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Zwei unter einem Schirm

Roman

(10)
Lotta ist in ihren Trafikanten verliebt und kauft ihm jede Woche ein Los ab. Doch als sie den Hauptgewinn macht, geht alles schief: Ihre neue Villa entpuppt sich als renovierungsbedürftig, ihre neuen Freunde als Betrüger. Gülcan aus Istanbul wiederum hat den falschen Mann geheiratet. Nun lebt sie in einer trostlosen Wohnung in Salzburg, und statt in die versprochene Ausbildung steckt Cemil sie in SÜPER CHICKEN, seinen Hühnerimbiss. Eines Tages gelingt ihr die Flucht nach Wien, dort trifft sie Lotta, die von ihrer eigenen Housewarming-Party geflohen ist. Die beiden Frauen schließen Freundschaft und merken schnell, dass gemeinsam alles leichter geht und dass das Glück nicht immer dort liegt, wo man es vermutet.
Portrait
Anton Badinger, 1969 in Salzburg geboren, studierte Gestaltungslehre an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Er ist Gewinner des Ö1 Literaturpreises 2017. Zwei unter einem Schirm ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 23.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783552063860
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Dateigröße 1306 KB
Verkaufsrang 10.797
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Eine zufällige Zweckfreundschaft, die zwei sehr ungleichen Frauen zu Hilfe kommt.
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei Frauen, zwei sehr unterschiedliche Leben. Da ist einmal Lotta. Mitte 20, beruflich nicht sehr glücklich, spielt sie jeden Donnerstag Lotto, hofft auf den großen Gewinn und schwärmt nebenbei insgeheim für den Mann, der ihr die Lose verkauft. Und tatsächlich, ein Lottogewinn macht sie zur Millionärin und nun würde... Zwei Frauen, zwei sehr unterschiedliche Leben. Da ist einmal Lotta. Mitte 20, beruflich nicht sehr glücklich, spielt sie jeden Donnerstag Lotto, hofft auf den großen Gewinn und schwärmt nebenbei insgeheim für den Mann, der ihr die Lose verkauft. Und tatsächlich, ein Lottogewinn macht sie zur Millionärin und nun würde einem Leben, das sie wirklich erfüllt, eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Doch die unsichere Frau wendet sich von ihren bisherigen Freunden ab, kündigt ihren Job und umgibt sich mit Menschen, die nur ihre Nähe suchen, weil sie ja nun reich ist. Langsam rinnt ihr das gewonnene Geld durch die Finger und endlich merkt sie, das sie von ihrer Umgebung nur ausgenutzt wird. Glück kann man sich nicht kaufen und das einzige, was bleibt, ist der Alkohol. Und dann gibt es da Gülcan. Sie lebt in Istanbul, liebt ihren Job als Fremdenführerin und ist eigentlich sehr zufrieden mit ihrem Leben. Aber ihre Eltern drängen sie zu heiraten. Sie wird mehr oder weniger gezwungen, Cemil zu ehelichen und zu ihm nach Salzburg zu ziehen. Dort erwartet sie, entgegen Cemils Versprechungen, nur eine kleine Wohnung, in der sie nun mit ihrem Mann, dessen traditioneller Mutter und dem dementen Vater leben muss. Statt der erhofften Ausbildung muss Gülcan im Schnellimbiss ihres Mannes mitarbeiten und schon bald kommt es auch zu ehelicher Gewalt. Gülcan beschließt, dieses Leben zu verlassen, steigt in einen Zug,der nach Wien fährt und trifft dort auf Lotta, genau so verzweifelt wie sie selbst und auf der Suche. Lange braucht die Handlung dieses Romans, bis die Frauen dann aufeinander treffen. Zuvor pendelt die Geschichte zwischen den schon sehr interessant und durchaus Empathie erzeugenden Leben der beiden Hauptpersonen, wobei gerade Gülcans Geschichte doch etwas ins Hintertreffen gerät. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Gerade die gegen die allgemeinen Klischees herausgearbeiteten Charaktere der beiden Frauen waren sehr gut und mit viel schriftstellerischen Können herausgearbeitet und auch die Zweckfreundschaft, die da aus der Not heraus entstanden ist, hat mich in ihrer Authentizität überzeugt. Ein kleiner Minuspunkt ist sicherlich, das die durch den Titel und die inhaltlichen Vorgaben erzielten Erwartungen der Leser, so nur sehr bedingt dem Inhalt der Geschichte entsprach. Warum dies so angelegt wurde, weiß ich nicht. Die tatsächliche Handlung muss sich keinesfalls verstecken.

Kaum unter EINEM Schirm
von einer Kundin/einem Kunden aus Friedrichshafen am 08.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lotta kauft einmal die Woche ein Los bei dem Trafikanten Konrad, in den sie verliebt ist. Er allerdings scheint sie kaum wahrzunehmen und als sie dann überraschenderweise den Hauptgewinn erzielt legt sie alles daran um aus ihrem bisherigen, nicht zufriedenstellenden Leben auszubrechen und ihn mit ihrem neu erlangten Reichtum... Lotta kauft einmal die Woche ein Los bei dem Trafikanten Konrad, in den sie verliebt ist. Er allerdings scheint sie kaum wahrzunehmen und als sie dann überraschenderweise den Hauptgewinn erzielt legt sie alles daran um aus ihrem bisherigen, nicht zufriedenstellenden Leben auszubrechen und ihn mit ihrem neu erlangten Reichtum zu beeindrucken. Gülcan hat einen Fehler begangen und ist überstürzt eine Ehe eingegangen, wegen der sie aus der Türkei weg nach Österreich zu ihrem neuen Mann ziehen muss der sie allerdings nicht gut behandelt und ausnutzt. Nachdem Lotta bemerken musste, dass ihr neues Leben und ihre neuen "Freunde" doch nicht so toll sind und Gülcan vor ihrem Ehemann von Salzburg nach Wien floh, treffen die beiden eines Nachts aufeinander und Lotta nimmt die nun Obdachlose Gülcan bei sich auf. Nicht wie vielleicht aus dem Klappentext hervorgeht, erzählt das Buch im größten Teil von den getrennten Leben der beiden Frauen, was mit Kapiteln in wechselnder Perspektive gut und schwungvoll gelungen ist. Der Part des Buches, in dem die beiden sich kennen lernen und zusammen Zeit verbringen nimmt sowohl Seiten- wie auch Zeitmäßig einen sehr kurzen Abschnitt ein. Ich fand es teilweise ein wenig schwierig, die Sichtweisen der einzelnen Personen nachvollziehen zu können, da diese an manchen stellen etwas speziell oder übertrieben sind. Dennoch ist der Schreibstil des Autors unglaublich erfrischend und bildlich, für mich also sehr angenehm zu lesen. Der Anfang und das Ende sind schnell verschlungen, lediglich im Mittelteil gibt es einige Längen, die etwas Überwindung kosteten, aber es handelte sich nur um ein paar Seiten, nach denen die Leselust wieder aufkam. Alles in allem fand ich das Buch ganz gut, auch wenn die Geschichte an sich nicht so spannend und freundschaftslastig ist, wie man es sich vielleicht wünschen würde, ist es sehr schön geschrieben und die Entwicklung der Persönlichkeiten ist schön zu beobachten.

von zwei unterschiedlichen Frauen
von Conny aus Wien am 06.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lotta spielt jeden Donnerstag Lotto und schwärmt vom Trafikanten. Als Lotta tatsächlich gewinnt, krempelt sie ihr komplettes Leben um. Während sich einige ihre Freunde von ihr abwenden, bekommt sie neue Freunde, warum den wohl??? Dadurch dass Lotta sehr naiv ist, bemerkt sie zu spät, dass alle nur ihr Geld... Lotta spielt jeden Donnerstag Lotto und schwärmt vom Trafikanten. Als Lotta tatsächlich gewinnt, krempelt sie ihr komplettes Leben um. Während sich einige ihre Freunde von ihr abwenden, bekommt sie neue Freunde, warum den wohl??? Dadurch dass Lotta sehr naiv ist, bemerkt sie zu spät, dass alle nur ihr Geld wollten und nicht sie Gülcan lebt in der Türkei und ihr Beruf Fremdenführerin erfüllt sie vollkommen, doch ihre Eltern haben einen anderen Plan für sie. Sie heiratet Cemil Adem, doch alles was er versprochen hat, war eine Lüge und sie flieht heimlich nach Wien, wo sie Lotta trifft. Das Leben der beiden Frauen macht fast dreiviertel des Buches aus. Die Perspektiven der beiden wird immer wieder gewechselt. Ich hätte mir erhofft, dass sie sich schon eher treffen und nicht erst so spät. Generell müsste ich mich öfters dazu zwingen, das Buch weiterzulesen. Der erste Abschnitt war zwar noch gut dargestellt, wurde aber ab dem zweiten Kapitel zusehends anstrengender zu lesen, da es mich öfters verwirrt hat. Das Ende hätte auch anders gewählt werden können, zb wie es den beiden Protagonisten in ihrem Leben weiterergangen ist und nicht von Lotta's Garten Fazit Ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte. Es hatte zwar gute Ansätze, wurden aber nicht sonderlich umgesetzt