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Belfast Central

Belfast 1993: Für den jungen Sanitäter Ryan wird ein nächtlicher Einsatz zum Verhängnis. Er gerät in die Schusslinie der IRA und wird schwer verletzt. Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Doch wer war der alte Mann, der wie ein Geist am Tatort auftauchte und Ryan das Leben rettete? Kaum genesen, macht Ryan sich auf die Suche. Dabei wird er immer tiefer in den gewalttätigen Kampf zwischen IRA und militanten Protestanten verstrickt, mit fatalen Folgen …
Portrait
Amherst, A.K.
Bereits als Kind ging A.K. Amherst mit ihren Großeltern viel auf Reisen. Dadurch wurde ihr Interesse an fremden Ländern und Kulturen bereits früh geweckt. Im Englischunterricht stieß sie auf das Thema "Nordirlandkonflikt". Mehrere Jahre befasste sie sich intensiv mit der Thematik. Sie las Sachbücher und Romane und reiste nach Nordirland, um Land und Leute kennen zu lernen. Das Ergebnis ist ein Erstlingswerk, das sich sehen lassen kann. Belfast Central ist ein Thriller mit zeitgenössischem Hintergrund und vereint so Spannung mit historischer Authentizität.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 532
Erscheinungsdatum 08.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99070-222-2
Verlag Morawa Lesezirkel
Maße (L/B/H) 20,3/12,6/4,3 cm
Gewicht 640 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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19,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spannung bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.09.2018

Unbedingte Kaufempfehlung! Ich lese sonst Thriller von Karen Rose, Patricia Cornwell etc. Amherst ist weniger brutal aber nichtsdestoweniger spannend zu lesen. Die Verstrickungen der Personen und ihre darin gründenden Motive werden im Buch sukzessive - im genau richtigen Tempo - aufgelöst. Die Verflechtung der Schicksale vor einem historischen... Unbedingte Kaufempfehlung! Ich lese sonst Thriller von Karen Rose, Patricia Cornwell etc. Amherst ist weniger brutal aber nichtsdestoweniger spannend zu lesen. Die Verstrickungen der Personen und ihre darin gründenden Motive werden im Buch sukzessive - im genau richtigen Tempo - aufgelöst. Die Verflechtung der Schicksale vor einem historischen Hintergrund werden so lebensnah und spürbar erzählt, das Herzklopfen garantiert ist.

Schicksale im Nordirlandkonflikt
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 18.08.2018

„...Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten, verglichen mit dem, was in uns steckt...“ Wir schreiben das Jahr 1993. In Belfast macht Ryan ein Praktikum als Sanitäter. Eines Abends werden sie zu einem Einsatz im Bahnhof gerufen. Sie finden einen Verletzten. Doch ehe sie sich... „...Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten, verglichen mit dem, was in uns steckt...“ Wir schreiben das Jahr 1993. In Belfast macht Ryan ein Praktikum als Sanitäter. Eines Abends werden sie zu einem Einsatz im Bahnhof gerufen. Sie finden einen Verletzten. Doch ehe sie sich um ihn kümmern können, erscheint ein Polizist und erschießt Jarvis, Ryans Begleiter.. Ryan wird ebenfalls angeschossen. Dann aber ist der Polizist tot und Ryan erwacht im Krankenhaus. Wer war der Fremde, der ihm zu Hilfe kam? Die Autorin hat einen fesselnden Thriller geschrieben. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Erst am Ende zeigt sich, das die Vorgänge am Bahnhof ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben und wie schnell Freund zu Feind werden kann. Ryan lassen die Vorgänge keine Ruhe. Auch die Warnung eines Polizisten kann ihn nicht von seinen Nachforschungen abbringen. Er stößt auf Adam, einen Schriftsteller. In dessen Heimatort will er mehr über ihn erfahren. Doch Adam hat Downpatrick 1932 verlassen und nie wieder betreten. In Belfast treffen Ryan und Adam aufeinander. Diese Begegnung wird Ryans Leben grundlegend verändern. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er unterstützt die spannende Handlung. Einerseits erfahre ich, was 1993 geschieht und was hinter den Ereignissen am Bahnhof steckt, andererseits erzählt Adam Ryan nach und nach seine Lebensgeschichte. Gleichzeitig zeichnet die Autorin ein detailliertes Bild der Machtkämpfe zwischen Protestanten und Katholiken in Belfast. Dabei wird deutlich, dass es zwar auf beiden Seiten Friedensbemühungen gab, die aber dann konsequent von den eigenen Leuten boykottiert wurden. Es ist bitter, wenn eine Mutter am Grab ihrer Tochter, die in Gewaltdelikte verstrickt war, sagt: „...Rache? Was hat Rache uns denn je gebracht – außer Tote?...“ Adam und Elaine erfahren beim Tod des katholischen Pfarrers, dass sie dessen unehelichen Kinder waren. Sie verlassen das Elternhaus und den Stiefvater. Deutlich wird dabei, dass Elaine die Planvollere ist und sich konkrete Gedanken über das Weiter gemacht hat. Nach und nach wird Adam ohne sein Wollen in die politischen Auseinandersetzungen eingebunden. Er hat keine Chance, sich aus daraus zu lösen. Das beweist das folgende Zitat. „...Vergiss nie, wer dich füttert. Wenn ich dir und deiner Schwester heute den Geldhahn zudrehe, seid ihr nächste Woche verhungert...“ Bald zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben von Adam und Ryan. Letzterer lehnt Waffen und Gewalt ab, wird aber nicht nur durch Adams Erzählungen mit den Auseinandersetzungen vertraut gemacht. Auch in seiner WG bahnen sich ungute Entwicklungen. Das Geschehen der Vergangenheit war für mich der spannendere Teil. Hier wird klar, mit welch subtilen Methoden junge Leute für den Kampf rekrutiert worden. Wenn die Gewaltspirale einmal begonnen hat, ist es schwierig, sie zu stoppen. Am Schluss werden alle losen Fäden zusammengeführt. Eine Landkarte und ein Blick in die Geschichte Irlands ergänzen die Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es enthält nicht nur wesentliche Fakten über historische Zusammenhänge, es zeigt auch, wie tief die Auseinandersetzung in das persönliche Leben der Protagonisten eingegriffen hat. Mit einem nachdenkenswerten Zitat möchte ich meine Rezension beenden. „...Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine besteht darin, dass man nicht bekommt, was man sich wünscht, und die andere darin, dass man es bekommt...“

Ein sehr spannendes Buch mit geschichtlichem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Elz am 24.07.2018

Das Buch ist super geschrieben. Man kann es flüssig lesen und ist überaus spannend und interessant. Auch die Einführung in das das Buch ist prima. Ebenfalls wie die Rückblenden, welche sehr spannend zu lesen sind, aber auch irritierend hier und da. Aber durch diese lässt sich nur erahnen, wie... Das Buch ist super geschrieben. Man kann es flüssig lesen und ist überaus spannend und interessant. Auch die Einführung in das das Buch ist prima. Ebenfalls wie die Rückblenden, welche sehr spannend zu lesen sind, aber auch irritierend hier und da. Aber durch diese lässt sich nur erahnen, wie schlimm die Zeit war. Insgesamt ist das Buch wirklich sehr gut aufgebaut. Selbst heute kann ich die Harte dieser Auseinandersetzung kaum nachvollziehen. Es ist aber gut, dass man es in einer Handlung zum Verständnis dieser Zeit bekommt. Man hat so über die Zeit und Härte erfahren und ich muss durchaus sagen, dass ich mal wieder mehr dazugelernt habe und erfahren habe. Ein wirklich tolles Buch mit einem geschichtlichem Hintergrund von dem man nicht all zuviel, in der Regel, erfährt. Es ist super geschrieben und war sehr spannend und interessant, allerdings leider mit einem offenem Ende und nicht geklärten Fragen, aber dennoch kann es durchaus weiterempfehlen.