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Der Zorn der Einsiedlerin

Kriminalroman

„Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.“ Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer – angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht …

Rezension
»Bei aller Wiedersehensfreude, bei allen vertrauten Mustern, aller Skurrilität der Charaktere und allem Fantastischen der Krimihandlung ist dieser Roman in der heutigen Gesellschaft verankert.«
Portrait
Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641223137
Verlag Limes Verlag
Dateigröße 2799 KB
Übersetzer Waltraud Schwarze
Verkaufsrang 2.363
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Buchhändler-Empfehlungen

„Keine Angst vor Spinnen oder etwas anderen Krimis!“

Susanne, Thalia-Buchhandlung Thalia Wien, Westbahnhof

Um es gleich vorwegzunehmen, diese Rezension mag vielleicht nicht ganz objektiv sein, da ich der französischen Autorin Fred Vargas seit dem Erscheinen ihres ersten Krimis "Die schöne Diva von Saint-Jacques" auf Deutsch hoffnungslos verfallen bin.

Auch diesmal lässt sich der seltsame und verschrobene Kommissar Adamsberg wieder einmal von seinem eigentlichen Fall ablenken. Eine auffällige Häufung von Todesfällen älterer Männer durch den Biss der an sich friedlichen Einsiedlerspinne erregt seine nahezu ungeteilte Aufmerksamkeit. Und Adamsberg wäre nicht Adamsberg, wenn er nicht versuchen würde, diesem scheinbaren Zufall mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit auf den Grund zu gehen – wenn auch nicht immer ganz gradlinig. Doch damit sorgt er für beträchtliches Konfliktpotential in seinem ansonsten so loyalen und nicht minder skurrilem Team. Zwischen Adamsberg und seinem Stellvertreter kommt es über diesen Fall zu ernsthaften Differenzen, die nahezu an Meuterei grenzen.
Doch dies ist nicht alles: Wie bei der Archäologin und Historikerin Fred Vargas nicht anders zu erwarten, führt auch diesmal die Spur wieder zurück – diesmal in die jüngere Vergangenheit Frankreichs, in die 1940er Jahre. So nebenher erfährt man einiges über die Lebensumstände von Waisenkindern. Dabei wirft man einen Blick auf gesellschaftlichen Realitäten dieser Zeit, der mich in geradezu erschreckender Weise an aktuelle Diskussionen wie z.B. Mobbing an Schulen erinnert hat. Gerade hierin liegt für mich die besondere Stärke dieses Buches – en passant schafft es die Autorin mit ihrer Erzählung eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen.

Die langsame Erzählweise, die zuweilen mäandert wie die Gedankengänge ihres schwerfälligen Hauptprotagonisten, mag Lesern von gradlinigen, aktionreichen Krimis nicht gefallen. Ich finde sie jedoch eine gelungene Abwechslung und liebe ihre Sprache.

Das schöne an den Romanen der Fred Vargas ist, dass man nicht unbedingt die komplette Reihe gelesen haben muss, um sie mit großem Vergnügen zu lesen. Es sind immer in sich abgeschlossene und stimmige Geschichten.

Allen Freunden des skurrilen Krimis, Menschen mit Vergnügen an einer schönen Sprache und allen, die mal einen etwas anderen Krimi lesen wollen, sei dieser Adamsberg wärmstens empfohlen.
Um es gleich vorwegzunehmen, diese Rezension mag vielleicht nicht ganz objektiv sein, da ich der französischen Autorin Fred Vargas seit dem Erscheinen ihres ersten Krimis "Die schöne Diva von Saint-Jacques" auf Deutsch hoffnungslos verfallen bin.

Auch diesmal lässt sich der seltsame und verschrobene Kommissar Adamsberg wieder einmal von seinem eigentlichen Fall ablenken. Eine auffällige Häufung von Todesfällen älterer Männer durch den Biss der an sich friedlichen Einsiedlerspinne erregt seine nahezu ungeteilte Aufmerksamkeit. Und Adamsberg wäre nicht Adamsberg, wenn er nicht versuchen würde, diesem scheinbaren Zufall mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit auf den Grund zu gehen – wenn auch nicht immer ganz gradlinig. Doch damit sorgt er für beträchtliches Konfliktpotential in seinem ansonsten so loyalen und nicht minder skurrilem Team. Zwischen Adamsberg und seinem Stellvertreter kommt es über diesen Fall zu ernsthaften Differenzen, die nahezu an Meuterei grenzen.
Doch dies ist nicht alles: Wie bei der Archäologin und Historikerin Fred Vargas nicht anders zu erwarten, führt auch diesmal die Spur wieder zurück – diesmal in die jüngere Vergangenheit Frankreichs, in die 1940er Jahre. So nebenher erfährt man einiges über die Lebensumstände von Waisenkindern. Dabei wirft man einen Blick auf gesellschaftlichen Realitäten dieser Zeit, der mich in geradezu erschreckender Weise an aktuelle Diskussionen wie z.B. Mobbing an Schulen erinnert hat. Gerade hierin liegt für mich die besondere Stärke dieses Buches – en passant schafft es die Autorin mit ihrer Erzählung eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen.

Die langsame Erzählweise, die zuweilen mäandert wie die Gedankengänge ihres schwerfälligen Hauptprotagonisten, mag Lesern von gradlinigen, aktionreichen Krimis nicht gefallen. Ich finde sie jedoch eine gelungene Abwechslung und liebe ihre Sprache.

Das schöne an den Romanen der Fred Vargas ist, dass man nicht unbedingt die komplette Reihe gelesen haben muss, um sie mit großem Vergnügen zu lesen. Es sind immer in sich abgeschlossene und stimmige Geschichten.

Allen Freunden des skurrilen Krimis, Menschen mit Vergnügen an einer schönen Sprache und allen, die mal einen etwas anderen Krimi lesen wollen, sei dieser Adamsberg wärmstens empfohlen.

„Die Königin des französischen Kriminalromans“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Im neuen Krimi von Fred Vargas, die als Königin des französischen Kriminalromans tituliert wird, wird der eigenwillige Kommissar Adamsberg durch seine Nachforschungen mehrerer Todesfälle, zu einem Waisenhaus bei Nîmes geführt. Die Schriftstellerin versteht es den Leser mit der nötigen Portion Raffinesse, einen logischen und atmosphärisch dichten Kriminalfall zu präsentieren. Es empfiehlt sich die Reihe rund um den Kommissar und dem Team von der Brigade Criminelle des 13 von Anfang an zu lesen. „Der Zorn der Einsiedlerin“ ist ein gut gemachter Krimi und spielt darin erfolgreich mit den Spinnen-Phobien ihrer Leser. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Fred Vargas Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Die Gesamtauflage der Bücher erreicht Millionenhöhe und wurde mehrfach international mit Preisen ausgezeichnet. U.a. mit dem französischen Buchhändlerpreis und den deutschen Krimipreis.
Im neuen Krimi von Fred Vargas, die als Königin des französischen Kriminalromans tituliert wird, wird der eigenwillige Kommissar Adamsberg durch seine Nachforschungen mehrerer Todesfälle, zu einem Waisenhaus bei Nîmes geführt. Die Schriftstellerin versteht es den Leser mit der nötigen Portion Raffinesse, einen logischen und atmosphärisch dichten Kriminalfall zu präsentieren. Es empfiehlt sich die Reihe rund um den Kommissar und dem Team von der Brigade Criminelle des 13 von Anfang an zu lesen. „Der Zorn der Einsiedlerin“ ist ein gut gemachter Krimi und spielt darin erfolgreich mit den Spinnen-Phobien ihrer Leser. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Fred Vargas Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Die Gesamtauflage der Bücher erreicht Millionenhöhe und wurde mehrfach international mit Preisen ausgezeichnet. U.a. mit dem französischen Buchhändlerpreis und den deutschen Krimipreis.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
19
5
4
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 04.05.2019
Bewertet: anderes Format

Grausame Hintergründe, spannender Fall, wie immer intelligent und voller Lebensweisheit - super!!!

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Götzis am 08.02.2019

Die Serienkrimis lassen meistens ein wenig nach ….. trotzdem sehr kurzweilig und unterhaltsam.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2019
Bewertet: anderes Format

Lang ersehnte Fortsetzung der Adamsberg-Reihe mit gewohnt historischem Exkurs, schrägen Dialogen und einer ihr eigenen Leichtigkeit.