Sehr gut für Leser, die der österreichischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, das angehängte Glossar. Ich hätte noch einen Verbesserungsvorschlag: Ein paar Rezepte von den wunderbar beschriebenen Köstlichkeiten (man bekam beim Lesen richtig Appetit) gleich nach dem Glossar - dann wäre für mich der Roman perfekt! Fazit: Ein leichter aber kein seichter Unterhaltungsroman mit Lust auf mehr.