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Der Mann, der Verlorenes wiederfindet

Novelle

Michael Köhlmeier

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Beschreibung

»Michael Köhlmeiers neue Novelle liest sich wie ein Klassiker.« Carsten Otte in ›Der Tagesspiegel‹

Ein Heiliger ist Antonius, und doch ein Mensch. Ein Mensch mit seiner Krankheit, seinen Erinnerungen, seiner Kindheit und seinem Tod. Und einmal gab es den Augenblick, da er die Berufung gespürt hat. Michael Köhlmeier erzählt von einem Mann, der zur Legende wurde und doch ganz unbekannt geblieben ist.

Michael Köhlmeier wurde 1949 in Hard am Bodensee geboren und lebt heute in Hohenems/Vorarlberg. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und tritt sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Johann-Peter-Hebel-Preis, den Manès-Sperber-Preis, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I.Klasse, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und den Ferdinand-Berger-Preis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 18.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14700-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,4/1,7 cm
Gewicht 175 g

Kundenbewertungen

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Eine vielschichtige Novelle
von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diese vielschichtige Novelle um die Sterbestunden des heiligen Antonius beinhaltet theologische Fragen, zeichnet Kirchengeschichte und zugleich ein kleines Sittenbild des 13. Jahrhunderts, bevölkert mit zeitlosen menschlichen Charakteren, hier zumeist als Ordensbrüder auftretend. In einer sehr schönen Sprache erzählt, ist sie ei... Diese vielschichtige Novelle um die Sterbestunden des heiligen Antonius beinhaltet theologische Fragen, zeichnet Kirchengeschichte und zugleich ein kleines Sittenbild des 13. Jahrhunderts, bevölkert mit zeitlosen menschlichen Charakteren, hier zumeist als Ordensbrüder auftretend. In einer sehr schönen Sprache erzählt, ist sie ein angenehm zu lesendes Gegenstück zu so manch nur oberflächlich orientierter Erzählung.

Habe ich etwas bewirkt?
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Antonius liegt auf dem Platz vor dem Kloster und schaut zum Himmel auf. Er ist erschöpft, krank, hat Schmerzen und wird auch nicht mehr lange leben. Viele sind gekommen, um dem Heiligen beim Sterben zuzusehen. In seinen letzten Lebenszügen erinnert sich Antonius an alles, was ihn hierher gebracht hat... Michael Köhlmeier schrei... Antonius liegt auf dem Platz vor dem Kloster und schaut zum Himmel auf. Er ist erschöpft, krank, hat Schmerzen und wird auch nicht mehr lange leben. Viele sind gekommen, um dem Heiligen beim Sterben zuzusehen. In seinen letzten Lebenszügen erinnert sich Antonius an alles, was ihn hierher gebracht hat... Michael Köhlmeier schreibt eine fiktive Biografie über den Heiligen Antonius, zumeist erzählt durch die eigenen Erinnerungen und Visionen des Heiligen. Man muss garantiert nicht gläubig sein, um dieses Werk zu schätzen, denn auch wenn es von Bibelzitaten nur so gespickt ist, spürt man vielmehr die philosophische Betrachtungsweise und auch die kaum bemerkbaren Ansätze leiser Kritik. Und am Ende zählt auch vielmehr die Frage: Was habe ich bewirkt? Und diese Frage stellt sich Antonius und diese Frage stellt sich irgendwann auch jeder von uns. Was habe ich in dieser Welt vollbracht? Sprachlich absolut traumhaft erzählt und weil ich so begeistert war, hier nur ein kleines Beispiel: "Und das war für den Moment so dermaßen lustig, dass allesamt sich mit auf diesen Wagen reißen ließen, der nun ungehindert über die wohlbestellten Gärten des Anstands ratterte und die zarten Blumen des Mitleids, der Treue, der Freundschaft niedermachte. - Aber auf einmal war die Welt starr und still." (S. 124) Das ist wirklich große Erzählkunst, eingebettet zwischen zwei Buchdeckel. Ein leises, nachdenkliches, wunderschönes Werk und eine absolute Empfehlung!


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