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Aus dem Leben Hödlmosers

Ein steirischer Roman mit Regie

(3)
»Ein richtiger Heimatroman aus Österreich …], böse, liebevoll, albern, bizarr.« Peter Friedl in den ›Nürnberger Nachrichten‹ Weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus ist sein Ruf gedrungen: Hödlmoser, ein Bauer aus Kumpitz, beschämt den Durchschnittsmann mit seiner ungebrochenen Lendenkraft, die nicht auf fruchtbarkeitsfördernde Mittel angewiesen ist. Auf Anhieb zeugt er so auch eines schönen Aprilmorgens auf einem moosbewachsenen Waldweg mit der Kuhmagd Fani ein Kind.
»Unglücklicherweise sind auch die Besten unseres Landes nicht vor dem Schicksal gefeit. Unbarmherzig trifft es Hödlmoser auf dem Höhepunkt seines Lebens. Die Indiskretion eines niedrig denkenden Knechts zwingt den heißblütigen Helden, die Ehre seiner Fani zu rächen. Der Tragödie erster Teil spielt sich in einem der beiden Kumpitzer Wirtshäuser ab. Hödlmoser verläßt die Wirtsstube als einzig Überlebender.
Der Tragödie zweiter Teil findet im ehelichen Schlafzimmer statt. Er zerrt den jungen Pepi aus dem Ehebett und auf die Blutwiese. Im Angesicht des Todes erkennt er jedoch im Nebenbuhler seinen illegitimen Sohn. Seine Hand zögert, und im nächsten Augenblick stürzt Franz Josef Hödlmoser im eigenen Blut zu Boden. Selbst Gott ist über diesen tragischen Tod erzürnt und verschüttet Kumpitz unter einem Bergrutsch. Wie anders wären die Geschicke Österreichs verlaufen, hätten wir unseren steirischen Helden nicht verloren.« (Anne M. Zauner, Literaturhaus Wien)
Portrait
Reinhard P. Gruber, 1947 in Fohnsdorf (Steiermark) geboren, studierte Theologie, Philosophie und Politologie an der Universität Wien. Er lebt als freier Schriftsteller und Journalist in Stainz. Mehrere Auszeichnungen u. a. Literaturpreis des Landes Steiermark 1982; manuskripte-Preis des Forum Stadtpark 1995.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 115
Erscheinungsdatum 01.06.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13467-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12/1,1 cm
Gewicht 162 g
Auflage 7. Auflage
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„Steirerblut ist kein Himbeersaft!“

Manuela Tesak, Thalia-Buchhandlung Wien

Da hat einer sich die Steiermark von der Seele geschrieben, um in die Steiermark zurückkehren zu können. Es hat sich ausgehödlmosert am Ende des Buches, wenn passiert ist, was passieren musste – Steirerblut ist kein Himbeersaft! Das kleinste gemeinsame Vielfache im steirischen Volke wird hier gnadenlos ans Tageslicht gebracht, und es wird aufgezeigt, was passieren kann, wenn das Triebhafte und Unmittelbare die Hürden harter ländlicher Erziehung überwindet. Nein, Spaß ist das wirklich keiner. Da hat einer sich die Steiermark von der Seele geschrieben, um in die Steiermark zurückkehren zu können. Es hat sich ausgehödlmosert am Ende des Buches, wenn passiert ist, was passieren musste – Steirerblut ist kein Himbeersaft! Das kleinste gemeinsame Vielfache im steirischen Volke wird hier gnadenlos ans Tageslicht gebracht, und es wird aufgezeigt, was passieren kann, wenn das Triebhafte und Unmittelbare die Hürden harter ländlicher Erziehung überwindet. Nein, Spaß ist das wirklich keiner.

Kundenbewertungen

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Die Steirer und ihre Eigenheiten....
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 03.08.2011

Für Steirer und Steirerinnen, für Steirer- Affine und auch für Steirer- Phile, und überhaupt für jeden, der in der Steiermark wohnhaft ist! Gruber gibt mit herrlich schwarzem Humor, dann wieder liebevoll und mit schneidendem Sarkasmus Einblick in die ´steirische` Welt, ins Brauchtum und vor allem thematisiert er die liebenswerten Eigenarten... Für Steirer und Steirerinnen, für Steirer- Affine und auch für Steirer- Phile, und überhaupt für jeden, der in der Steiermark wohnhaft ist! Gruber gibt mit herrlich schwarzem Humor, dann wieder liebevoll und mit schneidendem Sarkasmus Einblick in die ´steirische` Welt, ins Brauchtum und vor allem thematisiert er die liebenswerten Eigenarten des sterischen Volkes in deren Umgangsformen. Das Buch bringt zum Schmunzeln (gewisse Dialoge sind so präzise an die Eigentümlichkeiten angepasst, dass man gar nicht anders kann, als seine Lippen auseinander zu ziehen). Die ländliche Szenerie wird durch den ´untypischen` Schreibstil des Intellektuellen innerhalb der Regieanweisungen - von Gruber fast schon zu perfekt beherrscht, ins Humorvoll-Lächerliche persifliert.

Der Steirer
von Thomas Zörner aus Lentia am 05.12.2007

Der Steirer gibt es viele. Es gibt den Feldsteirer, den Waldsteirer, den Flußsteirer, den Bachsteirer etc etc etc... Mit der Lebensform des Steirers beschäftigt sich "Aus dem Leben Hödlmosers" und ist dabei so österreichisch wie nur irgend möglich. Reinhard P. Moser ist ironisch, böse, albern und hat einen Hang zum Bizarren... Der Steirer gibt es viele. Es gibt den Feldsteirer, den Waldsteirer, den Flußsteirer, den Bachsteirer etc etc etc... Mit der Lebensform des Steirers beschäftigt sich "Aus dem Leben Hödlmosers" und ist dabei so österreichisch wie nur irgend möglich. Reinhard P. Moser ist ironisch, böse, albern und hat einen Hang zum Bizarren und nebenbei bringt er dem Leser den Steirer in seiner stereotypischsten Form nahe. Dies macht Gruber so liebevoll und witzig, dass man sich eines lauten Auflachens kaum erwehren kann. Auch wenn der Stoff des Romans manches mal tatsächlich hart wird, bleibt er "sachlich" oder eher "sachlich überzeichnet". Das Leben des Hödlmosers lege ich allen nahe, die skurile Geschichten lieben und bei der Lektüre eines im Grunde ernsten Buches gerne herzhaft lachen.