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Früher war mehr Lametta. CD

Hinterhältige Weihnachtsgeschichten

"Früher war mehr Lametta!" Loriots Opa Hoppenstedt hat wie immer recht: Weihnachten kann auch das Gegenteil von einem Fest der Freude sein. Bei Doris Dörrie flieht eine junge Frau vor dem Weihnachtstrubel nach L.A. und muß am Ende doch Spekulatius essen. Auf die Domina, die das Weihnachtsmenü vernachlässigt, oder den Topmanager, der Weihnachten ignorieren möchte, wartet keine schöne Bescherung. "Früher war mehr Lametta" versammelt einige der schönsten unheiligen Weihnachtsgeschichten.
Portrait
Ingrid Noll, geb. 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier inzwischen erwachsener Kinder. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. 'Die Häupter meiner Lieben' wurde, wie andere ihrer Romane, erfolgreich verfilmt. Im September 2000 kam 'Kalt ist der Abendhauch' in die Kinos. 2005 erhielt Ingrid Noll den Friedrich-Glauser-Preis.

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem "GEO"-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne "Business Class" in der "Weltwoche".

Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

Doris Dörrie, geb. 1955 in Hannover, war nach dem Abitur längere Zeit in den USA, studierte Theaterwissenschaften und Schauspiel in Kalifornien und New York, entschloss sich dann aber nicht vor, sondern hinter der Kamera zu stehen. Ihre Abschlussarbeit an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen 'Der erste Walzer' wurde auf Festivals und im Fernsehen gezeigt, 'Männer', ihr dritter Kinofilm, in der ganzen Welt. Parallel zu ihrer Kinoarbeit veröffentlicht sie Kurzgeschichten, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Ihr erster Roman 'Was machen wir jetzt?' war monatelang auf den Bestsellerlisten. Doris Dörrie lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Alice Schwarzer, Rufus Beck, Ingrid Noll, Martin Suter, Anna König
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 03.11.2006
Sprache Deutsch
EAN 9783257800302
Genre Kinderhörbuch
Verlag Diogenes Verlag AG
Originaltitel Früher war mehr Lametta HörB
Auflage 4. Auflage
Spieldauer 52 Minuten
Hörbuch (CD)
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16,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2017
Bewertet: anderes Format

Der Klassiker schlechthin des witzig-bösen Weihnachtsbuches! Diese Sammlung bringt auch den anspruchsvolleren Leser zum Schmunzeln. Schön zu lesen, was so alles schief gehen kann!

Weder hinterhältig noch Lametta
von Igelmanu66 aus Mülheim am 27.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Hätte ich mich in diesen Raum gestellt und zu diesen Menschen von Sanftheit und Liebe, von Harmonie und Sehnsucht, von Weihnachten, von Erlösung und Versöhnung gesprochen – niemand hätte mir zugehört. Eine peinliche Figur wäre ich gewesen, und der Wachmann hätte mich beim Arm genommen und gesagt: »Darf ich... „Hätte ich mich in diesen Raum gestellt und zu diesen Menschen von Sanftheit und Liebe, von Harmonie und Sehnsucht, von Weihnachten, von Erlösung und Versöhnung gesprochen – niemand hätte mir zugehört. Eine peinliche Figur wäre ich gewesen, und der Wachmann hätte mich beim Arm genommen und gesagt: »Darf ich sie zu Ihrem Flugzeug bringen?« oder: »Jetzt trinken Sie erst mal eine Tasse Kaffee.« Erika schaffte die Verzauberung durch ihre bloße Anwesenheit. Ein Schwein von solcher Größe, mit einem so milden Blick und einer derart weichen Anfaßfläche vermittelte mehr Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen, als die Prediger aller Mitternachtsmessen das würden schaffen können. Nehmt das geschundene, verkitschte, blondgelockte Jesuskind aus den Krippen und legt ein lebensgroßes Schwein mit rosa Fell und flehenden Glasäuglein unter den Weihnachtsbaum, und ihr werdet ein Wunder erleben!“ Das gewählte Zitat stammt aus der Geschichte „Erika“ von Elke Heidenreich – der in meinen Augen besten Geschichte in diesem Buch. „Hinterhältige Weihnachtsgeschichten“ verspricht das Buch. Ich habe mir davon Geschichten versprochen, die abseits der normalen „alles-schön-fromm-und-fröhlich“ Geschichten sind, ich hatte Ironie, Satire und lustige, unterhaltsame Geschichten erwartet. In der Summe war das leider nicht so. Das Buch bietet insgesamt 17 Geschichten und 8 Gedichte von folgenden Schriftstellern: Doris Dörrie, John Irving, Erich Kästner, Guy de Maupassant, Martin Suter, Anton Cechov, Otto Jägersberg, Elke Heidenreich, Hans Christian Andersen, Joachim Ringelnatz, Ingrid Noll, Heinrich Böll, Tomi Ungerer, Saki, Andrej Kurkow, Loriot, Jason Starr, Kurt Tucholsky, Patricia Highsmith, Christian Morgenstern, Muriel Spark, Urs Widmer, Philippe Djian, Wilhelm Busch und David Sedaris. Die Länge der Geschichten variiert zwischen 4 Seiten bei der kürzesten und 45 Seiten bei der längsten Geschichte. Ich habe mal wieder Punkte für die einzelnen Geschichten vergeben. Dabei komme ich auf folgendes Ergebnis: - 4 Punkte konnte ich für zwei Geschichten vergeben - 3 Punkte gab ich für sieben Geschichten - 2 Punkte für ebenfalls sieben Geschichten - 1 Punkt für eine Geschichte Bei den Gedichten ergab meine Wertung - 4 Punkte für ein Gedicht - 3 Punkte für ein weiteres Gedicht - 2 Punkte für vier Gedichte - 1 Punkt für zwei Gedichte Das macht einen Schnitt von leider nur 2 Punkten. Neben „Erika“ gefiel mir „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ von Heinrich Böll sehr gut, bei den Gedichten war der klare Spitzenreiter Loriots Adventsgedicht. „Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken, Schneeflöcklein leis herniedersinken. Auf Edeltännleins grünem Wipfel häuft sich ein kleiner weißer Zipfel. Und dort vom Fenster her durchbricht den dunklen Tann ein warmes Licht. Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer die Försterin im Herrenzimmer. In dieser wunderschönen Nacht hat sie den Förster umgebracht…“ Jetzt muss man allerdings sagen, dass diese drei genannten vielen Lesern bekannt sind und auch durchaus schon mal Eingang finden in ein Buch mit „normalen“ Weihnachtsgeschichten. Das gilt in gleichem Maße für „Der Tannenbaum“ von Hans Christian Andersen. Auch mir waren sie schon bekannt, brachten also nichts Neues. „Zu Weihnachten tickt eine Uhr“ von Patricia Highsmith habe ich noch als sehr unterhaltsam empfunden, allerdings zeigte sich da schon ein Problem, das leider auf nicht wenige Kurzgeschichten zutrifft: Spannung und eine interessante Handlung wird aufgebaut, man bekommt so richtig Spaß an der Geschichte und dann ist sie plötzlich zu Ende, mit einem viel zu abrupten Schluss, der mich manchmal sogar verärgert, weil er das Niveau der übrigen Geschichte nicht halten kann. Bei „Das Krippenspiel“ von John Irving hatte ich ein ganz anderes Problem: Mir gefiel die Geschichte und der Schreibstil, aber leider ist diese Geschichte offenbar ein Kapitel aus einem Buch – und ich konnte einiges nicht nachvollziehen. Vor allem konnte ich die scheinbar wichtige Besonderheit des Protagonisten nicht erkennen – auch das hat mich geärgert. Wenn mir hier jemand erzählen könnte, was bitte das Besondere an Owen Meany ist, würde ich mich sehr freuen. Als Fazit kann ich diese Sammlung von Geschichten leider nicht empfehlen. Stattdessen empfehle ich „Erika“ als einzelnes Buch. Das gibt es nämlich auch und man kann dort zudem noch Bilder von besagtem wunderbarem Schwein bewundern. Und wer nicht weiß, wie Loriots Gedicht weitergeht, greift am besten auf einen Sammelband von Loriot selbst zurück.

nettes zwischendurch
von Tina aus Wien am 19.11.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

hmmmm, ja der erste Band dieser Serie ist so ganz nach meinem Geschmack; nicht unbedingt Kitsch pur, sondern wie es schon im Untertitel heißt, ein klein wenig hinterhältig. Geschichten teils traurig, teils amüsant - naja ich würde sie als bittersüß bezeichnen. Jedenfalls genau die richtige Lektüre um sich auf... hmmmm, ja der erste Band dieser Serie ist so ganz nach meinem Geschmack; nicht unbedingt Kitsch pur, sondern wie es schon im Untertitel heißt, ein klein wenig hinterhältig. Geschichten teils traurig, teils amüsant - naja ich würde sie als bittersüß bezeichnen. Jedenfalls genau die richtige Lektüre um sich auf Weihnachten einzustimmen. Freue mich schon auf den zweiten Band.