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Small g - eine Sommeridylle

Roman. Nachw. v. Paul Ingendaay

(1)
Im ›Small g‹, einer Zürcher Vorstadtkneipe mit zum Teil schwuler Klientel, kreuzen sich die Wege einsamer Habitués. Eines Tages taucht die junge, aufregend hübsche Luisa auf und bringt die Gefühle völlig unterschiedlicher Männer und Frauen durcheinander: eine Bewährungsprobe und tödliche Bedrohung für die zahlreichen, miteinander verflochtenen Liebesbeziehungen. Patricia Highsmiths letzter Roman.
Portrait
Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Paul Ingendaay
Seitenzahl 462
Erscheinungsdatum 22.05.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23422-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,1/2,4 cm
Gewicht 338 g
Originaltitel Small g - A Summer Idyll
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Matthias Jendis
Buch (Taschenbuch)
12,30
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„Ein Sommer in Zürich“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Small g ist der Spitzname einer Kneipe mitten in Zürich, die eigentlich den Namen Jakobs Bierstube trägt. Ein Reiseführer listete die Kneipe als lohnendes Ziel, mit einem kleine g auf, was soviel bedeutete, dass es sich um ein gayfriendly Gaststätte handelte und Homosexuelle, gern gesehene Gäste sind. Zu den Stammgästen gehörte auch Rickie Markwalder, dessen Freund Peter Ritter, nach einem Kinobesuch umgebracht worden ist. Allerdings sind nicht alle Gäste gayfriendly - Renate eine Schneidermeisterin trinkt dort vormittags ihre zweite Tasse Kaffee, meist in Begleitung von Luisa, eines ihrer Lehrmädchen, die wiederum heimlich in Peter verliebt war.

Patricia Highsmith war eine allseits bekannte Schriftstellerin, wer kennt nicht - Der talentierte Mr. Ripley oder eben die erst vor kurzem erschienene Verfilmung von - Carol oder Salz und sein Preis? Bisher sind ihre Romane, wie der sprichwörtliche Kelch, an mir vorüber gegangen. Allerdings nicht absichtlich oder bewusst. Auf letzteren Film hat mich ein Kollege hingewiesen, er ist von der Aktrice Cate Blanchett ganz hin und weg, und ja mir hat der Film auch gut gefallen. Deswegen wurde es an der Zeit, mich nicht nur filmisch, sonder auch literarisch Frau Patricia Highsmith zu nähern. So wie auch bei Carson McCullers (Uhr ohne Zeiger) habe ich mir auch hier erlaubt mit dem letzten Roman anzufangen: Also mit dem Roman Small g - Eine Sommeridylle.

An dieser Stelle möchte ich den geneigten Leser meiner Rezensionen auf einen Umstand hinweisen, der im Bezug auf den Roman nicht unerheblich ist. Der Diogenes Verlag hat erst im Jahr 2006, die bisher auf Deutsch nur in einer "verkürzten" Übersetzung erschienenen Ausgabe durch die "längere" Ausgabe ersetzt. Meine Rezension bezieht sich auf die alte, verkürzte Ausgabe und nicht die Neuausgabe.

Wie oben bereits erwäht ist es mein erster Roman von Patricia Highsmith, und er hat durchwegs gut gefallen und besticht mit wunderbar herausgearbeiteten Charakteren. Hier sticht, mit ihrer sehr böswilligen Verhalten, Renate, die Chefin von Luisa hervor. Sie ist der typische Antagonist und der eher passive Rickie, wirkt dadurch ein bisschen blass. Allerdings ist das jetzt nicht unbedingt ein Makel. Ich vermute, dass es genauso von der Schriftstellerin gewollt ist. Vergleiche zu anderen Romanen zu ziehen, wiederstrebt mir eigentlich. Es ist wahrscheinlich, dass sich großartige Schriftsteller immer wieder gegenseitig befruchten und beeinflussen. Wie und ob spielt eigentlich keine Rolle und falls es dennoch so ist, sind es meist Mutmaßungen. Mich hat interessanterweise small g - Ein Sommeridyll - ein wenig an - Der große Gatsby - erinnert. Dessen Erzähler Nick Carraway war auch sehr defensiv, ein zurückhaltender Charakter und offensichtlich homosexuell. Bei Gatsby sind es die mondänen Parties, und dort ist es die Gaststätte small g - der zentrale Treffpunkt der Protagonisten. In beiden Romanen gibt es unglückliche Liebesbeziehungen und lose soziale Bindungen . Vielleicht sind die Vergleiche zu weit hergeholt. Fitzgerald hat mir seinem Roman ein typisches Bild der 1920er Jahre gezeichnet, und möglicherweise wird man eines Tages, dasselbe über Patricia Highsmiths Roman und über die homosexuelle Subkultur, Anfang der 1990er Jahre sagen können. Ihre Bücher werden den Weg in mein Bücherregal bestimmt noch öfter finden.
Small g ist der Spitzname einer Kneipe mitten in Zürich, die eigentlich den Namen Jakobs Bierstube trägt. Ein Reiseführer listete die Kneipe als lohnendes Ziel, mit einem kleine g auf, was soviel bedeutete, dass es sich um ein gayfriendly Gaststätte handelte und Homosexuelle, gern gesehene Gäste sind. Zu den Stammgästen gehörte auch Rickie Markwalder, dessen Freund Peter Ritter, nach einem Kinobesuch umgebracht worden ist. Allerdings sind nicht alle Gäste gayfriendly - Renate eine Schneidermeisterin trinkt dort vormittags ihre zweite Tasse Kaffee, meist in Begleitung von Luisa, eines ihrer Lehrmädchen, die wiederum heimlich in Peter verliebt war.

Patricia Highsmith war eine allseits bekannte Schriftstellerin, wer kennt nicht - Der talentierte Mr. Ripley oder eben die erst vor kurzem erschienene Verfilmung von - Carol oder Salz und sein Preis? Bisher sind ihre Romane, wie der sprichwörtliche Kelch, an mir vorüber gegangen. Allerdings nicht absichtlich oder bewusst. Auf letzteren Film hat mich ein Kollege hingewiesen, er ist von der Aktrice Cate Blanchett ganz hin und weg, und ja mir hat der Film auch gut gefallen. Deswegen wurde es an der Zeit, mich nicht nur filmisch, sonder auch literarisch Frau Patricia Highsmith zu nähern. So wie auch bei Carson McCullers (Uhr ohne Zeiger) habe ich mir auch hier erlaubt mit dem letzten Roman anzufangen: Also mit dem Roman Small g - Eine Sommeridylle.

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