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Maschinen wie ich

Ungekürzte Ausgabe

Diogenes Hörbuch Band 80405

Gelesen von Wanja Mues.

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences. Im Mai 2019 erschien sein erfolgreicher Roman ›Maschinen wie ich‹ und kurz darauf, aus gegebenem Anlass, ›Die Kakerlake‹.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Wanja Mues
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 26.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783257804058
Verlag Diogenes Verlag AG
Originaltitel Machines Like Me
Spieldauer 458 Minuten
Übersetzer Bernhard Robben
Hörbuch (CD)
Hörbuch (CD)
26,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Charlie lebt ganz mit sich zufrieden ein mittelmäßiges Leben. Nimmt die Dinge wie sie kommen und stört sich nicht daran, dass es ihm an Ehrgeiz für sein Leben fehlt. Schließlich wagt er sich an eine Beziehung mit seiner hübschen Nachbarin Miranda. Von Computertechnik und moderner Programmierung begeistert leistet Charlie sich einen >Adam<, einen der ersten mit Künstlicher Intelligenz ausgestatteten Androiden und die daraus entstehende Dreiecksbeziehung bekommt eine ganz einzigartige Dynamik. Mir gefällt die alternative Realität, die McEwan geschaffen hat, in der Alan Turing seinem, für dieses Genie, unwürdigen Ende entging und so eine Welt entstand, in der die Computerentwicklung viel schneller voran ging. Überhaupt hat sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts im Roman in vielen Punkten anders zugetragen als in Wirklichkeit. Großbritannien hat den Falklandkrieg verloren, John Lennon und John F. Kennedy wurden nicht erschossen, der Labour-Politiker Tony Benn löst Margaret Thatcher als Premierminister ab und beschließt, ganz ohne Referendum, den Austritt aus der EU. Kern der Geschichte ist allerdings die immer wieder gestellte Frage wie eine KI unter uns Menschen leben könnte und was der Mensch der fehlerlosen Lebensform trotz seiner Makel doch noch voraushaben könnte. McEwans Lösung zeigt sich in selbstzerstörerischer Verzweiflung gegenüber unserer schlecht programmierten Biomasse und gipfelt in Grausamkeit gegenüber der vermeintlich kalten Technologie. Am Ende zeigt sich der Mensch wieder hilflos gegenüber seiner eigenen Unvollkommenheit und ich kann Alan Turings Empörung gegenüber Charlie gut verstehen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
27
13
6
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2020
Bewertet: anderes Format

Ethik, Moral, Philosophie...die verschiedensten Ebenen werden in diesem Roman um künstliche Intelligenz verflochten. Möchten Sie einen gestaltbaren und lernfähigen "Androiden" als Partner? Besondere Empfehlung für das Hörbuch: Wanja Mues bringt die Konflikte gelungen zum Ausdruck

Keine Frage! - ...oder doch?
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein intelligenter und spannender Roman, der sich so ganz nebenbei damit beschäftigt, was Leben eigentlich ist und ausmacht... - und ob etwa ein 'künstlicher Mensch' zum Rivalen in einer echten Liebesbeziehung werden kann...

von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2020
Bewertet: anderes Format

Absolut lesenswert. Ein sehr interessantes Gedankenspiel um viele Was-wäre-wenn-Fragen, menschliche Beziehungen, Ansichten zur Menschheit und was hier realistisch dargestellt wird, die KI. Stellenweise evtl. etwas zäh, packt einen der Roman & lässt den Leser nachdenklich zurück.