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Als die Kirche den Fluss überquerte

Roman

(7)

Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler werden wie seine schräge Großcousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy. Und scheitert dabei kolossal. Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet. Ihre schlummernde Parkinson-Demenz macht sich bemerkbar. Und während sie immer schwächer und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu. Tragikomisch erzählt dieser Entwicklungsroman von großen Verlusten und ebenso großen Chancen.

Rezension
"Didi Drobna erweist sich als eine Autorin, die um die Verstörungen von Menschen weiß und wie sich diese auf ihre Nächsten auswirken.", Salzburger Nachrichten, 05.11.2018
Portrait
Drobna, Didi
Didi Drobna wurde 1988 in Bratislava geboren und lebt seit 1991 in Wien. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Germanistik an der Universität Wien, außerdem Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Ihre literarische Arbeit wurde mit mehreren Stipendien und Literaturpreisen ausgezeichnet. Daneben war sie auch als Jurorin für Literaturpreise und -stipendien tätig, ab 2018 lehrt sie an der Universität für angewandte Kunst. Didi Drobna arbeitet seit Jahren hauptberuflich in der IT-Branche und leitet derzeit die Kommunikation & Presse für ein IT-Forschungszentrum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05920-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,2 cm
Gewicht 435 g
Verkaufsrang 3.119
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2018
Bewertet: anderes Format

Eine tragische Geschichte, die zeigt wie nah Lachen, Weinen und Verzweiflung in einer Familie beieinander liegen können. Keine ganz einfache Lektüre.

Eine chaotische Familie
von leseratte1310 am 25.09.2018

Für Daniel bricht eine Welt zusammen, als er am letzten gemeinsamen Urlaubstag erfährt, dass sich seine Eltern trennen. Es gab keine Anzeichen, die darauf hingedeutet hätten. Für Daniel gibt es einen Schuldigen, nämlich seinen Vater. Da sein Gefühlsleben chaotisch ist, reagiert er auch entsprechend. Aufgrund des Klappentextes bin ich von... Für Daniel bricht eine Welt zusammen, als er am letzten gemeinsamen Urlaubstag erfährt, dass sich seine Eltern trennen. Es gab keine Anzeichen, die darauf hingedeutet hätten. Für Daniel gibt es einen Schuldigen, nämlich seinen Vater. Da sein Gefühlsleben chaotisch ist, reagiert er auch entsprechend. Aufgrund des Klappentextes bin ich von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen. Ich hatte erwartet, dass Daniel jünger ist. So aber kam mir alles ziemlich überzogen vor. Er ist von Großcousine Miriam beeindruckt, die ziemlich schräg ist und er will Künstler werden. Auch sein Onkel Billy ist ein schräger Vogel. Dann verliebt sich Daniel in seine Schwester Laura. Da er so mit sich beschäftigt ist, bemerkt er fast nicht, dass es seiner Mutter nicht gut geht. Eine Parkinson-Demenz zeigt ihre schreckliche Seite. Endlich rückt die Familie wieder zusammen. Dies war nicht mein Buch. Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt und musste mich überwinden, um es zu Ende zu lesen. Sprachlich hat mir das Buch gut gefallen, allerdings konnten mich die Protagonisten und ihre kuriosen Geschichten überhaupt nicht packen. Daniel lässt uns immer wieder an seiner Vergangenheit teilhaben, aber ich konnte mich nicht in ihn hineinfühlen. Selbst wenn ich ihn zugutehalte, dass er durch die Trennung der Eltern verunsichert ist, so kann ich seine Gedankengänge und Handlungen nicht nachvollziehen, zumal vieles nur angedeutet ist. Mir war das alles zu viel, zu überdreht und ausgeflippt. Mit dieser Art von Humor kann ich nichts anfangen. Mitzuerleben wie die Krankheit der Mutter fortschreitet, war allerdings gut dargestellt und berührend. Die Familie rückt zusammen und auch der Vater kümmert sich. Die ernsten Themen ?wie gehen Kinder mit der Trennung der Eltern um? und ?wie wird eine Familie mit einer solchen Krankheit fertig? wurden durch die vielen abstrusen Szenen überlagert. Mich konnte das Buch nicht packen.

Erwachsenwerdung mit Konflikten
von einer Kundin/einem Kunden aus Groß-Gerau am 16.09.2018

Inhalt/ Klappentext: Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler... Inhalt/ Klappentext: Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler werden wie seine schräge Großcousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy. Und scheitert dabei kolossal. Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet. Ihre schlummernde Parkinson-Demenz macht sich bemerkbar. Und während sie immer schwächer und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu. Tragikomisch erzählt dieser Entwicklungsroman von großen Verlusten und ebenso großen Chancen. Persönliche Meinung: Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive von Daniel, zweifellos ein völlig zerrissener junger Mann, dem die Trennung der Eltern den Boden unter den Füßen wegreißt. Alles verschwindet, löst sich auf, ist irreal und fragil. Ihm gehen so viele Gedanken durch den Kopf in seinen Beziehungen zu anderen Menschen. Er strauchelt emotional und setzt auf für die Außenwelt und Gesellschaft unverständliche Verhaltensmuster, die jeden erst einmal verstören. Was bleibt sind scheinbar kaputte Protagonisten, die eine scheinbare Distanz zum Leser herstellen- "oh mein Gott, was für Personen"- mag vielleicht der eine oder andere denken. Aber dann geht der Blick nach innen, wie man selbst mit Verlust und familiären Konflikten umgeht, was man festhalten und nicht loslassen möchte. was sich im familiären Umfeld entwickelt und verselbständigt hat. Didi Drobny entwickelt für mich einen gefühlvollen Bogen , der reich an Facetten und Stimmungen ist, der einen bitter oder auch lauthals auflachen lässt, mit einer gewissen Portion Scham, die man dann auch hinterfragt. Wie hätte man selbst gehandelt. ..Ein Buch, das kein einfaches ist, aber den Leser mit einem guten und vielschichtigen Gefühl zurücklässt und auch nachdenklich macht.