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Wahnsinnszeit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,7 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Lachs / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00344-9

Beschreibung

Rezension

»Mechthild Lanfermann erzählt mitreißend von einer Zeit, die die Weichen für unser Heute stellt. Vom Zusammenwachsen zweier Teile, die sich fremd bleiben und aus der Sicht von Figuren, bei denen man einziehen möchte. Nach einem Tag mit Ava und Eliza ist klar: Es sollte endlich ein Wort für Freundschaftsliebeskummer geben.«

Annegret Liepold

»Ein Roman über unerfüllbare und doch alles erfüllende Sehnsucht, zusammengehalten von einem warmen Ton, der niemanden verrät und überall Zartheit findet.«

Benedikt Feiten

»Ein warmer, witziger und lebenskluger Blick auf das, was uns ausmacht und wer wir sind – und ein zeitgeschichtlich wie psychologisch präzises Porträt, das auslotet, was uns als Gesellschaft in aller Ambivalenz verbindet.«

Michaela Maria Müller

»
Wahnsinnszeit
erzählt von einer Zeit voller Aufbruch und Unsicherheit. Es ist ein Roman über Nähe und Abhängigkeit, über die Härte des Loslassens und die Schönheit eines Anfangs.«

Johanna Lindemann

»Ein einfühlsamer Roman, der das Psychogramm der Nachwendezeit genauso geschickt einfängt wie die Hoffnungen einer ganzen Generation. Zugleich hat Lanfermann es geschafft, den Spirit von damals wiederaufleben zu lassen.«

Oberhessiche Presse

»Lanfermann hat eine sehr wunderbare Beobachtungsgabe auf Menschen. Das ist eine ganz große Stärke, die auch dieser Roman enthält.«

Deutschlandfunk Kultur in der Sendung Lesart

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,7 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Lachs / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00344-9

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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Gefühl einer Zeit

moneslesecouch am 01.03.2026

Bewertungsnummer: 3061868

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eliza ist gerade ins Studentenwohnheim eingezogen als im November 1989 die Mauer fällt. Gemeinsam mit ihrer Clique, die aus Ava, Jo, Maria und Thies besteht, macht sie sich auf nach Berlin. Die Aufbruchstimmung schwappt auf die Freunde über und sie genießen die neue Freiheit. Doch schon bald beginnt es zu holpern, nicht nur im gemeinsamen Deutschland sondern auch im Innern der Fünf. Die stets im Mittelpunkt stehende Ava beginnt in eine psychische Krise abzurutschen, womit ihr Freund Jo völlig überfordert ist. Eliza, die zunächst das Gefühl der Zugehörigkeit genießt, stößt in der neuen Freiheit zwar auf viele Möglichkeiten aber auch schon bald auf neue Mauern und bei der wohlbehütet aufgewachsenen Maria zeigen sich die Grenzen in der Familie. Auch Thies, der stille junge Mann aus bestem Haus, zieht sich bald schon in sich zurück. Eliza, aus deren Sicht wir die Erlebnisse der Freunde geschildert bekommen, beginnt zu hinterfragen, was Normalität bedeutet, was Freundschaft wirklich ausmacht, wie es gelingt, Grenzen zu verschieben ohne sie zu überschreiten und wie sie daran wachsen kann. Dieser Roman nimmt das Gefühl einer Zeit, das auch bei mir geprägt war vom „Hinaus ins Leben“, vom Entwickeln als junger Mensch mit Wünschen, Erwartungen und auch unerfüllten Sehnsüchten so warmherzig und authentisch auf, dass es mich direkt 36 Jahre zurückkatapultiert hat. Auch das Gefüge von Freundschaften wird von Mechthild Lanfermann feinfühlig und voller Klarheit geschildert. Und dabei vergisst sie nicht die dunklen, schwierigen Zeiten mit einem Gefühl der Hoffnung zu verbinden. Berührt hat mich, dass dieser Roman posthum erschienen ist und Mechthild Lanfermann nun meine absolute Leseempfehlung nicht mehr lesen kann. Für mich ein Must-Read dieses Frühjahrs.

Gefühl einer Zeit

moneslesecouch am 01.03.2026
Bewertungsnummer: 3061868
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eliza ist gerade ins Studentenwohnheim eingezogen als im November 1989 die Mauer fällt. Gemeinsam mit ihrer Clique, die aus Ava, Jo, Maria und Thies besteht, macht sie sich auf nach Berlin. Die Aufbruchstimmung schwappt auf die Freunde über und sie genießen die neue Freiheit. Doch schon bald beginnt es zu holpern, nicht nur im gemeinsamen Deutschland sondern auch im Innern der Fünf. Die stets im Mittelpunkt stehende Ava beginnt in eine psychische Krise abzurutschen, womit ihr Freund Jo völlig überfordert ist. Eliza, die zunächst das Gefühl der Zugehörigkeit genießt, stößt in der neuen Freiheit zwar auf viele Möglichkeiten aber auch schon bald auf neue Mauern und bei der wohlbehütet aufgewachsenen Maria zeigen sich die Grenzen in der Familie. Auch Thies, der stille junge Mann aus bestem Haus, zieht sich bald schon in sich zurück. Eliza, aus deren Sicht wir die Erlebnisse der Freunde geschildert bekommen, beginnt zu hinterfragen, was Normalität bedeutet, was Freundschaft wirklich ausmacht, wie es gelingt, Grenzen zu verschieben ohne sie zu überschreiten und wie sie daran wachsen kann. Dieser Roman nimmt das Gefühl einer Zeit, das auch bei mir geprägt war vom „Hinaus ins Leben“, vom Entwickeln als junger Mensch mit Wünschen, Erwartungen und auch unerfüllten Sehnsüchten so warmherzig und authentisch auf, dass es mich direkt 36 Jahre zurückkatapultiert hat. Auch das Gefüge von Freundschaften wird von Mechthild Lanfermann feinfühlig und voller Klarheit geschildert. Und dabei vergisst sie nicht die dunklen, schwierigen Zeiten mit einem Gefühl der Hoffnung zu verbinden. Berührt hat mich, dass dieser Roman posthum erschienen ist und Mechthild Lanfermann nun meine absolute Leseempfehlung nicht mehr lesen kann. Für mich ein Must-Read dieses Frühjahrs.

Freundschaft

begine aus Lemwerder am 26.02.2026

Bewertungsnummer: 3058606

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wahnsinnszeit ist ein raffiniert gemachter Roman der Schriftstellerin Mechthild Lanfermann. Er spielt in der Wendezeit und zeigt die Emotionen einiger Studenten aus dem Westen. Die Zeit war ja wirklich eine Wahnsinnszeit. Da änderte sich viel auch für unsere 5 Freunde. Der Roman liest sich wie ein Bericht von Eliza über ihre Freundin Ava. Ava ist psychisch krank, aber Eliza wollte sie immer wieder beschützen, was ihr fast schlecht ergeht. Der Roman ist einmalig gut und fesselnd. Ich kann ihn nur empfehlen.

Freundschaft

begine aus Lemwerder am 26.02.2026
Bewertungsnummer: 3058606
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wahnsinnszeit ist ein raffiniert gemachter Roman der Schriftstellerin Mechthild Lanfermann. Er spielt in der Wendezeit und zeigt die Emotionen einiger Studenten aus dem Westen. Die Zeit war ja wirklich eine Wahnsinnszeit. Da änderte sich viel auch für unsere 5 Freunde. Der Roman liest sich wie ein Bericht von Eliza über ihre Freundin Ava. Ava ist psychisch krank, aber Eliza wollte sie immer wieder beschützen, was ihr fast schlecht ergeht. Der Roman ist einmalig gut und fesselnd. Ich kann ihn nur empfehlen.

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