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Der Sprengmeister

Roman

(56)
Als junger Mann wird der Sprengmeister Oskar Johansson bei einer fehlgeleiteten Zündung schwer verletzt. Seine Freundin bricht ihm die Treue, und er heiratet ihre Schwester Elvira. Die beiden führen ein bescheidenes, entbehrungsreiches Leben, damit der knappe Lohn auch für drei Kinder reicht. Trotz seiner Verwundungen kehrt Oskar zurück in seinen Beruf. Er wird politisch aktiv und glaubt an eine Revolution, die nie kommt. Als sein Wohnblock abgerissen wird, kauft er auf einer Schäre ein Saunahäuschen, wo er im Sommer leben kann. Henning Mankells erster Roman erzählt ein Arbeiterleben in der aufblühenden Industrie in Schweden und gibt den Benachteiligten eine unverwechselbare, eindrucksvolle Stimme.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm und aufgewachsen in Härjedalen, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay "Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein" (2015), die Neuausgabe von "Die italienischen Schuhe" (Roman, 2016), "Die schwedischen Gummistiefel" (Roman, 2016) und die frühen Romane "Der Sandmaler" (2017) und "Der Sprengmeister" (2018).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 23.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783552059160
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Dateigröße 1359 KB
Übersetzer Verena Reichel, Annika Ernst
Verkaufsrang 4.651
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
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Henning Mankells erster Roman, fernab von Kommissar Wallander...
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2018

Henning Mankells erst 2018 in deutscher Sprache erschienener erster Roman erzählt in sequenzartigen Episoden die Geschichte des Sprengmeisters Oskar Johansson und zieht immer engere Kreise um den Kern der Geschichte. Ein Leben in Schweden in politisch bewegten Zeiten, mit allen Erfahrungen, Entbehrungen und Lebenswenden. Eine Erzählung, die auch heute... Henning Mankells erst 2018 in deutscher Sprache erschienener erster Roman erzählt in sequenzartigen Episoden die Geschichte des Sprengmeisters Oskar Johansson und zieht immer engere Kreise um den Kern der Geschichte. Ein Leben in Schweden in politisch bewegten Zeiten, mit allen Erfahrungen, Entbehrungen und Lebenswenden. Eine Erzählung, die auch heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Für Freunde von den Erzählungen Robert Seethalers ein Vergnügen. Für eingefleischte Mankell Fans ein spannender Einblick in sein frühes Schaffen.

Sozialkritisches Gesellschaftsportrait
von einer Kundin/einem Kunden aus Königs Wusterhausen am 26.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schweden Anfang des letzten Jahrhunderts. Der Sprengmeister Oskar Johansson überlebt 1911 einen Unfall ausgelöst durch eine missglückte Sprengung beim Bau eines Eisenbahntunnels. Der Leser begleitet Oskar bis zu seinem Tod 1969 wobei die Kapitel nicht chronologisch angeordnet sind sondern zwischen den Zeiten springen, was ich für den Spannungsbogen durchaus... Schweden Anfang des letzten Jahrhunderts. Der Sprengmeister Oskar Johansson überlebt 1911 einen Unfall ausgelöst durch eine missglückte Sprengung beim Bau eines Eisenbahntunnels. Der Leser begleitet Oskar bis zu seinem Tod 1969 wobei die Kapitel nicht chronologisch angeordnet sind sondern zwischen den Zeiten springen, was ich für den Spannungsbogen durchaus gut gewählt finde. Auch Mankells ruhiger den Leser durch die Geschichte tragender Schreibstil zeigt sich schon sehr deutlich bei diesem Erstlingswerk. Besonders hat mir, neben der liebevoll ausgearbeiteten Figur des Oskar Johansson mit seinen Träumen und dem Wunsch nach einer Revolution, die Beschreibung der Verhältnisse der schwedischen Arbeiter gefallen. Ein Stern Abzug gebe ich nur weil mir persönlich die politischen Entwicklungen zu wenig detailliert und teilweise die Auswirkungen auf den Hauptcharakter zu oberflächlich dargestellt wurden, hier hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Ich kann das Buch dennoch empfehlen, nicht nur für Mankell-Fans!

Leider nicht so überzeugend
von Streiflicht am 05.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als ich von diesem Buch gelesen habe, war ich hellauf begeistert. Ich habe die Romane von Henning Mankell alle vor einigen Jahren voller Begeisterung gelesen, egal ob seine Krimis oder Afrikabücher. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das ja ein Frühwerk von diesem außergewöhnlichen Autor ist. Leider... Als ich von diesem Buch gelesen habe, war ich hellauf begeistert. Ich habe die Romane von Henning Mankell alle vor einigen Jahren voller Begeisterung gelesen, egal ob seine Krimis oder Afrikabücher. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das ja ein Frühwerk von diesem außergewöhnlichen Autor ist. Leider war ich schon schnell enttäuscht. Der Schreibstil war für mich sehr abgehakt und irgendwie unsicher, einfach nicht so wie Mankell später schrieb. Natürlich ist es informativ, über das Leben der Menschen damals in Schweden einiges zu erfahren und auch der Lebensweg des Sprengmeisters ist interessant, aber begeistert hat es mich nicht. Schade, dass man dieses Buch nun aus vermutlich rein finanziellen Gründen noch veröffentlicht hat. Für mich ist es nicht überzeugend, ich hätte es lieber nicht gelesen.