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Ein Spiel für die Lebenden

Roman. Nachw. v. Paul Ingendaay

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Freundschaft, Eifersucht und Trauer sind die Themen dieses frühen Highsmith-Romans, in dem zwei Männer dieselbe Frau lieben und sich gegenseitig des Mordes verdächtigen, als Lelia entstellt und blutüberströmt in ihrem Haus in Mexiko liegt. Keiner der ungleichen Freunde will’s gewesen sein, und keiner will, daß der andere es war: Theodor, reicher deutscher Künstler, zurückhaltend, gelassen; Ramon, armer mexikanischer Tischler, temperamentvoll, aufbrausend.
Rezension
"Peter Handke fühlte sich beim Lesen ihrer Bücher im Schutz einer großen Schriftstellerin. Die Leser vielleicht; die Figuren Patricia Highsmiths hingegen können sich dieses Schutzes nie sicher sein. Sie sind allein gelassen mit ihren Ängsten und Obsessionen, schutzlos dem inszenierten Chaos anvertraut, in dem sie zwanghaft handeln müssen, letztlich meist vergeblich. So wollte es die Autorin. Sie suchte nach dem Grat, der Alltag und Katastrophe trennt, und interessierte sich für diejenigen, die ihn leichtsinnig oder ohne es besser zu wissen, überschreiten. Patricia Highsmith beobachtete diese Figuren, beschützen tat sie sie nicht." (Neue Zürcher Zeitung)

"Die Highsmith-Romane entwickeln eine wahre Sogwirkung. Die Psychologie ihrer Figuren entwickelt sich aus dem Geschehen praktisch von selbst. Das ist eine Kunst, die nur wenige Autoren beherrschen." (Facts)
Portrait

Patricia Highsmith gilt als die "Meisterin des subtilen Terrors und der Banalität des alltäglichen Schreckens" (Frankfurter Rundschau). Sie erfindet Geschichten "um zu unterhalten, nicht um den Leser moralisch aufzurüsten". Namhafte Regisseure wie Alfred Hitchcock, Wim Wenders, Claude Chabrol, Hans W. Geissendörfer u. a. haben ihre Romane verfilmt. 'Ihre Geschichten rangieren in der allerhöchsten Kategorie, in der sich die Grenzen zwischen Thriller, Unterhaltung und ernstester Literatur verwischen. Von dieser unterscheidet sich ihr Werk nur durch seine Lesbarkeit. Sie ist, mit einem Wort, schlicht und einfach wie Kafka' (Welt des Buches).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Paul Ingendaay
Seitenzahl 398
Erscheinungsdatum 25.10.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06406-3
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/2,4 cm
Gewicht 366 g
Originaltitel A Game for the Living
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Bernhard Robben
Buch (gebundene Ausgabe)
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von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Psychothriller , der unter die Haut geht. Und eisig kalt wird einem der Schweiss den Rücken runterlaufen.