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Ein Sohn ist uns gegeben

Commissario Brunettis achtundzwanzigster Fall

Commissario Brunetti Band 28

Gonzalo Rodríguez de Tejeda – ursprünglich aus Spanien stammend – hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem freizügigen Lebenswandel noch nie einverstanden war, seine Schätze erben? Oder wer ist der Auserwählte? Brunettis Schwiegervater fürchtet, seinem Freund Gonzalo könne Übles zustoßen. Der Commissario soll helfen – und verläuft sich beinahe in den Abgründen des menschlichen Herzens.
Portrait
Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebt heute in der Schweiz und in Venedig.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07060-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,5 cm
Gewicht 334 g
Originaltitel Unto Us A Son Is Given
Auflage 1
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 24
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Venedig lässt grüßen

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

Ich hab eine sehr lange Brunetti-Pause eingelegt, obwohl ich Donna Leon immer sehr gerne gelsesen habe. Dieser Krimi hat mich nicht durch seine Spannung, umso mehr aber durch seine herliche Beschreibung Venedigs und der Lebensweise in dieser besonderen Stadt überzeugt. Für alle Fans von Venedig und solche, die keine "blutigen" Krimis mögen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
8
3
0
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2019
Bewertet: anderes Format

Wieder ein „ Brunetti“ zum verschlingen! Auch nach 27 Fällen wird es nicht langweilig. Ich habe es sehr gerne gelesen.

Hohes Niveau und Venedig für Insider
von einer Kundin/einem Kunden aus Weiden am 11.07.2019

Ich kaufe und lese jeden Krimi von Donna Leon und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Aktuelle gesellschaftliche Themen werden verknüpft mit klassischer Literatur und zusammen ergibt das mit dem Schreibstil einen anspruchsvollen Mix.

Ein intelligenter Krimi ohne Action und Verfolgungsjagden
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 10.07.2019

Donna Leon ist eine Konstante meines Leserlebens, ihre Brunetti-Romane begleiten mich seit über 25 Jahren. Eine Reihe, die nichts von ihrer Faszination für mich verloren hat. Die Autorin ist, wie auch ich, gealtert, und ihre Themenfelder haben sich im Lauf der Zeit verändert. Die Felder der mafiösen Strukturen Italiens, die Kor... Donna Leon ist eine Konstante meines Leserlebens, ihre Brunetti-Romane begleiten mich seit über 25 Jahren. Eine Reihe, die nichts von ihrer Faszination für mich verloren hat. Die Autorin ist, wie auch ich, gealtert, und ihre Themenfelder haben sich im Lauf der Zeit verändert. Die Felder der mafiösen Strukturen Italiens, die Korruption, Behördenwillkür, politischen Verflechtungen sind natürlich noch immer präsent, aber sie nehmen nicht mehr so viel Raum ein. Stattdessen richtet sie verstärkt ihr Augenmerk auf die alltäglichen Probleme, die die Venezianer umtreiben. Aber es geht ihr nicht nur um die Vereinnahmung der Lagunenstadt durch Touristen und die sich daraus ergebenden Veränderung des Lebensraums, die Belastungen durch die Kreuzfahrtschiffe, sondern es sind auch immer wieder die individuellen Schicksale, die sie im Blick hat. Wie das des betagten Kunsthändlers Gonzalo Rodriguez de Tejeda, Freund der Faliers und Paolas Patenonkel, der sein komplettes Vermögen einem jungen Liebhaber vererben möchte – sehr zum Missfallen seiner Familie und der venezianischen Gesellschaft. Brunetti wird von seinem Schwiegervater gebeten, den persönlichen Hintergrund des zukünftigen Erben zu durchleuchten, was ihm einige Bauchschmerzen bereitet. Aber was tut man nicht alles für die Familie. Alles scheint it rechten Dingen zuzugehen, doch dann erliegt Gonzalo einem Herzinfarkt und ein weiterer Todesfall in dessen Umfeld lässt Brunetti aufmerken… Wie so oft in Donna Leons Romanen ist es nicht die Suche nach dem Täter, die die Handlung bestimmt. Es geht um die Natur des Menschen, um Ethik und persönliche Moral, über die der Commissario vor allem dann sinniert, wenn er nach Feierabend seine Klassiker liest. In diesem Fall ist es Euripides, aber auch eine alte Graphic Novel aus Paolas Studentenzeiten, die ihn über Flucht und Vertreibung nachdenken lässt, ein damals wie heute aktuelles Thema. Keine Action, keine wilden Verfolgungsjagden, keine atemlose Spannung. Dafür ein intelligenter Kriminalroman, der mich, nachdem ich das Buch zugeklappt habe, höchst zufrieden aber auch nachdenklich zurückgelassen hat. Ich werde dem Commissario auf jeden Fall die Treue halten.