Die Historisierung der Herrscherbilder

(ca. 1000-1200)

Europäische Geschichtsdarstellungen Band 13

Benjamin Bussmann

Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Im Laufe des frühen Hochmittelalters, vom Ende des 10. bis zum ausgehenden 12. Jahrhundert, stellte sich in den Werken der bildenden Kunst eine prozesshafte Veränderung ein, die sich als Verweltlichung der Herrscherbilder beschreiben lässt. Während zu Beginn des Untersuchungszeitraums profane historische Ereignisse - wie etwa Krönungen oder Schlachten - überwiegend mehrdeutig dargestellt sind, lassen sich diese Bildthemen am Ende des gesetzten Zeitrahmens eindeutig bestimmen. So ist beispielsweise der Bildhintergrund nun nicht mehr abstrakt gestaltet, sondern bildet häufig Architekturelemente oder Landschaften ab, die lokalisierbar sind. Anhand von 12 zentralen Bildzeugnissen sowie der Bilderfolge des Teppichs von Bayeux wird dieser Wandel beschrieben und analysiert. Dabei berücksichtigt das Buch kunstgeschichtliche und historische Fragestellungen und klärt, wann der Profanisierungsprozess in den Bildnissen einsetzte und was sich in den Herrscherbildern durch die verweltlichte Perspektive veränderte.

Benjamin Bussmann wurde mit vorliegender Studie an der Universität Düsseldorf promoviert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 394
Erscheinungsdatum 03.05.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-412-35705-4
Verlag Böhlau Köln
Maße (L/B/H) 24,2/16,5/3,7 cm
Gewicht 822 g
Abbildungen , mit 58 Abbildungen auf 32 Taf. 23 cm

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