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Weitwinkel

Roman

EINE GESCHICHTE ÜBER DEN TRAUM VON FREIHEIT UND EINE AUßERGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT.

COMING-OF-AGE ZWISCHEN SCHLÄFENLOCKEN UND JEANS
Ezra Kramer besucht eine KONSERVATIVE JÜDISCHE HIGH SCHOOL IN BOSTON, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als FOTOGRAF in NEW YORK. Dafür müsste er aus seiner ULTRAORTHODOXEN GEMEINDE ausbrechen, die einen ganz anderen Weg für ihn vorsieht. Einen Freund und Seelenverwandten in seiner SEHNSUCHT NACH SELBSTBESTIMMUNG findet Ezra in Carmi, der nach dem Tod seiner Mutter bei den Kramers einzieht. Als Ezra auf der Schultoilette Fotos einer Mitschülerin schießt, fliegt der junge Mann von der Schule - die gesamte charedische Gemeinde ist in Aufruhr.

VOM SCHMERZ UND GLÜCK, AUF EIGENEN BEINEN ZU STEHEN
Der Skandal zwingt Ezra, sich zu entscheiden: WO MÖCHTE ER SEIN LEBEN VERBRINGEN? NACH WELCHEN REGELN WILL ER SPIELEN? Auf sich alleine gestellt, wagt Ezra den entscheidenden Schritt in eine AUFREGEND FREIE WELT: In New York versucht er, als Fotograf Fuß zu fassen. Durch das Objektiv seiner Kamera erlebt Ezra die WELT AUS EINER GANZ NEUEN PERSPEKTIVE. Doch sein GLAUBE und seine HERKUNFT lassen ihn nie ganz los. Und dann ist da auch noch Carmi, der plötzlich spurlos verschwunden ist. Was ist ihm zugestoßen?

EIN PREISGEKRÖNTER DEBÜTROMAN VON ERGREIFENDER INTENSITÄT
Mit dem PREMIO VIAREGGIO für das erste Werk bekam Simone Somekh 2018 für "Weitwinkel" einen der prestigeträchtigsten Literaturpreise Italiens zugesprochen und darf in einer Reihe mit namhaften Vorgängern wie u. a. Roberto Saviano ("Gomorrha") genannt werden. Eindringlich zeichnet der junge Turiner Autor Simone Somekh Ezras AUFBRUCH IN DIE FREIHEIT, der auch bedeutet, familiäre Geborgenheit hinter sich zu lassen. Eine ebenso berührende wie lebensnahe COMING-OF-AGE-STORY über Selbstermächtigung, Glaube in der modernen Welt und Kunst als Rebellion.

"von einer wohltuenden Frische"
La Repubblica, Susanna Nirenstein
Portrait
Als zugleich ITALIENISCHER UND JÜDISCHER SCHRIFTSTELLER verknüpft SIMONE SOMEKH zwei große kulturelle Traditionen Europas. 1994 in Turin geboren und aufgewachsen, lebte er auch in Israel und den USA. Zurzeit arbeitet er als Autor und Journalist in New York. Er schrieb bisher u.¿a. für The Associated Press, Tablet Magazine, Vanity Fair Italy, Corriere della Sera und The Jerusalem Post. Bei Haymon erscheint mit "Weitwinkel" Simone Somekhs Debütroman in deutscher Übersetzung.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2019
Sprache Deutsch, Italienisch
EAN 9783709938805
Verlag Haymon Verlag
Dateigröße 5929 KB
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Kundenbewertungen

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Eine besondere Geschichte mit starke interessante Momente und Einblicke ins Jüdische Leben/Denken
von Jennifer Siebentaler am 13.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhaltsangabe zum Buch: Ezra Kramer besucht eine KONSERVATIVE JÜDISCHE HIGH SCHOOL IN BOSTON, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als FOTOGRAF in NEW YORK. Dafür müsste er aus seiner ULTRAORTHODOXEN GEMEINDE ausbrechen, die einen ganz anderen Weg für ihn vorsieht. Einen Freund und Seelenverwandten in seiner SEHNSUCHT... Inhaltsangabe zum Buch: Ezra Kramer besucht eine KONSERVATIVE JÜDISCHE HIGH SCHOOL IN BOSTON, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als FOTOGRAF in NEW YORK. Dafür müsste er aus seiner ULTRAORTHODOXEN GEMEINDE ausbrechen, die einen ganz anderen Weg für ihn vorsieht. Einen Freund und Seelenverwandten in seiner SEHNSUCHT NACH SELBSTBESTIMMUNG findet Ezra in Carmi, der nach dem Tod seiner Mutter bei den Kramers einzieht. Als Ezra auf der Schultoilette Fotos einer Mitschülerin schießt, fliegt der junge Mann von der Schule - die gesamte charedische Gemeinde ist in Aufruhr. Meine Wiedergabe zum Inhalt/Verlauf der Geschichte: Ich finde man spürt am Anfang der Story schon sehr dieses ULTRAORTHODOXE und auch das Selbst bestimmen zu können und dürfen. Man spürt auch sehr dieses mit sich hadern und mit Verlauf auch dieses Grübeln was ist richtig und falsch und wer hat dies überhaupt zu bestimmen bzw. zu beurteilen! Ezra selbst ist zu Beginn so der festen Überzeugung,das das was er getan hat so richtig ist?? Warum findet er diese Fotos von dem Mädel auf der Toilette so faszinierend und richtig und warum will er dafür Anerkennung?? Sein denken kann ich da im positiven Sinne nicht nachvollziehen....... Ab Seite 70 muss ich feststellen passiert holterdiepolter sehr viel hintereinander ohne Pause zum realisieren was mich doch sehr beim Lesefluss einschränkte und auch die Gefühlswelt von Ezra läuft rauf und runter was ich nicht schlecht finde,denn Emotionen erscheinen in den Seiten bisher sehr sehr viel-bei manchen wünschte ich mir mehr ausgeprägten erzählten Inhalt wo ich finde das bei einem Abschnitt/Verlauf der Geschichte, zuwenig drauf eingegangen wird! Hier hätte ich mir doch mehr Seiten zum erzählen gewünscht da manches doch zu kurz kommt,doch im ganzen fand ich diesen teil im Buch am besten. Man lernt ab der 100 Seite immer mehr Ezras befreiende Verhaltensweise kennen und auch das er an der "Neumodernen Welt" immer mehr interesse zeigt und nicht abgeneigt ist und auch teils sich dabei befreiend fühlt "Koscheres/Verbotenes " zu probieren bzw es einfach ohne groß oder direkt engstirnig drüber nachzudenken und sich bei schlecht zu fühlen es zu machen. Seine allgemeine Denkweise ist nicht mehr ganz so verbissen was die Neue Welt bzw. das Moderne andere Leben angeht -einiges was vorher immer Verboten war ist nun ab und an fast wie befreiend für Ihn. Doch trotzdem bleibt da immer noch sein innerer Kampf ob er das alles wirklich so noch will....er hinterfragt seine Bekanntschaften bewusst/unbewusst und deren Auftreten und Verhalten! Im Kopf und Herz kämpft Ezra noch immer stark mit dem gestörten Verhältnis zu seinen Eltern und zur jüdischen Gemeinde! Immer wieder kehren Gedanken an das was war und wie es weiter sein könnte bzw ablaufen könnte machen ihn weiter ziemlich fertig..... Dann erfährt/spürt Ezra doch wieder die volle Trauer,Wut und Verzweiflung was seine Vergangenheit angeht. Er hadert mich sich und kann sich nicht entscheiden wie er selbst seinen Weg bestreitet und wie und wo er Leben möchte! Lange kämpft er für einen Neuanfang und wagt Ihn denn endlich auch...auch wenn seine Angstzustände ihn doch immer wieder bei beeinflussen........und doch ist er noch immer auf der Suche nach sich selbst und seiner Bestimmung! Der Schluss: Noch immer mit den Gedanken um seinen alten eigentlich doch besten Freund der wie ein Bruder war,überrennen ihn die Gefühle an den Jungen Carmi der einst in seinem Leben bei seiner Familie mit lebte., verknüpft an seinem damaligen alten Leben und was wohl nun nach dem verschwinden mit Carmi passiert ist?! Am Ende wird Ezra nun ein erschreckende Erkenntnis bewusst und ein plötzliches Wiedersehen womit er da wo er hinflüchtete nie gerechnet hat,doch etwas erlebtes für Ihn ist wonach er sich Jahre sehnte! Doch ist Ezra nun glücklich mit sich und angekommen im Leben wo und was er immer schon wollte?? Vom Ende hätte es somit für mich sehr gerne ein paar mehr Seiten haben können da das Ende für mich doch nicht ganz zufriedenstellend ist auch wenn ich das Ende an sich gelungen finde doch da ist wieder die Frage: Ist das alles wirklich passiert oder waren es nur Trugbilder seiner Fantasie und Auswirkungen von seiner Angststörung und somit seiner Tabletten Einnahme geschuldet und das nehmen von anderen Drogen ???? Was mir hier stark fehlte war die genannte Freundschaft von Ezra zu Carmi! Diese hätte dauerhaft in der Geschichte besser vertieft werden müssen-denn so wirklich einen Platz in der Geschichte hatte diese besondere Freundschaft nur anfangs , was aber auch nur der Situation zu verschulden ist, danach liest man davon leider nichts mehr weil Carmi schon lange lange verschwunden ist......auch das besondere Verhältnis zu der Tante Suzie ist nur ein kleiner Bruchstück in der Geschichte der Anfangs doch sehr intensiv angedeutet wird und im Verlauf doch auch wieder untergeht!!!! Im ganzen für mich ein tolles anderes Leseabenteuer war welches ich sehr genoßen habe auch wenn mir bei den genannten siehe oben doch das ein oder andere fehlte. Ein Buch ist welches zudem mehrere Statements setzt und einiges aus dem wahren Leben aufgreift wie: Glaube und Religion, Politik, Liebe, Freiheit, sich selbst entfalten und finden können und auf der Suche nach Freiheit die hier immer anders gesehen werden kann! Meine Sterne Bewertung im ganzen wären 3,5 von 5 Sternen

Nicht ganz so überzeugend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohenberg am 08.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Ezra Kramer besucht eine konservative jüdische High School in Boston, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als Fotograf in New York. Dafür müsste er aus seiner ultraorthodoxen Gemeinde ausbrechen, die einen ganz anderen Weg für ihn vorsieht. Einen Freund und Seelenverwandten in seiner Sehnsucht nach Selbstbestim... Inhalt: Ezra Kramer besucht eine konservative jüdische High School in Boston, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als Fotograf in New York. Dafür müsste er aus seiner ultraorthodoxen Gemeinde ausbrechen, die einen ganz anderen Weg für ihn vorsieht. Einen Freund und Seelenverwandten in seiner Sehnsucht nach Selbstbestimmung findet Ezra in Carmi, der nach dem Tod seiner Mutter bei den Kramers einzieht. Als Ezra auf der Schultoilette Fotos einer Mitschülerin schießt, fliegt der junge Mann von der Schule – die gesamte charedische Gemeinde ist in Aufruhr. Meine Meinung: Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen und deswegen mein Interesse am Buch geweckt. Auch der Klappentext klang sehr interessant. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, das Buch lässt sich schön lesen. Alle Figuren werden gut beschrieben, viele Nebencharaktere verschwinden nach kurzer Zeit aber schon wieder, ohne das man sonderlich viel über sie erfährt. Man kann sich die Geschichte gut vorstellen, an vielen Stellen (und vor allem am Ende) fehlen aber Zusatzinformationen und Begründungen. Das ist sehr schade, da die Story dadurch recht abgehackt wird und man nicht alles nachvollziehen kann. 100-150 Seiten mehr hätten es da ruhig sein können. Das Buch ist sehr interessant, hat mich aber nicht richtig mitgerissen und überzeugt.

Die Begeisterung ist ausgeblieben
von peedee am 07.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ezra Kramer wächst in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie in Boston auf und besucht eine konservative jüdische High School. Als er unerlaubterweise ein Mädchen fotografiert, fliegt er von der Schule – ein Skandal in der Gemeinde! Ezra kümmert dies wenig, träumt er eh davon, als Fotograf zu arbeiten. Seine Familie hat ganz an... Ezra Kramer wächst in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie in Boston auf und besucht eine konservative jüdische High School. Als er unerlaubterweise ein Mädchen fotografiert, fliegt er von der Schule – ein Skandal in der Gemeinde! Ezra kümmert dies wenig, träumt er eh davon, als Fotograf zu arbeiten. Seine Familie hat ganz andere Pläne mit ihm. Was nun? Sich fügen oder ausbrechen? Erster Eindruck: Das Cover mit dem für ultraorthodoxen Männer üblichen Hut und den Schläfenlocken sowie einer Kamera vor dem Hintergrund einer Grossstadt gefällt mir gut. Die Schriftart erinnert an Leuchtreklame. Ein Cover voller Gegensätze: Tradition vs. Moderne. Dieses Buch ist das Debüt des italienischen Autors Simone Somekh; es wurde gleich mit dem „Premio Viareggio“, einem prestigeträchtigen Literaturpreis Italiens für das erste Werk, ausgezeichnet. Beim Klappentext wird das Buch von „La Repubblica“ mit „von einer wohltuenden Frische“ gelobt. Die Auszeichnung und die Lorbeeren haben meine Neugier geweckt; ich hatte eine hohe Erwartungshaltung. Der Hauptdarsteller, Ezra, war mir leider unsympathisch. Für mich wirkte er egoistisch, nur an seinen eigenen Bedürfnissen interessiert. Freunde? Braucht er nicht, ausser sie seien ihm „nützlich“. Okay, wenn das seine Definition von Freundschaft ist… Im Originalklappentext wird die Freundschaft mit Carmi speziell hervorgehoben, die aber im weiteren Buchverlauf nur noch eine winzige Rolle spielt. Ezra muss zu einer Psychologin, um sein Fehlverhalten zu korrigieren. Mich hat es sehr überrascht, dass er zu einer Frau ging, denn für mich wäre logisch gewesen, dass er zu einem Psychologen, also einem Mann, gehen muss. Die Sitzungen haben sich sehr unprofessionell entwickelt. Die einzige Figur, die mir gefallen hat, war Tante Suzie, die Schwester von Ezras Mutter. Sie ist eine moderne Frau, die ihren Weg geht – mit dem strengen Judentum hat sie nichts zu tun. Die Einblicke in das ultraorthodoxe Judentum waren für mich interessant, denn ich hatte bisher ausser TV-Dokumentation oder Berichten über Israel keine Berührungspunkte damit. Diese Ausrichtung des Judentums ist für mich schwer nachvollziehbar, da es für mich nach einer Menge Regeln und Einschränkungen aussieht. Ich kann nicht verstehen, dass so viele ultraorthodoxen Männer gar nicht arbeiten, sondern sich ausschliesslich ihren religiösen Studien widmen. So versuchen die Frauen, etwas zum Familieneinkommen beizutragen, aber das ist nicht einfach, denn schliesslich haben sie durchschnittlich sieben Kinder aufzuziehen! Das Thema ist grundsätzlich sehr interessant: junge Menschen zwischen Tradition und Moderne, charedisches vs. modernes Judentum. Leider konnte mich die Umsetzung nicht begeistern (z.B. hat es viele Sprünge in der Geschichte) und so kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen, schade.