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Der dunkle Bote

Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe Band 3


Grausam zugerichtete Leichen, ein Mörder, der alte Verbrechen sühnt und ein Kommissar, für den es um alles geht …

Wien im November 1920: Ein unerwarteter Kälteeinbruch hat die Ernten vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos, und das organisierte Verbrechen hat Hochkonjunktur. Doch der Mordfall, der jetzt die Stadt erschüttert, übertrifft alles bislang Dagewesene: Ein Toter wird bizarr zugerichtet und von einer Eisschicht bedeckt aufgefunden. Kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben auf. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter ermitteln – und das ist nicht das einzige Rätsel, das sie zu lösen haben, denn noch haben sie Xaver Koch nicht aufgespürt, den Mann, der Emmerichs Lebensgefährtin entführt hat und der sich als gefährlicher Gegner entpuppt ...

Portrait
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteraur, und »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019, erscheint mit »Der dunkle Bote« der dritte, von den Fans lang erwartete Roman um Kriminalinspektor August Emmerich. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 27.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2703-4
Verlag Limes
Maße (L/B/H) 22,3/14,3/4,3 cm
Gewicht 636 g
Verkaufsrang 4347
Buch (gebundene Ausgabe)
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20,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Weitere Bände von Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

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    Der zweite Reiter
    von Alex Beer
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  • Band 2

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    Die rote Frau
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Buchhändler-Empfehlungen

Zeitreise in ein gefährliches Wien

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

Der 3. Fall von August Emmerich und Ferdinand Winter hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler lösen ihre Fälle auf eine ganz besondere und etwas eigene Art. Die Handlung ist spannenden und man fiebert mit den Ermittlern mit, ob sie den "Teufel" zur Strecke bringen können. Eine krminalistische Zeiteise in die Nachkriegszeit Wiens.

Wien im Winter 1920 – düster, kalt und möderisch

Susanne, Thalia-Buchhandlung Thalia Wien, Westbahnhof

Auch im nunmehr dritten Teil ihrer historischen Krimireihe um den unangepassten Kriminalkommisar Emmerich und seinen loyalen Assistenten Winter enttäuscht Alex Beer die Erwartungen ihrer Leser und Leserinnen nicht! Lose Fäden aus dem 1. und 2. Buch, wie die Frage nach dem Verbleib von Emmerichs großer Liebe und Lebensgefährtin, werden nun wieder aufgenommen und gemeinsam mit den historischen Entwicklungen zu einem spannenden, atmosphärisch dichten Knäuel verwoben. In diesem Buch geben eine Reihe von Todesfälle, in denen den Opfer die Zunge entfernt wurde, Emmerich und seinem getreuen Assistenten Winter nicht nur Rätsel auf, sondern bringen zudem letzteren sogar in tödliche Gefahr. Auch wenn ich mich wiederhole – diese Romanserie besticht einfach durch die vorkommenden Charaktere und düstersten Wiener Lokalkolorit der Nachkriegszeit. Vor allem gefällt mir die behutsame Einbettung der Geschehnisse in einen möglichst getreuen historischen Rahmen, der die Zerrissenheit dieser spannenden Epoche hervorragend zu schildern vermag. Im aktuellen Band werden dabei sozialen Gegensätzen, vor allem das Leiden und Schicksal so vieler Frauen dieser Zeit, und politischen Spannungen, wie revisionistische Tendenzen, die sich durch die Unsicherheiten im Umgang mit der noch jungen Regierungsform der 1. Republik ergeben haben, geschickt in die Krimihandlung eingebunden. TIPP: Auch im dritten Teil ist das von Cornelius Obonya hervorragend gesprochene Hörbuch nicht nur eine Alternative! Aufgrund seiner lebendigen Art der Lesung ist es geradezu wärmstens als Ergänzung empfohlen, da es einen mitten in den Wiener Winter des Jahres 1920 versetzt und den Figuren im wahrsten Sinne des Wortes eine Stimme gibt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
12
2
2
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Anfangs etwas langatmig, aber dann spannend mit "schwarzer Magie"!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leinach am 06.02.2020
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Der dunkle Bote  Das Hörbuch besteht aus 6 CD's,  hat eine Laufzeit von ca. 7 Stunden 37 Minuten (gekürzte Lesung) und wird von Cornelius Obonya hervorragend gelesen. Er als Österreicher hat den österreichischen Dialekt so gut imitiert, dass ich selbst anfing in österreichisch zu denken.   Der dunkle Bote ist eine dunkle G... Der dunkle Bote  Das Hörbuch besteht aus 6 CD's,  hat eine Laufzeit von ca. 7 Stunden 37 Minuten (gekürzte Lesung) und wird von Cornelius Obonya hervorragend gelesen. Er als Österreicher hat den österreichischen Dialekt so gut imitiert, dass ich selbst anfing in österreichisch zu denken.   Der dunkle Bote ist eine dunkle Geschichte mit dunklen, teilweise unsympathischen, seltsam lachenden Gestalten. Sie spielt sich genau vor 100 Jahren ab (Rezension erstellt am 06.02.2020): 1920, kurz nach dem 1. Weltkrieg. Es passieren furchtbare Morde und dem Opfer wird jedesmal die Zunge rausgeschnitten und einer Journalistin in einem Päckchen zugestellt. Kriminalinspektor August Emmerich (ein lauter und risikofreudiger Mensch) und sein Assistent Winter (ein vernünftiger und bedachter gutaussehender junger Mann) ermitteln in diesem Fall,  was nicht wirklich einfach ist. Zudem ist Emmerich auch auf der Suche nach seiner Lebensgefährtin und ihren 3 Kindern, die von ihrem todgeglaubten Mann entführt wurden.  Wer steckt hinter den Morden oder ist etwa der Teufel am Werk?  Fazit: Die Geschichte gefiel mir anfangs nicht so gut, war sie zu düster und die Gestalten unsympathisch und unheimlich, aber je weiter die Geschichte voran Schritt desto mehr zog sie mich in den Bann. Richtig gut fand ich wie die Zeit vor 100 Jahren beschrieben wurde und man fühlte sich wirklich zurückversetzt ins 20. Jahrhundert. Die Story wurde dann zunehmend spannender und deswegen vergebe ich 4 Sterne und eine klare Lese- bzw. Hörempfehlung. 

Der dunkle Bote
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarland am 03.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist jetzt das 3. Buch, das ich von Alex Beer lese. Mir geht der Protagonist jedoch allmählich auf die Nerven. Immer der Verlierer, der von jedem - außer seinem Assistenten - nur schlecht behandelt wird (und ständig schlagen ihn böse Menschen zusammen), stets auf der (natürlich erfolglosen) Suche nach Luise und den Kindern. B... Es ist jetzt das 3. Buch, das ich von Alex Beer lese. Mir geht der Protagonist jedoch allmählich auf die Nerven. Immer der Verlierer, der von jedem - außer seinem Assistenten - nur schlecht behandelt wird (und ständig schlagen ihn böse Menschen zusammen), stets auf der (natürlich erfolglosen) Suche nach Luise und den Kindern. Beim ersten Band hat es mir noch sehr gefallen, das zweite Buch war dann schon eher beliebig und jetzt beim Dritten habe ich nach 85 Seiten aufgehört zu lesen. Schade!

Spannendes und grandios gelesenes Hörbuch
von Lialuna am 25.01.2020
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Bei "Der dunkle Bote" handelt es sich um den dritten Teil der Krimireihe mit Komissar August Emmerich. Die ersten beiden Teile, "Der zweite Reiter" und "Die rote Frau" kenne ich (noch) nicht, das hat aber mein Vergnügen nicht geschmälert. Die Geschichte spielt 1920 in Wien. Die Nachkriegszeit ist bestimmt von Elend, Hunger und... Bei "Der dunkle Bote" handelt es sich um den dritten Teil der Krimireihe mit Komissar August Emmerich. Die ersten beiden Teile, "Der zweite Reiter" und "Die rote Frau" kenne ich (noch) nicht, das hat aber mein Vergnügen nicht geschmälert. Die Geschichte spielt 1920 in Wien. Die Nachkriegszeit ist bestimmt von Elend, Hunger und Verbrechen und nun ist auch noch ein Serientäter unterwegs. Doch Komissar Emmerich muss nicht nur die Morde aufklären, auch sein Privatleben nimmt ihn in Anspruch. Seine große Liebe und ihre Kinder wurden von ihrem totgeglaubten Ehemann entführt. Der ist nicht nur brutal, sondern hat auch große Ambitionen und schart Unterstützer um sich, um mit einem Putsch die konservative Regierung zu stürzen. Wenn ich das Buch gelesen hätte, hätte ich zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt. Der Kriminalfall ist für sich genommen etwas flach. Als Hörbuch gibt es aber ganz klar 5 Sterne. Dieser Krimi ist wie eine kleine Zeitreise und Cornelius Obonya spricht die Figuren grandios. Keine Frage, dass ich auch die Vorgänger bald hören werde.