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Goldschatz

Roman

Fünf junge Leute wollen es der Wegwerfgesellschaft zeigen: Tante Emmas altes Bauernhaus soll nicht abgerissen, sondern in eine alternative Studenten-WG verwandelt werden. Doch für die Renovierung fehlt das Geld. Da taucht in Emmas Trödel ein Säckchen mit wertvollen Goldmünzen auf. Aber der Schatz holt sie nicht etwa aus der Bredouille. Im Gegenteil, er führt sie mitten hinein und macht sie mit den unschönen Regungen des menschlichen Herzens bekannt.
Portrait
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt. 2005 erhielt sie zudem den ›Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren‹ für das Gesamtwerk.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 27.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07054-5
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/2,7 cm
Gewicht 334 g
Auflage 1
Verkaufsrang 2.169
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,70
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Kundenbewertungen

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14 Bewertungen
Übersicht
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"Der Mensch hat nur allzusehr Ursache, sich vor dem Menschen zu schützen." Goethe
von Mops aus Chemnitz am 19.03.2019

Ich kannte bisher von Ingrid Noll noch kein Buch, war also umso gespannter auf dieses Buch, was ich über eine Leserunde gewonnen hatte. Der Klappentext versprach auf alle Fälle viel Spannung. Und dieses Versprechen hat Ingrid Noll gehalten. Es ist kein klassischer Krimi, wo es um die Aufklärung des... Ich kannte bisher von Ingrid Noll noch kein Buch, war also umso gespannter auf dieses Buch, was ich über eine Leserunde gewonnen hatte. Der Klappentext versprach auf alle Fälle viel Spannung. Und dieses Versprechen hat Ingrid Noll gehalten. Es ist kein klassischer Krimi, wo es um die Aufklärung des Verbrechens geht, sondern eher um eine Charakterstudie, wie tief menschliche Abgründe sein können. Und dies hat die Autorin treffend dargestellt. Die Hauptprotagonistin Trixi war mir am Anfang symphatisch, doch mit jedem Kapitel zeigte sie ihr wahres Gesicht - der Verzogenheit, des Unrechtsverständnisses, der Gier und Skrupellosigkeit. Das hatte ich nicht erwartet, weshalb mir das Buch umso mehr gefallen hat. Insgesamt gibt es keinen Charakter in dem Buch zu dem man restlos Symphatie zeigen kann noch dass er/sie zum Antihelden mutiert. Jede*r hat dort schlechte Eigenschaften - mal mehr, mal weniger. Das stört ihn diesem Buch aber überhaupt nicht, im Gegenteil: Es macht seinen Reiz aus. Hinzu kommt noch der locker-leichte Schreibstill von Noll, der dazu führte, dass die Kapitel unter mir nur hinweg flogen. Kleiner Kritikpunkt: Einzelne Fäden der Geschichte bleiben verworren bzw. ungeklärt. Also stimmt die Geschichte um Rolfs Tod? Woher kommt der Goldschatz? Aber allzu sehr hat mich das am Ende dieses Buches nicht gestört. Mein Fazit: Tolles Buch und vollste Leseempfehlung. Ich werde auf alle Fälle beim nächsten Büchereibesuch mir weitere Noll-Bücher holen.

von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2019
Bewertet: anderes Format

Die Kunst von Frau Noll ist es, alltägliche Geschehen so zu erzählen, dass ich die Verhaltensweise so gut wieder erkenne und immer hoffe, dass es gut ausgeht. Weit gefehlt!

WG auf den Lande, die an der Eigensucht scheitert
von Dagmar M. aus Essen am 16.03.2019

Das Buch ist gut zu lesen und plätschert so vor sich hin. Es gibt keine besondere Spannung, keine wirklichen Abgründe. Ob junge Leute so zusammen leben und Volkslieder singen, ich weiß es nicht. Der "Schatz" besteht aus Goldmünzen, die ein Deserteur aus dem 2. Weltkrieg aus Russland mitgberacht... Das Buch ist gut zu lesen und plätschert so vor sich hin. Es gibt keine besondere Spannung, keine wirklichen Abgründe. Ob junge Leute so zusammen leben und Volkslieder singen, ich weiß es nicht. Der "Schatz" besteht aus Goldmünzen, die ein Deserteur aus dem 2. Weltkrieg aus Russland mitgberacht hat. Seine Knochen liegen jetzt im Garten von der verstorbenen Erbtante. Trixie will das alte Bauerhaus gegen den Rat ihrer Eltern renovieren. Dazu läd sie Freunde zur WG "Gegenstrom" ein. Man will nachhaltig handeln und versucht zunächst alte Sachen auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Da tauchen die ersten Münzen auf. Trixie und ihre Freudin machend ie ersten Münzen zu Geld und kaufen wild teure Kleidung für sich. Die nächsten Münzen pressen sie dem alten Nachbarn ab. Jetzt werden neue Fenster eingesetzt. Die gemeinsamen Essen werden blumig beschrieben, im Laufe der Geschichte werden sie immer karger und auch die Gruppe verfällt zusehens. Am Ende bleibt Trixie allein, hat aber den Grundstein zu ihrem Reichtum. Das Buch hat mich nicht sehr angesprochen, die Figuren waren nicht auf der Höhe der Zeit.