Am Ende nur ein kalter Hauch

Ein Fall für Carla Bukowski

Lena Avanzini

(11)
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Beschreibung

SELBSTMORD, TOD UND ENTFÜHRUNG
Im Leben von Carla Bukowski ÜBERSCHLAGEN SICH DIE EREIGNISSE: Erst wird eine Frau, die ihr verblüffend ähnlich sieht, tot aufgefunden, dann STIRBT IHRE GROßMUTTER und sie muss eine Begegnung mit der UNGELIEBTEN FAMILIE in Kauf nehmen, um die Beerdigung besuchen zu können. Erleichtert kehrt sie dem Dorf ihrer Jugend bald wieder den Rücken, doch dann erreicht sie eine schreckliche Nachricht: IHR NEFFE IST ENTFÜHRT WORDEN.

DIE SPRÖDE MIT DEN SOMMERSPROSSEN
Bekanntlich ist BLUT DICKER ALS WASSER und so macht sich Bukowski auf die Suche - und ist plötzlich mittendrin im DÜSTERSTEN KAPITEL IHRER EIGENEN VERGANGENHEIT. Einer Vergangenheit, die sie schon als junges Mädchen HINTER SICH GELASSEN hat, um in eine bessere Zukunft schauen zu können. Bukowski, sonst immer tough und zielstrebig, GERÄT INS TRUDELN, ihre harte Schale bröckelt. Ist das der Fall, der die Spröde mit den Sommersprossen DAS SEELENHEIL KOSTET?

GÄNSEHAUT GARANTIERT
Im neuen Fall von Carla Bukowski läuft Lena Avanzini zur Höchstform auf: Das Grauen schleicht sich auf leisen Sohlen an und PACKT EINEN UNVERMITTELT. Hier findet alles zusammen, was psychologisch fein gestrickte Krimispannung braucht - ein WETTLAUF MIT DER ZEIT, BEGEGNUNGEN MIT DEN MENSCHLICHEN ABGRÜNDEN und eine ERMITTLERIN MIT EINEM DÜSTEREN GEHEIMNIS. Fesselnd, mitreißend und atmosphärisch: PSYCHO-SPANNUNG PAR EXCELLENCE!

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"Spannung pur, gute Recherchearbeit und sprachlich elegant - Krimiherz, was willst du mehr?"
lovelybooks.de, Bellis-Perennis

"Schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt, der sich deutlich vom 08/15-Krimi-Einheitsbrei abhebt."
lovelybooks.de, ClaudiasWortwelten

"Carla Bukowski, eine Kriminalbeamtin mit Seele, Herz und Schnauze, von der es sich sicher lohnt, mehr zu lesen."
lovelybooks.de, walli007

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Bisher ermittelte Carla Bukowski in:
Nie wieder sollst du lügen
Auf sanften Schwingen kommt der Tod

„Avanzini lädt ein zum Mitfühlen und zeigt, was passiert, wenn ungeklärte Vorfälle jahrzehntelang totgeschwiegen werden. Es ist hohe Kunst, wie sie verschiedene Perspektiven einnimmt und jeder eine eigene Sprache gibt. Dadurch entsteht eine Nähe zu den Figuren, die uns tief in diese Geschichte hineinzieht. Das ist außergewöhnlich gut und spannend erzählt.“
Aus der Jurybegründung zur Shortlist für den Friedrich-Glauser-Preis 2020

„Das Herausragende an Avanzinis Büchern ist nicht nur der psychologisch unterfütterte Plot, sondern vor allem die große sprachliche Virtuosität.“
Tiroler Tageszeitung

Wenn Lena Avanzini nicht gerade mit Musik beschäftigt ist, mordet sie. Am Schreibtisch, im Zug oder in einem gemütlichen Café. Natürlich nur auf Papier. Am liebsten sind ihr dabei zwischen drei und sieben Leichen. Und selbst gebackener Marillenkuchen. Für ihren Erstling "Tod in Innsbruck" wurde sie 2012 mit dem Friedrich-Glauser-Preis der Sparte Debüt ausgezeichnet. Nach "Nie wieder sollst du lügen" (HAYMONtb 2016) und "Auf sanften Schwingen kommt der Tod" (HAYMONtb 2017) erscheint nun ein neuer Fall mit Ermittlerin Carla Bukowski.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 12.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7903-7
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/2,7 cm
Gewicht 246 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Tiefgründige Psychospannung im verschneiten Tirol.

Rainer Kleinferchner, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein Kriminalroman, der unter die Haut geht und auch Fans von psychologischer Spannung begeistern wird! Packend geschrieben, mit etlichen Wendungen, falschen Fährten, Blicken in die Vergangenheit der Protagonisten und einer glaubwürdigen, trotz diverser Laster sympathischen Ermittlerin. Dies ist zwar bereits der dritte Fall für Carla Bukowski, die Handlung ist aber auch ohne Kenntnis der beiden Vorgängerbände ohne Probleme zu verstehen. Lena Avanzini gelingt es, mich von der ersten Seite an zu packen und bis zum fulminanten Ende nicht mehr loszulassen. Das verschneite Tirol als Handlungsort, die tiefgründigen Charaktere, deren düstere Vergangenheit sie und deren Angehörige auf schreckliche Weise wieder einholt, sowie die zügig voranschreitende Handlung machen diesen Krimi zu einem ganz besonderen Leseerlebnis! Absolute Empfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Eine andere Abschiedsfeier
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 09.06.2019

Als Carla erfährt, dass ihre geliebte Großmutter gestorben ist, hält sie nichts mehr. Sie fährt zurück in ihre Heimat, die sie seit einem großen Unglück in ihrer Jugend verlassen hat. Dabei trifft sie ihre Familie wieder und lernt ihren Neffen kennen, der ihr sofort sympathisch ist. Als er plötzlich entführt wird, bittet ihr Br... Als Carla erfährt, dass ihre geliebte Großmutter gestorben ist, hält sie nichts mehr. Sie fährt zurück in ihre Heimat, die sie seit einem großen Unglück in ihrer Jugend verlassen hat. Dabei trifft sie ihre Familie wieder und lernt ihren Neffen kennen, der ihr sofort sympathisch ist. Als er plötzlich entführt wird, bittet ihr Bruder sie um Hilfe. Als Polizistin kann sie nicht ablehnen und entdeckt dabei auch ihre eigene Vergangenheit neu. Nur warum sieht die in ihrer Erinnerung ganz anders aus als bei den anderen? „Am Ende nur ein kalter Hauch“ ist spannend, packend, mitreißend. Es ist ein kleines Buch mit so viel Inhalt. Durch die Reise in die Jugend von Carla ist es vielschichtig, ohne unübersichtlich zu werden. Im Gegenteil, es ist eine spannende Reise zurück. Es ist lehrreich, wie unterschiedlich die selbe Situation von verschiedenen Menschen wahrgenommen werden kann. Leider wächst mir Carla beim Lesen nicht wirklich ans Herz, aber das würde sie auch gar nicht wollen. Sie ist eine starke Frau, die vom Leben gezeichnet ist und sich als Einzelgängerin durchschlägt. Trotzdem wird sie von ihren Kollegen gemocht. Sehr gerne würde ich mehr über sie lesen.

Am Ende nur ein kalter Hauch
von dorli aus Berlin am 16.05.2019

Carla Bukowski, Gruppeninspektorin beim LKA Wien, steckt mitten in einem Mordfall mit einer Leiche, die dem Aussehen nach ihre Doppelgängerin hätte sein können, als sie die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Großmutter Rosalba erhält. Auch wenn Carla eigentlich nicht der Sinn nach einem Zusammentreffen mit ihrer leidigen Verwandt... Carla Bukowski, Gruppeninspektorin beim LKA Wien, steckt mitten in einem Mordfall mit einer Leiche, die dem Aussehen nach ihre Doppelgängerin hätte sein können, als sie die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Großmutter Rosalba erhält. Auch wenn Carla eigentlich nicht der Sinn nach einem Zusammentreffen mit ihrer leidigen Verwandtschaft steht, fährt die Ermittlerin unverzüglich in ihr Heimatdorf Prumbach. Als sie sich zwei Tage später auf dem Rückweg nach Wien befindet, erreicht sie ein Anruf ihres Bruders Sebastian – er bittet Carla um Hilfe, denn sein 20-jähriger Sohn Daniel wurde entführt… „Am Ende nur ein kalter Hauch“ ist bereits der dritte Fall für Carla Bukowski - dieser Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände bestens verständlich. Lena Avanzini versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihres Kriminalromans zu ziehen. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und erlebt nicht nur Carlas Ermittlungen hautnah mit, sondern erfährt zudem in mehreren Rückblenden einiges aus ihrer Vergangenheit - dramatische Ereignisse, die während ihrer Teenagerzeit stattgefunden haben und die in dem aktuellen Fall eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Falsche Fährten, mehrere Verdächtige sowie immer neue Hinweise, Indizien und Ereignisse halten das Geschehen lebendig und haben mir genauso wie die zahlreichen im Handlungsverlauf auftauchenden Fragen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Motiv und Identität des Täters gegeben. Überraschungen und Wendungen sorgen zudem dafür, dass die Sogwirkung des Krimis bis zur letzten Seite nicht abreißt. „Am Ende nur ein kalter Hauch“ hat mir sehr gut gefallen – ein kurzweiliger Krimi, der neben einer fesselnden Handlung ganz besonders mit einer eigenwilligen Ermittlerin punkten kann.

Einfach klasse!
von Wuschel aus Nußloch am 16.05.2019

Beschreibung: Zuerst wird Carla zu einem mutmaßlichen Tatort gerufen, bei dem das Opfer aussieht wie eine Kopie von sich selbst und kurz darauf verstirbt ihre geliebte Oma, die ihr stets eine bessere Mutter war. Den Vorfall mit dem Opfer kaum verarbeitet, macht sie sich also auf den Weg in ihre ehemalige Heimat und zur ihrer ... Beschreibung: Zuerst wird Carla zu einem mutmaßlichen Tatort gerufen, bei dem das Opfer aussieht wie eine Kopie von sich selbst und kurz darauf verstirbt ihre geliebte Oma, die ihr stets eine bessere Mutter war. Den Vorfall mit dem Opfer kaum verarbeitet, macht sie sich also auf den Weg in ihre ehemalige Heimat und zur ihrer Familie, mit der sie schon vor Jahren gebrochen hatte. Als sie nach der Beisetzung endlich wieder die Heimreise antreten will und sich schon freut all dem den Rücken kehren zu können, erreicht sie die Nachricht, dass ihr Neffe spurlos verschwunden ist - er wurde entführt! Meinung: Als ich die Buchvorstellung vom Verlag bekam, war ich erst etwas kritisch: Ein dritter Teil? Oft kann man diese wohl gut unabhängig lesen, gerade im Genre Krimi & Thriller, aber eben nicht immer. Der Verlag versicherte, dass es ginge und er hatte recht! Wohl kann man sich an einigen Stellen denken, dass das Thema eventuell schon mal aufgegriffen wurde, wie beispielsweise das Schicksal von Carlas Familie, aber es ist dennoch so in die Geschichte verwebt, dass ich als Leser mich nicht gestört fühlte und auch alle nötigen Informationen erhielt um Empathie für das Erlebte zu entwickeln. Doch darum geht es eher zweitrangig. In dieser Geschichte geht es mehr um die ursprüngliche Familie, dort wo Carla aufwuchs. Dinge, die sie verdrängt hatte - oder sogar erst im Nachgang erfuhrt. Hier hat die Autorin, aus  meiner Sicht, die Funktion des Hirns unglaublich gut dargestellt, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ein meisterlicher Schutzmechanismus des eigenen Körpers ist. Auch die Art wie sich Carla immer wieder zurück erinnerte war für mich sehr authentisch dargestellt. Im Allgemeinen gefiel mir das Buch eben deswegen sehr gut, denn es wirkte nicht konstruiert, überspitzt oder unglaubwürdig, sondern einfach passend. Die Charaktere von Carla selbst fand ich sehr schön gezeichnet, ebenso wie die Menschen in ihrem Umfeld. Das Buch selbst wird weitestgehend aus der dritten Person erzählt. Gelegentlich werden Kapitel eingestreut, welche vermuten lassen, dass sie aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt werden, der geistig nicht ganz auf der Höhe ist. Außerdem sind noch einige Blogeinträge von einem jungen Mann zu finden, der über die Tierwelt berichtet sowie Rückblenden aus Carlas Vergangenheit. So bekommt der Leser immer wieder verschiedene Sichten, Erlebnisse und andere Dinge zu lesen, wodurch immer mal wieder frischer Wind über die Seiten weht. Zu Anfang fragte ich mich was das denn soll und ob es einen tieferen Sinn hätte. Je weiter ich las, desto klarer wurde das Bild. Eben durch diese Fragen wurde die Spannung noch weiter angezogen. Obwohl der Verlauf an sich eher ruhig war und man oft das Gefühl hatte, dass die Ermittler auf der Stelle tappen, wollte ich stets weiterlesen. Zudem ist der Schreibstil und die Art von Lena Avanzini einfach leicht, locker und unterhaltsam. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das aufgrund des Autorenfotos nicht erwartet hätte, da sie doch etwas - äh - steif(?), konservativ(?).... Naja, ich lies mich auf jeden Fall vom ersten Eindruck täuschen - sorry!- und war somit sehr positiv überrascht. Es hat mir große Freude bereitet das Buch zu lesen und an der einen oder anderen Stelle musste ich sogar lachen. Bitte nicht falsch verstehen, das Buch ist keine humoristische Literatur, keineswegs. Eigentlich ist es sogar verdammt traurig. Kaum findet Carla Kontakt zu einem Angehörigen, da "verliert" sie ihn auch schon wieder und muss bangen - und noch so ein paar andere Dinge. Eigentlich wäre ich jetzt total darauf versessen die anderen beide Bände der Autorin zu lesen, aber dafür muss ich wirklich Zeit verstreichen lassen, denn aufgrund dem Ende des Buches, muss ich erst mal alles sacken lassen. Mit diesem Wissen möchte ich nicht direkt wieder mit Carla "arbeiten". Doch lesen möchte ich sie auf jeden Fall. Ich hoffe sehr, dass es keinen weiteren Band geben wird. Den Abschluss, den Lena Avanzini geschaffen hat, sollte sie genau so beibehalten. Er ist perfekt! Ein Wort noch kurz zu den Büchern aus dem Haymon Verlag! Die sind der Hammer! Ich war schon total fasziniert über die runden Ecken als "Am Ende nur ein kalter Hauch" bei mir ankam und bin natürlich direkt zum Stand des Verlags auf der LBM. Was soll ich sagen....deren Taschenbücher haben alle runde Ecken. Ich bin begeistert. Hat was! (Man soll sich bekanntlich ja über die kleinen Dinge im Leben freuen.) Fazit: Ein sehr spannender und mitunter unterhaltsamer dritter Band über eine etwas ruppige Ermittlerin, den man problemlos ohne Vorkenntnisse lesen kann.


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