Romeo und Julia auf dem Dorfe

Gottfried Keller

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Beschreibung

Eine der schönsten Liebesgeschichten der Welt, die tragisch enden muss, weil nicht sein kann, was nicht sein darf: die innige Liebe zwischen Sali und Vrenchen, deren Eltern die Habgier in einen Streit auf Leben und Tod und letztlich in den Ruin getrieben hat. Kellers Erfolg gründet auf dieser Novelle, bis heute gehört sie den Glanzlichtern der deutschen Literatur. Wer wissen möchte, was das alles mit Shakespeare zu tun hat und warum Keller schließlich doch nicht zum Landschaftsmaler wurde, hält sich an das Nachwort von Rüdiger Zürn.

Gottfried Keller (1819 - 1890) gilt als Schweizer Pendant zu Theodor Fontane. Weltberühmt ist vor allem sein Novellenzyklus 'Die Leute aus Seldwyla'.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Guntram Zürn
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 01.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-520-86401-7
Reihe Erlesenes Lesen. Kröners Fundgrube der Weltliteratur
Verlag Alfred Kröner Verlag
Maße (L/B/H) 17,9/11,6/1,7 cm
Gewicht 192 g
Abbildungen Abbildungen aus der Zeit, 1 Karte und 1 Zeittafel
Auflage 1

Kundenbewertungen

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mitreißende Novelle vor dörflicher Kulisse
von LongGoneBy aus Wien am 14.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in ... Gottfried Keller erzählt in dieser Dorfnovelle die Geschichte von Vrenchen und Sali, die sich trotz der Feindschaft ihrer Väter ineinander verlieben. Eindruchsvoll und mitreißend schildert Keller die hoffnungslose Liebe der beiden Protagonisten und führt vor Augen, dass ein Ausbruch aus dem bäuerlichen Leben und ein Aufstieg in die bürgerliche Welt für Vrenchen und Sali unmöglich ist. Die Feindschaft der Väter und die aussichtslose Liebe führt schließlich zum Selbstmord des Paares. Die Novelle ähnelt keineswegs Shakespeares Drama, es gibt einige entscheidene Unterschiede und auch eine wesentlich stärkere Sozialkririk. Dennoch steht Kellers Novelle Shakespeares Tragödie in Bezug auf Romantik und Dramatik in nichts nach.

kunstvoll und rührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 01.03.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärt... Zwei einstig befreundete Bauernfamilien beginnen einen argen Streit wegen einem Stückchen Land, zerklüften einander durch Missgunst und Hass und beschwören nachhaltig eine leidliche Tragödie herauf: der einen Sohn, der anderen Tochter, welche in Kinderjahren unbeschwert und freudig gemeinsam spielten, werden in Jugendzeiten zärtlich Verliebte, die sich hingebungsvoll und liebevoll um einander kümmern, ihre Zweisamkeit jedoch zu verbergen versuchen. Ihr Frohsinn und ihre Heiterkeit bewegen sie zu einer Wanderschaft, welche deren ausgelassene Glückseligkeit versüßt. Nichtsdestotrotz sehen beide die Bruchstücke ihrer verträumt verlebten Realität auf sich zukommen, denn eine bedrückende Armut und die stets bestehende Feindschaft der Eltern bedeuten Grenzen der einfältigen Unbeschwertheit. Das Schicksal der Trennung wollen beide nicht akzeptieren, sodass ihr Tod die willkommene Erlösung und gleichzeitig ein ewiges Zusammensein in Liebe und Treue darstellt. Die Prosavariante zu Shakespeares Werk ist keinesfalls pro forma vergleichbar und doch lassen sich augenscheinlich ähnliche Gegebenheiten ausmachen, welche den Leser die Tragik am Unvermögen der Protagonisten, eine Liebe am Leben zu erhalten, spüren lassen. Keller gelingt mit dieser wortgewaltigen Novelle ein malerisch bildhaftes Werk, in welchem leidenschaftliche Dialoge und gehaltvolle Berichte eine lebensweltliche Realität widerspiegeln und dem Leser rührende Emotionen entlocken.


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