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Glück in Wien (eBook)

Kriminalroman

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Nach einer handfesten privaten Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten fristet Chefinspektor Martin Glück in einem Kammerl des Wiener Polizeipräsidiums ein fades Dasein. Zu seiner Freude reißt ihn seine alte Wörthersee-Freundin Romana aus der beruflichen Lethargie, die in Wien ihre verstorbene Cousine Sissy, eine Juwelierswitwe und reiche Hausbesitzerin im vornehmen Ersten Bezirk, beerbt. Doch Romana ist nur eine von mehreren Erben: Da sind noch Sissys Liebhaber Edgar von Siebers-Adelmaus-Eder, Apothekerin Karin Kirchhofer, der Hausarzt der Verstorbenen sowie Alma Zoppot, Sissys Busenfreundin. Schon bei der Testamentseröffnung kommt es zum Eklat. Auch die langjährige Haushälterin Maria Burgstaller erbt mit dem halben Mietshaus einen großen Batzen Geld. Pech nur, dass sie auf dem Weg ins Notariat buchstäblich unter die Räder kommt. Unfall? Mord? Romana äußert den Verdacht, dass auch bei Sissys Tod nachgeholfen wurde. Martin Glück heftet sich an die Fersen von Leutnant "Fassl" Faßbender, der sowieso keine Lust auf den Fall hat, und stößt bei seinen Ermittlungen in den Kreisen der Erbschleicher auf allerlei Abgründe ...
Portrait
Christine Grän wurde in Graz geboren, lebte in Berlin, Bonn, Botswana und Hongkong und ist heute in München zu Hause. Die gelernte Journalistin wurde durch ihre Anna-Marx-Krimis bekannt. Bei ars vivendi erschien ihr Kurzgeschichtenband "Amerikaner schießen nicht auf Golfer", 2015 folgte "Sternstraße 24 - Weihnachtsgeschichten vom Parterre bis unters Dach". Hannelore Mezei kommt aus Graz und studierte dort Germanistik und Anglistik. Sie arbeitete viele Jahre als Redakteurin in Wien. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Wien und Velden am Wörthersee. Hannelore Mezei veröffentlichte bisher Kurzgeschichten fu?r Anthologien sowie Sachbücher.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 139 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783869138848
Verlag Ars vivendi Verlag
Dateigröße 1451 KB
Verkaufsrang 10754
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Glück in Wien
von Sikal am 08.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als Tante Sissy das Zeitliche segnet, sind neben einer gespielten Betroffenheit noch Neid und Gier der Erbengemeinschaft ausgeprägt. Als der Notar dann endlich verkündet wie denn nun Sissys Vermögen aufgeteilt wird, kommt neben dem großen Staunen gleich auch das große Entsetzen. Doch plötzlich häufen sich eigenartige Todesfälle ... Als Tante Sissy das Zeitliche segnet, sind neben einer gespielten Betroffenheit noch Neid und Gier der Erbengemeinschaft ausgeprägt. Als der Notar dann endlich verkündet wie denn nun Sissys Vermögen aufgeteilt wird, kommt neben dem großen Staunen gleich auch das große Entsetzen. Doch plötzlich häufen sich eigenartige Todesfälle und Verdächtigungen unter den Erben bleiben nicht aus. Doch wer ist der Täter? Wurde Sissy auch ermordet oder starb sie eines natürlichen Todes? Im Laufe der Story kommt so manch Ausrutscher der Protagonisten hervor – doch ist dies ausreichend, um einen Mord zu begehen? Chefinspektor Martin Glück – durch vergangene „Ausrutscher“ aufs Abstellgleis gestellt – kann es nicht lassen und muss seinem Freund und Kollegen Fassl zur Hand gehen. Die beiden sind eine eigenartige Kombination, während Fassl vor Lethargie nur so strotzt, muss sich Glück laufend Gummibärchen in den Mund schieben, damit er seine Aggressionen unter Kontrolle bringt. Hier hatte ich oftmals das Gefühl, die beiden ordentlich durchzuschütteln zu müssen, damit sie endlich mal am Fall weiterarbeiten und die Nebensächlichkeiten wie Frauen, Übergewicht, Fitnessstudio usw. außer Acht lassen. Dass Ermittler in den Krimis ein Privatleben haben ist ja in Ordnung und macht die Figuren authentischer, doch hier hatte ich das Gefühl, dass sich mehr ums Privatleben dreht als um die Ermittlung selbst. Das Autorinnenduo Grän und Mezei schreibt leicht und flüssig, manchmal mit etwas Humor gewürzt und lässt auch etwas Lokalkolorit einfließen. Gut gefiel mir, dass die Sprache je nach Charakter wechselt, so spricht der Drogenjunkie völlig anders als die Adelmaus (herrlicher Kosename). Auch die etwas schräge Mutter Lotte sowie die Kärntnerin Romana sind sehr unterhaltsam. Die Ermittlungen selbst sind mir etwas zu lasch, hier hätte ich mir etwas mehr Schwung gewünscht, damit die Spannung nicht zwischendurch immer wieder einschläft. Ansonsten ein ganz netter Krimi für zwischendurch.