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Minus

Was treibt Menschen dazu, sich mitten am Tag in finstere, kleine, verrauchte Wettlokale zu begeben, um dort in völliger Monotonie und Abschottung ihren gesamten Lohn, ihr Arbeitslosengeld, ja selbst die Kinderbeihilfe für ihren Sohn, ihre Tochter, in kleine Wettscheine aus Thermopapier umzuwechseln und damit auf Spiele zu setzen, die bereits vor Jahren stattgefunden haben?
Der junge österreichische Autor Ilir Ferra hat sich über ein Jahr dieser Frage gestellt, indem er in einem Wettbüro in der Niederhofstraße selbst die Stelle eines Einschreibers angenommen hat, als Mittelsmann zwischen Spielern und Wettsystem. Seine Erfahrungen und Beobachtungen bündelt er zu einem Roman von filmischer Dichte, in dem der Leser durch das Auge des Ich-Erzählers auf Tuchfühlung mit den sonderbarsten und gleichzeitig alltäglichsten Menschen geht.
Für sie ist die Zukunft, die mit jedem Spiel neu beginnt, allein die Möglichkeit zu gewinnen. Alles andere, Vergangenheit, Gegenwart, hört auf zu existieren. Doch die Zukunft zieht schneller ab, als man denkt, und was bleibt, ist ein substanzielles Minus, ein Mangel auf Lebenszeit.
Portrait
Ilir Ferra wurde 1974 in der albanischen Hafenstadt Durrës geboren. Er studierte an der Universität Wien Übersetzung. 2008 erhielt er den Preis „Schreiben zwischen den Kulturen".
Sein erster Roman „Rauchschatten" wurde 2012 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet.
Er lebt mit seiner Familie in Wien, wo er als freier Autor und Übersetzer arbeitet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 440 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783990122297
Verlag Hollitzer
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„Verkaufte Hoffnungen“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Minus erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der einen Job als Einschreiber in einem Wettbüro annimmt. Er erzählt in einer biographischen Weise vom Schauplatz, vom Dreh und Angelpunkt der Glückspielindustrie. Er erzählt von den Menschen die sich hier wöchentlich, tagtäglich und stündlich das Geld in Automaten werfen oder ihm aushändigen um eine Wette einzugehen. Mit einer sehr scharfen Beobachtungsgabe erzählt Ilir Ferra von ihnen. Wie sie ihr Geld gegen Hoffnung tauschen, die aber mehr als einmal zerstört wird.

„Die Scheine, die ich zum Tausch dafür aushändigte, waren nicht wirklich. Sie waren die materialisierte Hoffnung.“

„Schon immer wollte ich in die Welt eines Wettbüros eintauchen“. 18 Monate hat Ilir Ferra selbst in einem Wettlokal gearbeitet, um diese „besondere Welt“ für seinen Roman „Minus“ zu studieren. Während er Wetten annahm, Gewinne auszahlte und sich um die Wettautomaten kümmerte beobachtete er gleichzeitig die Personen und deren Schicksale. „Diese Menschen stehen oft im Schatten und werden übersehen. Ich wollte zeigen, dass sie Teil der Realität sind“, so Ferra.

Minus ist ein Panoptikum der Randbezirke Wiens. Aber auch einer jeder anderen Großstadt. Es sind die sehr detaillierten Beschreibungen und die sehr klare Erzählform die hier hervorstechen. Es ist aber auch das erste Mal, dass ich einen Roman eines albanischen Schriftstellers gelesen habe. Rauchschatten ist sein erster Roman, den ich noch lesen möchte. Ferra hat mit seinen literarischen Werken bereits einige Publikationen und Preise, unteranderem der - Schreiben zwischen den Kulturen Preis - Adelbert von Chamisso Förderpreis - und das Staatsstipendium für Literatur des bmukk.
Minus erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der einen Job als Einschreiber in einem Wettbüro annimmt. Er erzählt in einer biographischen Weise vom Schauplatz, vom Dreh und Angelpunkt der Glückspielindustrie. Er erzählt von den Menschen die sich hier wöchentlich, tagtäglich und stündlich das Geld in Automaten werfen oder ihm aushändigen um eine Wette einzugehen. Mit einer sehr scharfen Beobachtungsgabe erzählt Ilir Ferra von ihnen. Wie sie ihr Geld gegen Hoffnung tauschen, die aber mehr als einmal zerstört wird.

„Die Scheine, die ich zum Tausch dafür aushändigte, waren nicht wirklich. Sie waren die materialisierte Hoffnung.“

„Schon immer wollte ich in die Welt eines Wettbüros eintauchen“. 18 Monate hat Ilir Ferra selbst in einem Wettlokal gearbeitet, um diese „besondere Welt“ für seinen Roman „Minus“ zu studieren. Während er Wetten annahm, Gewinne auszahlte und sich um die Wettautomaten kümmerte beobachtete er gleichzeitig die Personen und deren Schicksale. „Diese Menschen stehen oft im Schatten und werden übersehen. Ich wollte zeigen, dass sie Teil der Realität sind“, so Ferra.

Minus ist ein Panoptikum der Randbezirke Wiens. Aber auch einer jeder anderen Großstadt. Es sind die sehr detaillierten Beschreibungen und die sehr klare Erzählform die hier hervorstechen. Es ist aber auch das erste Mal, dass ich einen Roman eines albanischen Schriftstellers gelesen habe. Rauchschatten ist sein erster Roman, den ich noch lesen möchte. Ferra hat mit seinen literarischen Werken bereits einige Publikationen und Preise, unteranderem der - Schreiben zwischen den Kulturen Preis - Adelbert von Chamisso Förderpreis - und das Staatsstipendium für Literatur des bmukk.

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