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Vox

Roman

(147)

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Worte am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

Rezension
Ein feministischer Thriller [...] Christina Dalcher [...] macht deutlich, wie radikal sich das Miteinander verschiebt, sobald es an Dialog fehlt.
Portrait
Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. »Vox« ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783104909530
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1056 KB
Übersetzer Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle
Verkaufsrang 1.590
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Viktoria Roth, Thalia-Buchhandlung Liezen

Aktuelles Thema, dass einen beängstigt und wach rüttelt. Dennoch hatte der Schreibstil so manche Schwachstellen. VOX hat mich wirklich sprachlos gemacht. Lesenswert. Aktuelles Thema, dass einen beängstigt und wach rüttelt. Dennoch hatte der Schreibstil so manche Schwachstellen. VOX hat mich wirklich sprachlos gemacht. Lesenswert.

„Wie gemacht zum Verfilmen“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein paar Sachen vorweg: Vox ist einigermaßen spannend, lässt sich leicht lesen und behandelt ein aktuelles Thema. Wer allerdings Tiefgang oder Komplexität erwartet, wird hier leider enttäuscht. Die Charaktere erscheinen oberflächlich, die Handlung ist einsträngig und relativ simpel erzählt und die Sprache anspruchslos. Was mich am meisten gestört hat, war das eindeutige Hinschreiben auf eine Verfilmung oder eine Umsetzung als Serie. Diese episodenhafte Schreibweise nimmt dem Buch viel von seinen Möglichkeiten. So verschenkt die Autorin viel Potential, welches die Idee und auch die Umsetzung als Roman auf jeden Fall zu bieten gehabt hätte. Außerdem sind die Figuren bloße Schablonen, die eigentlich durchgängig nicht authentisch sind, was mich ebenfalls stark an eine generisch-hirnbefreite Hollywood-Produktion erinnerte.
Wer also über ein gesellschaftspolitisch aktuelles Thema in wenig anspruchsvoller Sprache und mit einfacher Spannungsarithmetik lesen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.
Ein paar Sachen vorweg: Vox ist einigermaßen spannend, lässt sich leicht lesen und behandelt ein aktuelles Thema. Wer allerdings Tiefgang oder Komplexität erwartet, wird hier leider enttäuscht. Die Charaktere erscheinen oberflächlich, die Handlung ist einsträngig und relativ simpel erzählt und die Sprache anspruchslos. Was mich am meisten gestört hat, war das eindeutige Hinschreiben auf eine Verfilmung oder eine Umsetzung als Serie. Diese episodenhafte Schreibweise nimmt dem Buch viel von seinen Möglichkeiten. So verschenkt die Autorin viel Potential, welches die Idee und auch die Umsetzung als Roman auf jeden Fall zu bieten gehabt hätte. Außerdem sind die Figuren bloße Schablonen, die eigentlich durchgängig nicht authentisch sind, was mich ebenfalls stark an eine generisch-hirnbefreite Hollywood-Produktion erinnerte.
Wer also über ein gesellschaftspolitisch aktuelles Thema in wenig anspruchsvoller Sprache und mit einfacher Spannungsarithmetik lesen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Hundert gesprochene Wörter pro Tag, ist alles an Kommunikation, was den Frauen im beschriebenen Amerika geblieben sind. Mit elektronischen Armbändern werden aber nicht nur erwachsene Frauen, sondern auch schon kleine Mädchen kontrolliert.
„Vox“ kann man thematisch mit den Büchern von Margaret Atwood vergleichen, da auch hier beispielsweise ein totalitärer Staat beschrieben wird. Der Schreibstil von Christina Dalcher ist jedoch etwas bekömmlicher und der Geschichte ist leicht zu folgen.
Mir persönlich hat dieser Roman sehr, sehr gut gefallen- er baut sich toll auf, die Protagonisten werden realistisch beschrieben und die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an. Tolle Lektüre!
Hundert gesprochene Wörter pro Tag, ist alles an Kommunikation, was den Frauen im beschriebenen Amerika geblieben sind. Mit elektronischen Armbändern werden aber nicht nur erwachsene Frauen, sondern auch schon kleine Mädchen kontrolliert.
„Vox“ kann man thematisch mit den Büchern von Margaret Atwood vergleichen, da auch hier beispielsweise ein totalitärer Staat beschrieben wird. Der Schreibstil von Christina Dalcher ist jedoch etwas bekömmlicher und der Geschichte ist leicht zu folgen.
Mir persönlich hat dieser Roman sehr, sehr gut gefallen- er baut sich toll auf, die Protagonisten werden realistisch beschrieben und die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an. Tolle Lektüre!

G. Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

Durchschnittlich spricht der Mensch 16000 Wörter pro Tag! In Amerika wird über Frauen ein Tageslimit von 100 Wörtern verhängt. Ein erschreckender Roman; lesen Sie selbst!! Durchschnittlich spricht der Mensch 16000 Wörter pro Tag! In Amerika wird über Frauen ein Tageslimit von 100 Wörtern verhängt. Ein erschreckender Roman; lesen Sie selbst!!

„Dystopie, die zum Nachdenken anregt“

Andrea Resch-Krenn

100 Wörter durfen Frauen pro Tag sprechen! Sie haben keine Rechte, dürfen nicht arbeiten gehen sondern müssen zuhause für Kinder und Haushalt sorgen. Sie dürfen keine Post öffnen und werden überwacht.
Vox ist eine erschreckende Dystopie.
Wie schnell schaffen Politiker es, unsere Gesellschaft zu verändern? Wie schnell kann Gedankengut in die Köpfer der Menschen verankert werden? Wie schaffen sie, dass unsere Kinder dieses Gedankengut verinnerlichen?
Und was kann man als Mutter und Frau dann tun, wenn man keine Stimme mehr hat?
Wie reagiert man, wenn die eigenen Kinder, die Werte, die man jahrelang weitergeben wollte, plötzlich mit Füßen treten nur um Teil einer bestimmten Gesellschaft zu sein?
Spannender Roman, dessen Ende für mich etwas zu abrupt war und alles zu schnell und zu einfach aufgelöst hat.
Nichtsdestotrotz sollte man Vox aber unbedingt lesen - die Thematik ist erschreckend realistisch, verängstigt und macht gleichzeitig Mut seine Stimme für das Richtige zu erheben!
100 Wörter durfen Frauen pro Tag sprechen! Sie haben keine Rechte, dürfen nicht arbeiten gehen sondern müssen zuhause für Kinder und Haushalt sorgen. Sie dürfen keine Post öffnen und werden überwacht.
Vox ist eine erschreckende Dystopie.
Wie schnell schaffen Politiker es, unsere Gesellschaft zu verändern? Wie schnell kann Gedankengut in die Köpfer der Menschen verankert werden? Wie schaffen sie, dass unsere Kinder dieses Gedankengut verinnerlichen?
Und was kann man als Mutter und Frau dann tun, wenn man keine Stimme mehr hat?
Wie reagiert man, wenn die eigenen Kinder, die Werte, die man jahrelang weitergeben wollte, plötzlich mit Füßen treten nur um Teil einer bestimmten Gesellschaft zu sein?
Spannender Roman, dessen Ende für mich etwas zu abrupt war und alles zu schnell und zu einfach aufgelöst hat.
Nichtsdestotrotz sollte man Vox aber unbedingt lesen - die Thematik ist erschreckend realistisch, verängstigt und macht gleichzeitig Mut seine Stimme für das Richtige zu erheben!

„"100 Wörter"“

Johanna Humer, Thalia-Buchhandlung Thalia Max Center

Stell dir vor du hast nur 100 Wörter pro Tag zu Verfügung.
Genau dies ordert die neue Regierung in der USA, für alle Frauen an. Bei Überschreitung wird man mit Stromschlägen bestraft.
Erschreckend wie schnell unmöglich geglaubte Dinge, eintreten könnten.
Sehr realistisch geschrieben, absolute Leseempfehlung!
Bestes Buch seit langem!
Stell dir vor du hast nur 100 Wörter pro Tag zu Verfügung.
Genau dies ordert die neue Regierung in der USA, für alle Frauen an. Bei Überschreitung wird man mit Stromschlägen bestraft.
Erschreckend wie schnell unmöglich geglaubte Dinge, eintreten könnten.
Sehr realistisch geschrieben, absolute Leseempfehlung!
Bestes Buch seit langem!

„Erschreckendes Zukunftsszenario“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

In ihrem Debütroman "Vox" beschreibt die amerikanische Autorin Christina Dalcher eine Zukunft, die für jede Frau der absolute Albtraum wäre.

Arbeiten? Das war einmal. Im Amerika der nahen Zukunft ist es den Frauen nicht mehr gestattet, einen Beruf auszuüben. Sie sind wieder zum Heimchen am Herd degradiert worden, das ausschließlich für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig ist, wobei ihnen nur ein Kontingent an 100 Worten am Tag zur Verfügung steht. Überschreiten sie diese Obergrenze, werden ihre elektronischen Armbänder aktiviert. Auch Lesen und Schreiben ist ihnen verboten. Jean, eine ehemals hochangesehene Wissenschaftlerin leidet sehr unter den neuen Bedingungen und würde alles tun um der Unterdrückung und Entmündigung zu entkommen.

Dystopien, in welchen es um die zukünftige Stellung der Frau geht, gibt es ja mittlerweile einige. "Vox" ist dabei eine der erschreckendesten und vielleicht am realistischsten gezeichneten Verarbeitungen. Wie schnell rechtsextreme Politiker an die Macht kommen können, hat sich ja in der Vergangenheit bereits gezeigt und nach Dalchers Vorstellung ist der Grundstein für eine ähnliche Wiederholung im heutigen Amerika bereits gelegt.
Meine einzige Kritik gilt dem Ende, das meiner Meinung nach ein bisschen zu abrupt ausfällt.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und mich definitiv nachdenklich gestimmt. Empfehlenswert - nicht nur für Frauen!

In ihrem Debütroman "Vox" beschreibt die amerikanische Autorin Christina Dalcher eine Zukunft, die für jede Frau der absolute Albtraum wäre.

Arbeiten? Das war einmal. Im Amerika der nahen Zukunft ist es den Frauen nicht mehr gestattet, einen Beruf auszuüben. Sie sind wieder zum Heimchen am Herd degradiert worden, das ausschließlich für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig ist, wobei ihnen nur ein Kontingent an 100 Worten am Tag zur Verfügung steht. Überschreiten sie diese Obergrenze, werden ihre elektronischen Armbänder aktiviert. Auch Lesen und Schreiben ist ihnen verboten. Jean, eine ehemals hochangesehene Wissenschaftlerin leidet sehr unter den neuen Bedingungen und würde alles tun um der Unterdrückung und Entmündigung zu entkommen.

Dystopien, in welchen es um die zukünftige Stellung der Frau geht, gibt es ja mittlerweile einige. "Vox" ist dabei eine der erschreckendesten und vielleicht am realistischsten gezeichneten Verarbeitungen. Wie schnell rechtsextreme Politiker an die Macht kommen können, hat sich ja in der Vergangenheit bereits gezeigt und nach Dalchers Vorstellung ist der Grundstein für eine ähnliche Wiederholung im heutigen Amerika bereits gelegt.
Meine einzige Kritik gilt dem Ende, das meiner Meinung nach ein bisschen zu abrupt ausfällt.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und mich definitiv nachdenklich gestimmt. Empfehlenswert - nicht nur für Frauen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
147 Bewertungen
Übersicht
93
41
10
2
1

von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2018
Bewertet: anderes Format

Ein dystopischer Roman, der den Leser vom ersten Kapitel an gefangen nimmt. Die dargestellt Welt scheint fern - und hat doch erschreckend aktuellen Bezug.

Ein aufwühlender Roman mit wichtigen Botschaften
von Suska am 05.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jean lebt in einer Welt, in denen es Frauen verboten ist, mehr als 100 Wörter am Tag zu sprechen. Zur Kontrolle müssen sie einen Wortzähler am Arm tragen, der ihnen Stromschläge verpasst, wenn sie ihr Kontingent überziehen. Die Welt wird von Männern regiert, Frauen haben sich unterzuordnen, sie dürfen... Jean lebt in einer Welt, in denen es Frauen verboten ist, mehr als 100 Wörter am Tag zu sprechen. Zur Kontrolle müssen sie einen Wortzähler am Arm tragen, der ihnen Stromschläge verpasst, wenn sie ihr Kontingent überziehen. Die Welt wird von Männern regiert, Frauen haben sich unterzuordnen, sie dürfen nicht mehr arbeiten, keine Meinung haben. Am Herd stehen dürfen sie und Kinder gebären. Schon den Kleinen wird das neue System eingebläut, Mädchen lernen in der Schule nur noch das Nötigste: Zählen (bis 100), Kochen, Nähen, Gartenarbeit. Den Jungs wird von klein auf das neue Rollensystem eingeimpft. Jean, die ?davor? eine angesehene Wissenschaftlerin war, kann diese neue Welt noch nicht fassen, rebelliert stumm und weiß doch nicht, was sie tun soll. Bis sie ein Angebot bekommt, das ihre große Chance sein kann. Ich muss sagen, dies war seit langer Zeit mal wieder ein Buch, das mich voll in seinen Bann ziehen konnte. Die schreckliche Vorstellung, in einer Welt leben zu müssen, in der die Frauen nichts (mehr) zu sagen haben, in der sie sich dem Mann unterzuordnen haben, der ihnen zeigt, wo ihr Platz ist, hat mich anfangs wütend gemacht. Ich konnte es nicht glauben ? und doch ist es eigentlich gar nicht so lange her, und eigentlich ist es auch gar nicht so weit hergeholt. Schnell baut sich die Handlung auf, schnell gibt es erste Überraschungen, und schnell ist man mitten drin im Geschehen. Und genauso schnell kommt leider auch das Ende ? es wirkte auf mich ziemlich überhastet, nicht richtig durchdacht. Es wird nicht richtig erklärt und man muss sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse machen. Mit dem Schreibstil von Christina Dalcher bin ich gut zurechtgekommen, auch wenn er manchmal etwas undurchsichtig war. Ohne Vorwarnung springt man plötzlich in die Vergangenheit, manchmal passiert die Handlung gar nicht, sondern die Protagonistin stellt sie sich nur vor ? der Leser muss das selbst merken, was mitunter anstrengend sein kann. Trotzdem ist das auch ein interessantes Stilmittel. Das Buch beleuchtet so einige Themen und soll auch eine Warnung sein. Fängt es damit an, der Presse den Mund verbieten zu wollen? Was kommt als nächstes? Das Thema ist hockaktuell. Am meisten bedrückt hat mich dabei tatsächlich die Vorstellung, nicht mehr reden, sich nicht mehr ausdrücken und mitteilen zu dürfen. Das hastige, schwache Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Trotzdem ist das Buch absolut empfehlenswert, es ist fesselnd, bedrückend, warnend, kritisch.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2018
Bewertet: anderes Format

Fesselnder dystopischer Roman - nichts für schwache nerven!