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Die Meisterin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.3

Roman. Deutsche Erstausgabe

Die Gilde der Schwarzen Magier Band 3

Ein neues hinreißendes Fantasy-Epos voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft – für Leser jeden Alters!

Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch es gibt einiges, das sie lieber nie erfahren hätte – die Dinge, die sie in dem unterirdischen Gewölbe des geheimnisvollen Gildenmeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung nur ein hinterlistiges Spiel sein könnte …

Rezension
"Die verschiedenen Charaktere sind wunderschön ausgearbeitet und liebevoll bis ins letzte Detail durchdacht. Die gesamte Trilogie ist ein rundum gelungenes Erstlingswerk." Nautilus
Portrait
Canavan, Trudi
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Erstlingswerk, der Auftakt zur Trilogie »Die Gilde der Schwarzen Magier«, erschien 2001 in Australien und wurde weltweit ein riesiger Erfolg. Seither stürmt sie mit jedem neuen Roman die internationalen Bestsellerlisten.
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  • e Botschaft

    In der alten kyralischen Dichtung hei der Mond das Auge. Wenn das Auge weit offen ist, schreckt seine alles durchdringende Aufmerksamkeit vor b sen Taten ab oder treibt diejenigen, die es gewagt haben, sich unter seinem Blick zu vers ndigen, in den Wahnsinn. Wenn das Auge so weit geschlossen ist, dass nur noch eine schmale Sichel seine Gegenwart verr l t es zu, dass im Verborgenen begangene Taten sowohl gute als auch b se unbemerkt bleiben.
    Mit einem schiefen L eln blickte Cery zum Mond empor. Es war nur noch eine schmale Sichel des Auges sichtbar, so wie es heimliche Liebhaber bevorzugten, aber zu solcher Art von Stelldichein war er in der Dunkelheit der Stadt nicht unterwegs. Seine Absicht war von finstererer Natur.
    Ob seine Taten aber gut waren oder schlecht, war f r ihn schwer zu entscheiden. Die M er, die er verfolgte, verdienten ihr Schicksal, aber Cery hatte den Verdacht, dass der Auftrag, mit dem er betraut war, noch anderen Zwecken diente als nur demjenigen, die Anzahl der Morde zu verringern, die die Stadt in den letzten Jahren heimgesucht hatten. Er wusste nicht alles ber das ganze schmutzige Gesch so viel stand jedenfalls fest , aber vermutlich wusste er mehr als jeder andere in der Stadt.
    Auf seinem Weg berdachte er noch einmal seine bisherigen Erkenntnisse. Er hatte festgestellt, dass diese Morde nicht von einem einzigen Mann, sondern von einer ganzen Reihe von ihnen begangen worden waren. Au rdem hatte er bemerkt, dass diese M er alle der gleichen Rasse angeh rten es waren Sachakaner. Und das Wichtigste: Er wusste, dass sie allesamt Magier waren.
    Soweit Cery bekannt war, gab es in der Gilde keine Sachakaner.
    Wenn die Diebe irgendetwas von dieser ganzen Angelegenheit wussten, dann behielten sie ihr Wissen jedenfalls f r sich. Bei einem Treffen der Diebe vor zwei Jahren hatten sich die F hrer dieser locker verb ndeten Gruppen der Unterwelt ber Cerys Vorschlag, den M rder zu finden und aufzuhalten, lustig gemacht. Diejenigen, die hinterh ig fragten, warum Cery nach so langer Zeit immer noch keinen Erfolg gehabt hatte, mochten angenommen haben, dass es nur einen einzigen M rder gab, oder sie hatten ihn glauben machen wollen, dass sie so dachten.
    Jedes Mal, wenn Cery mit einem der M rder fertig war, begann ein anderer sein grausiges Werk. Ungl cklicherweise musste es den Dieben so vorkommen, als scheitere Cery an seiner Aufgabe. Ihm blieb nichts anderes brig, als ihre Fragen abzutun und zu hoffen, dass sein Erfolg bei anderen unterweltlichen Aktivit n es wieder wettmachen w rde.
    Aus dem dunklen Viereck eines Hauseingangs l ste sich die Gestalt eines hochgewachsenen Mannes. Unter dem Licht einer fernen Laterne erkannte Cery ein grimmiges, vertrautes Gesicht. Gol nickte kurz und schloss sich Cery an.
    Sie erreichten einen Platz, an dem f nf Stra n zusammenliefen, und hielten dort auf ein keilf rmiges Geb e zu. Als sie durch die offenen T ren eintraten, nahm Cery den schweren Dunst von Schwei Bol und K chenger chen wahr. Zu der fr hen Abendstunde war das Bolhaus gut besucht. Sie fanden einen Platz an der Theke, und Gol bestellte zwei Kr ge Bol und eine Portion gesalzener Bohnen.
    Gol hatte bereits die H te der Bohnen verzehrt, bevor er das erste Wort sprach.
    Ganz hinten. Der Mann mit dem protzigen Ring. Was meinst du, Sohn?
    Wenn sie ihre wahre Identit nicht preisgeben wollten und das wollten sie in diesen Tagen in der fentlichkeit nur in den seltensten F en , gaben Cery und Gol sich oft als Vater und Sohn aus. Cery war zwar nur um einige Jahre j nger als Gol, aber dank seiner kleinen Statur und seines jungenhaften Gesichts wurde er oft f r viel j nger gehalten, als er war. Nun wartete er einen Moment lang, bevor er den Blick unauff ig ber den hinteren Teil des Schankraums schweifen lie
    Selbst in dem berf llten Bolhaus war der Mann, den Gol meinte, leicht zu erkennen. Sein charakteristisch breites, braunes Sachaka
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 700
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 14.08.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-24396-9
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,3/12,6/5,5 cm
Gewicht 580 g
Originaltitel Black Magician 3: The High Lord
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Michaela Link
Verkaufsrang 45118
Buch (Klappenbroschur)
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Nicht alles was Schwarz ist, ist böse!

Sabrina Meyer, Thalia-Buchhandlung Wiener Neustadt

Trudi Canavans "Die Meisterin" ist der dritte und letzte Teil der Serie "Die Gilde der schwarzen Magier". Sonea ist eine Novizin in der Magiergilde und der Hohe Lord Akkarin ist ihr Mentor. Er praktiziert schwarze Magie und sichert sich dadurch Soneas Schweigen in Form von einer Erpressung, da diese Magie seit langem verboten ist. Sonea ist zunächst angewidert und verängstigt doch als Akkarin ihr seine Beweggründe offenbart, beginnt sie langsam zu verstehen, das diese Praktik die einzige Rettung für ihre Heimatstadt ist. Feindliche Magier scheinen nämlich einen Angriff auf die Stadt und die Gilde zu planen und diese sind durch die Anwendung der schwarzen Magie sehr viel stärker, als die Magier der Gilde zusammen... Wie die beiden ersten Bände ist auch der dritte Teil zügig durchzulesen, weil die Autorin auf facettenreiche Charaktere verzichtet. Die Geschichte selbst ist aber vielseitig und daher bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, wenn auch vieles vorhersehbar ist. Am bessten aber gefällt mir, dass sich hier auch eine tragische, aber wunderschöne Liebesgeschichte entwickelt hat! FAZIT: Auf einer schönen Liege in der Sonne Platz nehmen, Taschentücher auf die Seite stellen und eintauchen in die Stadt Irmadin!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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Toller Abschluss!
von Ricarda Tilsch aus Hamm am 21.03.2018

Meine Meinung: Die ist Band 3 und somit auch der letzte. Ich finde es bemerkenswert wie leicht man in diese Geschichte reinkommt, obwohl man länger nicht gelesen hat und es eine High-Fantasy Geschichte ist. Ich finde, dass dieser Band zwischendurch so seine Längen hatte. Dennoch eins der besten Fantasy Bücher die ich bisher g... Meine Meinung: Die ist Band 3 und somit auch der letzte. Ich finde es bemerkenswert wie leicht man in diese Geschichte reinkommt, obwohl man länger nicht gelesen hat und es eine High-Fantasy Geschichte ist. Ich finde, dass dieser Band zwischendurch so seine Längen hatte. Dennoch eins der besten Fantasy Bücher die ich bisher gelesen habe. Der Schreibstil liest sich sehr leicht, die Charaktere schließt man ins Herz und die Handlung ist sehr spannend. In diesem Teil kommen viele Dinge ans Licht mit denen ich niemals gerechnet hätte. Ich bin aus dem Staunen nicht rausgekommen und auch an Gefühl hat es nicht gefehlt. Das Cover ist sehr schlicht gehalten, eben genauso wie die zwei Vorgänger. Die drei Bände passen somit sehr gut zusammen. Fazit: Eine wirklich unglaublich tolle Trilogie die einem auch nach langer Zeit noch im Gedächtnis bleibt. Ich kann es absolut jedem empfehlen egal ob Jung oder Alt.

Spannend
von Lana am 07.05.2015

Spannend von Anfang bis Ende. Auch bei diesem Buch schafft es die Autorin einen zum Lachen und Weinen zu bringen. Das Buch bewegte mich noch einige Tage nach dem Beenden.

Sonea iat zwar noch keine Meisterin, aber egal
von Annikas Bücherwelten am 23.09.2013

„Die Meisterin“ ist der düstere Abschluss der Trilogie und hat mir von allen drei Bänden am besten gefallen. Die Wendung, die das Buch nimmt hat, wohl niemand erwartet und das fand ich großartig. Dannyls Sichtweisen sind in diesem Buch wieder spannend und auch Cery taucht öfter auf. Durch seine Sichtweisen wurde die Untergrundor... „Die Meisterin“ ist der düstere Abschluss der Trilogie und hat mir von allen drei Bänden am besten gefallen. Die Wendung, die das Buch nimmt hat, wohl niemand erwartet und das fand ich großartig. Dannyls Sichtweisen sind in diesem Buch wieder spannend und auch Cery taucht öfter auf. Durch seine Sichtweisen wurde die Untergrundorganisation „Die Diebe“ viel greifbarer und nicht nur etwas worüber ab und zu geredet wird. Rothen taucht kaum mehr auf und ist bloß noch eine Nebenfigur, was irgendwie schade ist. Sonea selbst ist viel reifer geworden. Sie ist selbstbewusst und übernimmt Verantwortung, sie ist nicht mehr das schüchterne Mädchen. Aber die beste Figur ist der Hohe Lord Akkarin. Wir lernen ihn endlich von seiner menschlichen Seite kennen und man wünscht sich einfach, dass es wahr ist, was er sagt. Durch die vielen Kampfszenen bekommt das Buch eine ganz andere Spannung als die vorherigen Bände und man zittert richtig mit dem Protagonisten mit. Vor allem ab der zweiten Hälfte des Buches. Die Story führt den Leser auch nach Sachaka, dem Nachbarland, was sehr interessant ist, denn die Lebensweise der Schachakaner unterscheidet sich sehr von den Kyralier und den Elyner. Und auch die Liebesgeschichte taucht hier endlich auf und die fand ich ausnahmsweise mal nicht kitschig, vielleicht ein bisschen naiv aber nicht kitschig. Auch Canavans Schreibstil hat sich etwas weiterentwickelt. Ihre typischen Kommentare sind zwar erhalten geblieben aber die Dialoge und Beschreibungen sind irgendwie erwachsener, so dass ich sagen würde, das ist kein reines Jugendbuch mehr. Ich frage mich nur wieso der Magier auf dem Cover blaue Roben trägt. Ein krönender Abschluss zu „Die Gilde der schwarzen Magier“ und das beste der drei Bücher. Mehr Rezensionen auf meinem Blog: bucherwelten.webnode.com