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Hippie

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Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.
Portrait
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, lebt heute mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf. Alle seine Romane (insbesondere ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹, ›Elf Minuten‹, ›Untreue‹ und zuletzt ›Die Spionin‹) sind Weltbestseller, wurden in 81 Sprachen übersetzt und über 215 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher und seine Reflexionen regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07049-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,2/2,2 cm
Gewicht 330 g
Auflage 1
Übersetzer Maralde Meyer-Minnemann
Verkaufsrang 106
Buch (gebundene Ausgabe)
22,70
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Gernandt, Thalia-Buchhandlung Wien

Mein erstes Coelho-Buch. Mich hat der Er-Erzähler für diese biografische Geschichte sehr gestört und auch die eingestreuten Weisheiten wurden für mich nicht zum Teil der Erzählung. Mein erstes Coelho-Buch. Mich hat der Er-Erzähler für diese biografische Geschichte sehr gestört und auch die eingestreuten Weisheiten wurden für mich nicht zum Teil der Erzählung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Coelhos interessante Reise in die Hippie-Zeit
von bookloving am 09.12.2018

In seinem neuesten Roman ?Hippie? lässt uns der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho an einem bisher wenig bekannten Abschnitt seines Lebens teilhaben. Er nimmt uns mit auf seine außergewöhnliche Reise an Bord des legendären ?Magic Bus?, der viele nach Abenteuer, Inspiration und Sinn-Suchende jener Hippiegeneration von Amsterdam über Asien nach... In seinem neuesten Roman ?Hippie? lässt uns der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho an einem bisher wenig bekannten Abschnitt seines Lebens teilhaben. Er nimmt uns mit auf seine außergewöhnliche Reise an Bord des legendären ?Magic Bus?, der viele nach Abenteuer, Inspiration und Sinn-Suchende jener Hippiegeneration von Amsterdam über Asien nach Kathmandu brachte. Der Roman stellt eine faszinierende Mischung aus abenteuerlichem Reisebericht, autobiografischen Episoden und einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte dar. Coelho vermittelt mit seinen Schilderungen einen interessanten Einblick in die bewegte Hippie-Zeit und das damalige Lebensgefühl der Hippiebewegung. Themen wie freie Liebe, experimentelle Musik oder bewusstseinserweiternde Erfahrungen, die die unkonventionelle Lebensphilosophie der jungen Menschen prägten, werden von Coelho in verschiedenen Episoden geschickt aufgegriffen. Wie gewohnt erweist sich der Autor als ein wahrer Meister der Sprache. Mit seinem bildhaften, anschaulichen Schreibstil und vielen prägnanten Metaphern gelingt es ihm hervorragend die ganz eigene Atmosphäre der Hippie-Zeit heraufzubeschwören. Mühelos konnte er mich trotz einiger recht langatmiger Passagen in seinen Bann zu ziehen. Besonders fesselnd finde ich den autobiographischen Hintergrund der Geschichte, die hierdurch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis wird. Die Handlung seines Romans lässt er nicht von einem Ich-Erzähler, sondern von einem auktorialen Erzähler in der dritten Person schildern. Durch diesen erzählerischen ?Kniff?, der mich anfangs etwas irritierte, hat der Autor die Möglichkeit, uns zugleich an der Gedankenwelt und dem Innenleben seiner verschiedenen Charaktere teilhaben zu lassen, und lässt einen objektiven, distanzierteren Blick auf das erlebte Geschehen zu. Dieser Erzählstil lässt die Geschichte des jungen Protagonisten Paulo allerdings auch etwas unpersöhnlich wirken. Typisch für Paulo Coelhos philosophisch angehauchte Werke bietet auch dieser tiefgründige Roman dem aufmerksamen Leser viele Botschaften und Anregungen für sein eigenes Leben, und erweist sich als eine aufschlussreiche, lesenswerte Lektüre. Es ist eine warmherzige Geschichte, die uns lehrt, auf unsere innersten Gefühle zu hören und ihnen zu vertrauen. ?Denn nur ein gelebter Traum hat die Kraft, alle Grenzen zu über winden?. Im Mittelpunkt des Romans stehen die vielfältigen Erlebnisse und Erkenntnisse zum tieferen Lebenssinn oder Spiritualität, die die sehr unterschiedlichen Charaktere der Reisegruppe ganz individuell im Laufe ihrer Reise durchleben, erfahren oder verändern werden. Auch wenn mich bei einigen Figuren ihre kurz angerissenen Hintergrundgeschichten überraschen konnten, so wirkten die meisten leider doch recht klischeehaft ausgearbeitet und stereotyp. FAZIT Mit ?Hippie? hat Paulo Coelho erneut einen unterhaltsamen Roman geschaffen, der mit Tiefgang, vielen Lebensweisheiten und faszinierenden Einblicken in die Philosophie des Lebens zum Nachdenken anregt. Ein interessantes, lehrreiches Buch des bekannten Bestseller-Autors, das aber sicher nicht zu seinen Besten gehört. Dennoch für alle Coelho-Fans und Freunde von philosophisch angehauchten Romanen ein Must-Read!

Bewertung?
von einer Kundin/einem Kunden aus Korneuburg am 04.12.2018

Wie soll ich heute was bewerten, dass ich gestern erst erhalten habe? Ablauf überdenken!

Schöne philosophische Gedankengänge auf einer viel zu kurzen Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Stade am 03.12.2018

Nach einem kleinen Einstieg und Hintergrundinformationen zur generellen Nachrichtenverbreitung mittels der Unsichtbaren Zeitung, der Entstehung von Hippie-Trails, dem obligatorischen Reiseführer "Europe on Five Dollars a Day", den Reiseschwierigkeiten und die sich entwickelnde Dominanz der Hippie-Frauen, beginnt die Geschichte mit Karla. Sie kündigte ihren Job, um nun auf dem... Nach einem kleinen Einstieg und Hintergrundinformationen zur generellen Nachrichtenverbreitung mittels der Unsichtbaren Zeitung, der Entstehung von Hippie-Trails, dem obligatorischen Reiseführer "Europe on Five Dollars a Day", den Reiseschwierigkeiten und die sich entwickelnde Dominanz der Hippie-Frauen, beginnt die Geschichte mit Karla. Sie kündigte ihren Job, um nun auf dem Dam in Amsterdam auf eine männliche Reisebegleitung nach Nepal im legendären ?Magic Bus? zu warten. Zeitgleich steht Paulo kurz vor der niederländischen Grenze, der in einem Rückblick von einer bereits gemachten Erfahrung auf einem Hippie-Trail berichtet. Beide begegnen sich schließlich in Amsterdam und sammeln auf dieser Reise ganz eigene Erfahrungen. Mit der unabhängigen und emanzipierten Karla, die mir anfangs ganz sympathisch war, wurde ich im weiteren Verlauf der Geschichte nicht warm. Sie war mir zu herrisch, egoistisch und anstrengend. Erst als sich die Gründe für ihr Verhalten gegen Ende aufzeigten und sie sich mit sich selber versöhnte, konnte ich sie etwas besser verstehen. Umso positiver fand ich, dass Paulo der erste war, der nicht nach ihrer Pfeife tanzte. Insgesamt haben mir der Charakter bzw. ja der Autor und seine oft philosophischen Gedankengänge zugesagt. Diese Textstellen waren zwar stellenweise anstrengend und erforderten wirkliche Konzentration beim Lesen, aber sie waren zugleich auch so interessant, dass sie zum Nachdenken über das Gesagte anregten. Ebenso faszinierend war es zu erleben, wie Coelho war und lebte und welche Erfahrungen er gemacht hat, die den heute bekannten Schriftsteller formten. Zu diesen geschilderten Erfahrungen zählen aber nicht nur gute Erlebnisse. Die schreckliche Entführung und gewalttätige Vernehmung Paulos und seiner damaligen Freundin in Brasilien waren schockierend und zeigten die weit verbreiteten Meinungen über die Hippie-Kultur auf, die die "anders aussehenden" jungen Menschen schnell in Verbindung mit der Guerilla Bewegung um Che Guevara brachten. Bis sich der Verdacht als unbegründet herausstellte, durchlebte Coelho seine ganz eigene Hölle. Einer weiteren Hölle widerstand der Autor in den sog. Houses of the rising sun, deren genaue Bedeutung mir bis dato nicht bekannt war. Im Buch sollte jedoch der Reiseaspekt im Vordergrund stehen. So ziert eine schöne Zeichnung der Reiseroute von Amsterdam bis Nepal mit dem berühmten Magic Bus die Innenseite des Buchdeckels, die von der heutigen Ehefrau Coelhos stammt. Die Stationen der Reise waren schön beschrieben, waren stets von einem Hauch Spiritualität umgeben und vermittelten vereinzelt einen lebendigen Eindruck, insbesondere in Istanbul war es so, als befände man sich selbst auf dem von Gewürzen und Menschenmengen umhüllten Basar, oder nehme mit Blick auf die Lichter jener Stadt ein wohlschmeckendes Gericht auf der Seite Asiens zu sich, nachdem man die Bosporus Brücke überquert hat. Doch leider verabschiedet sich der Magic Bus von uns in Istanbul und fährt ohne uns weiter. Da Paulo beschließt in Instanbul in die spirituelle Schule der Derwische zu gehen und seine Reise nicht mehr fortsetzt, erfahren wir wider Erwarten leider nichts von den weiteren Orten der Reise Teheran, Kabul, Delhi und schließlich Nepal. Dies hat mich etwas enttäuscht, da eingangs so viel von dem großen Ziel Nepal geredet wurde und auch die Zeichnung eine solch lange Reise verspricht. Während es lange Zeit in Anspruch nahm, bis die Reise überhaupt stattfand, fand sie umso schneller ein jähes Ende. Paulo findet zwar einige Antworten, aber das Ende seiner Reise gestaltete sich leider als abrupt und nicht ganz geschlossen. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Mitreisenden kaum Interesse an den besuchten Ländern zeigten, obwohl ein allgemeiner Widerstand gegen den Massentourismus verbreitet war. Angenehm überrascht hat mich dagegen die Menge interessanter, historischer Informationen, die man in Bezug auf die Zeit erfährt, die internationale Politik und damit verbundene Unruhen, Gesetze, die den Konsum von Drogen unter Strafe stellen und vorherrschende Meinungen über das bohemische Leben, die diesem einen gar nicht so bunten, friedvollen, harmonischen und freien Beigeschmack verliehen, wie wir es heute mit dem Hippie-Leben assoziieren. Hippie vermittelt einen tiefen, vielfältigen sowie spirituellen Eindruck in die Zeit der 70er und mir gefallen viele Gedanken Coelhos sehr: "Dann ging er hinaus und schloss die Tür, obwohl er wusste dass für jene, die versuchen eine Schwelle zu übertreten, die Türen immer offen sind. Man muss nur am Türknauf drehen." "Der schlimmste Mord ist der, der an unserer Lebensfreude begangen wird." Doch ich war nicht Teil der Reisegruppe, blieb eher Außenstehende, obwohl in der gewählten 3. Person ein Blick in das Innere aller Figuren gewährt wurde und dass sich die Türen des Magic Bus nach einer recht kurzen Reisedauer schon wieder schlossen, führte nicht zu dem erhofften Gefühl, sich auf einem der berühmten Hippie Trails zu befinden. Es mag sein, dass das Gefühl dieser Zeit stärker bei Jahrgängen Coelhos transportiert wird.