Bevor wir verschwinden

Roman

David Fuchs

(13)
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Beschreibung

EINE ZÄRTLICHE LIEBE UNTER UNGEWÖHNLICHEN UMSTÄNDEN
Als angehender Arzt absolviert Benjamin ein PRAKTIKUM AUF DER KREBSSTATION. Dass er dort ausgerechnet auf seine JUGENDLIEBE AMBROS trifft, hätte er sich nicht träumen lassen. Ambros wird als Patient behandelt, sein Körper ist voller Metastasen. Inmitten des Krankenhausalltags NÄHERN SICH DIE BEIDEN BEHUTSAM WIEDER ANEINANDER AN. Zwischen resoluten Krankenschwestern und röchelnden Zimmernachbarn, jovialen Oberärzten und unbelehrbaren Notfallskandidaten ist ihnen bewusst, dass es DIE AUGENBLICKE SIND, DIE IHNEN BLEIBEN ...

EINE HOMMAGE AN DEN AUGENBLICK: BERÜHREND UND LEBENSNAH, MITUNTER AUCH ZUM SCHMUNZELN
David Fuchs, SELBST ONKOLOGE, erzählt die Geschichte der jungen Männer ohne jegliche Rührseligkeit, dafür MIT FEINEM SINN FÜR DAS VERSCHROBENE IM ZWISCHENMENSCHLICHEN - und berührt damit umso mehr. Mühelos birgt er die SCHÖNHEIT UND LEICHTIGKEIT DES LEBENS im Angesicht eines Abschieds. Der FM4-WORTLAUT-GEWINNER legt damit ein STARKES DEBÜT vor, gewürzt mit ein bisschen NEUNZIGERJAHRE-FEELING, in dem er zeigt, dass die großen Gefühle in den kleinen Gesten stecken.

"Beeindruckend und auch sehr berührend - ein Kondensat von ein paar wirklich sehr starken kleinen Anekdoten und Bildern, die zu einer ganz großen Lebens- und Liebesgeschichte werden."
Jurybegründung zum FM4-Wortlaut 2016

„Dem Arzt und Schriftsteller David Fuchs ist ein ergreifendes Buch über das Unfassbare und das Alltägliche des Sterbens gelungen.“
Aus der Jurybegründung zum Österreichischen Buchpreis 2018 Shortlist Debüt

„Schon auf den ersten Seiten zeigt der junge Autor, der als Onkologe und Palliativmediziner am Grazer Universitätskrankenhaus arbeitet, dass er mit wenigen Worten eine realistische und zugleich groteske Szene beschreiben kann, indem er mit gezielten Wiederholungen und pointierten Zuspitzungen den Irrwitz im Krankenhausbetrieb einfängt … Fuchs ist ein kluger Erzählökonom, und zwar nicht nur was die sprachliche Gestaltung der knappen Sätze betrifft, sondern auch dramaturgisch.“
DER TAGESSPIEGEL, Carsten Otte

„Was und wie Fuchs schreibt, geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf … unsentimental und bemerkenswert zärtlich.“
ORF, Kristina Pfoser

„David Fuchs hat etwas zu sagen und das merkt man …“
DIE FURCHE, Veronika Schuchter

„Dieser konzentriert erzählte Roman überzeugt vor allem auch dadurch, dass er Gefühle entstehen lässt, ohne sie zu benennen oder gar zu kommentieren …“
Ö1 Ex libris, Cornelius Hell

„Ben und Ambros, das ist unsicher, vorsichtig, sensibel und zärtlich.“
FM4, Zita Bereuter

„Fuchs bedient sich einer präzisen, schnörkellosen, manchmal lakonischen Sprache. (…) Mit wenigen Worten gelingen Fuchs einprägsame Bilder und Szenen.“
FALTER, Sebastian Fasthuber

„ein berührendes, ungewöhnliches Buch“
ORF

„ein unfassbar komisches und zugleich tieftrauriges Buch“
SWR2 Lesenswert Magazin, Carsten Otte

„der Linzer David Fuchs ist eine der interessantesten literarischen Neuentdeckungen im deutschen Sprachraum.“
OÖNachrichten, Peter Grubmüller

„Fuchs, selbst Onkologe, legt ein gutes Maß an Empathie, Würde und plastischen Durchblick in sein Schreiben. Im Handgemenge mit Personal, Jargon und Krankenhausroutinen blitzen trockener Witz und Gelassenheit auf. Anrührend schwebt der Roman auf dem vermessenen schmalen Grat.“
„ein höchst berührender Roman“
BUCHKULTUR, Senta Wagner

„ein vielversprechendes literarisches Debüt“
ORF

„nicht nur ein Buch über die Zärtlichkeit, die von einer Jugendliebe zurückbleiben kann“
junge Welt, Katharina Bendixen

„Die Highlights dieses Buchs, das sind die meisterhaften Inszenierungen von Emotionen: Freude, Hoffnung, Verzweiflung, Trauer. Fuchs schafft das mit der minutiösen Beschreibung von Affekten, von körperlichen Vorgängen in einer rhythmisierten Sprache, auch mit Hilfe von Pop-Musik-Zitaten.“
Literaturhaus Wien, Walter Fanta

„ein eindrucksvolles Debüt“
ekz-bibliotheksservice, Gabriele Fachinger

„Wenn ein Autor mit fast schlafwandlerischer Sicherheit im Geflecht der Sprache seine Orte ausfindig gemacht hat, erregt das Aufmerksamkeit. Ein solcher Autor ist David Fuchs.
Aus der Jurybegründung zum Feldkircher Lyrikpreis 2018

„Beeindruckend und auch sehr berührend – ein Kondensat von ein paar wirklich sehr starken kleinen Anekdoten und Bildern, die zu einer ganz großen Lebens- und Liebesgeschichte werden.“
Aus der Jurybegründung zum FM4-Wortlaut 2016

Produktdetails

Verkaufsrang 11433
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 20.11.2018
Verlag Haymon Verlag
Seitenzahl 216
Maße (L/B/H) 21,2/13,4/2,2 cm
Gewicht 339 g
Auflage 3. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-3433-3

Buchhändler-Empfehlungen

Wunderschön!

Sarah Naderer, Thalia-Buchhandlung Linz

"Bevor wir verschwinden" ist ein berührender und unglaublich schöner Roman. Die Geschichte ist tieftraurig, un doch wird sie mit einer zauberhaften Leichtigkeit erzählt. Mal möchte man beim Lesen laut loslachen, mal heulen. David Fuchs schreibt in einem beinahe "minmalistischen" Stil, welcher meiner Meinung nach so viel mehr Emotionen rüberbringt, als ein mit Adjektiven vollgestopfter. Unbedingt lesen!

Die geballte Kraft der Erzählung

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Mit „Bevor wir verschwinden“ präsentiert David Fuchs den Lesern einen sehr gut gelungenen Debütroman. Darin lässt er uns am Alltag einer onkologischen Station, aus der Sicht eines Praktikanten, teilhaben und erzählt gleichzeitig von einer großen ersten Liebe. Die geballte Kraft dieses Romans liegt zwischen den Zeilen. Die Texte sind einfach, auf den ersten Blick stark reduziert und kommen ohne lange verschachtelte Sätze aus. Das gibt dem ansonsten sehr dramatischen Thema die nötige Leichtigkeit. „Bevor wir verschwinden“ ist sehr empfehlenswert und mein persönliches Lese-Highlight in diesem Jahr. Oft behandeln Romane im LGBTIQ-Genre, Tragödien von fehlender gesellschaftlicher Akzeptanz, Homophobie oder Coming Outs. Obwohl die Hauptcharaktere schwul sind oder zumindest eine Liebesbeziehung zueinander in der Vergangenheit hatten, werden die oben angeführten Themen nicht wirklich aufgegriffen. Dieser Roman, der für den österreichischen Debütpreis 2018 nominiert worden ist, hat David Fuchs einem Literaturwettbewerb eines Radiosenders zu Verdanken. „Der Sieg bei Wortlaut hat meinem Schreiben einen ziemlichen Boost gegeben.“ Verkündete er in einem Interview. Bleibt zu hoffen, dass er neben seiner Arbeit als Onkologe und Palliativmediziner, dass er seiner Leidenschaft weiterhin treu bleibt und noch viele weitere Romane publiziert werden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spannend bis zum Schluss
von J. Kaiser am 22.08.2020

Benjamin und Ambros treffen sich nach Jahren wieder. In ihren jungen Jahren waren sie ein Paar. Sie treffen sich im Spital. Der eine als Arzt der andere als Patient auf der Onkologie-Station. Benjamin als Assistenzarzt und Ambros als Krebspatient ohne Aussicht auf Heilung. Es wir eine Geschichte beschrieben, welche sich tag tägl... Benjamin und Ambros treffen sich nach Jahren wieder. In ihren jungen Jahren waren sie ein Paar. Sie treffen sich im Spital. Der eine als Arzt der andere als Patient auf der Onkologie-Station. Benjamin als Assistenzarzt und Ambros als Krebspatient ohne Aussicht auf Heilung. Es wir eine Geschichte beschrieben, welche sich tag täglich auf einer solchen Station abspielt. Mit der Beschreibung des Klinikalltags haben sicher viele Leute keine Ahnung, wie das geht. Hier wird jedoch vieles dieser Abläufe dargestellt. Ich musste feststellen, dass hier ein Verlauf aufgezeichnet wird, welcher leider dem Tod sehr nahekommt. Und gleichwohl ist es fesselnd zu sehen, wie Benjamin versucht mit Humor die Situation für Ambros so erträglich wie noch möglich zu machen. Das Buch ist sehr gutgeschrieben. Und es ist ein wenig Gewöhnungsbedürftig über so ein Thema zu lesen. Ich kann es dennoch nur empfehlen zum Lesen.

Schweine und andere sterbliche Wesen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Im Kontext von Liedern spricht Edith Jeske, Textdichterin und Förderin anderer Liedtexter, gern von der Türklinke, also der Möglichkeit, direkt mit der ersten Zeile eines Liedes den Hörer gefangen zu nehmen. Das schafft David Fuchs in "Bevor wir verschwinden", auch ohne ein Lied zu schreiben: "Wir defibrillieren Schweine in Plan... Im Kontext von Liedern spricht Edith Jeske, Textdichterin und Förderin anderer Liedtexter, gern von der Türklinke, also der Möglichkeit, direkt mit der ersten Zeile eines Liedes den Hörer gefangen zu nehmen. Das schafft David Fuchs in "Bevor wir verschwinden", auch ohne ein Lied zu schreiben: "Wir defibrillieren Schweine in Planschbecken." Wer möchte da nicht weiterlesen? Medizinstudent Ben absolviert ein Praktikum in der Onkologie, wo sein Exfreund Ambros als Patient eingeliefert wird. Ambros hatte immer eine künstlerische Ader und machte es zu seinem finalen Projekt, Mitpatienten kurz vorm Tod festzuhalten, um ihnen das Loslassen zu erleichtern, da sie so nicht komplett verloren gehen. Der Großteil des Romans spielt im Krankenhaus, doch es gibt immer wieder Rückblenden zur Beziehung der beiden, die, auch ohne den Moment der Trennung zu zeigen, greifbar machen, dass die beiden nicht füreinander bestimmt waren. Trotzdem spürt der Leser die Verbundenheit zwischen den beiden. Das weitere Personal im Buch beschränkt sich im Wesentlichen auf zwei Schulfreude der beiden in der Vergangenheit und ein paar Patienten sowie Krankenhauspersonal in der Gegenwart. Ben ist wohl die Hauptfigur, dennoch ist Ambros die stille treibende Kraft, die starke Figur. Weder Ben noch Ambros will sich so ganz in die Karten schauen lassen, sodass das Hauptinteresse des Buchs auch nicht die beständige Mitempfindung ist, was dann die Momente, in denen es emotional wird, umso heftiger gestaltet. Insgesamt ist es ein recht ruhiges Buch, das aber immer wieder auch Unerwartetes bietet - die Schweine sind da nicht alles. Allemal lesenswerter als ein Großteil dessen, was angeboten wird.

....vom Leben und vom Sterben....
von Lesebegeisterte am 22.12.2018

Der Roman erzählt die Geschichte von dem Medizinstudent Ben, der gerade sein erstes Praktikum auf einer Krebs Station absolviert. Der Alltag ist hart und steckt voller Überraschungen. Als ein neuer Patient auf die Station kommt, wirbelt dieser Bens Gefühlswelt ganz schön durcheinander, denn Ambros ist Bens Exfreund. Es steht nic... Der Roman erzählt die Geschichte von dem Medizinstudent Ben, der gerade sein erstes Praktikum auf einer Krebs Station absolviert. Der Alltag ist hart und steckt voller Überraschungen. Als ein neuer Patient auf die Station kommt, wirbelt dieser Bens Gefühlswelt ganz schön durcheinander, denn Ambros ist Bens Exfreund. Es steht nicht gut um Ambros, denn er ist voller Metastasen und Ben ist hin und her gerissen. Auch von anderen Patienten wird erzählt, was für den Leser keine leichte Kost ist. Ich fand dieses Debüt sehr berührend und bewegend. Hoffentlich schreibt Herr Fuchs bald weitere Bücher.


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