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Die Babenberger und ihre Nachbarn

Die Geschichte des österreichischen Markgrafen- und Herzogsgeschlechts. Die Babenberger schufen zwischen 976 und 1246 die Grundlagen des neuzeitlichen Österreich. Ein unsicheres Durchzugsland für wandernde Völker, dann eine dünn besiedelte, oft gefährdete Landschaft am Rande des karolingischen Reiches, zuletzt ein von der schriftlichen Überlieferung vergessenes Aufmarschgebiet aggressiver Steppennomaden: so stellt sich das heute niederösterreichische Donauland zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert dar. Erst dann begannen Versuche dieses "Land am Strome" als Mark, das heißt Grenzland, herrschaftlich zu durchdringen, zu organisieren und ganz für das römisch-deutsche Reich zu gewinnen. Im Laufe von 270 Jahren setzten sich die Babenberger zuerst in Anlehnung an den König, dann in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Kirchenreform und endlich als Landesherren durch und formten ein durch materielle und geistige Kultur ausgezeichnetes Land, das zu den fortschrittlichsten und angesehensten des Reiches gehörte. Damit haben sie nicht nur ein imponierendes, in seinen Schwierigkeiten kaum vorstellbares Werk vollbracht, sondern auch die Grundlagen des neuzeitlichen Österreich geschaffen.
Portrait
Lohrmann, Klaus
Klaus Lohrmann ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien. Er ist Gründer und war 16 Jahre lang Direktor des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs und hat mehrere Publikationen zur Geschichte der Juden und zur Herrschafts- und Sozialgeschichte des Mittelalters verfasst.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 367
Erscheinungsdatum 11.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-205-20636-1
Verlag Boehlau Verlag
Maße (L/B/H) 24,6/17,7/3,2 cm
Gewicht 817 g
Abbildungen mit ca. 60 Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 5840
Buch (gebundene Ausgabe)
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Aus einer Mark im Grenzgebiet des Reiches entwickelt sich ein Herzogtum, beim Tod Friedrichs des Streitbaren im Jahre 1246 stand dieses Herrschaftsgebilde an der Schwelle zum Königtum. Die Geschichte der Babenberger und ihres Territoriums wird hier unter Einbindung der benachbarten Gebiete erzählt – Ungarn, Böhmen und Mähren, Steiermark und karantanische Mark. So entsteht ein komplexes Bild der Herausbildung von Herrschaften im Herzen Europas im Hochmittelalter. In den mehr als 250 Jahren ihrer Herrschaft haben die Babenberger ihr Territorium entwickelt, man könnte auch sagen, sie legten die Basis für das spätere Österreich. (Siehe auch: Bruckmüller, Österreichische Geschichte)

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