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Der Trick

Roman

Einst war er der »Große Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen.

Portrait
Emanuel Bergmann, geboren 1972 in Saarbrücken, ging nach dem Abitur nach Los Angeles, um dort Film und Journalismus zu studieren. Er war viele Jahre lang für verschiedene Filmstudios, Produktionsfirmen und Verlage in den USA und Deutschland tätig. Derzeit unterrichtet er Deutsch, übersetzt Bücher und schreibt Artikel für diverse deutsche Medien. ›Der Trick‹ ist sein erster Roman. Rechte verkauft an: Prometheus (Niederlande), La nave di Teseo (Italien), Belfond (Frankreich), Atria/Simon&Schuster (USA), Anagrama (Spanien), La Campana (Katalanisch), Europa Könyvkiado (Ungarn)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch, Französisch
ISBN 978-3-257-06955-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,7 cm
Gewicht 367 g
Originaltitel The Trick
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der große Zabbatini “

Anna Brandstätter, Thalia-Buchhandlung Linz

Emanuel Bergmann schafft es in seinem Debüt mit viel Witz eine so kuriose Geschichte zu erzählen und dabei auch immer wieder zu berühren.
Abwechselnd lernen wir das Leben von Max Cohn, einen Jungen aus Los Angeles der unter der Scheidung seiner Eltern leidet, und Mosche Goldenhirsch, einen jüdischen Zauberkünstler in der Zwischenkriegszeit unter dem Namen Zabbatini, kennen. Geschickt verwebt der Autor das Leben beider Figuren und bringt so eine Abwechslung in die Geschichte wie ich sie gern viel öfters lesen würde. Selten hab ich bei einem Buch so viel gelacht und war im nächsten Kapitel doch wieder so berührt. Ich hab mich fremdgeschämt und mich dann doch wieder für alle Figuren gefreut.
Emanuel Bergmann schafft es in seinem Debüt mit viel Witz eine so kuriose Geschichte zu erzählen und dabei auch immer wieder zu berühren.
Abwechselnd lernen wir das Leben von Max Cohn, einen Jungen aus Los Angeles der unter der Scheidung seiner Eltern leidet, und Mosche Goldenhirsch, einen jüdischen Zauberkünstler in der Zwischenkriegszeit unter dem Namen Zabbatini, kennen. Geschickt verwebt der Autor das Leben beider Figuren und bringt so eine Abwechslung in die Geschichte wie ich sie gern viel öfters lesen würde. Selten hab ich bei einem Buch so viel gelacht und war im nächsten Kapitel doch wieder so berührt. Ich hab mich fremdgeschämt und mich dann doch wieder für alle Figuren gefreut.

„Der Trick: Liebesschwur und Überlebenskampf“

Anne K., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Max Cohn ist verzweifelt: Seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Genau zum richtigen Zeitpunkt fällt ihm eine alte Schallplatte in die Hände, welche durch einen Zauberspruch die ewige Liebe verspricht. Zum Entsetzen des Jungen hat die Platte aber genau an dieser Stelle einen Sprung, sodass er sich auf die Suche des Zauberers, den "Großen Zabbatini", machen muss.
Mosche Goldenhirsch trauert um seine früh verstorbene Mutter und leidet unter der daraus entstandenen Aggression seines Vaters. Er nimmt reißaus und schließt sich einem Zirkus an. Durch den erstarkten Nationalsozialismus unter Hitler muss er aber um sein Leben fürchten.
Emanuel Bergmann erzählt in seinem Debütroman "Der Trick" von diesen beiden Protagonisten, deren Lebenswege sich bald kreuzen und eine tiefe Verbundenheit schildern.
Eine tolle Lektüre!
Max Cohn ist verzweifelt: Seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Genau zum richtigen Zeitpunkt fällt ihm eine alte Schallplatte in die Hände, welche durch einen Zauberspruch die ewige Liebe verspricht. Zum Entsetzen des Jungen hat die Platte aber genau an dieser Stelle einen Sprung, sodass er sich auf die Suche des Zauberers, den "Großen Zabbatini", machen muss.
Mosche Goldenhirsch trauert um seine früh verstorbene Mutter und leidet unter der daraus entstandenen Aggression seines Vaters. Er nimmt reißaus und schließt sich einem Zirkus an. Durch den erstarkten Nationalsozialismus unter Hitler muss er aber um sein Leben fürchten.
Emanuel Bergmann erzählt in seinem Debütroman "Der Trick" von diesen beiden Protagonisten, deren Lebenswege sich bald kreuzen und eine tiefe Verbundenheit schildern.
Eine tolle Lektüre!

„Daruh Khaneh Kojast!“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Im Prag der Zwischenkriegszeit hat der Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch, verbotenerweise, eine Vorstellung des Zauberzirkus angesehen. Fasziniert von der Welt der Magie, verlässt er seinen Vater und seine Heimatstadt Prag, um sich den Zirkus anzuschließen. Viele Jahrzente später, im Jahr 2007, erfährt Max Cohen kurz vor seinem elften Geburtstag, dass sich seine Eltern scheiden lassen würden. Er hatte bereits etwas geahnt, denn ein Schulkollege hatte ihm vor bestimmten Vorzeichen gewarnt.

In dieser Geschichte werden zwei verschiedene Geschichten parallel erzählt. Einmal von Mosche Goldenhirsch und einmal von Max Cohen. Beide verweben sich mit der Zeit und offenbaren ein gemeinsames Schicksal. Mir hat – Der Trick - sehr gut gefallen besticht in erster Linie mit einem wirklich außergewöhnlichen Charakter: Mosche Goldenhirsch aka der große Zabbatini, der mit den exotischen Worten – Daruh Khaneh Kojast – seine gefeierten Zaubershows beendet. Bergmanns Charakteren wirken sehr real und man möchte glauben, dass der Schriftsteller selber ein gesetztes Alter hat, um so feinfühlig und auch humorvoll einen alten Menschen darzustellen. Falsch gedacht: Bergmann wurde 1972 geboren und präsentiert mit diesem Roman sein Debüt. Aber zurück zur Geschichte. Im Gegensatz zu den sehr real wirkenden Charakteren, wirkt die etwas verwebte Erzählung manchmal wie eine abstruse und absurde Geschichte und führt quer durch ein Jahrhundert, dass aber in Wirklichkeit und in seiner Gesamtheit, eben so abstrus und absurd auch tatsächlich war.

Mit viel Humor erzählt er und am Ende hab ich auch ein paar Tränchen verdrückt. Das heurige Frühjahrsprogramm des Diogenes Verlag hat es mir wirklich angetan. Sehr abwechslungsreich und herausragend hab ich die bisher gelesenen Romane empfunden und möchte daher Benedict Wells und J. Paul Henderson, dass Autorenduo Schüneman&Volic aufmerksam machen. Zuletzt bin ich natürlich auch auf alle Fälle gespannt, was der frisch-gebackene Schriftsteller Emanuel Bergmann noch im Petto hat.
Im Prag der Zwischenkriegszeit hat der Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch, verbotenerweise, eine Vorstellung des Zauberzirkus angesehen. Fasziniert von der Welt der Magie, verlässt er seinen Vater und seine Heimatstadt Prag, um sich den Zirkus anzuschließen. Viele Jahrzente später, im Jahr 2007, erfährt Max Cohen kurz vor seinem elften Geburtstag, dass sich seine Eltern scheiden lassen würden. Er hatte bereits etwas geahnt, denn ein Schulkollege hatte ihm vor bestimmten Vorzeichen gewarnt.

In dieser Geschichte werden zwei verschiedene Geschichten parallel erzählt. Einmal von Mosche Goldenhirsch und einmal von Max Cohen. Beide verweben sich mit der Zeit und offenbaren ein gemeinsames Schicksal. Mir hat – Der Trick - sehr gut gefallen besticht in erster Linie mit einem wirklich außergewöhnlichen Charakter: Mosche Goldenhirsch aka der große Zabbatini, der mit den exotischen Worten – Daruh Khaneh Kojast – seine gefeierten Zaubershows beendet. Bergmanns Charakteren wirken sehr real und man möchte glauben, dass der Schriftsteller selber ein gesetztes Alter hat, um so feinfühlig und auch humorvoll einen alten Menschen darzustellen. Falsch gedacht: Bergmann wurde 1972 geboren und präsentiert mit diesem Roman sein Debüt. Aber zurück zur Geschichte. Im Gegensatz zu den sehr real wirkenden Charakteren, wirkt die etwas verwebte Erzählung manchmal wie eine abstruse und absurde Geschichte und führt quer durch ein Jahrhundert, dass aber in Wirklichkeit und in seiner Gesamtheit, eben so abstrus und absurd auch tatsächlich war.

Mit viel Humor erzählt er und am Ende hab ich auch ein paar Tränchen verdrückt. Das heurige Frühjahrsprogramm des Diogenes Verlag hat es mir wirklich angetan. Sehr abwechslungsreich und herausragend hab ich die bisher gelesenen Romane empfunden und möchte daher Benedict Wells und J. Paul Henderson, dass Autorenduo Schüneman&Volic aufmerksam machen. Zuletzt bin ich natürlich auch auf alle Fälle gespannt, was der frisch-gebackene Schriftsteller Emanuel Bergmann noch im Petto hat.

„Origineller Erstlingsroman“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Und noch eine Diogenes Neuerscheinung, die wieder einmal beweist, dass man beinahe blind zu den weißen Bänden des Schweizer Verlags greifen kann. Los Angeles, 2007. Der zehnjährige Max Cohn hofft, mit Hilfe eines alten, abgehalfterten Zauberers, einst der "Große Zabbatini", die Ehe seiner Eltern retten zu können. Dieser lebt als mürrischer alter Mann in einem Altersheim und denkt nicht daran, dem Buben zu helfen, außer die geforderte Gegenleistung wird erfüllt. In Rückblenden wird das Leben des Großen Zabbatini erzählt, 1919 als Sohn eines Rabbis in Prag geboren. Und erst ganz am Ende des Buches erkennt der Leser den Zusammenhang zwischen den beiden Erzählsträngen. Wirklich gut erzählt, originelle Geschichte, schöne Sprache, eigenwillige Charaktere, bitte mehr von dem deutschen Autor Emanuel Bergmann! Und noch eine Diogenes Neuerscheinung, die wieder einmal beweist, dass man beinahe blind zu den weißen Bänden des Schweizer Verlags greifen kann. Los Angeles, 2007. Der zehnjährige Max Cohn hofft, mit Hilfe eines alten, abgehalfterten Zauberers, einst der "Große Zabbatini", die Ehe seiner Eltern retten zu können. Dieser lebt als mürrischer alter Mann in einem Altersheim und denkt nicht daran, dem Buben zu helfen, außer die geforderte Gegenleistung wird erfüllt. In Rückblenden wird das Leben des Großen Zabbatini erzählt, 1919 als Sohn eines Rabbis in Prag geboren. Und erst ganz am Ende des Buches erkennt der Leser den Zusammenhang zwischen den beiden Erzählsträngen. Wirklich gut erzählt, originelle Geschichte, schöne Sprache, eigenwillige Charaktere, bitte mehr von dem deutschen Autor Emanuel Bergmann!

„Der Liebeszauber“

Marina M., Thalia-Buchhandlung Wien

Max Cohns' Eltern lassen sich scheiden. Da trifft es sich gut, dass er über eine Schallplatte stolpert auf der ein Liebeszauber ist. Doch an der entscheidenden Stelle hat sie einen Sprung. Max muss seine Eltern wieder zusammenbringen, also begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise, den "großen Zabbatini" zu finden. Nur er kennt den vollständigen Zauber. Max Cohns' Eltern lassen sich scheiden. Da trifft es sich gut, dass er über eine Schallplatte stolpert auf der ein Liebeszauber ist. Doch an der entscheidenden Stelle hat sie einen Sprung. Max muss seine Eltern wieder zusammenbringen, also begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise, den "großen Zabbatini" zu finden. Nur er kennt den vollständigen Zauber.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
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Auf der Suche nach dem Zauber für die ewige Liebe...
von Lia48 am 11.06.2019

INHALT: Der jüdische "Große Zabbatini" trat 1939 in Berlin als erfolgreicher Bühnenzauberer auf. Heute möchte der alte Mann nichts mehr davon wissen. Überhaupt hält ihn doch nichts mehr auf dieser Welt... Der knapp 11-jährige Max dagegen spürt, dass sich zwischen seinen Eltern etwas verändert hat. Dass diese dann bekannt geben, sich... INHALT: Der jüdische "Große Zabbatini" trat 1939 in Berlin als erfolgreicher Bühnenzauberer auf. Heute möchte der alte Mann nichts mehr davon wissen. Überhaupt hält ihn doch nichts mehr auf dieser Welt... Der knapp 11-jährige Max dagegen spürt, dass sich zwischen seinen Eltern etwas verändert hat. Dass diese dann bekannt geben, sich scheiden zu lassen, trifft ihren Sohn schwer. Doch da fällt Max glücklicherweise die alte Schallplatte eines Zauberers in die Hände. Diese bringt ihn auf eine Idee: “Er musste den Großen Zabbatini finden. Nur der Große Zabbatini konnte seine Familie retten.“ (S.84) “Wenn der Spruch funktionierte, würde Dad wieder einziehen, Mom würde endlich aufhören zu putzen und die Scheidung würde abgesagt werden. Dann wäre alles wieder gut." (S.77) Und so begibt sich Max auf die Suche nach dem Zauber für die ewige Liebe... MEINUNG: Dies ist ein Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe. Es beinhaltet eine tolle Vielfalt an Themen. So spielen Inhalte wie z.B. Familie, Trennung, Zauberei oder Antisemitismus eine große Rolle im Buch, wobei der geschichtliche Teil wunderbar in die Handlung eingebunden wurde. Ebenso für Abwechslung sorgen die beiden Handlungsstränge der Geschichte. Der eine fängt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Prag an und beinhaltet u.a. einiges über den Holocaust, der andere beginnt Anfang des 21. Jahrhunderts in Kalifornien und erzählt die Geschichte von Max und seinen Eltern. Anfangs dachte ich noch, wie das denn bitte mal zusammenpassen soll. Doch der Autor hat hier tatsächlich ganze Arbeit geleistet! Geschickt verwebt er die einzelnen Fäden der beiden Erzählstränge nach und nach ganz langsam zu einem harmonischen Ganzen, das sich fließend lesen lässt. Den Schreibstil habe ich vor allem auf den ersten Seiten des Buches als ganz unterschiedlich wahrgenommen. So war die Sprache im früheren Handlungsstrang ein kleines bisschen anspruchsvoller und beinhaltete auch mehr ältere oder selten verwendete Wörter. Beim anderen Teil dagegen wirkte die Sprache etwas einfacher. Zu Beginn musste ich mich etwas an die Unterschiede gewöhnen, doch bald fielen sie mir gar nicht mehr auf und sie passten wunderbar zur entsprechenden Zeit. Im Gegensatz zur Beschreibung im Klappentext, fand ich persönlich das Buch alles andere als "aberwitzig". Viel mehr war ich dafür aber angetan von der Handlung! Diese konnte mich vor allem am Anfang und gegen Ende sehr bewegen - im Mittelteil hätte es noch etwas emotionaler sein dürfen. Trotzdem hat mich die Geschichte die meiste Zeit gefesselt und ich konnte sie kaum zur Seite legen. Dem ein oder anderen Leser könnte das Ende evtl. etwas zu konstruiert sein, doch mich hat es hier nicht sonderlich gestört - Zufälle passieren manchmal im Leben! FAZIT: Insgesamt ein wirklich tolles Buch mit vielfältigen Themen, einigen bewegenden Momenten und mit einem ausgezeichneten Zusammenführen der beiden Handlungsstränge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5/5 Sterne!

von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Kind, das noch an die Magie im Leben glaubt, sucht sich Hilfe bei einem ehemaligen Zauberer, der durch seine Erfahrungen jede Hoffnung auf Wunder verloren hat.

von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2018
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch ist wahrlich magisch. Erzählt mit ganz viel Charme und Witz und doch werden auch ernstere Töne angeschlagen. Absolut lesenswert!