RIKE

Das Versteck in der Stadtmauer

Y.S. Paare, Yvonne Stöckemann-Paare

(4)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Kunststoff-Einband)
Buch (Kunststoff-Einband)
13,40
13,40
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Beschreibung

Die Schatten der Vergangenheit reichen bis in die Gegenwart

Göttingen 1859:
Unter lauten Jubelrufen findet die letzte öffentliche Hinrichtung statt.
Die junge Friederike Lotze wird an diesem kalten Januarmorgen an der Gerichtslinde ihr Leben verlieren.
Ein letztes Mal blickt sie in die tobende Menge, ehe ihr die Augen verbunden werden.
Was aber ist geschehen, dass die Dienstmagd aus Hannoversch Münden den nächsten Tag nicht mehr erleben wird?

Northeim 2017:
Jule ist neu in der Stadt.
Wieder einmal hat sie ihre Pflegefamilie wechseln müssen – wer weiß, wie lange es dieses Mal gut geht!
Durch Zufall kommt sie mit ihrem Mitschüler Lennart in Kontakt. Auch er ein Außenseiter ohne Freunde.
Während sich die beiden immer besser verstehen, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen: Ständig treffen sie auf einen seltsamen Kerl, der sie zu verfolgen scheint. Dann findet Jule ein uraltes Buch, versteckt in der Stadtmauer: Das geheime Tagebuch der Friederike Lotze ...

Y.S Paare wurde 1973 in Einbeck geboren, lebt heute in Northeim, ist verheiratet und hat eine Tochter. Neben dem Schreiben ist Y.S. Paare sehr vielseitig interessiert. Unter anderem ist die Fotografie zu einer großen Leidenschaft geworden.

Unter ihrem Realnamen Yvonne Stöckemann-Paare veröffentlicht sie seit Jahren erfolgreich Kinderbücher und Kurzgeschichten.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 216
Altersempfehlung 13 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 17.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943465-12-9
Verlag Grimpe
Maße (L/B/H) 21,3/13,9/1,9 cm
Gewicht 292 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
0
0

Ein packender und herzergreifender Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2020

Ich bin auf diesen Roman gestoßen, weil er mir in einem Thriller der Autorin vorgeschlagen wurde. Weil mir der Thriller „Das zweite Urteil“ von Y. S. Paare so gut gefallen hat, habe ich diesen Roman gekauft und muss sagen, dass mir dieses Buch genauso gut gefallen hat! Die Autorin hat ein Talent dafür zwei Geschichten in einem B... Ich bin auf diesen Roman gestoßen, weil er mir in einem Thriller der Autorin vorgeschlagen wurde. Weil mir der Thriller „Das zweite Urteil“ von Y. S. Paare so gut gefallen hat, habe ich diesen Roman gekauft und muss sagen, dass mir dieses Buch genauso gut gefallen hat! Die Autorin hat ein Talent dafür zwei Geschichten in einem Buch miteinander zu kombinieren. In diesem Roman geht es um die Hinrichtung der Dienstmagd Friederike Lotze, die wirklich gelebt hat. Die Geschichte von Rike (Kosenamen für Friederike) lernt der Leser kennen, als Jule in der heutigen Zeit ein Buch in der Stadtmauer von Northeim findet. Sehr spannend und informativ, wie Dienstmägde damals gelebt haben.

Packend, gespenstisch, ergreifend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Katlenburg-Lindau am 02.12.2018

Wir schlagen einen Jugendroman auf und zugleich zu einem Teil einen Historienroman. Man ist sofort gefangen: Vom Inhalt der ersten Seite erschreckt, gebannt. Denn das grausame, tötliche Ende der Friederike Lotze genannt Rike, einer jungen Magd aus Hannoversch Münden, ist wahre Geschichte. Das ist lange her; am 20.Januar 1859 i... Wir schlagen einen Jugendroman auf und zugleich zu einem Teil einen Historienroman. Man ist sofort gefangen: Vom Inhalt der ersten Seite erschreckt, gebannt. Denn das grausame, tötliche Ende der Friederike Lotze genannt Rike, einer jungen Magd aus Hannoversch Münden, ist wahre Geschichte. Das ist lange her; am 20.Januar 1859 in Göttingen vollendet sich ihr unglückliches Leben öffentlich unter dem Schwert des Henkers. Doch plötzlich befinden wir uns in der Gegenwart in der Kreisstadt Northeim, gut 20 km nördlich von Göttingen. Wir lernen Lennart und Jule kennen, zwei Schüler einer Klasse des Gymnasiums, deren Charaktere unterschiedlicher kaum sein können. Es scheint bloßer Zufall, der die beiden auf geheimnisvolle Weise zusammenbringt. Angelpunkt ist ein okkultes Brett, ein Ouija-Brett. Das muss man doch ausprobieren, so Jule, während Lennart nüchtern dieses Brett und dessen Anwendung für nichts weiter als einen idiotischen Unsinn ansieht. Eher widerstrebend und nur ihr zu Gefallen lässt er sich auf die drängende Jule ein- entschlossen ihr kein einziges Wort über die angeblich magischen Kräfte des bescheuerten Brettes als wahr abzunehmen. Es geht gespenstisch zu in dem Erstlingsroman der Autorin, die bereits durch spannende Kurzkrimis ( in „Tatort Northeim“ Band I und Band II- hier hat die Autorin sogar den ersten Preis des Schreibwettbewerbs davongetragen) und mit liebenswerten Kinderbüchern und Weihnachtsgeschichten ( u.a.„Herr Klingell mit drei L“, „Zwischen Lachsschnittchen und Fischgräten“ wie “Zauberhafte Weihnacht in Northeim“ und zahlreichen Beiträgen zu Anthologien sich literarisch hervorgetan hat. Natürlich werden Jule und Lennart das Geheimnisvolle Ouija-Brett befragen, „bespielen“, doch so einfach voraussetzungslos geht es nicht, gewisse okkulte Gebräuche und innere, womöglich gefährliche Konditionierungen, sind unausweichlich. Wissbegierde, Bezauberungen besiegen Furcht und ein magischer, ein gespenstiger Reigen beginnt, dem sich auch Lennart nicht mehr total entziehen kann. Der schleichende Sog der merkwürdigen Ereignisse und mysteriösen Zeichen steigert sich und lässt nicht mehr los. Jule und Lennart ist zugleich die Geschichte eines sich schleichend und reizvoll entwickelnden Bündnisses, das sich mehr und mehr zu einer vertrauten Freundschaft auswächst. Der Autorin ist es gut gelungen, das Fühlen und Denken der beiden Jugendlichen einzufangen, nicht zuletzt,wie es mir scheint, den Ton der Jugendlichen von heute authentisch rüberzubringen - freilich ein Sprachspiel sui generis ( L.Wittgenstein, Sprachforscher u Philosoph: „Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache“) Die beiden entdecken schließlich das Tagebuch der Rike Lotze und sie, wie der Leser, werden in die vergangene kleine Welt der jungen Magd entführt. Der Historienroman beginnt, ein beachtlich detailgenaues Zeitengemälde Mitte des 19.Jahrhunderts in Hannoversch Münden entfaltet sich und gibt den Blick frei in die Psyche dieser jungen, verratenen Frau. Ich halte das tiefergreifende „ Selbstzeugnis“ der Friederike Lotze für ein Literat im klassischen Sinne und zögere nicht das Prädikat zu vergeben: Besonders wertvoll. Es wird die Aufmerksamkeit auch des erwachsenen Publikums fesseln. Vermeint man nicht gar, die Autorin hätte die Rike Lotze in der Vergangenheit selbst persönlich getroffen und tief in ihre Seele schauen können? Was für sich allein noch nicht genügte, noch nicht Rikes Gedanken, ihren Gefühlen und insbesondere ihren Verletzungen sprachlich derartig einfühlsamen Ausdruck verleihen könnte, wenn sich wundersame Phantasie doch in sich schlüssige Logik und ein beachtliches sprachliches Feingefühl nicht paarten! Das Tagebuch der Rike bricht plötzlich ab und stößt Jule und Lennart in neue Rätsel. Was ist wirklich, was ist die Wahrheit? Der Roman steuert neuen gespenstigen Abenteuern und einem Höhepunkt entgegen, der den Leser erschauern wird. Wer einen vorherigen Eindruck gewinnen möchte, dem sei der wunderschön geratene Trailer ( Video)) zu dem Buch empfohlen: bei YouTube einfach eingeben:“ Rike - Das Versteck in der Stadtmauer“ ( Produktion, Regie, Ton und Schnitt = Y,S. Paare - und die sehr überzeugenden Darsteller derartig gut als seien sie dem Roman entsprungen). Hans-Henning Klimpel

Spannend und der realhistorische Teil mehr als wertvoll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kalefeld am 29.11.2018

Friederike Lotze, Dienstmagd aus Hann. Münden, wurde 1859 in Göttingen hingerichtet, weil sie ihren Dienstherrn vergiftet hatte, weil er sie nicht heiraten wollte, obwohl er es Friederike versprochen hatte. Damit wurde Friederike nicht fertig und brachte ihn um. Dafür bezahlte auch Friederike mit ihrem Leben. Ihr wurde der Kopf ... Friederike Lotze, Dienstmagd aus Hann. Münden, wurde 1859 in Göttingen hingerichtet, weil sie ihren Dienstherrn vergiftet hatte, weil er sie nicht heiraten wollte, obwohl er es Friederike versprochen hatte. Damit wurde Friederike nicht fertig und brachte ihn um. Dafür bezahlte auch Friederike mit ihrem Leben. Ihr wurde der Kopf abgeschlagen. Dieser realhistorische Teil in diesem Roman wird ganz hervorragend spannend in einer fiktiven Geschichte in der Jetzt-Zeit verpackt. Jule und Lennart, beide 16 Jahre alt finden das alte Tagebuch der Friederike (Rike) Lotze. Und was sich den beiden in diesem Tagebuch offenbart, das überrascht den Leser schon sehr! Es gibt viele Dinge, die in der Dunkelheit liegen können und über Jahrzehnte hinweg dadurch ungesehen bleiben. Ich will nicht spoilern, deswegen gehe ich auf bestimmte Abschnitte im Buch nicht näher ein. Aber so viel kann ich sagen: Das Buch hat mich sehr gefesselt! BRAVO!!! Eine spannende Szene reiht sich an die nächste. Klare 5 Sterne!


  • Artikelbild-0