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Walter muss weg

Frau Huber ermittelt. Der erste Fall

(51)
Auf dem Land kommen die Leichen wenigstens an die frische Luft!
Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft. Doch der schöne Schein trügt – dieses Dorf hat es in sich. Das bekommt auch Hannelore Huber auf der Beerdigung ihres Mannes zu spüren. Groß war die Vorfreude auf ein beschauliches Leben in Harmonie: endlich Witwe. Nun aber muss sie auf ihre alten Tage auch noch Ermittlerin werden. Denn im Sarg ruht, wie sich zeigt, nicht ihr Ehegatte, sondern eine falsche Leiche. Und in Glaubenthal ist es mit der Idylle vorbei.
Eine abgelegene Postkartenidylle: sanfte Hügel, dichte Wälder, anständige Bürger, Frischluft sowieso. Hannelore Huber aber weiß es besser, schließlich lebt sie am Rande des Dorfes Glaubenthal, und so manches stinkt hier gewaltig zum Himmel. Ganz besonders die Leichen in diversen Kellern. Und eine davon steht im Mittelpunkt von Thomas Raabs neuem Roman: Hannis Ehemann. Unter äußerst mysteriösen Umständen kam er ums Leben. Aber wozu hinterfragen! Hauptsache tot. Die beiden haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, den größten Teil allerdings aneinander vorbei. Und zwar konsequent. Folglich freut sich die alte Huber nun auf ihren wohlverdienten Ruhestand – doch sie freut sich zu früh. Vor den Augen der versammelten Trauergemeinde fällt der Sarg in die Grube, springt auf und offenbart einen falschen Leichnam. Da stellt sich natürlich nicht nur die Frage, wer diesen Toten auf dem Gewissen hat oder was in Glaubenthal sonst noch alles in den Gräbern herumliegt, sondern vor allem: Wo ist der verstorbene Ehegatte?
Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzen Humor, wie sich die grantige Huberin inmitten des zwielichtigen Dorfkosmos auf die Suche begibt und zu ermitteln beginnt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: Glück.
Der Start der neuen Krimireihe des Bestsellerautors Thomas Raab: spielerisch, humorvoll und herrlich böse!
Portrait
Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, u.a. den 'Buchliebling' 2011 und den Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden bereits für die ARD verfilmt. Außerhalb der Metzger-Reihe erschien 2015 der von Feuilleton hoch gelobte Serienmörderroman 'Still. Chronik eines Mörders'. 2017 wurde Thomas Raab mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 07.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05095-0
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3,2 cm
Gewicht 468 g
Verkaufsrang 7
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„Wo ist Walter?!?“

G. Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

„Die Huberin, die ohnedies schon eine Ehe führt, wo zuhause jede Schmeißfliege deutlich mehr Aufmerksamkeit erfährt als sie, wird endlich Witwe. Der werte Gemahl hat sich offenbar im ortsansässigen Etablissement zu Tode spaziert, waagrecht! Schöner kann man nicht sterben.“
Doch bei der Beerdigung stellt sich heraus, dass nicht der tote Huber im Sarg liegt.
Ist der werte Gatte doch nur verschwunden, „weil endlich sterben dürfen, und dann auch noch im Grab mit der Ehefrau zusammenliegen müssen, sie über dir, weil leben ja länger, die Weiber?“

Thomas Raab ist seinem unverwechselbaren Schreibstil treu geblieben und hat mit der „grantigen Huberin“ eine neue Krimiheldin erschaffen.
Ich habe mich köstlich unterhalten und freue mich schon auf einen weiteren Fall!
„Die Huberin, die ohnedies schon eine Ehe führt, wo zuhause jede Schmeißfliege deutlich mehr Aufmerksamkeit erfährt als sie, wird endlich Witwe. Der werte Gemahl hat sich offenbar im ortsansässigen Etablissement zu Tode spaziert, waagrecht! Schöner kann man nicht sterben.“
Doch bei der Beerdigung stellt sich heraus, dass nicht der tote Huber im Sarg liegt.
Ist der werte Gatte doch nur verschwunden, „weil endlich sterben dürfen, und dann auch noch im Grab mit der Ehefrau zusammenliegen müssen, sie über dir, weil leben ja länger, die Weiber?“

Thomas Raab ist seinem unverwechselbaren Schreibstil treu geblieben und hat mit der „grantigen Huberin“ eine neue Krimiheldin erschaffen.
Ich habe mich köstlich unterhalten und freue mich schon auf einen weiteren Fall!

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Lustig, witzig, bitterböse und ein kleinwenig unter der Gürtellinie. Hab mich teils köstlich amüsiert. Figuren sind charakteristisch gut dargestellt. Bitte LESEN. Es lohnt sich. Lustig, witzig, bitterböse und ein kleinwenig unter der Gürtellinie. Hab mich teils köstlich amüsiert. Figuren sind charakteristisch gut dargestellt. Bitte LESEN. Es lohnt sich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
25
7
14
5
0

Unterhaltsamer Krimi mit einer Portion schwarzem Humor
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 19.09.2018

Walter muss weg ? das wünschte sich Hannelore Huber schon lange denn die Ehe zwischen den beiden war alles andere als harmonisch und liebevoll. Nun war es soweit, Hannelore bekam einen Anruf vom Bürgermeister dass ihr Mann gestorben ist und dass dies in dem Bordell geschah. Aber egal, Hauptsache... Walter muss weg ? das wünschte sich Hannelore Huber schon lange denn die Ehe zwischen den beiden war alles andere als harmonisch und liebevoll. Nun war es soweit, Hannelore bekam einen Anruf vom Bürgermeister dass ihr Mann gestorben ist und dass dies in dem Bordell geschah. Aber egal, Hauptsache tot. Nun ist sie endlich Witwe. Doch bei der Beerdigung passiert dann leider ein kleines Missgeschick, der Sarg geht auf und der Tote darin ist nicht Walter sondern der örtliche Bestatter. Nun geht die Suche nach Walter los und Hannelore ermittelt für sich selbst. Dabei wird jede Menge aufgedeckt und Hannelore erfährt auch Dinge über Walter die sie so nie wahrgenommen hat. Doch nicht nur der Tote Walter wird vermisst, auch die Prostituierte Svetlana Putin ist spurlos verschwunden. Und wieso liegt der Bestatter im Sarg, wie ist dieser gestorben? Die Spannung zieht sich bis zum Ende hin? Der Autor Thomas Raab hat hier einen unterhaltsamen Krimi mit einer Portion schwarzem Humor herausgebracht. Der Schreibstil war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig doch je tiefer ich in die Handlung eintauchte, umso authentischer wurde die Schreibweise für mich denn sie spiegelt die Leute aus dem Dorf Glaubenthal wieder. Das Cover ist gut gelungen: ein Sarg, der einsame Wolf und Frau Huber.

Wunderbar !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Hannelore Huber hat es gewusst: nix als Ärger mit den Männern. Aber endlich hat der Göttergatte das Zeitliche gesegnet, die Witwe atmet auf - um bei der Beerdigung nicht schlecht zu staunen : er ist nicht mehr da. Im Sarg liegt die falsche Leiche: das ist der... Hannelore Huber hat es gewusst: nix als Ärger mit den Männern. Aber endlich hat der Göttergatte das Zeitliche gesegnet, die Witwe atmet auf - um bei der Beerdigung nicht schlecht zu staunen : er ist nicht mehr da. Im Sarg liegt die falsche Leiche: das ist der Auftakt zu einer bitterbösen Geschichte, deren schwarzer Humor ihresgleichen sucht. Ist Thomas Raab eigentlich Finne ????

Der Schreibstil ist anstrengend
von Angelika Altenhoevel aus Wachtendonk am 18.09.2018

Zum Inhalt: Walter Huber ist tot. Hanni und er haben fast das gesamte Leben zusammen aber doch nebeneinander her verbracht. Nun freut Hanni sich auf den wohlverdienten Wohlstand, aber dann ist eine andere Leiche im Sarg. Wer ist der Tote und wo ist Walter? Meine Meinung: Eigentlich mag ich ja schwarzen... Zum Inhalt: Walter Huber ist tot. Hanni und er haben fast das gesamte Leben zusammen aber doch nebeneinander her verbracht. Nun freut Hanni sich auf den wohlverdienten Wohlstand, aber dann ist eine andere Leiche im Sarg. Wer ist der Tote und wo ist Walter? Meine Meinung: Eigentlich mag ich ja schwarzen Humor mager bei diesem Buch ist der Humor bei mir einfach nicht angekommen. Vielleicht auch, weil der Schreibstil nicht so eingängig ist. Mitunter verschwurbelte Sätze, mal sehr abgehackte Sätze machen den Lesefluss eher holperig. Die Protagonisten sind schrullig und echte Typen, das hat mir schon ganz gut gefallen. Die Story an sich war auch nicht übel. Da ich mich aber weder mit dem Schreibstil noch mit dem Humor anfreunden konnte, war das nicht wirklich mein Buch. Fazit: Nicht mein Humor.