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Schachnovelle

Das letzte große Werk von Stefan Zweig

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Der Schachweltmeister und Millionär Mirko Czentovic ist auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires unterwegs. Als seine Anwesenheit bekannt wird, bitten ihn mehrere Passagiere, für ein Honorar gegen ihn antreten zu dürfen. Czentovic erklärt sich für eine Partie unter der Bedingung bereit, dass alle Hobbyspieler an Bord gleichzeitig gegen ihn antreten. Als die Partie für die Amateure verloren zu gehen scheint, greift Dr. B. auf Seiten der Passagiere in die Partie ein. Sie endet mit einem unerwarteten Remis. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten im Schachspiel entwickelte Dr. B. mit Hilfe eines Buches über große Schachpartien. Während ihn die Wiener Gestapo über längere Zeit in Einzelhaft gehalten hatte, war das Schachbuch seine einzige geistige Inspirationsquelle gewesen. Er hatte die Partien aus dem Buch auswendig gelernt und mit einem fiktiven Gegner gegen sich selbst gespielt.
An Bord des Passagierschiffes entwickelt sich eine psychologisch hoch komplexe Schach-Konfrontation zwischen Dr. B. und Czentovic.
In der »Schachnovelle« von 1942 greift Stefan Zweig das brutale Vorgehen der Nationalsozialisten gegen ihre Widersacher an. Der spannungsgeladene Aufbau und die psychologische Tiefe der Hauptcharaktere haben die »Schachnovelle« zu einem der erfolgreichsten Werke von Stefan Zweig gemacht.
Portrait
Stefan Zweig (1881-1942) war einer der erfolgreichsten österreichischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Romane und Biographien wurden internationale Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Altersempfehlung 1 - 99
Erscheinungsdatum 05.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783746739922
Verlag Epubli
Dateigröße 412 KB
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
18
6
1
1
1

Man fängt zu lesen an und kann nicht mehr aufhören!
von einer Kundin/einem Kunden aus Graz am 03.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mich hat dieses Buch begeistert und ich kann es nur weiter empfehlen.

Schlechter Ton
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Die Sprechstimme klingt wie eine Computergesprochene Stimme. Keinerlei Stimmlagen, Höhen und Tiefen. das Buch wird einfach heruntergeleiert und ist unangenehm zum zuhören

Erschreckend aktuell!
von Miri am 22.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was passiert mit einem Menschen, der gezwungen ist, sein Da-Sein auf ständiges WARTEN und MONOTONIE zu reduzieren? Wie lange dauert es bis er in den Wahnsinn getrieben wird. Stefan Zweig zeigt mit seiner Novelle die andere Art des grausamen Folterns des Nationalsozialismus und zwar den psychische Folter! Wie entsteht eine Stumpf... Was passiert mit einem Menschen, der gezwungen ist, sein Da-Sein auf ständiges WARTEN und MONOTONIE zu reduzieren? Wie lange dauert es bis er in den Wahnsinn getrieben wird. Stefan Zweig zeigt mit seiner Novelle die andere Art des grausamen Folterns des Nationalsozialismus und zwar den psychische Folter! Wie entsteht eine Stumpfheit gegenüber der Normalität/gegenüber dem Leben? Und vor allem wie leicht ist es den alten Mustern wieder zu verfallen? Die Macht des menschlichen Verstands ist immer noch ein wissenschaftliches Rätsel. Die Geschichte zeigt zwei Gegenpole, die sich an einem Schiff begegnen und diese Gegenpole treten während eines Schachspieles ans Licht. An der einen Seite des Brettes sitzt der amtierende Weltmeister (arrogant, selbstsicher, eher sozialer Super-Gau im negativen Sinne), ein Bauerjunge, der das Blindspiel nie beherrschte, weil er eher eingeschränkt ist. An der anderen DR.D., der die Kunst des Spieles in einer Isolation gezwungenermaßen durch Spiel gegen sich selbst erlernt hatte, allerdings dazu neigt in den Wahnsinn zu verfallen. Letztes Spiel in seinem Leben soll ihm zeigen, ob er seine Kenntnisse auch im physischen Spiel anwenden kann und wie nah am Abgrund er sich immer noch befindet, weil dieses eine Spiel ihm zeigt, dass er nur ein Schritt von Wahnsinn entfernt sei. Es kam mir vor, dass diese Novelle eine Art "Erklärung" von Stefan Zweig ist, warum er "freiwillig" aus dem Leben schied. Wer kann nämlich eine Selbstverlorenheit und emotionale "Stumpfheit" so nahe beschreiben, wenn er/sie selbe/r nicht mitten drin ist. Verdient gehört dieses Werk zur Pflichtlektüre und für mich nicht nur in der Schule.