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Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr

Albrecht Gralle

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Beschreibung

Der 11-jährige René führt ein ziemlich normales Leben. Er mag gerne komische Wörter, ist verliebt in seine Klassenkameradin Leili, besucht den Gottesdienst seiner kleinen Gemeinde und streitet und versöhnt sich mit seinen Geschwistern Anna und Sven. Eines Tages teilt die Mutter den drei Kindern mit, dass ihr verwitweter Opa zu ihnen zieht.

Alle sind gespannt, haben sie doch eher ... ungewöhnliche Geschichten von dem Alten gehört. Dass er komische Zeitungsberichte sammelt, raucht (Sünde!), mit Gott und dem Glauben so gar nichts anfangen kann und auch sonst eher nicht dem Bild von einem lieben Großvater entspricht. Und tatsächlich bringt Opa Elias das heimelige Familienleben kräftig durcheinander. Im Gottesdienst kommentiert er lautstark die Predigt und unternimmt ungeniert Annäherungsversuche an die Nachbarsfrau. Was hat sich die Familie da nur ins Haus geholt?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783961400850
Verlag Brendow, J
Dateigröße 540 KB
Verkaufsrang 37827

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
1
0
0

einfach nur Super!
von einer Kundin/einem Kunden aus Birkenfeld am 26.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Buches so amüsiert wie hier. Mit "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" macht der Autor Albrecht Galle schon allein durch den Titel neugierig auf den Roman. Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus der Sicht von dem elfjährigen Jungen René, der ein gemei... Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Buches so amüsiert wie hier. Mit "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" macht der Autor Albrecht Galle schon allein durch den Titel neugierig auf den Roman. Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus der Sicht von dem elfjährigen Jungen René, der ein gemeinsam mit seiner Mutter Annika und seinen Geschwistern Sven und Anna ein ziemlich normales Leben führt: Er mag gerne komische Wörter, ist heimlich verliebt in seine Klassenkameradin Leili und besucht sonntags den Gottesdienst einer kleinen Gemeinde. Diese Ruhe wird jedoch eines Tages auf den Kopf gestellt, als Annika den drei Kindern mitteilt, dass ihr Opa bei ihnen einziehen wird. Alle sind sie gespannt, haben sie doch eher ungewöhnliche Geschichten über den Alten gehört: In seiner Freizeit sammelt er komische Zeitungsberichte, raucht Zigaretten und mit Gott und dem Glauben kann er als Atheist so gar nichts anfangen. Auch sonst entspricht er eher nicht dem Bild von einem lieben Großvater, auf dessen Schoß man sich Geschichten anhören kann. Und tatsächlich bringt Opa Elias das heimelige Familienleben kräftig durcheinander: Im Gottesdienst kommentiert er lautstark die Predigt und unternimmt ungeniert Annäherungsversuche an der Nachbarsfrau... Schon die Beschreibung über den Inhalt dieses Romans lässt eine lustige Geschichte erwarten. Dies trifft definitiv zu. Oft muss man als Leser schmunzeln, hat seinen Spaß mit den einzelnen Charakteren. Die meisten der Kapitel sind aus der Sicht von René geschrieben. Hier gelingt es dem Autor sehr gut, seine kindliche Art und Weise herüberzubringen. Im Gegensatz dazu gibt es auch einige Abschnitte des Buches, die von den anderen Figuren Annika, Anna und Sven erzählt werden und deren Perspektiven, welche ihres jeweiligen Alters entsprechen, mit in die Geschichte einbauen. Mit viel Liebe ins Detail wurden die einzelnen Charaktere vom Autor gezeichnet. Sie wirken authentisch, sympatisch und als Leser kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Welche Figur mir dabei am meisten ans Herz gewachsen ist, kann ich am Ende gar nicht richtig beurteilen, haben mir doch sowohl die 'schrullige' Art des Opas als auch die kindlichen Interpretationen und Sichtweisen von Anna und Renè sehr gut gefallen. Nicht nur überraschend witzig ist das Buch, auch hat es seinen gewissen Tiefgang. Christliche Themen wie Nächstenliebe, wie lebe ich meinen Glauben und was wird von mir als Christ erwartet werden u.a. angesprochen. Gerne vergebe ich hier fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ein überraschender, lustiger Roman mit viel Tiefgang. In einem Wort: Super!

Opa zieht ein
von einer Kundin/einem Kunden aus Friedensau am 06.01.2019

In dem Buch "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" geht es um die Familie der alleinerziehenden Annika. Sie lebt nach dem Tod ihres Mannes mit ihren Kindern Sven, René und Anna im Haus eines Verwandten. Eines Tages zieht ihr 91 jähriger Vater nach dem Tod seiner Frau zu ihnen und bringt das Familienleben... In dem Buch "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" geht es um die Familie der alleinerziehenden Annika. Sie lebt nach dem Tod ihres Mannes mit ihren Kindern Sven, René und Anna im Haus eines Verwandten. Eines Tages zieht ihr 91 jähriger Vater nach dem Tod seiner Frau zu ihnen und bringt das Familienleben gehörig durcheinander. Der Titel hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext hörte sich interessant an, er versprach auch genau das was man in diesem Buch bekommt. Eine humorvolle Familiengeschichte einer freikirchlich organiserten Familie die den etwas verschrobenen Großvater aufnimmt. Die verschiedenen Kapitel werden immer abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder geschildert. Da von Anna 7 über René 11, dem Theologiestudenten Sven und der erwachsenen Mutter viele unterschiedliche Altersgruppen vertreten sind ist das sehr abwechslungsreich und man erfährt gerade durch die Erinnerungen von Annika noch einge Details aus Großvater Elias Leben. Mir hätte es trotzdem noch besser gefallen, wenn alles aus der Sicht von René geschrieben worden wäre, denn sein Humor und seine Art an die Dinge heranzugehen, haben mir sehr gut gefallen. Da die Familie gläubig ist und der Großvater sein Leben lang damit so seine Schwierigkeiten hatte, drehen sich viele Gerpräche auch um den Glauben, warum man ihn hat oder auch nicht. Daneben gibt es aber auch noch einige Alltagsprobleme die die Familie beschäftigen und auf Trab halten. Zunächst musste ich mich an den Schreibstil des Autors etwas gewöhnen, aber nach den Anfangskapiteln war ich schnell in der Geschichte drin und gespannt was noch so passieren würde bis der Titel des Buches zur Erfüllung kam. Wer den besonderen Humor dieser Geschichte mag, wird hier gut unterhalten und wer wissen möchte wieso der heilige Geist die Lungen von innen putzt, der sollte das Buch unbedingt lesen. Neben all dem humorvollen sind auch einige nachdenkliche Gedanken in dieser Geschichte thematisiert nicht zuletzt das Abschiednehmen und der Tod, wie der Titel schon ahnen lässt. Die Geschichte nimmt noch eine unerwartete Wendung und einiges löst sich zum Ende hin auf. Das Ende kam mir dann ein bisschen zu schnell und passt zwar zum Inhalt des Buches ist aber nicht so mein Ding. Ich habe mich auch gefragt für welche Zielgruppe die Geschichte geschrieben wurde. Vorwiegend aus der Sicht des 11 jährigen René geschrieben ist sie zwar kein Kinderbuch und für Erwachsene auf jeden Fall lesbar. Man könnte vielleicht sagen, dass es ab ca. 14 Jahren geeignet ist. Insgesamt vergebe ich trotzdem 4 Sterne, weil mich die Geschichte wirklich gut unterhalten hat und an vielen Stellen witzig war.

Wenn der seltsame Opa einzieht und die Familie durcheinander bringt
von SiCollier aus Bad Hersfeld am 26.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung * * * Das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe (nämlich „Chefvisite. Die unerwartete Rückkehr des Auferstandenen“) konnte mich nicht so sehr überzeugen, weswegen ich an dieses mit einer gewissen Portion Skepsis herangegangen bin. Recht bald hat sich jedoch gezeigt, daß diese Skepsis völlig unberecht... Meine Meinung * * * Das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe (nämlich „Chefvisite. Die unerwartete Rückkehr des Auferstandenen“) konnte mich nicht so sehr überzeugen, weswegen ich an dieses mit einer gewissen Portion Skepsis herangegangen bin. Recht bald hat sich jedoch gezeigt, daß diese Skepsis völlig unberechtigt war. Im Gegenteil, das Buch hat mir ausnehmend gut gefallen. Bisweilen ist es eben doch gut und richtig, einem Autor eine zweite Chance zu geben. / / Die Konstellation mag häufiger vorkommen: ein Elternteil stirbt, und der (oder die) Überlebende zieht dann, mehr oder weniger freiwillig, zu Tochter (oder Sohn) nebst Enkelkindern. Da bleiben Meinungsverschiedenheiten, um es vorsichtig auszudrücken, nicht aus. Vor allem dann, wenn der Opa den Ruf eines Sonderlings hat. Der Autor vermag es, diese Situation sehr humorvoll zu schildern. Dabei wechseln sich die Erzählstandpunkte ab, so daß der Leser nach und nach erfährt, wie alle Familienmitglieder diese Situation erleben. Gut gelungen ist, die jeweilige altersgemäße Sichtweise dazustellen. Wenn also die siebenjährige Anna erzählt klingt das ganz anders, als wenn der zwanzigjährige Student oder die Mutter der Kinder berichten. / / Nach und nach kommt heraus, weshalb der Opa so ein Sonderling ist. Das bringt das eine oder andere Rätsel mit sich, das gelöst werden will, aber auch manche Einstellung und Überzeugung gerät ins Wanken, wenn der Opa seine teils ganz andere Meinung äußert oder im „Familienrat“ Dinge diskutiert werden, die bei genauerer Betrachtung möglicherweise ganz anders sind, als bisher immer angenommen. / / Auch in diesem Roman tritt zuweilen - wie schon in der „Chefvisite“ - ein etwas anderes Bibelverständnis zutage. Hier empfand ich es jedoch als besser durchdacht und begründet wie dort, wenngleich sicherlich manches nicht jedem gefallen wird, des Überdenkens und der weiteren Diskussion bedürfte. Andererseits das ist ein Roman, kein Sachbuch. Wie Gralle die Thematik hier verarbeitet hat, hat mir sehr gefallen und zugesagt. Eigenes Weiterdenken und Schlußfolgern nicht ausgeschlossen. / / Schließlich sind die Handlungsstränge zu einem für diese Erzählung zufriedenstellenden Ende zusammengeführt und auserzählt. Humor, Sitationskomik und Ernsthaftigkeit halten sich in der Waage, so daß ich den Roman gern gelesen und als eine runde Sache empfunden habe, der mich über einige Aspekte sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird. * * * * * Mein Fazit * * * Locker und humorvoll, doch mit ernsten Untertönen, erzählt der Autor vom oft gar nicht so einfachen Zusammenleben verschiedener Generationen. Und über das, was die Generationen voneinander lernen können.

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