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Die Maske

Roman

Die mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Und so erhält Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur vermag. Doch er hat andere Pläne: Fumihiro liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen – und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.
Portrait
Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai, lebt in Tokio. Seit 2003 hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden. ›Der Dieb‹, der bereits in den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien u.a. ein großer Erfolg war, wurde vom Wall Street Journal unter die zehn besten Romane des Jahres 2012 gewählt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07021-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,4/2,5 cm
Gewicht 335 g
Originaltitel Aku to Kamen no Ruru
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Thomas Eggenberg
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,70
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Buchhändler-Empfehlungen

Philipp Urbanek, Thalia-Buchhandlung Wien

Man leidet ab der ersten Seite mit den Protagonisten mit. Das Buch bewegt sich zwischen Großstadtroman, Kriminalgeschichte, (Polit)Thriller und äußerst dunkler Familiengeschichte. Man leidet ab der ersten Seite mit den Protagonisten mit. Das Buch bewegt sich zwischen Großstadtroman, Kriminalgeschichte, (Polit)Thriller und äußerst dunkler Familiengeschichte.

„Die literarische Aufarbeitung des Bösen“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Dem Diogenes Verlag sei Dank, werden die Werke von Fuminori Nakamura auch ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Wenn man bedenkt, dass der Schriftsteller bereits mehr als 12 Romane veröffentlicht hat, dürfte für die nächsten Jahre der Lesestoff nicht ausgehen. Was mir an seinen Romanen am besten gefällt ist, dass er ohne lange und verschachtelte Sätze auskommt und trotz dieser Reduziertheit sehr spannend erzählt. In die Maske widmet sich der japanische Schriftsteller ganz und gar dem Bösen, dem sich der Hauptcharakter in dieser Geschichte stellen muss. Fumihiro, der bei seinem Vater aufwächst, verlangt von seinem Sohn, dass er Unglück und Zerstörung über die Welt bringt. Allerdings will sich Fumihiro die Wünsche seines Vaters nicht Folge leisten. Japanische Literatur gefällt mir persönlich sehr gut und neben Banana Yoshimoto und Haruki Murakami ist Fuminori Nakamura mein liebster japanischer Schriftsteller. Dem Diogenes Verlag sei Dank, werden die Werke von Fuminori Nakamura auch ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Wenn man bedenkt, dass der Schriftsteller bereits mehr als 12 Romane veröffentlicht hat, dürfte für die nächsten Jahre der Lesestoff nicht ausgehen. Was mir an seinen Romanen am besten gefällt ist, dass er ohne lange und verschachtelte Sätze auskommt und trotz dieser Reduziertheit sehr spannend erzählt. In die Maske widmet sich der japanische Schriftsteller ganz und gar dem Bösen, dem sich der Hauptcharakter in dieser Geschichte stellen muss. Fumihiro, der bei seinem Vater aufwächst, verlangt von seinem Sohn, dass er Unglück und Zerstörung über die Welt bringt. Allerdings will sich Fumihiro die Wünsche seines Vaters nicht Folge leisten. Japanische Literatur gefällt mir persönlich sehr gut und neben Banana Yoshimoto und Haruki Murakami ist Fuminori Nakamura mein liebster japanischer Schriftsteller.

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Wahnsinn dieses Buch, das Böse regiert die Welt. Fumihiro will der fam.Tradition entfliehen, wo das Böse, Zorn und das Unglück, Teil der Lebens ist. Er dreht die Geschichte um.IRRE Wahnsinn dieses Buch, das Böse regiert die Welt. Fumihiro will der fam.Tradition entfliehen, wo das Böse, Zorn und das Unglück, Teil der Lebens ist. Er dreht die Geschichte um.IRRE

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Wendepunkt !!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Fumihiro ist ein sensibler Junge, dessen Mutter früh verstorben ist. Sein Vater ist das Oberhaupt es mächtigen Kuki-Clans, der kaum in der Öffentlichkeit auftritt. Fumihiros erwachsene Geschwister leiten die Unternehmungen des Clans und haben keine Beziehung zum knapp 14jährigen Bruder. Der Vater hat noch ein Waisenmädchen adoptiert, in das... Fumihiro ist ein sensibler Junge, dessen Mutter früh verstorben ist. Sein Vater ist das Oberhaupt es mächtigen Kuki-Clans, der kaum in der Öffentlichkeit auftritt. Fumihiros erwachsene Geschwister leiten die Unternehmungen des Clans und haben keine Beziehung zum knapp 14jährigen Bruder. Der Vater hat noch ein Waisenmädchen adoptiert, in das Fumihiro sich verliebt ..... Eigentlich wäre alles gut, gäbe es nicht die grausame Familientradition, den jüngsten Sohn zu einem Monstrum zu formen, der nur Unglück und Leid über die Menschheit bringt. Fumihiro kann seinem Schicksal nicht entkommen - oder findet er doch einen Weg ?? Ein verstörender Roman um eine menschenverachtende Tradition, deren Grausamkeit kaum zu überbieten ist. Spannend und atmosphärisch dicht erzählt - aber für uns Europäer eine fremde Welt.

Eine japanische Andersartigkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2018

Dieser Kriminalroman handelt von einer außergewöhnlichen Familiengeschichte. Die Handlung ist skurril, die Charaktere brutal bis skrupellos, das Ende nicht abzusehen. Um aus den Fängen seiner mafiösen Familie zu entkommen und die Liebe seines Lebens zu retten, verfolgt der Protagonist einen gefährlichen Plan. Dabei überwindet er Grenzen, die ich so... Dieser Kriminalroman handelt von einer außergewöhnlichen Familiengeschichte. Die Handlung ist skurril, die Charaktere brutal bis skrupellos, das Ende nicht abzusehen. Um aus den Fängen seiner mafiösen Familie zu entkommen und die Liebe seines Lebens zu retten, verfolgt der Protagonist einen gefährlichen Plan. Dabei überwindet er Grenzen, die ich so zuvor noch nicht in einem Krimi gelesen habe. Auf diese Andersartigkeit des japanischen Schriftstellers muss man sich einlassen, was jedoch sehr schnell gelingt. Er zieht den Leser in einen undurchsichtigen Plot, der zusehends mit Skurrilitäten aufwartet und für jeden experimentierfreudigen Leser eine gelungene Abwechslung darstellt.

Bösartig, düster, hoffnungslos! Lesetipp!
von Schurken.blog aus Österreich am 08.08.2018

Tradition wird in Japan groß geschrieben. Ganz besonders dann, wenn man zum Kuki-Clan gehört. Fumihiro ist gefangen, denn sein Vater hat etwas ganz Besonderes mit dem Jungen vor. Er will der Welt ein Geschwür des Bösen geben. Dieses Geschwür hat einen Namen: Fumihiro. Der Clanpatriach verspricht den Jungen, dass er... Tradition wird in Japan groß geschrieben. Ganz besonders dann, wenn man zum Kuki-Clan gehört. Fumihiro ist gefangen, denn sein Vater hat etwas ganz Besonderes mit dem Jungen vor. Er will der Welt ein Geschwür des Bösen geben. Dieses Geschwür hat einen Namen: Fumihiro. Der Clanpatriach verspricht den Jungen, dass er zum vierzehnten Geburtstag die Hölle kennen lernen wird. Dass bei diesem Plan seine Adoptivschwester Kaori eine große Rolle spielen ahnt er noch nicht. Grausam setzt der Patriach seine Familientradtion fort. Dann rückt der Geburtstag näher und so nach und nach tut sich das Grauen des Bösen auf. Fuminori Nakamura ist wohl auch so ein Japaner mit zwei Gesichtern. Sein erstes übersetztes Buch ?Der Dieb? liest sich nämlich ganz anders, das ist so eine Geschichte, die den Schalk im Nacken hat. In ?Die Maske? geht es auch um die Unterwelt Tokios, aber viel bösartiger, dunkler, hoffnungsloser. Beim Lesen war ich von der ersten Seite an gefesselt und tastete mich mit Beklemmungsgefühlen voran. Denn dieser alte böse Mann, Fumihiros Vater, lässt dem Jungen keine Chance. Und man ahnt: Das kann nur böse enden und überhaupt, diesen Traditionen entkommt man nicht. So ergeht es auch Fumihiro, der eigentlich ein guter Junge ist, dem aber keine Chance bleibt, sein Leben im Guten zu führen. In so einer Familie ist einfach kein Platz für Gutes, und genau das beweist Nakamura auf jeder Seite. Gut ist es nur für den Leser: Denn der verfolgt das fortschreitende Grauen und weiß: Das wird böse enden. Wieder einmal hat mich Fuminori Nakamura fesseln können. Und zwar von Anfang an. Denn auch sein zweites, sein richtig böses, Gesicht steht dem japanischen Autor richtig gut. Wer sich auf eine hoffnungslose Familientradition einlassen möchte, kommt um dieses Buch nicht rum. Bei all dem Bösen ist es nämlich verdammt gut zu lesen. Lesetipp!