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Maschinen wie ich

Roman

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07068-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,9 cm
Gewicht 373 g
Originaltitel Machines Like Me
Auflage 1
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 1548
Buch (gebundene Ausgabe)
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25,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Was wäre, wenn?

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Was wäre, wenn die Europäer niemals nach Amerika gekommen wären? Was wäre, wenn die Deutschen den zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Wie würde die Welt aussehen, wenn im Mittelalter die Pest in Europa stärker gewütet hätte? Was-wäre wenn Fragen werden oft in Romanen behandelt, die in einer alternativen Vergangenheit spielen. Bekanntestes Beispiel ist wohl Philip K. Dicks „Das Orakel vom Berge“. In „Maschinen wie ich“ zeichnet Ian McEwan ebenfalls eine alternative Vergangenheit, eine in der Alan Turing sich keiner chemischen Kastration vollziehen lassen musste und der technologische Fortschritt früher initialisiert wurde. So ist es möglich, dass Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Welt bereits ein wenig aussieht wie unsere Gegenwart und teilweise wie unsere Zukunft. Die Menschen haben bereits alle technologischen Erfindungen, wie Mobiltelefone, Internet und Computer. Und Charlie, der Hauptprotagonist hat eben seinen „Adam“ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. „Maschinen wie ich“ ist unter meinen persönlichen Top5 des Jahre 2019. Die Geschichte ist hervorragend erzählt und jedes Detail stimmt. Die Charaktere sind fein gezeichnet und verleihen dem Roman die nötige Authentizität. Sie schaffen ein Gegengewicht zum Androiden Adam. Das Setting nicht in einer möglichen Zukunft spielen zu lassen, sondern in der Vergangenheit ist klug gewählt. Das gibt der Liebesgeschichte einen guten Rahmen. Ian McEwan beantwortet viele „Was wäre, wenn?“ Fragen und zeitgleich erlaubt er seinen Lesern, sich dem Thema der künstlichen Intelligenz auf eine literarische und philosophische Weise zu nähern, ohne ihn mit zu viel technischen Wissen zu erdrücken. Es erlaubt den geneigten Leser, einen Blick von außen, auf den modernen Menschen zu werfen. Wer sich dem Menschen der Gegenwart ohne SiFi-Elemente nähern will, dem empfehle ich von Joey Goebel „Irgendwann wird es wieder gut“.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wien

Innovative Idee, interessante Figurenkonstellation, aber etwas zu altbacken und selbstgefällig im Erzählton, um mit diesem Thema schritthalten zu können. Habe mir mehr erwartet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
18
8
4
1
1

Maschinen wie ich
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2019

Voller Sprachwitz erzählt McEwan von einem politisch aufgeheizten London, einer verdrehten Vergangenheit, die uns technologisch bereits überlegen ist und von Charlie, der sich in diesen wirren Zeiten einen Androiden und somit auch Konflikte in sein Leben holt. Diese hochinteressante Konstellation hat mich begeistert!

von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2019
Bewertet: anderes Format

Spannende Umsetzung mit der modifizierten Vergangenheit. Ein wichtiges Thema, aber aufgrund von wissenschaftliche Abhandlungen und Sprache leider sehr zäh.

von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2019
Bewertet: anderes Format

Die Menschwerdung einer Maschine wird den Protagonisten Charlie und Miranda zur moralischen Instanz. Beide sind ihren eigenen Prinzipien nicht gewachsen. Genial erzählt !