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Lost in Fuseta - Spur der Schatten, Band 2 (Autorisierte Lesefassung)

(gekürzte Lesung)

Ich habe das Gefühl, ich bin jetzt angekommen, hatte Leander Lost, schwer verletzt, aber glücklich, seinen portugiesischen Kollegen nach ihrem ersten erfolgreich gelösten Fall gesagt. Nun stürzt sich der schlaksige deutsche Kommissar und Asperger-Autist gemeinsam mit Graciana Rosado und Carlos Estevez in die Ermittlungen um eine ermordete Kollegin - nicht zuletzt, weil er fasziniert ist von der Tochter der Toten, die ähnlich eigenwillig auf die Welt blickt, wie er. Die Zeugenbefragungen führen das Trio auf die Spur einer politischen Aktivistin aus Angola, deren Aufenthalt in der ehemaligen Kolonialmacht Portugal sogar das Innenministerium aufschreckt.
Portrait
Andreas Pietschmann, geboren 1969 in Würzburg, hatte bereits Engagements am Schauspielhaus Bochum und am Schauspiel Zürich bevor er 2000/ 2001 an das Hamburger Thalia Theater wechselte. Im Kino machte er sich durch seine Rollen in "FC Venus", "Sonnenallee" und "Echte Kerle" einen Namen, während er im Fernsehen von 2004 bis 2006 u. a. in der Kinderserie "Vier gegen Z" zu sehen war.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Andreas Pietschmann
Erscheinungsdatum 12.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783732416240
Verlag Argon
Spieldauer 427 Minuten
Format & Qualität MP3, 427 Minuten, 324 MB
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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Wieder mal einfach genial! Kaufempfehlung!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzsprung am 11.10.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Auch Band 2 der Lost in Fuseta-Reihe ist einfach genial. Wieder einmal verbindet Gil Ribeiro (bzw. Holger Karsten Schmidt) einen erstklassigen Krimi mit einer wundervollen Beschreibung Portugals, insbesondere der Algarve. Und darin verflochten ist wiederum der unglaublich geniale Humor, der sich durch den Asperger-Autismus des P... Auch Band 2 der Lost in Fuseta-Reihe ist einfach genial. Wieder einmal verbindet Gil Ribeiro (bzw. Holger Karsten Schmidt) einen erstklassigen Krimi mit einer wundervollen Beschreibung Portugals, insbesondere der Algarve. Und darin verflochten ist wiederum der unglaublich geniale Humor, der sich durch den Asperger-Autismus des Protagonisten und Austausch-Kommissars Leander Lost ergibt. Besonders bewundernswert ist die Fähigkeit Gil Ribeiros, ausführlich zu erzählen, ohne dabei Langeweile hervorzurufen oder ein Thema zu überreizen. Also aus meiner Sicht, wieder einmal eine absolute Kaufempfehlung (natürlich nur, wenn man den ersten Teil schon gelesen hat).

Nächte in Fuseta sind jung
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 24.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Graciana hört Dinge zwischen den Zeilen, Carlos besitzt zum Glück kein Königreich, Soraia knabbert an Sardinen, die auf dem Grillrost schmoren, und Leander bleibt nicht untätig, wenn er in überschaubarem Maß helfen kann. Macht immer noch Lust auf mehr Lost. Aber ein bißchen Lektoratstätigkeit könnte hier und da und auch dort wir... Graciana hört Dinge zwischen den Zeilen, Carlos besitzt zum Glück kein Königreich, Soraia knabbert an Sardinen, die auf dem Grillrost schmoren, und Leander bleibt nicht untätig, wenn er in überschaubarem Maß helfen kann. Macht immer noch Lust auf mehr Lost. Aber ein bißchen Lektoratstätigkeit könnte hier und da und auch dort wirklich nicht schaden.

Schatten der Vergangenheit
von Gertie G. aus Wien am 14.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Auch der zweite Fall, an dem Leander Lost mitarbeitet, hat mich überzeugt. Worum geht’s? Teresa Fiadeiro, eine äußerst zuverlässige Kollegin erscheint bei Schichtwechsel nicht in der Polizeistation. Als Graciana Rosada Nachschau hält, liegt das Mobiltelefon der Kollegin in deren Wohnung, doch von Teresa keine Spur. Bei G... Auch der zweite Fall, an dem Leander Lost mitarbeitet, hat mich überzeugt. Worum geht’s? Teresa Fiadeiro, eine äußerst zuverlässige Kollegin erscheint bei Schichtwechsel nicht in der Polizeistation. Als Graciana Rosada Nachschau hält, liegt das Mobiltelefon der Kollegin in deren Wohnung, doch von Teresa keine Spur. Bei Graciana läuten alle Alarmglocken, denn Teresa ohne Mobiltelefon ist nicht vorstellbar. Obwohl es keine Lösegeldforderung oder ähnliches gibt, geht Graciana von einer Entführung aus, und löst eine Fahndung aus. Gleichzeitig muss sich das Team um Flores Yola, eine angolanische Journalistin, die auf dem Weg zu einem Vortrag in Lissabon noch die Stadt ihres Vaters kennenlernen möchte, kümmern. Eine Aufgabe, die der spanisch stämmige Miguel Duarte, gerne übernimmt, allerdings nur mit einer neuen Kevlar-Weste. Recht bald stellt sich heraus, dass Teresa ermordet wurde. Nur weshalb und von wem? Und welche Rolle spielt die Ausgabe von Albert Camus‘ „Pest“, die Teresa in einer weit entfernten Buchhandlung gekauft hat? Sie ist zwar ein wahrer Fan von Camus, hat aber genau diese Ausgabe schon im Regal stehen. Während akribisch nach Motiv und Täter gesucht wird, trifft Eva, Teresas Tochter, in Fuseta ein. Leander erkennt eine Seelenverwandte in ihr. Meine Meinung: Wieder ist Gil Ribeiro (alias Holger Karsten Schmidt) ein toller Krimi gelungen. Nicht nur die portugiesische Küche bringt uns der Autor näher, sondern auch die Lebensart der Portugiesen, die ein wenig gemütlicher als die preußische Art ist. So kann sich Leander von seinen portugiesischen Kollegen akzeptiert fühlen. Seine, durch das Asperger-Syndrom hervorgerufenen, seltsam anmutenden Verhaltensweisen, werden von Graciana Rosado und ihrem Team, auch den kulturellen Unterschieden zwischen Portugal und Deutschland angelastet. Seine analytischen Fähigkeiten sind gerne gesehen, auch wenn er auch manchmal, durch seine Unfähigkeit zu lügen, die kleinen Tricks des Teams beinahe auffliegen lässt. Leander arbeitet an seinem Manko, Zwischentöne zu hören bzw. Mimik zu interpretieren. Dies gelingt ihm durch zu Hilfenahme des „Kompendium der sinnlosen Sätze“ von Dan B. Tucker aus dem er zitiert. Manchmal ist er allerdings dabei unfreiwillig komisch, denn nicht immer passt ein hingeworfenes „Meinen Sie?“ zur Situation. Sehr aufschlussreich finde ich das Gespräch von „Mann zu Mann“, das er mit Toninho, dem Verehrer von Zara führt. (S. 165 -170). Auch die Charaktere der Kollegen sind wieder gut ausgeführt. Carlos Esteves, niemals ohne Essbares, und die umsichtige Graciana Rosada schupfen den Laden. Immer wieder hilft die Bevölkerung mit, denn in Fuseta ist kennt man sich. Der Plot ist wieder spannend gestaltet. Sehr interessant sind die Informationen aus der Vergangenheit, als Portugal noch Kolonialmacht war. Fazit: Ich habe mich durch die Fortsetzung gut unterhalten gefühlt und kann wieder 5 Sterne und eine Leseempfehlung vergeben.