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Das wilde Leben der Cheri Matzner

Roman

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Der Radiologe Solomon Matzner und seine italienische Frau freuen sich auf ihr Kind. Da erleidet Cici eine Fehlgeburt, die sie so verstört zurücklässt, dass Sol sich nicht anders zu helfen weiß, als hinter ihrem Rücken schnellstens ein Ersatzkind zu adoptieren: Cheri. Ein rebellisches Mädchen, das auch später als Frau nicht ansatzweise dazu bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein Buch über die Familie, an der man sich die Zähne ausbeißt und ohne die man trotzdem nicht sein kann.
Portrait
Tracy Barone, geboren 1962 in Hartford, Connecticut, studierte Religionswissenschaften und Szenisches Schreiben an der NYU. Sie arbeitete zuerst als Theater- und Drehbuchautorin, ehe sie nach Hollywood ging, wo sie sich als Executive Producer von Kinofilmen und TV-Produktionen (u.a. ›Wild Wild West‹, ›Rosewood‹, ›Ein Präsident für alle Fälle‹ und ›Money Train‹) einen Namen machte, außerdem war sie an der Entwicklung von ›Men in Black‹ und ›Ali‹ beteiligt. Sie hat eine Tochter und lebt in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 24.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07055-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/3,2 cm
Gewicht 452 g
Originaltitel Happy Family
Auflage 1
Übersetzer Stefanie Schäfer
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

sehr großes Lesevergnügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Es sind die 60iger Jahre. Für Solomon Matzner ist es ein Glücksfall, dass der Radiologenkongress in Mailand stattfindet. Ein purer Zufall, dass ihm seine zukünftige Frau Cici über den Weg lauft. Er setzt alles daran, dass ihm Cicis Familie die Erlaubnis gibt, sie zu heiraten. Er konvertiert zum Katholizismus. Seine eigene Familie bricht daraufhin den Kontakt zu Solomon ab. Endlich ist Cici Solomons Frau und bei ihm in Amerika. Es dauert nicht lange und Cici ist schwanger. Sie erleidet eine Fehlgeburt. Um sie aus ihrer Depression zurückzuholen, trifft Solomon eine fatale Entscheidung. Ein Ersatzbaby muss her. Eine illegale Adoption in einer Nacht und Nebelaktion und Solomon legt seiner Frau ein kleines Mädchen in die Arme.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
21
18
6
1
1

Konnte mich nicht überzeugen
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 15.07.2019

Der Arzt Solomon Matzner und seine Frau Cici freuen sich auf ihr Kind. Doch als sie eine Fehlgeburt erleidet, droht sie in Trauer zu versinken. Solomon arrangiert in Windeseile eine Adoption, ein kleines Mädchen, dem sie den Namen Cheri geben. Cici verliebt sich sofort in ihre Tochter. Das Leben wird noch einige Geheimnisse und ... Der Arzt Solomon Matzner und seine Frau Cici freuen sich auf ihr Kind. Doch als sie eine Fehlgeburt erleidet, droht sie in Trauer zu versinken. Solomon arrangiert in Windeseile eine Adoption, ein kleines Mädchen, dem sie den Namen Cheri geben. Cici verliebt sich sofort in ihre Tochter. Das Leben wird noch einige Geheimnisse und unerwartete Wendungen für die kleine Familie mit sich bringen. Das erhoffte Glück stellt sich leider nicht ein, denn Cheri wird die Erwartungen der Eltern nicht ganz erfüllen. Ich habe mich in diesem Buch schwer getan mit den handelnden Personen, denn keine erscheint mir so richtig sympathisch, trotz des tragischen Schicksals, das sie alle begleitet. Erst auf den letzten 100 Seiten hat sich das gelegt, und erst dann konnte ich mit den Protagonisten mitfühlen. Die Handlungsfäden laufen in mehreren Zeitebenen, was manchmal etwas irritierend war. Viele Themen werden in diesem Buch angesprochen: Adoption und die Suche des Kindes nach der eigenen Identität, Trauer über den Verlust eines Kindes, gegenseitiges Verzeihen, Neubeginn. Meines Erachtens hat die Autorin Tracy Barone zu viel in die Geschichte hinein verfrachtet. Der Roman stellt den Wert der Familie in den Mittelpunkt, mit all den Verfehlungen, die in diesem Buch geschehen, und lässt die Erkenntnis reifen, wie wichtig es ist, sich gegenseitig verzeihen zu können. Zum Schluss erst entsteht daraus eine Geschichte, die in sich gereift wirkt, doch sie gibt sich manchmal etwas sperrig, so wie auch Cheri Matzner immer wieder geschildert wird. Allerdings finde ich den Titel der deutschen Ausgabe nicht wirklich gelungen, hier wäre eine eher wörtliche Übersetzung des amerikanischen Titels viel besser gewesen. Mich hat die Lektüre etwas zwiespältig hinterlassen, so ganz überzeugen konnte mich das Buch nicht, auch wenn meine Erwartungen zum Ende hin doch noch annähernd erfüllt wurden. Zwischen dem spannenden Einstieg und dem erklärenden Ende allerdings war mir manches etwas zu langatmig geraten, trotz der vielen unerwarteten Wendungen, die die Geschichte nimmt. Ich vergebe knappe 4 von 5 Sternen.

Happy Family ?!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.07.2019

Tracy Barone: Das wilde Leben der Cherie Matzner oder im Originaltitel: Happy Family. Mich erinnerte das Titelbild der mondänen jungen Frau an Breakfast at Tiffany's, einen meiner Lieblingsfilme, und auch der Klappentext machte mich neugierig: Der Radiologe Sol und seine italienische Frau Cici erleiden eine Fehlgeburt, und ... Tracy Barone: Das wilde Leben der Cherie Matzner oder im Originaltitel: Happy Family. Mich erinnerte das Titelbild der mondänen jungen Frau an Breakfast at Tiffany's, einen meiner Lieblingsfilme, und auch der Klappentext machte mich neugierig: Der Radiologe Sol und seine italienische Frau Cici erleiden eine Fehlgeburt, und um Cici aus der Trauer zu reissen, adoptiert Sol kurzerhand ein Ersatzkind: Cheri, „ein rebellisches Mädchen, das auch später als Frau nicht ansatzweise dazu bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein Buch über die Familie, an der man sich die Zähne ausreisst, und ohne die man trotzdem nicht sein kann“. Vorweg: das Titelbild ist schön, hat aber null Bezug zum Buch. Cheri wird 1962 geboren, und der erste Teil des Buches dreht sich um die jungverliebten und -verheirateten Matzners, er – Solomon - jüdischer Herkunft und konvertierter Katholik, sie – Cici – gerade volljährig und aus Italien der Liebe wegen in die USA gekommen. Das Glück scheint mit der Schwangerschaft Cicis perfekt zu sein, und doch kommt alles ganz anders. Eine Fehlgeburt reisst die junge Frau in schwere Depressionen, aus der sie eigentlich nur Cheri, das adoptierte Ersatzbaby, wieder heraus reissen kann. Und so wächst Cheri als der Augapfel ihrer Mama auf, aber natürlich entwickeln sich Kinder selten so, wie ihre Eltern es gerne hätten. Anstatt eine Prinzessin zu werden, gibt Cheri die punkige Rebellin, die allerhand Drogen mitnimmt, dank unglaublicher Resilienz und Intelligenz aber immer kurz vor knapp die Reissleine zieht und ihr Leben neu erfindet. So wird sie Polizistin in New York, beendet dieses Kapitel nach einem traumatischem Erlebnis, studiert Religionswissenschaften, nimmt eine Karriere in Wissenschaft und Forschung auf, heiratet einen Mann aus der Filmbranche, und es scheint, ihr Leben hat nur wenige Konstanten. Cheris Leben wird zum grössten Teil in Rückblicken erzählt, vom ersten Teil der ganz frühen Babymonate springt die Autorin ins Jahr 2002, in dem Cheri eine Professur in vergleichenden Religionswissenschaften innehat, und eine nicht wirklich glückliche Ehe mit dem wesentlich älteren Michael führt. Die aktuellen Geschehnisse – ihre Kinderwunschbehandlung, ihre Probleme mit ihrer Universität, eine zeitweilige Suspendierung – werden verwoben mit Erzählungen aus den vorangegangenen 40 Lebensjahren. Als Michael mit Krebs diagnostiziert wird, gibt es noch einmal einen grossen Wendepunkt in Cheris Leben. Der Tod, mit dem sie sich bislang nur akademisch auseinandergesetzt hat, bekommt neue, reale Dimensionen, und sie findet noch einmal neuen Zugang zu Michael und entdeckt noch einmal den Mann, in den sie sich einst verliebt hatte. Was dieses Buch nicht ist: „Ein herrlich wilder Familienroman“ (Klappentext!), denn das implizierte für mich irgendwie viel Spass und Situationskomik. Es ist definitiv ein Familienroman, aber ein sehr realistisch gezeichneter, und ich glaube, es gibt ganz viele Cheris, die mit ihrer Herkunft hadern, an ihren Eltern und deren Wertvorstellungen verzweifeln, es besser machen wollen, ihre Träume leben wollen, und die ihr ganzes Leben auf der Suche nach sich selbst sind. Tracy Barone ist sehr sprachgewandt, und man kann sich in die Personen leicht hineinversetzen. Niemand ist nur gut oder schlecht, keiner ist perfekt, aber am Ende des Buches wissen wir, warum diese unperfekten Eltern doch perfekt für genau dieses Kind waren, und das das Leben nur von einem selbst geschrieben werden kann. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Was macht einen Menschen aus, Gene oder Sozialisierung? Besonders ganz zum Schluss fand ich es noch einmal sehr spannend, als Cheri tatsächlich ihre Herkunftsfamilie ausfindig macht. Mein Fazit: ich hab irgendwie was anderes erwartet gehabt (mehr Witz und wilde Roadtrips), aber ich bin sehr positiv überrascht und ich fands toll. Für mich hatte der Roman eine Sogwirkung, ich fand es sehr spannend, und wie gesagt, viel Stoff zum Nachdenken. Wie funktioniert Familie, wieso ticken die Leute so und nicht anders? Auch der klare Erzählstil, schnörkellos und doch mitreissend, hat mir sehr gefallen. 5 Punkte !!

Lässt mich relativ kalt zurück
von büchernarr aus Düsseldorf am 29.06.2019

Ein Baby wird geboren und zurück gelassen, Cheri. Später wird sie von einem New Yorker Ehepaar adoptiert aber trotzdem hat sie es nicht leicht. Cici, die überbesorgte Mutter, ist ihrem Mann nach Amerika gefolgt. Sol, der etwas eigenwillige Vater, möchte nur dass seine Frau glücklich ist und tut oft Sachen, die eigentlich über ih... Ein Baby wird geboren und zurück gelassen, Cheri. Später wird sie von einem New Yorker Ehepaar adoptiert aber trotzdem hat sie es nicht leicht. Cici, die überbesorgte Mutter, ist ihrem Mann nach Amerika gefolgt. Sol, der etwas eigenwillige Vater, möchte nur dass seine Frau glücklich ist und tut oft Sachen, die eigentlich über ihm stehen. Alle dargestellten Charaktere haben ihre ganz eigene Art und das ist eigentlich auch schon das Besondere an dem Buch. Cheri wird auch eine schwierige Person werden, etwas rebellisch und mit 0 erfahren wir in Rückbleden vieles von ihrem früheren Leben. Der Erzählstil des Buches ist ruch die vielen Zeitpsannen recht kompliziert, dieses zeitliche Durcheinander der Erzählung hat mich nicht mit dem Buch warm werden lassen. Als Famiiengeschichte nicht schlecht aber andererseits konnte ich mich mit den Charakteren irgendwie nocht anfreunden. Lässt mich relativ kalt zurück.