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Ostern wird bunt. Vor allem im Kopf.

Königin der Berge

Roman. Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Buchpreis 2018

Herzzerreißend komisch erzählt dieser Roman von den letzten Dingen – und den vorletzten und vorvorletzten, vom Leben in seiner schrecklichen Schönheit und der Unmöglichkeit zu sagen, wann man es gut sein lassen kann.
Robert Turin, Mitte vierzig, will in der Schweiz sterben, denn dort könnte er selbst bestimmen, wann es so weit ist. Lieber noch wäre es ihm, er wäre nicht unheilbar krank, aber an der Diagnose ist nicht zu rütteln: Multiple Sklerose. Um seiner Frau nicht zur Last zu fallen, übersiedelt er in ein Heim, freiwillig und vor der Zeit. Doch pflegeleicht ist der verschrobene Patient nicht, das merken die Schwestern bald. Während sich sein Zustand verschlechtert, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Doch so einfach ist das nicht: So wie er im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist, um vom Bett in den Rollstuhl zu kommen, damit er in der Kantine sein tägliches Quantum Wein trinken kann, braucht er auch zum Sterben Hilfe. Aber wer fährt ihn in die Schweiz? Und wie kann er ihn (besser: sie) dazu bringen? Turin versucht es mit Charme, denn wie Uber funktioniert, kann ihm keiner sagen …
Portrait
Wisser, Daniel
Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt in Wien. Schriftsteller, literarischer Performer und Musiker (Erstes Wiener Heimorgelorchester, zuletzt: Die Letten werden die Esten sein). Veröffentlichungen seit 2003.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 392
Erscheinungsdatum 06.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99027-224-4
Verlag Jung und Jung
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/3,8 cm
Gewicht 457 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 2.166
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,00
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der langsame Tod“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Die Königin der Berge, so nennt Robert Turin seine Multiple Skerlose-Erkrankung, die ihn schon seit 10 Jahren zum Patienten eines Wiener Pflegeheimes macht. Herr Turin ist noch keine 50, hat eine wunderschöne Frau, die im treu ist und ihn jedes Wochenende besucht. Doch der ehemalige IT-Fachmann, der einer guten Flasche grünen Veltliner nicht abgeneigt ist, hat nur einen Wunsch: die Brüste der Krankenschwestern drücken und seinem sinnlosen dahinsiechendem Leben ein Ende zu setzen. Seine Selbstmordversuche misslingen jedoch und so nimmt er übers Internet Kontakt auf mit einem schweizer Verein die aktiv Sterbehilfe anbieten. Jetzt muss er nur noch Jemanden finden, der ihn dorthin begleitet.
Ein heikles Thema und doch wird man immer wieder zum Schmunzeln verführt. Der Autor erzählt über Krankheit und Tod, dass wir nur zu gerne verdrängen - sehr bewegend und tief beeindruckend.
Die Königin der Berge, so nennt Robert Turin seine Multiple Skerlose-Erkrankung, die ihn schon seit 10 Jahren zum Patienten eines Wiener Pflegeheimes macht. Herr Turin ist noch keine 50, hat eine wunderschöne Frau, die im treu ist und ihn jedes Wochenende besucht. Doch der ehemalige IT-Fachmann, der einer guten Flasche grünen Veltliner nicht abgeneigt ist, hat nur einen Wunsch: die Brüste der Krankenschwestern drücken und seinem sinnlosen dahinsiechendem Leben ein Ende zu setzen. Seine Selbstmordversuche misslingen jedoch und so nimmt er übers Internet Kontakt auf mit einem schweizer Verein die aktiv Sterbehilfe anbieten. Jetzt muss er nur noch Jemanden finden, der ihn dorthin begleitet.
Ein heikles Thema und doch wird man immer wieder zum Schmunzeln verführt. Der Autor erzählt über Krankheit und Tod, dass wir nur zu gerne verdrängen - sehr bewegend und tief beeindruckend.

„Zwischen Leben und Tod“

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

Obwohl das Buch den Österreichischen Buchpreis gewonnen hat, hat es mich nicht sosehr begeistert, wie ich für eine solche Auszeichnung erwartet habe. Es ist mir etwas zu langatmig geschrieben - sprachlich und thematisch aber sehr gut. Obwohl das Buch den Österreichischen Buchpreis gewonnen hat, hat es mich nicht sosehr begeistert, wie ich für eine solche Auszeichnung erwartet habe. Es ist mir etwas zu langatmig geschrieben - sprachlich und thematisch aber sehr gut.

Kundenbewertungen

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"Das alte Gemüse lässt man vor sich hin rotten." (284)
von Miri am 02.12.2018

Der Alptraum Roberts Turin schlechthin: zum menschlichen Gemüse werden und unter Schmerzen dahinvegetieren. Der Ausweg: Freitodbegleitung in der Schweiz. Der Weg dahin: holprig,steinig und fast unmöglich. Der Hauptdarsteller Herr Turin: zynisch, egoistisch, sexistisch uvm. Es gibt nicht viel Gutes, was man von Herr Turin sagen kann. Seine Persönlichkeit ist... Der Alptraum Roberts Turin schlechthin: zum menschlichen Gemüse werden und unter Schmerzen dahinvegetieren. Der Ausweg: Freitodbegleitung in der Schweiz. Der Weg dahin: holprig,steinig und fast unmöglich. Der Hauptdarsteller Herr Turin: zynisch, egoistisch, sexistisch uvm. Es gibt nicht viel Gutes, was man von Herr Turin sagen kann. Seine Persönlichkeit ist eher schwierig. Doch alles ist nur Schein. Die Königin der Berge (Multiple Sklerose) fordert ihr Tribut und lässt nur wenig Hoffnung aufs friedvolle und würdevolle Ende/Tod. Leben mit MS ist nicht nur für den direkt Betroffenen eine Katastrophe,sondern die Krankheit reisst alle in unmittelbaren Umgebung mit. Trotz der trostlosen Situation begegnet Herr Turin noch ein wenig Menschlichkeit im Heim. Wisser verarbeitet meisterhaft ein schwieriges Thema und gewährt den Leser einen Einblick in ein Leben, das nur mit dem Tod glücklich enden kann (was für eine Ironie des Lebens). Stellenweise fiebert man mit Robert, dass er endlich an sein Ziel kommt und stellenweise wünscht man sich, dass er seine Entscheidung noch ändert. Stark erzählt, die Geschichte bringt zum Nachdenken und weckt auch das Bedürfnis seine Tage besser zu nützen. Sehr empfehlenswertes Buch.