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Niemals ohne sie

Ungekürzte Ausgabe, Lesung


"Wir sind wie niemand sonst, wir haben uns selbst erschaffen, die Einzigen unserer Art."

Eine geheimnisvolle Explosion bildet das Herzstück dieser spannenden Geschichte, erzählt von den Kindern der Familie Cardinal: Sie haben den Schneid und die Wildheit von Helden, sie haben Angst vor nichts und niemandem. Und sie sind ganze einundzwanzig. Als der Vater in einem kanadischen Dorf ein Zinkvorkommen entdeckt, rechnet der Clan fest mit einem Anteil am Gewinn – doch eine Explosion zwingt die Geschwister zu einem Pakt des Schweigens, der zu einer Zerreißprobe für die ganze Familie wird.

Sanftmütig erzählen die Cardinal-Kinder ihre Geschichte und unerbittlich hüten sie ihr Geheimnis. Durch die Leuchtkraft ihrer Stimmen entsteht ein vielschichtiges Puzzle aus Perspektiven und Erinnerungen.

Mit den Stimmen von Devid Striesow, Claudia Michelsen, Anna Thalbach, Benno Fürmann, Robert Stadlober und Sabin Tambrea

(7 CDs, Laufzeit: ca. 7h 30)

Portrait
Saucier, Jocelyne
Jocelyne Saucier, geboren 1948 in der Provinz New Brunswick, arbeitete lang als Journalistin, bevor sie mit dem literarischen Schreiben begann. Mit ihrem Roman Ein Leben mehr gelang ihr 2015 der internationale Durchbruch als Schriftstellerin. Saucier lebt heute in einem abgeschiedenen Ort im nördlichen Québec.

Striesow, Devid
Devid Striesow wurde 1973 auf Rügen geboren und gehört zur ersten Riege deutscher Schauspieler. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin gab er 2000 sein Leinwanddebüt in Kalt ist der Abendhauch. Seitdem ist Striesow ein vielbeschäftigter Mann und wurde für seine darstellerischen Leistungen vielfach ausgezeichnet; unter anderem 2012 mit dem Grimme-Preis für Ein guter Sommer und 2015 mit dem Deutschen Schauspielerpreis für seine Hauptrolle in Wir sind jung. Wir sind stark. Als Hörbuchsprecher brillierte Striesow u. a. mit seiner Lesung von Uwe Tims modernem Klassiker Die Entdeckung der Currywurst.

Michelsen, Claudia
"Claudia Michelsen gehört zu den besten Schauspielerinnen im Deutschen Fernsehen" (FAS). Ab November 2009 sieht man die geborene Dresdnerin wöchentlich in der ZDF-Krimiserie "Flemming". Für die STARKEN STIMMEN liest sie "Die Chirurgin" von Tess Gerritsen.

Thalbach, Anna
Anna Thalbach, geboren 1973, lebt und arbeitet in Berlin. 2008 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin und gehört zu den gefragtesten Hörbuchsprecherinnen Deutschlands. Für Random House Audio liest sie beide Romane von Katherine Webb.

Tambrea, Sabin
Sabin Tambrea, geboren 1984 im rumänischen Târgu Mures, stammt aus einer Musikerfamilie. Seinen ursprünglichen Wunsch, Dirigent zu werden, gibt er zugunsten einer Schauspielausbildung auf, die er zwischen 2006 und 2010 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin absolvierte. Bereits seit 2008 ist er Mitglied des Berliner Ensembles und war unter anderem in Friedrich Schillers Kabale und Liebe sowie William Shakespeares Was ihr wollt zu sehen. Derzeit übernimmt er in Heinrich von Kleists Prinz Friedrich von Homburg die Rollen der Viola und des Sebastian. Neben dem Theater ist Sabin Tambrea auch als Film- und Kinoschauspieler tätig. So übernahm er gleich bei seinem ersten Kinofilm, Ludwig II. (2012), die Hauptrolle, für die er 2013 mit dem Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde. Dem Fernsehpublikum ist er unter anderem aus der Neuverfilmung des Dramas Nackt unter Wölfen (2015) sowie der Sat1-Produktion Jack the Ripper - Eine Frau jagt einen Mörder und dem ZDF-Dreiteiler Ku'damm 56 (beide 2016) bekannt.

Stadlober, Robert
Robert Stadlober, geboren 1982, ist einer der gefragtesten jungen deutschsprachigen Schauspieler. Er spielte zum Beispiel in "Sonnenallee", "Crazy", "Krabat" und "Jud Süß - Film ohne Gewissen". Als Hörbuchsprecher liest er u.a. "Die Reifeprüfung" von Charles Webb.

Fürmann, Benno
Benno Fürmann ging mit 19 Jahren nach New York und studierte dort am Lee Strasberg Institute. Nach mehreren TV- und Kinorollen gelang ihm 2000 der Durchbruch mit Anatomie. Inzwischen wandelt er gekonnt zwischen Mainstream und Arthouse und ist ein beliebter Synchronsprecher. So leiht er dem gestiefelten Kater in der erfolgreichen Hollywood Blockbuster Reihe Shrek seine Stimme. Er gewann u.a. den Deutschen Fernsehpreis, den Bayerischen Filmpreis und den Grimme-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Devid Striesow, Claudia Michelsen, Anna Thalbach, Sabin Tambrea, Robert Stadlober
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783837146899
Verlag Random House Audio
Originaltitel Les héritiers de la mine (Éditions Denoël)
Spieldauer 371 Minuten
Übersetzer Sonja Finck, Frank Weigand
Verkaufsrang 2768
Hörbuch (CD)
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18,89
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Buchhändler-Empfehlungen

Toll geschrieben!

Marina M., Thalia-Buchhandlung Wien

Die Cardinal'sche Kinderhorde hat ihre Gesetze immer selbst geschrieben und damit die Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Alles ändert sich ab dem Tag an dem Angéle verschwindet.

Unter uns

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Es gibt Romane, die einen gefangen nehmen durch die Kunstfertigkeit ihrer Sprache oder die Unerhörtheit ihrer Handlung. Und wenn eine Autorin daherkommt, die bewusst auf beides verzichtet und der es trotzdem gelingt, einen gleichermaßen in ihren Bann zu ziehen, hat man einen heutzutage besonders rar geworden Schatz vor sich. Joceylne Saucier, die bereits mit „Ein Leben mehr“ ein bemerkenswertes Buch ablieferte, erzählt die Geschichte einer Familie, die in einem denkbar kleinen Ort, tief in den Wäldern Kanadas lebt. 21 Kinder haben die Eltern zur Welt gebracht, doch in der Gegenwart haben sich die Mitglieder der Familie fast ebenso viele Jahre lang schon nicht mehr alle miteinander gesehen. An Robert Seethalers „Das Feld“ erinnernd, wechselt alle 20 bis 30 Seiten die Erzählstimme von einem Kind zum anderen und schon bald erfährt man von einem tragischen Vorfall und Geheimnis, das dafür sorgte, dass sich die Familie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr in ihrer Gesamtheit zusammenfand. Denn damals beschloss ein kleiner Teil der Geschwister, diese Tragödie mit allen Mitteln vor ihrer Mutter zu vertuschen, da diese die Wahrheit nicht verkraften würde. Laufen sie durch das Treffen in der Gegenwart also nun Gefahr, dass ihre jahrzehntelangen Lügen auffliegen? Auf direkte und schnörkelweise erzählt die frankokanadische Autorin von der Bürde des Geheimnisses und wie es auf unterschiedliche Art die Biografien der mitwissenden Geschwister zwei Jahrzehnte lang geprägt hat. Ihre Sprache ist leise und klug, von großer Emotionalität geprägt und dabei niemals in Pathos oder Kitsch abdriftend. Eine außergewöhnliche Stärke des Buchs liegt in der Art, wie Jocelyn Saucier die Erwartungshaltung und emotionale Befindlichkeit der LeserInnen wiederholt unterläuft: Indem nach und nach die verschiedenen Kinder ihre eigene Wahrnehmung der Familie schildern, entstehen unterschiedliche Eindrücke dieser 23 Menschen, die eben erfreulich mehr sind als Figuren mit einer einzelnen Funktion in ihrem Buch, sondern scheinbar reale Personen, die sich einfachen Kategorisierungen zwischen Schwarz und Weiß entgegenstellen. „Niemals ohne sie“ erinnert an die besten Momente und Erzähltechniken aus Richard Russos „Diese gottverdammten Träume“, Seethalers „Das Feld“ oder David Grossmans „Kommt ein Pferd in die Bar“ und beeindruckt dabei mit einer ebenso einfachen wie innovativen Geschichte von zutiefst Menschlichem. Ein definitiver Höhepunkt der Frühjahrsproduktion 2019.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
65 Bewertungen
Übersicht
39
15
9
2
0

Für mich leider enttäuschend, schade
von peedee am 15.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Cardinals sind eine kanadische Grossfamilie mit insgesamt 21 Kindern! Das Leben in Norco ist von Mühsal geprägt. Der Vater lebt für die Erzsuche, stets in der Hoffnung auf einen grossen Fund, und die Mutter ist chronisch erschöpft. Da ihnen ein versprochener Gewinn nicht ausbezahlt wird, wollen sich die Cardinals rächen, den... Die Cardinals sind eine kanadische Grossfamilie mit insgesamt 21 Kindern! Das Leben in Norco ist von Mühsal geprägt. Der Vater lebt für die Erzsuche, stets in der Hoffnung auf einen grossen Fund, und die Mutter ist chronisch erschöpft. Da ihnen ein versprochener Gewinn nicht ausbezahlt wird, wollen sich die Cardinals rächen, denn nichts geht über ihre Ehre! Nach einer Explosion ist für die Grossfamilie nichts mehr, wie es einst war… Erster Eindruck: Ein unscharfes Foto von drei Kindern auf dem Cover – diese Unschärfe ist für mich irritierend. Dies war mein erstes Buch von Jocelyne Saucier, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Leider hat mir dieses Buch ziemlich viel Mühe bereitet. Woran lag es? Ein für mich schwieriger Punkt waren schon mal die vielen Kinder der Familie, die jedoch – ausser von ihren Eltern – nicht bei ihrem Taufnamen gerufen werden, sondern bei ihren Spitznamen (wovon einige Kinder auch gleich mehrere hatten!): El Toro, Geronimo, Matz, Jeanne d’Arc, Mustang, Wapiti, Gelber Riese, etc. Ein weiterer Punkt war der Wechsel der Erzählperspektive: Diese hat jeweils ohne Vermerk gewechselt (eine Überschrift wäre hilfreich gewesen). So habe ich meist schon ein paar Zeilen gelesen und den Zusammenhang nicht verstanden, bis ich dann merkte, dass nun aus einer anderen Richtung erzählt wird. Dies hat meinen Lesefluss empfindlich gestört. Zur Situation mit den vielen Kindern: Ich kann es mir nicht vorstellen, wie es sein muss, eine Familie mit 21 Kindern zu sein. Die Mutter dieser Grossfamilie muss einerseits (gefühlt) durchgehend schwanger und dauermüde sein, der Vater andererseits ist stets mit seiner Erzsucherei beschäftigt. Die Kinder werden sich selbst bzw. der ältesten Tochter überlassen. Es macht mich betroffen, wenn ich lese, dass ein Kind sich an das erste Gespräch mit seinem Vater anlässlich seines siebten Geburtstages erinnert. Und vorher? Für mich unvorstellbar, wenn die Eltern zwar rein örtlich vorhanden, aber trotzdem nicht erreichbar sind. Selbstverständlich hat auch bei einer Grossfamilie der Tag nur 24 Stunden… Die Sprache war für mich zuweilen zu derb und die Stimmung unangenehm. Das Buch heisst im Original „Les héritiers de la mine“ – einmal mehr wäre für mich die Übersetzung des Originaltitels passender gewesen als der nun vorliegende Titel. Einleitend habe ich erwähnt, dass sich nach einer Explosion für die Familie alles ändert – ein Familiengeheimnis. Und genau diese Folgen sind für mich leider unglaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so möglich wäre. Alles in allem war es für mich kein Lesegenuss (wie ich ihn mir aufgrund vieler lobender Stimmen erhofft habe). Von mir gibt es leider nur 2 Sterne, schade.

Das Erbe der Mine
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Niemals ohne sie“ ist eine beeindruckend erzählte Familiengeschichte, zuweilen laut, barsch, rau und beinahe tragikomisch, dann wieder mit sehr leisen Zwischentönen einfühlsam und melancholisch. Ein wunderbares Buch, dass zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Für mich eines der besten Bücher 2019.

Ein Geheimnis unter Tage
von Ulrike am 10.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Cardinals sind mit 21 Kindern eine wahrliche Großfamilie. In der kleinen frankokanadischen Gemeinde Norco lebt die Familie, seit der Vater dort ein großes Zinkvorkommen entdeckt hat. Es ist ein einfaches und ungestümes Leben in einem beengten chaotischen Haushalt. Die Mutter ist Herrscherin über die Kochtöpfe, die älteste To... Die Cardinals sind mit 21 Kindern eine wahrliche Großfamilie. In der kleinen frankokanadischen Gemeinde Norco lebt die Familie, seit der Vater dort ein großes Zinkvorkommen entdeckt hat. Es ist ein einfaches und ungestümes Leben in einem beengten chaotischen Haushalt. Die Mutter ist Herrscherin über die Kochtöpfe, die älteste Tochter Emilienne Hüterin der Kinder. Der in Aussicht gestellte Reichtum schwindet jedoch, als die Bergbaugesellschaft die Mine schließt und Albert Cardinal sich betrogen fühlt. Die älteren Kinder planen nun Rache an der Gesellschaft zu nehmen und lösen damit ein Ereignis aus, dass die Familie auf immer belastet. Jocelyne Saucier rollt in ihrem Roman „Niemals ohne sie“ eine ganz besondere Familiengeschichte vom Ende her auf. Sie erzählt von einem Familientreffen, lange nach der Katastrophe, als alle Cardinals anlässlich einer Ehrung des Vaters zusammen kommen. Die Kinder sind längst alle erwachsen und leben in alle Winde zerstreut. Langsam führt uns die Autorin an die Ereignisse von früher heran, bringt eine über Jahre unausgesprochene Wahrheit zu Tage. Es ist eine Geschichte über Familienzusammengehörigkeit, Schuld und Verdrängung. Jocelyne Saucier verleiht einigen Familienmitgliedern eine Stimme. Dabei beginnt sie mit „Matz“, dem jüngsten Kind der Familie, eine großartige Strategie, denn Matz kennt als Nesthäkchen die Familienvergangenheit, als die Cardinals die Kings von Norco waren selbst nur aus Erzählungen. Nach und nach lesen wir von den rauen Umgangsformen unter den Geschwistern, dem ständigen Kampf um Anerkennung und den richtigen Platz in der Rangordnung. Aber wir lesen auch vom Untergang einer ehemals florierenden Stadt, als die Einkommensquelle nach der Schließung der Mine versiegt ist. So wie der Vater Cardinal mit Leidenschaft nach Erz suchte, so schürft die Autorin Schicht für Schicht um ein tragisches Familiengeheimnis ab. Niemals ohne sie ist eine ungezähmte Geschichte, eine Tragödie und dabei doch voller berührender Momente.