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Die Nickel Boys

Roman

Colson Whitehead

(129)
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Beschreibung

Colson Whiteheads neuer Roman über die erschütternde Geschichte zweier Jungen – Ausgezeichnet mit dem Publitzer Preis 2020

Florida, Anfang der sechziger Jahre. Der sechzehnjährige Elwood lebt mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee und ist ein Bewunderer Martin Luther Kings. Als er einen Platz am College bekommt, scheint sein Traum von gesellschaftlicher Veränderung in Erfüllung zu gehen. Doch durch einen Zufall gerät er in ein gestohlenes Auto und wird ohne gerechtes Verfahren in die Besserungsanstalt Nickel Academy gesperrt. Dort werden die Jungen missbraucht, gepeinigt und ausgenutzt. Erneut bringt Whitehead den tief verwurzelten Rassismus und das nicht enden wollende Trauma der amerikanischen Geschichte zutage. Sein neuer Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, ist ein Schrei gegen die Ungerechtigkeit.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 03.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26276-8
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/3 cm
Gewicht 410 g
Originaltitel ??
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Henning Ahrens
Verkaufsrang 26189

Portrait

Colson Whitehead

Colson Whitehead, geboren 1969 in New York, studierte an der Harvard University und arbeitete für die Zeitschriften Vibe, Spin und New York Newsday sowie als Fernsehkritiker für "The Village Voice".

Artikelbild Die Nickel Boys von Colson Whitehead

Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Resch-Krenn, Thalia-Buchhandlung

Elwood ist aufgrund seiner Hautfarbe ganz weit unten in der Hackordnung der Nickel Academy -einer Besserungsanstalt für Jugendliche. Die nüchterne Schreibweise lassen die Grausamkeiten des rassistischen Amerikas der 60er Jahre noch bewusster werden. Erschütternd geschrieben!

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Im Roman “Die Nickel Boys” erzählt der Schriftsteller Colson Whitehead vom jahrzehntelangen Missbrauch von Schützlingen in der Besserungsanstalt Nickel Academy. Es ist aus der Sicht des sechzehnjährigen Elwood geschrieben. Elwood selbst ist eine fiktive Person, die Dinge, die ihm widerfahren sind allerdings real. Die Besserungsanstalt gab es tatsächlich und nachdem unweit der Anstalt ein neues Büroviertel geplant war, stieß man auf einen grausigen Fund: Unzählige im Boden verscharrte Leichen. Beim Lesen möchte man vor dem erschütternden Leid, dem Rassismus und der Gewalt die Augen verschließen. Ähnlich ging es dem Schriftsteller, der bezüglich seiner Recherchearbeit, im Interview mit der L.A. Times folgendes sagte: “I’ll never go there. It's a place of incredible evil.” Colson Whitehead, der für seinen letzten Roman „Underground Railroad“ über die amerikanische Sklaverei mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde, lotst den geneigten Leser auf zwei Zeitebenen zu einem grausamen Ende. Auf der ersten begegnen wir Elwood als Jugendlichen, der unrechtmäßig verurteilt worden ist und sein Dasein in der Anstalt fristete. Auf der zweiten Zeitebene lernt der Leser den Erwachsenen kennen, der rückblickend auf die Ereignisse der „Nickel Boys“ blickt. Langsam erschleicht sich eine Ahnung und dennoch hofft man als Leser, dass alles gut ausgehen wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu Letzt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
129 Bewertungen
Übersicht
75
38
15
1
0

Nicht durchgängig großartig, aber insgesamt triumphal
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020

Der Tod von George Floyd war nicht der Beginn von "Black Lives Matter", aber trug einiges dazu bei, es zu einem Mainstream-Thema wie #metoo zu machen. Als weißer Mann habe ich mit beidem keine Erfahrung aus erster Hand, aber fühle mit. Ich gehöre der LGBTQ-Community an, sodass ich verstehen kann, wie es ist, aufgrund einer wahrg... Der Tod von George Floyd war nicht der Beginn von "Black Lives Matter", aber trug einiges dazu bei, es zu einem Mainstream-Thema wie #metoo zu machen. Als weißer Mann habe ich mit beidem keine Erfahrung aus erster Hand, aber fühle mit. Ich gehöre der LGBTQ-Community an, sodass ich verstehen kann, wie es ist, aufgrund einer wahrgenommenen Identität beurteilt zu werden, was vielleicht der Grund ist, wieso ich diese Art von Vorurteil einfach nicht mittragen kann. Ich fand Colson Whiteheads "The Underground Railroad" okay, aber hielt es für keinen spektakulären Roman. "Die Nickel Boys" finde ich stärker. In gewisser Weise vertraute "The Underground Railroad" darauf, Mitgefühl zu erwecken für Cora, die Protagonistin, während "Die Nickel Boys" uns mindestens zwei Charaktere gibt, zu denen wir eine Verbindung aufbauen können - Elwood und Turner - und es ist die Kurze, die ihre Freundschaft auf den letzten 25 Seiten oder so nimmt, die diesen Roman für mich auf die oberste Sprosse setzt. Wir erfahren mehr über Elwood als über Turner, und Elwoods Geschichte ist herzzerreißend, denn sie ist so vielversprechend, aber gezeichnet davon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Natürlich ist ein Ort wie Nickel, der Züchtigungsanstalt, in der der Großteil des Romans spielt, zu jeder Zeit der falsche Ort. Es gibt in diesem Buch auch um das, was man zurücklässt. Können wir George Floyd ehren, indem wir Leute als Menschen sehen und nicht als irgendeine Kategorie, in die sie vielleicht passen? Und: Können wir annehmen, dass Menschen gute Absichten haben, und mit gutem Beispiel vorangehen? Machen wir die Welt einen netteren Ort!

Pulitzer-Preis 2020
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2020

Colson Whitehead ist eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. In seinen Büchern nimmt er ein System unter die Lupe, dessen tief verwurzelter Rassismus bis heute sichtbar ist. Ohne viele Worte zu verlieren: lesen Sie die Nickel Boys und am Besten gleich hinterher, Underground Railroad (Pulitze... Colson Whitehead ist eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. In seinen Büchern nimmt er ein System unter die Lupe, dessen tief verwurzelter Rassismus bis heute sichtbar ist. Ohne viele Worte zu verlieren: lesen Sie die Nickel Boys und am Besten gleich hinterher, Underground Railroad (Pulitzer-Preis 2017)! Zwei grandios gute Romane, die Unvorstellbares schildern, die bewegen und vor allem zum Nachdenken anregen.

Portrait des Rassismus.
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2019

Grausames und bewegendes Portrait der 60er Jahre wo Rassismus an der Tagesordnung ist und eine "Besserungsanstalt" ein Albtraum für den jungen Elwood wird. Trotzdem verliert er nicht die Hoffnung und mit Martin Luther Kings Bewegung, gibt es guten Grund dazu.


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