Amundsens letzte Reise

Monica Kristensen

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Beschreibung

Am 18. Juni 1928 besteigt Roald Amundsen in Tromsö ein französisches Flugboot, eine Latham 47, mit Ziel Spitzbergen. Der Bezwinger des Südpols und norwegische Nationalheld macht sich auf, den italienischen Polarforscher Umberto Nobile zu retten, mit dem er zwei Jahre zuvor in einer spektakulären Fahrt den Nordpol angeflogen hatte. Nobiles Luftschiff ist bei einer neuerlichen Arktis-Expedition abgestürzt, seit Tagen treiben er und ein Teil seiner Mannschaft hilflos auf einer Eisscholle. Nobile wird einige Zeit später gerettet - jedoch nicht von Amundsen: Gegen 18.00 Uhr geht an jenem Tag ein Funkspruch von der Latham 47 ein – es sind die letzten Lebenszeichen Amundsens und der Crew. Bis heute fehlt jede Spur von ihnen. Was ist damals tatsächlich passiert? Warum musste ein Mann sterben, der als besonnen und überaus gründlich galt? Wusste er, welches Risiko er einging?

Basierend auf zum Teil bisher unveröffentlichten Quellen zeichnet die norwegische Polarforscherin und Schriftstellerin Monica Kristensen ein ebenso bewegendes wie scharfsichtiges Porträt Amundsens und erzählt zugleich eine höchst dramatische und unglaubliche Geschichte aus dem ewigen Eis.

Ausstattung: 16 Seiten farbiger Bildteil

Die Glaziologin und Schriftstellerin Monica Kristensen ist eine der bekanntesten norwegischen Polarforscherinnen und leitete selbst zahlreiche Expeditionen in arktische und antarktische Gebiete. Für ihre wissenschaftlichen Forschungsarbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet u.a. mit der Goldmedaille der Royal Geographical Society. 1989 machte Starfotograf Lord Snowdon eine lengendäre Aufnahme von ihr, die in der Vogue erschien.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 21.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75782-4
Verlag btb
Maße (L/B/H) 22,1/15/3,8 cm
Gewicht 680 g
Originaltitel Amundsens siste reise
Abbildungen 16 Seiten farbige r Bildteil, farbige Illustrationen
Übersetzer Christel Hildebrandt

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Die vorhersehbare Katastrophe

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Das beginnende Zwanzigste Jahrhundert gilt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs bis heute als das letzte große Zeitalter der Entdecker. Viele Namen der damaligen Welt gelten bis heute als die Vorläufer des modernen Indiana Jones. Überall auf dem Globus machen sich diese Pioniere auf, die letzten weißen Flecken unserer Welt zu kartographieren und auch nachweislich für den Rest der Menschen greifbar zu machen. Dabei begeben sich diese wagemutigen Männer jedoch auf ein ihnen völlig unbekanntes Terrain und damit in unvorhersehbare Gefahren. Einer der Bekanntesten dieser letzten großen Pioniere ist Roald Amundsen. Er gilt von 1911 an bis heute als der erste Bezwinger des Nordpols. Zusammen mit vier anderen Begleitern schaffte er es, den bis heute güligen Ausgangspunkt des geographischen Südpols zu bezwingen. Doch während er und seine Mitstreiter als Helden in die norwegische Heimat zurückkehren, sind ihre Gegner, unter der Leitung von Robert Falcon Scott, in jeder Hinsicht die Verlierer. Nicht nur erreichen sie ihr geplantes Ziel um mehrere Wochen nach Amundsen, auch ihre gesamte Expedition endet in einer Katastrophe. Alle Mitglieder sterben den qualvollen Tod in der unendlichen weißen Wüste der Arktis. Das alles ist bekannte Geschichte, jedoch endet auch seine Lebensgeschichte nicht weniger tragisch. Wenige Jahre nach seiner erfolgreichen Expedition des Südpols möchte er auch den gegenüberliegenden Teil der Erde erfolgreich erkunden, den Nordpol. Diesmal ist er zusammen mit elf Begleitern im Sommer 1928 aufgebrochen, auch hier die letzten Flecken der Erde zu erkunden. An Bord eines der populärsten Flugzeuge der damaligen Zeit, einer „Latham 47“, bricht er auf ,dieses Ziel zu erreichen. Doch nicht nur der erneute Ruhm zur Bezwingung treiben ihn an. Auch ein weiterer Konkurrent und Abenteurer ist in der weißen Wüste gestrandet. Ein italienischer Polarforscher namens Umberto Nobile ist in der fraglichen Region ebenfalls in Not geraten. Nobiles Flugschiff, die „Italia“, war an einer Eisscholle gestreift und anschließend abgestürzt. Angetrieben durch seinen Ruhm und auch durch Druck der Öffentlichkeit, beginnt im Frühsommer 1928 eine der bestdokumentiertesten, und dennoch wenig bekannten, Rettungsoperationen. Amundsens Crew ist bestens für die harten arktischen Sommerbedingungen ausgerüstet. Sowohl er, als auch seine Mitstreiter verfügen über Erfahrung im unwegsamen, felsigen und sehr kalten Gelände. Doch wie nicht anders zu erwarten, endet auch diese Expedition in einer Katastrophe. Obwohl Nobile wenig später von einer weiteren Arktisgruppe gerettet wird, gerät auch noch Amunsden in Not. Die „Latham 47“ stürzt ebenfalls ab, er und ein Teil seiner Mannschaft können sich vorerst auf eine Eisscholle retten. Nach einem letzten Funkspruch reißt auch zu ihnen der Kontakt ab. Bis heute beschäftigt dieser Fall die Flugsicherung diverser Länder und auch Historiker. Die norwegische Historikerin Monica Kristensen trägt verschiedene ältere Dokumente zusammen, um hier Licht in dieses Mysterium zu bringen. Leider fehlen mir auch hier die schlüssigen Beweise, Amundsen und seine Mitstreiter gelten ja immer noch als verschollen. Auch die angeblichen unveröffentlichten Dokumente sind mir teilweise schon mal untergekommen und daher nicht wirklich neu. Interessant, falls sie noch nichts Dahingehendes kennen, neuere Erkenntnisse sehe ich allerdings auch hier leider keine.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2019
Bewertet: anderes Format

Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Krimi! Alle Spekulationen, Fakten und Theorien über die letzten Stunden des großen Polarforschers! Ein spannender Einblick in die Geschichte!

von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2019
Bewertet: anderes Format

Neunzig Jahre später die eindrucksvolle Lebens-Würdigung eines "Großen" Menschen, dessen Forschergeist und Hilfsbereitschaft auch heute noch beispielhaft sind.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 31.01.2019
Bewertet: anderes Format

Ein Sachbuch, das sich wie ein Krimi liest. Wirklich toll wie es der Autorin gelingt diese Tatsachen zu einem packenden Buch zusammen zu fassen.


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