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Meine geniale Freundin

Kindheit und frühe Jugend. Roman

Neapolitanische Saga Band 1


In einem volkstümlichen Viertel Neapels wachsen sie auf, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie gemeinsam in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Lila und die schüchterne, beflissene Elena, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater sein brillantes Kind zwingt, in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, das Leben zu leben, das eigentlich ihrer besten, ihrer so unberechenbaren Freundin zugestanden hätte.

Rezension
"Ein grandioses Zeitpanorama!"
Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung Online 01.04.2016
Portrait
Ferrante, Elena
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Ab 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes jüngster Band Frantumaglia sowie ihre früheren Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln in neuer Übersetzung.

Krieger, Karin
Karin Krieger übersetzt vorwiegend aus dem Italienischen und Französischen, darunter Bücher von Claudio Magris, Anna Banti, Armando Massarenti, Margaret Mazzantini, Ugo Riccarelli, Andrea Camilleri, Alessandro Baricco und Giorgio Fontana. Sie war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Übersetzerfonds und erhielt 2011 den Hieronymusring.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 488
Erscheinungsdatum 04.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46930-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/3,8 cm
Gewicht 450 g
Originaltitel L'amica geniale
Auflage 3
Übersetzer Karin Krieger
Verkaufsrang 804
Buch (Taschenbuch)
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11,40
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Buchhändler-Empfehlungen

Lesenswert

Johanna Richter, Thalia-Buchhandlung Linz

Zwei Freundinnen, die in Neapel der 1950er Jahre aufwachsen. Geschildert werden ihre Freundschaft, ihre Vorhaben und ihre Entwicklung. Als Leser wechselt die Sympathie zwischen die Freundinnen Elena & Lila, je nachdem wo sie im Leben stehen. Schöne Schilderungen verschiedener Phasen einer Freundschaft sowie Italien und Neapel. Ein Genuss zum Lesen!

Auftakt zur Neapolitanischen Saga

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Porträt einer Frauenfreundschaft - Lila und Elena Angenehm und ruhig erzählt aus der Ich-Perspektive nimmt Elena den Leser / die Leserin mit und berichtet über die Freundschaft zu Lila, ihre Eigenheiten, gemeinsame Kindheits- und Jugenderlebnisse. Band 2 der Saga erscheint im Jänner 2017!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
122 Bewertungen
Übersicht
53
43
17
6
3

Meine geniale Freundin
von Timo Funken am 18.06.2019

Eine tolle Geschichte, deren Charaktere mit besonderem Scharfsinn und Feingefühl herausgearbeitet sind. Ein Buch über eine besondere Freundschaft. Absolut empfehlenswert! Liebe Grüße Timo Funken

Manchmal intensiv, aber noch nicht komplett greifbar
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Meine geniale Freundin" ist der erste von vier Teilen der Geschichte der Freundschaft zwischen Elena Greco und Lila Cerullo, und obwohl der Roman nicht kurz ist und einiges passiert, habe ich noch kein komplettes Bild. Da neben den beiden Hauptfiguren eine ganze Gesellschaft geschildert wird, hatte ich direkt "Töchter einer ne... "Meine geniale Freundin" ist der erste von vier Teilen der Geschichte der Freundschaft zwischen Elena Greco und Lila Cerullo, und obwohl der Roman nicht kurz ist und einiges passiert, habe ich noch kein komplettes Bild. Da neben den beiden Hauptfiguren eine ganze Gesellschaft geschildert wird, hatte ich direkt "Töchter einer neuen Zeit" vor Augen, wo aber nicht nur die vier zentralen Frauen, sondern auch die Menschen um sie herum eindrücklicher etabliert werden. Ja, ich kann Elena und Lila mit Adjektiven versehen, aber es ist mir nicht notwendigerweise klar, wie sie auf Dinge reagieren würden. Noch weniger kann ich das über die weiteren Figuren sagen. Ja, Carmela, Maestra Oliveiro, Nino, Stefano und Antonio bekommen ein bisschen Profil, bleiben aber sehr untergeordnet. Vielleicht ist da das Problem, dass Elena als Ich-Erzählerin einfach nicht genug in andere Psychen einzudringen vermag und deshalb die Figuren nicht lebendig macht - was natürlich schade ist für eine Frau, die Literatur liebt und eigentlich auch selber schreiben möchte. Das soll nicht heißen, dass das ein schlechtes Buch ist. Die Episoden um Ninos Vater herum sind durchaus beklemmend und Lilas Kampf um Schuhe nimmt weitaus mehr mit, als man durch diese Beschreibung erwarten sollte. Eine letztendliche Beurteilung klappt aber wohl sowieso erst nach dem vierten Band.

Einstieg in die Neapolitanische Saga, Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft, geprägt von Neid, Eifersucht und dem Streben nach mehr.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 29.05.2019

Seit 30 Jahren kündigt Raffaella Cerullo, von allen nur Lina gerufen, an, zu verschwinden. Offensichtlich ist ihr dies nun gelungen, denn ihre beste Freundin aus Kindertage Elena Greco, die Lina immer nur Lila nannte, erhält von deren Sohn einen Anruf, dass die 66-Jährige seit zwei Wochen unauffindbar ist. In Elena kommen Erin... Seit 30 Jahren kündigt Raffaella Cerullo, von allen nur Lina gerufen, an, zu verschwinden. Offensichtlich ist ihr dies nun gelungen, denn ihre beste Freundin aus Kindertage Elena Greco, die Lina immer nur Lila nannte, erhält von deren Sohn einen Anruf, dass die 66-Jährige seit zwei Wochen unauffindbar ist. In Elena kommen Erinnerungen auf und sie blickt zurück auf die gemeinsame Kindheit mit Lila, die von Gewalt, Neid, Konkurrenzdruck, Eifersucht, Eifer und einer engen Verbundenheit der beiden Mädchen geprägt war. "Meine geniale Freundin" ist Band 1 der Reihe "Neapolitanische Saga" von Elena Ferrante und ein sehr eigenwilliges Porträt über ein intelligentes, unberechenbares Mädchen sowie eine Kindheit und frühe Jugend Ende der 1950er-Jahre in Rione, einem Stadtteil von Neapel in Italien. Elena und Lila freunden sich im Grundschulalter an. Elena eifert der zierlichen und hochintelligenten Lila nach, die ohne große Anstrengungen Klassenbeste ist. Elena fühlt sich dadurch angespornt, möchte so sein wie die selbstbewusste Lila, die vor keinen Streitigkeiten oder Aufsässigkeiten gegenüber Lehrer und Eltern zurückschreckt. Nach der Grundschule trennen sich allerdings ihre Wege, da es Lila, der Tochter eines Schusters seitens der Eltern nicht gestattet wird, eine höhere Schule zu besuchen. Elena ist zwar auch nur die Tochter eines Pförtners, darf aber dennoch auf das Gymnasium gehen. Zunächst lassen ihre schulischen Leistungen nach, aber als sie merkt, dass Lila ganz alleine lernt und ihr immer noch stets einen Schritt voraus ist, strengt sie sich erneut an und kann aufgrund des selbstgemachten Konkurrenzdrucks das Gymnasium mit Bestnoten abschließen. Elena hadert allerdings mit ihrem äußeren Erscheinungsbild seitdem sie in der Pubertät ist. Im Gegensatz zu der noch knabenhaften Lila fühlt sie sich mit ihren weiblichen Formen und dem pickeligen Gesicht dick und hässlich. Und so ist es wiederum Lila, die wenig später aufblüht und ohne es zu wollen oder zu kokettieren, die Aufmerksamkeit der Jungen auf sich zieht. Elena steht stets im Schatten von Lila, fühlt sich ihr gegenüber minderwertig, ist dadurch aber auch bestrebt, sich anzustrengen und immer mehr zu geben, als gefordert ist. Ihre Verbindung ist in meinen Augen eine wenig herzliche Freundschaft, sondern würde von mir als anstrengend und einseitig empfunden werden. Dies macht die Geschichte auch so besonders, da es sich nicht um eine 08/15-Freundschaft handelt. Die Schilderung der damaligen Zeit in den 1950er-Jahren, als Frauen sich den Männern unterzuordnen hatten und Mädchen weniger Anerkennung und Unterstützung für ihre schulischen Leistungen fanden, sehr authentisch. Auch die Atmosphäre in dem etwas heruntergekommenen, ärmlichen Stadtteil, in dem nicht nur Gewalt zwischen Schülern herrscht, sondern ganz selbstverständlich auch unter Erwachsenen eingesetzt wird, um die Fronten zwischen konkurrierende Familien zu klären oder Konflikte zu lösen. "Meine geniale Freundin" ist ein interessanter, wenn auch stellenweise etwas langatmiger Einstieg in die "Neapolitanische Saga", hat mich aber neugierig auf die weiteren Bände gemacht. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie sich die kindliche, wetteifernde Freundschaft zwischen Elena und Lila im Erwachsenenalter entwickelt, vor allem ob diese immer noch so von der Dominanz von Lila geprägt sein wird und was den Ausschlag dafür gibt, dass diese verschwinden möchte.