Anna, Tarek und die halbe Oma – Eine lustige Geschichte übers Teilen
Anna teilt nicht gern – und schon gar nicht ihre Oma! In den Ferien möchte sie Oma ganz für sich allein haben.
Doch dann steht plötzlich Cousin Tarek vor der Tür – und will genau das Gleiche!
Die beiden beschließen, Oma gerecht zu teilen : Anna bekommt die linke Hälfte , Tarek die rechte .
Also kocht Oma mit der einen Hand Spaghetti und rollt mit der anderen Pizzateig aus. Doch als sie abends beim Ins-Bett-Bringen vor Erschöpfung einschläft , merken die Kinder:
Allein ist doof – zusammen macht’s viel mehr Spaß!
Eine humorvolle Geschichte übers Teilen – mit viel Witz und Charme erzählt
Oma und Enkelkinder – ein starkes Team!
Perfekt zum Vorlesen ab 4 Jahren – unterhaltsam und liebevoll illustriert
Wichtige Botschaft: Liebe wird mehr, wenn man sie teilt
Ein witziges und warmherziges Ferienabenteuer, das zeigt: Teilen tut gar nicht weh!
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Ein wundervolles Bilderbuch über das Teilen und grenzenlose Oma-Liebe!
CorniHolmes am 07.04.2026
Bewertungsnummer: 3102389
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Anna teilt gar nicht gerne. Ständig bekommt sie zu hören, dass sie teilen soll. Ihre Lieblingsfarben, ihre Gummibärchen, sogar ihre Geburtstagstorte! Zum Glück gibt es ihre Oma, die sie ganz für sich allein hat. Sie freut sich daher sehr auf die Ferien bei ihrer Oma, wo sie nichts teilen muss und immer genau das bekommt, was sie gerade braucht. Doch dann erfährt Anna, dass ihr Cousin Tarek ebenfalls zu Besuch kommt. So was Doofes, findet Anna, und auch Tarek ist alles andere als begeistert. Doch da kommt ihm eine Idee: Sie können ihre Oma doch gerecht aufteilen. Aber kann das wirklich funktionieren? Nach ein paar nicht so erfolgreichen Ideen beschließen die beiden, ihre Großmutter in eine linke und eine rechte Hälfte zu teilen. Oma gibt alles, um es den beiden recht zu haben, aber zwei Dinge gleichzeitig kochen und mit beiden Kindern zwei verschiedene Spiele zu spielen ist ziemlich anstrengend. Oma raucht schließlich ganz schön der Kopf bis sie vor Erschöpfung abends einschläft. Am Ende erkennen Anna und Tarek, dass es zusammen doch viel mehr Spaß macht und Oma genug Liebe für sie beide hat.
Johanna Lindemann und Andrea Stegmaier präsentieren mit ihrem neuen gemeinsamen Werk ein ganz zauberhaftes Bilderbuch über Konflikte, Eifersucht, Gemeinschaft und eine halbe Oma. Auf eine sehr humorvolle und nachvollziehbare Weise greift das Buch ein Thema auf, das viele Kinder irgendwann beschäftigt: Das Teilen. Junge Kinder müssen meist erst lernen, dass sie nicht alles für sich beanspruchen können und es sogar viel schöner ist, Dinge zu teilen und gemeinsam Zeit zu verbringen. So wie Anna und Tarek, die sich anfangs gar nicht riechen können und ihre Oma ganz für sich alleine haben wollen. Eine Situation, die sicherlich viele von uns kennen. Auch ich habe mich in dieser Geschichte sehr wiedergefunden. Denn wenn Großeltern-Besuch anstatt, gab es zwischen mir und meinen Schwestern früher auch oft Streit um Oma und Opa. Für Erwachsene ist dieses Buch wie ein kleiner Nostalgietrip in die eigene Kindheit. Es weckt Erinnerungen an Ferien bei den Großeltern, wo man verwöhnt wird und es immer lecker Essen und gemütliche Brettspielenachmittage gibt. Obwohl sich Anna und Tarek eine ganze Weile um ihre Oma zanken, kommt die Erzählung überaus herzerwärmend und unterhaltsam daher. Die Ideen der beiden Kinder, wie sie ihre Oma halbieren können, sind so lustig mitzuerleben. Vor allem die geteilte Oma im Zauberkabinett ist herrlich. Gleichzeitig ist es aber auch unheimlich schön zu sehen, was für eine liebe Großmutter die zwei haben. Oma schimpft nicht mit den beiden Streithähnen, lächelt immer das besondere Oma-Lächeln und lässt ihre Enkelkinder selbst herausfinden, dass es zusammen viel mehr Spaß macht und Liebe größer wird, wenn man sie teilt.
Andrea Stegmaier hat die Geschichte mit ihren unverwechselbaren Bildern zum Leben erweckt. In sanften Farben und mit viel Liebe zum Detail setzen die Illustrationen das Erzählte perfekt in Szene und fangen die Emotionen gekonnt ein. Man kann wunderbar mitverfolgen, wie sich die Stimmung zwischen Anna und Tarek im Verlauf ändert bis sie am Ende schließlich gemeinsam fröhlich lachen. Aber auch bei der Oma kann man sehr gut erkennen, wie sie zunehmend müder wird – die ganze Zeit zwei verschiedene Sachen gleichzeitig machen kann aber auch wirklich ziemlich anstrengend sein. Habt ihr schon mal mit der einen Hand Spaghetti und mit der anderen Pizza gemacht?
Fazit: „Oma teilen“ ist eine witzige und liebevolle Oma-Enkel-Geschichte über die Bedeutung des Teilens und grenzenlose Oma-Liebe. Ein wundervolles Bilderbuch ab 4 Jahren, das zeigt, wie schön es ist zu teilen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Ich kann dieses Schätzchen nur empfehlen, für mich ist es ein echtes Bilderbuchhighlight. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
Was passiert, wenn man Oma einfach halbiert?
LaLi am 01.04.2026
Bewertungsnummer: 3097078
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie nervig… ständig soll Anna alles teilen!
Doch zum Glück muss sie ihre Oma nicht teilen. Die ist ganz allein nur für sie da … naja, zumindest bis diese beschließt, in den Ferien auch Annas Cousin Tarek einzuladen.
Die Kinder sind sich schnell einig: Oma muss aufgeteilt werden.
Nach ein paar nicht ganz so erfolgreichen Ideen beschließen sie schließlich, Oma einfach in eine linke und eine rechte Hälfte zu teilen. Links spielt und kocht sie mit Anna, rechts mit Tarek.
Doch das ist ganz schön anstrengend und Oma wird immer müder, bis sie beim Vorlesen schließlich einschläft.
Die Kinder sind allerdings noch lange nicht müde und beginnen miteinander zu spielen. Und am Ende verstehen sie sogar, was der Spruch bedeutet:
„Liebe wird mehr, wenn man sie teilt.“
Meine Meinung:
Die Illustrationen sind einfach nur entzückend. Wie herrlich ist bitte die geteilte Oma im „Zauberkabinett“! Besonders schön fand ich, wie ihre Müdigkeit von Bild zu Bild immer deutlicher wird – die Haare werden zerzauster, die Augen schwerer.
Das Buch greift auf sehr humorvolle Weise ein Thema auf, das viele Kinder beschäftigt: Teilen müssen.
Mein Kind hat auch eine jüngere Cousine und durfte lernen, dass Großeltern manchmal geteilt werden und dass trotzdem genug Liebe für alle da ist.
Ein warmherziges Bilderbuch über Eifersucht, Familie und die Erkenntnis, dass gemeinsame Zeit oft noch schöner ist.
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