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Endstation

Kriminalroman

2013
Neun Schulfreunde besuchen eine Diskothek in Bad Hombach. Zwei Wochen später wird einer von ihnen tot aus dem Rhein geborgen. Die Rechtsmedizin findet keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungsbehörden mutmaßen Suizid. Die Akte wird geschlossen.

2018
Für den LKA-Zielfahnder Thomas Mohr ist eigens eine Ein-Mann-Abteilung Cold Cases geschaffen worden. Dort will man ihn vergessen. Endstation. Auf seinem neuen Schreibtisch: Ein Stapel Akten. Ganz zuoberst: Der Fall des toten Studenten. Zunächst durchblättert Mohr die alten Dokumente eher lustlos. Doch dann erwacht sein Ermittlerspürsinn: Irgendetwas stimmt nicht mit der Akte aus Rheinheim. Die Behörden haben schlampig gearbeitet. Zeugenaussagen wurden ignoriert. Und was war mit der Rockergang, die die Türsteher stellte? Wieso wurden die Ermittlungen so blitzartig eingestellt? Je mehr Mohr gräbt, desto deutlicher tritt eine Parallelwelt zutage, eine Schattenwelt jenseits des Blicks der Öffentlichkeit. Ein perfektes System der Angst und des eisernen Schweigens. Und es wirkt immer noch.

«Ein deutscher Thriller-Autor der Premium-Klasse.» (Kölner Stadt-Anzeiger)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27565-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21/13,9/4 cm
Gewicht 510 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 52001
Buch (Paperback)
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17,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2019
Bewertet: anderes Format

Diesem Krimi liegt ein authentischer Fall zugrunde,das nimmt einen von Anfang an fest in den Griff und hinterlässt ein sehr beklemmendes Gefühl? Ist es eine spannende Doku über schlampige Ermittlungsarbeit der Polizei oder steckt mehr dahinter?Jonas ist tot, die Akte geschlossen.

Wolfgang Kaes – Endstation
von Miss.mesmerized am 07.11.2019

Vom LKA aufs Abstellgleis. Nachdem ein Einsatz schiefgelaufen ist, wird Zielfahnder Thomas Mohr mit einer eigenen Abteilung beglückt: er soll Altfälle, Cold Cases, bearbeiten und dabei möglichst wenig auffallen. Widerwillig macht er sich an die Arbeit und greift nach der ersten Akte. Fünf Jahre sind vergangen seit der Nacht, in ... Vom LKA aufs Abstellgleis. Nachdem ein Einsatz schiefgelaufen ist, wird Zielfahnder Thomas Mohr mit einer eigenen Abteilung beglückt: er soll Altfälle, Cold Cases, bearbeiten und dabei möglichst wenig auffallen. Widerwillig macht er sich an die Arbeit und greift nach der ersten Akte. Fünf Jahre sind vergangen seit der Nacht, in der der Jurastudent Jonas aus unerklärlichen Gründen in den Rhein fiel und ertrank. Zwei Wochen später fand man seine Leiche. Eigentlich kein Fall für ihn, die Ermittlungen sind abgeschlossen, aber schon kurz nachdem Mohr angefangen hat zu lesen, wird ihm klar, dass in dem Fall vieles geschehen ist, aber ganz sicher keine saubere Polizeiarbeit. Die Kollegen haben so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. So schlecht können die gar nicht sein, was steckt also dahinter? Mohr beginnt Fragen zu stellen und die Antworten, die er erhält - oder auch nicht - bringen sein eigenes Bild vom gerechten Staat ins Wanken. Wolfgang Kaes‘ Roman entstand nicht aus einer Idee heraus, sondern basiert auf einem realen Fall. So bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Das WDR5 Feature „Neugier genügt“ berichtete in der Folge vom 11. Oktober 2019 über den mysteriösen Tod des Jurastudenten Jens Bleck. Wolfgang Kaes hat diesen Fall als Journalist recherchiert, unzählige Gespräche mit den Eltern und Zeugen geführt und aus dem Stoff einen Kriminalroman konstruiert, denn eines konnte er auch nicht: den Fall lösen. Die Geschichte ist eine Version dessen, was damals wirklich geschehen sein könnte. Ein erschreckender Hintergrund, der die Handlung letztlich in einem noch furchtbareren Licht erscheinen lässt. Auch wenn die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, ist „Endstation“ dennoch eine fiktive Erzählung und sollte auch als solche betrachtet werden. Die Rahmenhandlung um den strafversetzten Ermittler hat mir gut gefallen, sie motiviert glaubwürdig die Wiederaufnahme des Falles und die Figur Thomas Mohr selbst wirkt ebenfalls authentisch und überzeugt in ihrem Handeln und Vorgehen. Gibt es zu Beginn noch Rückblenden in das Jahr 2013, folgt die Handlung dann im Wesentlichen den Ermittlungen und wird durch zusammenfassende Notizen und Gesprächsprotokolle aufgelockert. Man hat so den Eindruck, an den Ermittlungen beteiligt zu sein und folgt Mohrs Gedanken und Überlegungen unmittelbar. Diese starke Involvierung und der Hintergrund des Buches führen unweigerlich dazu, dass man schnell vergisst, dass hier nur eine Möglichkeit dessen, was hinter den Ungereimtheiten stecken könnte, vorgestellt wird. Wolfgang Kaes‘ journalistischer Background als Polizeireporter, der sprachlich durchaus zu spüren ist, lässt den Text insgesamt sehr real und authentisch wirken, keine blumigen Schnörkel zieren die Sprache, sondern ein eher faktisch-rationaler Ton herrscht vor. Was Kaes enthüllt oder fiktiv entwirft, macht nachdenklich und wirkt auch nach dem Lesen noch nach. Ein Kriminalroman, der die Genregrenzen ausreizt und durch die Verbindung von Fakt und Fiktion eine ganz eigene Art von Spannung aufbauen kann, die jedoch restlos überzeugt.

Ungeklärter Fall?!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.09.2019

Thomas Mohr, Kriminalhauptkommissar, Leiter der Zielfahndung des LKA Nordrhein-Westfalen, wird nach einem „Desaster“ vom Dienst suspendiert. Nach mehrmonatiger Abwesenheit kehrt er in den Polizeidienst zurück - als einziger Mitarbeiter der neu eingerichteten Dienststelle Cold Case. Zukünftig wird er sich um Altfälle kümmern. Auf... Thomas Mohr, Kriminalhauptkommissar, Leiter der Zielfahndung des LKA Nordrhein-Westfalen, wird nach einem „Desaster“ vom Dienst suspendiert. Nach mehrmonatiger Abwesenheit kehrt er in den Polizeidienst zurück - als einziger Mitarbeiter der neu eingerichteten Dienststelle Cold Case. Zukünftig wird er sich um Altfälle kümmern. Auf seinem Schreibtisch türmen sich bereits Akten. Obenauf der Fall des neunzehnjährigen Studenten Jonas Frederik Barthold, vor beinahe fünf Jahren eingestellt und zu den Akten gelegt. Ohne großes Interesse wälzt Mohr die Akte und stößt auf Ungereimtheiten. Die Story hat mich sofort gepackt. Mohr, ein sympathischer Ecken-Kanten-Typ mit ausgeprägtem Sinn für Gerechtigkeit, möchte die Täter endlich hinter Schloss und Riegel bringen und den Hinterbliebenen Gewissheit verschaffen. Er ermittelt akribisch und unkonventionell, gräbt tief in der Vergangenheit, sticht in ein Wespennest und stößt dabei auf eine Mauer aus Korruption, Willkür und Gewalt. Mohr erkennt: Die damaligen Ermittlungsbehörden haben nicht nur schlampig gearbeitet, sondern auch keinerlei Interesse an der Wiederaufnahme des Falls... Wolfgang Kaes, ein Journalist, schreibt hier aus seinem sicherlich reichen Erfahrungsschatz. Ein spannender, absolut gelungener und erschreckend realistischer Kriminalroman. Recht ist nicht Gerechtigkeit - Worte, die mir beim Lesen häufig in den Sinn gekommen sind.