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Rechtswissenschaftliches Arbeiten

Ein Leitfaden für Form, Methode und Inhalt zivilrechtlicher Studienarbeiten

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Taschenbuch
Verlässlicher Leitfaden für rechtswissenschaftliches Arbeiten

Das Lehrbuch vermittelt Studierenden juristischer Studiengänge die Grundregeln rechtswissenschaftlichen Arbeitens und den Umgang mit Quellen aller Literaturgattungen der Rechtsprechung und der Gesetzgebung.

Es werden die Herangehensweise an juristische Fallfragen, die effiziente Recherche sowie der sichere Umgang mit Stil und Sprache behandelt.

Besonderes Gewicht liegt auf der Vermittlung der Grundlagen wissenschaftlich korrekter Arbeit, vor allem zur Vermeidung von Plagiaten.

Mit seinen zahlreichen Beispielen und Mustern, die dank der übersichtlichen Struktur schnell auffindbar sind, sowie einer vollständigen Muster-Hausarbeit dient dieser Leitfaden auch als Nachschlagewerk in Einzelfragen.

Ein Leitfaden bei der Erstellung rechtswissenschaftlicher Arbeiten: Anhand zahlreicher Beispiele werden die Herangehensweise an juristische Fallfragen, die Recherche, die Zitierregeln, der Stil und die Sprache sowie die Remonstration erläutert.
Portrait
Tim W. Dornis ist Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsvergleichung an der Leuphana Law School in Lüneburg.
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  • Vorwort V

    1 Einführung. 1

    2 Grundlagen 3

    I. Differenzierung: Gutachterliche Falllösung und Themenarbeit 3

    II. Gutachterliche Falllösung 3

    1. Ausgangspunkt: Aufgabenstellung 4

    2. Grundlage der Falllösung: Sachverhalt 5

    III. Themenarbeit 8

    1. Themenauswahl 9

    2. Themenformulierung und Exposé 9

    3. Kategorien 10

    a) Standardthema: Dogmatische Sachfrage 10

    b) Für höhere Ansprüche: Grenzziehungsfragen 11

    c) Das Fortgeschrittenenthema: Die Behandlung eines ganzen Sachoder Rechtskomplexes 11

    4. Vorgehensweise und Fertigstellung 12

    3 Recherche 15

    I. Juristische Bibliotheken 15

    1. Allgemeines 16

    2. Quellenrecherche 17

    a) Entscheidungssammlungen der Gerichte 17

    aa) Deutsche Gerichte 17

    bb) Europäische und internationale Gerichte 18

    b) Kommentarwerke 19

    aa) Eignung für die Studienarbeit 19

    bb) Kategorisierung 20

    c) Fach- und Praktiker-Handbücher sowie Enzyklopädien 21

    d) Lehrbücher 22

    e) Monographien 23

    f) Aufsätze und Urteilsanmerkungen in Zeitschriften 24

    g) Sammelwerke, insbesondere Fest- und Gedenkschriften 25

    II. Online-Datenbanken 26

    1. Juris 26

    2. Beck-online 27

    3. Jurion 27

    4. Westlaw und LexisNexis 28

    III. Frei zugängliche Internet-Quellen 28

    1. Eine Warnung vorweg 28

    2. Zuverlässige Online-Informationsquellen 29

    a) Gesetzestext-Sammlungen 29

    b) Entscheidungssammlungen und Gerichts-Webseiten 30

    c) Institutionelle und akademische Entscheidungssammlungen 31

    3. Problematische Online-Informationsquellen 32

    a) Wikipedia-Recherche 32

    b) Suchmaschinen und Google-Books 32

    IV. Exkurs: Literaturverwaltungsprogramme 33

    4 Aufbau und Gliederung 35

    I. Deckblatt 36

    II. Sachverhalt und Aufgabenstellung 37

    III. Gliederung 37

    1. Juristische Falllösungen 38

    a) Gliederungspunkte und Überschriften 38

    b) Sachverhalt und Fallfrage 39

    c) Struktur der Anspruchsprüfung („Wer will was von wem woraus?“) 40

    d) Rangfolge und Verhältnis der Anspruchsgrundlagen 42

    aa) Anspruchsgruppen (Fünf-Schritte-Regel) 42

    bb) Konkurrenzen 43

    e) Prüfung der einzelnen Anspruchsgrundlagen (Drei-Stufen-Regel) 44

    f) Exkurs: Aufbauschemata im Straf- und öffentlichen Recht 45

    aa) Strafrecht 45

    bb) Öffentliches Recht 45

    2. Juristische Themenarbeiten 46

    a) Einleitung 46

    b) Hauptteil 46

    c) Schluss 47

    3. Überschriftennummerierung 47

    a) Dezimalsystem 48

    b) Klassische (alphanumerische) Gliederung 48

    IV. Literaturverzeichnis

    1. Allgemeines: Grundsätze 50

    a) (Relative) Vollständigkeit 50

    b) Korrektheit (zugleich Aktualität) 51

    c) Konsistenz (Identifizierbarkeit und Auffindbarkeit) 52

    2. Aufbau 52

    3. Kategorien und Sonderregeln 56

    a) Gesetzestexte und Rechtsprechung 56

    b) Kommentarwerke 56

    c) Fach- und Praktiker-Handbücher 58

    d) Lehrbücher und Monographien 58

    e) Zeitschriftenaufsätze und -beiträge, sowie Urteilsanmerkungen 59

    f) Sammelwerke, insbesondere Fest- und Gedenkschriften 60

    4. Schließlich: Layout und optische Gestaltung 61

    V. Rechtsprechungsverzeichnis 64

    VI. Abkürzungsverzeichnis 65

    VII. Eidesstattliche Erklärung 65

    5 Zitate und Nachweise 67

    I. Rechtlicher Regelungsrahmen 69

    1. Überblick: „Verbotstatbestand Plagiat“ 69

    2. Definitionsversuche 70

    3. Zusammenspiel der Regelungsbereiche 71

    4. Einzelne Rechtsgebiete 74

    a) Urheberrechtlicher Rahmen 74

    aa) Kein Schutz für Ideen, Theorien und Argumente 74

    bb) Abgrenzung zwischen freier und unfreier Benutzung 75

    cc) Zitatrecht 77

    dd) Konsequenzen einer Rechtsverletzung nach UrhG 81

    b) Hochschul- und wissenschaftsrechtlicher Rahmen 81

    aa) Normative Vorgaben 81

    bb) Konsequenzen eines Verstoßes 82

    II. Praktische Konsequenzen für die Zitatgestaltung 83

    1. Wörtliche Übernahme 83

    2. Umformulierung (Paraphrasierung) 84

    III. Weitere Grundsätze 86

    1. Allgemeines 86

    2. Zitierfähigkeit: Veröffentlichung und Bestandsdauer 88

    3. Vorrang der Primärquellen 89

    4. Inhaltliche Schranken: nicht zitierfähige Quellen und Internet-Quellen 89

    a) Trivialquellen 89

    b) Internet-Quellen 90

    aa) Synchrone Online-/Offline-Quellen 90

    bb) Reine Online-Quellen 90

    IV. Fußnotenformat, -struktur und –inhalt 91

    1. Anbindung der Fußnoten im Text 92

    2. Struktur der Fußnoten 92

    a) Allgemein 92

    b) Binnenaufbau 93

    3. Vollbeleg und Kurzbeleg 96

    4. Folgezitate 97

    5. Umfang der Fußnoten 98

    V. Zitierregeln für einzelne Kategorien juristischer Quellen 99

    1. Rechtsvorschriften 99

    a) Allgemeines 99

    b) Sonderfall: Europäische Gesetze 101

    c) Sonderfall: Gesetzesmaterialien 102

    2. Rechtsprechung 103

    a) Allgemeines 103

    b) Sonderfall: Europäische Gerichtsentscheidungen 105

    3. Literaturquellen 107

    a) Kommentare 108

    b) Handbücher 110

    c) Lehrbücher und Monographien 110

    d) Aufsätze, Beiträge und Urteilsanmerkungen in Zeitschriften 111

    e) Beiträge in Fest- und Gedenkschriften sowie in anderen Sammelwerken 112

    f) Internetfundstellen 112

    4. Sonderfall: Ausländische und fremdsprachige Quellen 113

    6 Sprache, Gutachtentechnik und Methodik 115

    I. Sprache 115

    II. Gutachtentechnik und Methodik 118

    1. Ausgangspunkt: Fallfrage und Anspruchsgrundlagen 119

    2. Juristischer Syllogismus 120

    3. Auslegung von Rechtsnormen 122

    a) Allgemein 122

    b) Auslegungsmethoden 124

    aa) Wortlaut 124

    bb) Systematik 125

    cc) Entstehungsgeschichte 126

    dd) Sinn und Zweck 128

    ee) Rechtsvergleichende Auslegung 129

    c) Sonderfragen der Auslegung 130

    aa) Verfassungs-, europa- und völkerrechtliche Grenzen der Auslegung 130

    bb) Autonome Auslegung von Europarecht und internationalem Einheitsrecht 131

    4. Umgang mit und Lösung von Meinungsstreiten 132

    a) Schwerpunktbildung 133

    aa) Auswahl relevanter Streitpunkte 133

    bb) Auswahl relevanter Meinungen 134

    b) Abwägung und Ergebnisfindung: Streitentscheidung 135

    aa) Allgemein 135

    bb) Streitentscheidung 135

    5. Frage: Originalität und Innovation? 139

    III. Ausnahme: Urteilsstil 139

    7 Die Remonstration 141

    I. Einleitung 141

    II. Rechtsschutz gegen Korrekturen 142

    III. Das Überdenkungsverfahren – Voraussetzungen und Ablauf 145

    1. Voraussetzungen 145

    2. Caveat: Bestandskraft der Prüfungsentscheidung 146

    3. Risiko: Reformatio in peius 148

    IV. Beispiele: „Fehler“ in der Korrekturpraxis 149

    1. Fehler bei der Ermittlung des Sachverhalts und der Fragestellung 150

    2. Prinzip der Vertretbarkeit 150

    3. Gleiches wird ungleich bewertet 152

    4. Sachfremde Erwägungen 153

    5. Äußerungen zu Form, Ausdruck und Sprache sowie Rechtschreibung 154

    V. Abschließende Hinweise zur Abfassung einer Remonstration 155

    8 Anhang: Musterhausarbeit 157

    Literaturverzeichnis 181

    Weiterführende Literatur 187

    Stichwortverzeichnis 201
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 205
Erscheinungsdatum 25.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-5098-0
Verlag UTB
Maße (L/B/H) 21,8/15,4/1,5 cm
Gewicht 303 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Insbesondere für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene geeignet
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 15.09.2019

Das Buch „Rechtswissenschaftliches Arbeiten“ ist, wie es auch der Untertitel bereits verrät, ein Leitfaden für zivilrechtliche Studienarbeiten, der meiner Meinung nach insbesondere für Studierende in den ersten juristischen Fachsemestern besonders gut geeignet ist. Das Buch vermittelt eine breite Basis, die für sämtliche Klau... Das Buch „Rechtswissenschaftliches Arbeiten“ ist, wie es auch der Untertitel bereits verrät, ein Leitfaden für zivilrechtliche Studienarbeiten, der meiner Meinung nach insbesondere für Studierende in den ersten juristischen Fachsemestern besonders gut geeignet ist. Das Buch vermittelt eine breite Basis, die für sämtliche Klausuren und Hausarbeiten im Gutachtenstil hilfreich sein können. Einerseits werden Anfänger gut an diese Arbeiten herangeführt und andererseits kann das Buch auch bereits fortgeschrittenen Studierenden eine wertvolle Gedankenstütze sein, um grundsätzliche Fehler in den Gutachten zu vermeiden. Gerade für Studierende in den unteren Semestern finde ich das Buch gut, um sich innerhalb kurzer Zeit einen guten Überblick über die Formalien von Gutachten zu verschaffen.