Warenkorb
 

>> Ihre Thalia-Vorteile: Entdecken Sie unsere Services im Überblick!

Walter muss weg

Frau Huber ermittelt. Der erste Fall

(76)
Auf dem Land kommen die Leichen wenigstens an die frische Luft!
Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft. Doch der schöne Schein trügt – dieses Dorf hat es in sich. Das bekommt auch Hannelore Huber auf der Beerdigung ihres Mannes zu spüren. Groß war die Vorfreude auf ein beschauliches Leben in Harmonie: endlich Witwe. Nun aber muss sie auf ihre alten Tage auch noch Ermittlerin werden. Denn im Sarg ruht, wie sich zeigt, nicht ihr Ehegatte, sondern eine falsche Leiche. Und in Glaubenthal ist es mit der Idylle vorbei.
Eine abgelegene Postkartenidylle: sanfte Hügel, dichte Wälder, anständige Bürger, Frischluft sowieso. Hannelore Huber aber weiß es besser, schließlich lebt sie am Rande des Dorfes Glaubenthal, und so manches stinkt hier gewaltig zum Himmel. Ganz besonders die Leichen in diversen Kellern. Und eine davon steht im Mittelpunkt von Thomas Raabs neuem Roman: Hannis Ehemann. Unter äußerst mysteriösen Umständen kam er ums Leben. Aber wozu hinterfragen! Hauptsache tot. Die beiden haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, den größten Teil allerdings aneinander vorbei. Und zwar konsequent. Folglich freut sich die alte Huber nun auf ihren wohlverdienten Ruhestand – doch sie freut sich zu früh. Vor den Augen der versammelten Trauergemeinde fällt der Sarg in die Grube, springt auf und offenbart einen falschen Leichnam. Da stellt sich natürlich nicht nur die Frage, wer diesen Toten auf dem Gewissen hat oder was in Glaubenthal sonst noch alles in den Gräbern herumliegt, sondern vor allem: Wo ist der verstorbene Ehegatte?
Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzen Humor, wie sich die grantige Huberin inmitten des zwielichtigen Dorfkosmos auf die Suche begibt und zu ermitteln beginnt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: Glück.
Der Start der neuen Krimireihe des Bestsellerautors Thomas Raab: spielerisch, humorvoll und herrlich böse!
Portrait
Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, u.a. den 'Buchliebling' 2011 und den Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden bereits für die ARD verfilmt. Außerhalb der Metzger-Reihe erschien 2015 der von Feuilleton hoch gelobte Serienmörderroman 'Still. Chronik eines Mörders'. 2017 wurde Thomas Raab mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 07.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05095-0
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3,2 cm
Gewicht 468 g
Verkaufsrang 50
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Frau Huber ermittelt!“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Mit „Walter muss weg“ hat Thomas Raab eine sehr gelungenen Auftakt einer neuen Krimireihe geschaffen. Der österreichische Autor, der vor allem durch seine Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger bekannt geworden ist, persifliert mit diesem Roman der Reihe das Dorfleben schlechthin. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus geht er an die Geschichte ran und auch wenn Frau Huber das Enfant terrible schlechthin ist, spätestens beim grandiosen Ende wächst sie dem Leser ans Herz. Mit „Walter muss weg“ hat Thomas Raab eine sehr gelungenen Auftakt einer neuen Krimireihe geschaffen. Der österreichische Autor, der vor allem durch seine Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger bekannt geworden ist, persifliert mit diesem Roman der Reihe das Dorfleben schlechthin. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus geht er an die Geschichte ran und auch wenn Frau Huber das Enfant terrible schlechthin ist, spätestens beim grandiosen Ende wächst sie dem Leser ans Herz.

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

der erste Fall von Frau Huber ist unterhaltsam, mit vielen Wortspielereien ausgestattet und las sich gut! Da kann man sich auf den 2. Fall auf jeden Fall schon freuen! der erste Fall von Frau Huber ist unterhaltsam, mit vielen Wortspielereien ausgestattet und las sich gut! Da kann man sich auf den 2. Fall auf jeden Fall schon freuen!

„Wo ist Walter?!?“

G. Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

„Die Huberin, die ohnedies schon eine Ehe führt, wo zuhause jede Schmeißfliege deutlich mehr Aufmerksamkeit erfährt als sie, wird endlich Witwe. Der werte Gemahl hat sich offenbar im ortsansässigen Etablissement zu Tode spaziert, waagrecht! Schöner kann man nicht sterben.“
Doch bei der Beerdigung stellt sich heraus, dass nicht der tote Huber im Sarg liegt.
Ist der werte Gatte doch nur verschwunden, „weil endlich sterben dürfen, und dann auch noch im Grab mit der Ehefrau zusammenliegen müssen, sie über dir, weil leben ja länger, die Weiber?“

Thomas Raab ist seinem unverwechselbaren Schreibstil treu geblieben und hat mit der „grantigen Huberin“ eine neue Krimiheldin erschaffen.
Ich habe mich köstlich unterhalten und freue mich schon auf einen weiteren Fall!
„Die Huberin, die ohnedies schon eine Ehe führt, wo zuhause jede Schmeißfliege deutlich mehr Aufmerksamkeit erfährt als sie, wird endlich Witwe. Der werte Gemahl hat sich offenbar im ortsansässigen Etablissement zu Tode spaziert, waagrecht! Schöner kann man nicht sterben.“
Doch bei der Beerdigung stellt sich heraus, dass nicht der tote Huber im Sarg liegt.
Ist der werte Gatte doch nur verschwunden, „weil endlich sterben dürfen, und dann auch noch im Grab mit der Ehefrau zusammenliegen müssen, sie über dir, weil leben ja länger, die Weiber?“

Thomas Raab ist seinem unverwechselbaren Schreibstil treu geblieben und hat mit der „grantigen Huberin“ eine neue Krimiheldin erschaffen.
Ich habe mich köstlich unterhalten und freue mich schon auf einen weiteren Fall!

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Lustig, witzig, bitterböse und ein kleinwenig unter der Gürtellinie. Hab mich teils köstlich amüsiert. Figuren sind charakteristisch gut dargestellt. Bitte LESEN. Es lohnt sich. Lustig, witzig, bitterböse und ein kleinwenig unter der Gürtellinie. Hab mich teils köstlich amüsiert. Figuren sind charakteristisch gut dargestellt. Bitte LESEN. Es lohnt sich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
76 Bewertungen
Übersicht
37
16
17
6
0

Aufttakt einer vielversprechenden Reihe
von einer Kundin/einem Kunden aus Urspringen am 05.11.2018

Endlich! Endlich ist Walter tot. Lange musste Hannelore Huber an seiner Seite aushalten. Ein Giftzwerg war er und Hannelore hat ihn endlich vom Hals. Da macht es auch nichts das er im Puff, in den Armen einer Prostituierten gestorben ist. Doch bei der Beerdigung fällt der Sarg in die... Endlich! Endlich ist Walter tot. Lange musste Hannelore Huber an seiner Seite aushalten. Ein Giftzwerg war er und Hannelore hat ihn endlich vom Hals. Da macht es auch nichts das er im Puff, in den Armen einer Prostituierten gestorben ist. Doch bei der Beerdigung fällt der Sarg in die Grube und springt auf. Doch darin liegt nicht Walter, sondern der Chef des Bestattungsunternehmens. Doch wo ist Walter? Und wo die Prostituierte? Da die Polizei unfähig ist, ermittelt Hanni Huber selbst. Was für eine Geschichte, voller schwarzem Humor und Wortwitz. Man möchte es kaum aus der Hand legen und freut sich dass das wohl der Beginn einer Reihe von Fällen ist, die Hannelore Huber zum Ermitteln bekommt.

Trockener, schwarzer Humor !
von einer Kundin/einem Kunden am 04.11.2018

Endlich Witwe, denkt sich Hannelore Huber bei der Beerdigung Ihres Mannes, der einen unrühmlichen Tod im Bordell fand. Doch weit gefehlt - durch ein Mißgeschick springt der Sarg bei der Beerdigung auf : Anstatt Walter Huber liegt der örtliche Bestatter im Sarg. Wo ist Walter ??? Die Huberin wird... Endlich Witwe, denkt sich Hannelore Huber bei der Beerdigung Ihres Mannes, der einen unrühmlichen Tod im Bordell fand. Doch weit gefehlt - durch ein Mißgeschick springt der Sarg bei der Beerdigung auf : Anstatt Walter Huber liegt der örtliche Bestatter im Sarg. Wo ist Walter ??? Die Huberin wird aktiv und mischt das Dörfchen Glaubenthal, in dem nichts so ist, wie es scheint, gewaltig auf !Für alle Fans von trockenem, schwarzen Humor und einem ungewöhnlichen Schreibstil mit vielen Wortspielen und bissigen Seitenhieben.

Schräger Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 31.10.2018

Hannelore Huber lebt im beschaulichen Glaubenthal. Die Ehe mit ihrem Walter existiert schon lange nur noch auf dem Papier. So hält sich auch die Trauer in Grenzen, als Hannelore vom Tod ihres Mannes erfährt, er soll an einem Herzversagen beim Besuch des Rotlichtmilieus gestorben sein. Die Verwunderung ist allerdings... Hannelore Huber lebt im beschaulichen Glaubenthal. Die Ehe mit ihrem Walter existiert schon lange nur noch auf dem Papier. So hält sich auch die Trauer in Grenzen, als Hannelore vom Tod ihres Mannes erfährt, er soll an einem Herzversagen beim Besuch des Rotlichtmilieus gestorben sein. Die Verwunderung ist allerdings groß als bei Walters Beisetzung der Sarg verrutscht und eine falsche Leiche zum Vorschein bringt. Eigentlich hatte sich Hannelore schon auf ihre Witwensituation gefreut und muss nun selber recherchieren, wo ihr Walter wohl abgeblieben ist. Der Klappentext klang schon sehr vielversprechend, so dass ich mit großen Erwartungen in das Buch gestartet bin. In "Walter muss weg" startet der Autor Thomas Raab eine wirklich außergewöhnliche und zugleich bitterböse Krimi-Reihe um die alte verschrobene Hannelore Huber. Der Schreibstil ist sicherlich als eigenwillig zu beschreiben, so dass sich der Krimi von vielen anderen seines Genres unterscheidet. Thomas Raab arbeitet mit gesellschaftlichen Seitenhieben und einer gehörigen Portion schwarzen Humors. Das Lesen war allerdings auch nicht ganz einfach, denn die anspruchsvolle Schreibweise war für mich nicht so leicht zugängig. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich eingelesen hatte und auch dann wollte mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen. Der Charakter der selbstbewussten und engagierten Hannelore Huber hat mir zwar gut gefallen, aber die Zusammenhänge erschlossen sich mir nicht immer, so dass ich streckenweise doch auf verlorenen Posten war und das Lesen ein gewisses Durchhaltevermögen erforderte. Die Auflösung wiederum war wieder mit überraschenden Details versehen, die so nicht vorhersehbar waren, und konnte damit überzeugen. Insgesamt ist "Walter muss weg" ein völlig anderer Kriminalroman, der sicherlich den Sinn für schwarzen Humor erfordert und vom Leser mit vielen versteckten Details die volle Konzentration be-ansprucht. Mir persönlich war der Schreibstil zu anstrengend, so dass ich das Buch lediglich mit drei Sternen bewerte, kann mir aber auch gut vorstellen, dass die Schreibweise von Thomas Raab auch viele Anhänger finden wird.