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Kajzer

Mein Familienerbe und das Abenteuer der Erinnerung

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/3,1 cm

Gewicht

434 g

Beschreibung

Rezension

"Kurzweilig, pointiert und mit viel Sinn für Humor erzählt … eine große, lesenswerte und erhellende Reportage." Michael Schleicher, Münchner Merkur, 14.11.23
"Das Echo einer großen Geschichte. Spannend, lebendig und sehr persönlich erzählt." New York Times

"Was 'Kajzer' von anderen ähnlichen Berichten unterscheidet, ist sein hinterfragender, satirischer Ton, der einige der moralischen Gewissheiten des Genres ins Wanken bringt und dessen Klischees auf den Kopf stellt." London Review of Books

"Dieses Buch ist hervorragend geschrieben und liest sich wie ein packender Abenteuerroman." Publishers Weekly

"Eines Thrillers würdig ... Ein beispielhafter Beitrag zur neueren Literatur über die bewegte Geschichte der Shoah." Kirkus Reviews

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/3,1 cm

Gewicht

434 g

Auflage

1

Originaltitel

Plunder. A Memoir of Family Property and Nazi Treasure

Übersetzt von

Brigitte Hilzensauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07339-5

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Faszinierende Spurensuche

bookloving am 23.12.2023

Bewertungsnummer: 2093523

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem Sachbuch-Debüt „Kajzer“ ist dem in Toronto geborenen und in New York lebenden Journalisten Menachem Kaiser ein bewegendes und zugleich höchst unterhaltsames Memoir gelungen. Hierin erzählt er äußerst scharfsinnig und humorvoll, welche unerwarteten und bisweilen bizarren Verwicklungen ihm widerfuhren, als er sich auf die Spurensuche nach der Geschichte seiner eigenen Familie begab. Eigentlich hatte sich Menachem Kaiser als Nachkomme von Juden, die den Holocaust überlebten und nach dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika auswanderten, nicht sehr für alte Familiengeschichten und seine Herkunft interessiert – sicherlich auch, weil in der Familie wenig über die problematische Vergangenheit gesprochen wurde. Als er jedoch erfährt, dass sein Großvater Maier Menachem Kajzer, der bereits 8 Jahre vor seiner Geburt verstarb und nach dem er benannt wurde, sich vor langer Zeit vergeblich bemühte, im heutigen Polen Ansprüche auf ein von den Nazis enteignetes Mietshaus seiner Familie geltend zu machen, begibt sich der Autor nach Schlesien - der ehemaligen Heimat seines Großvaters, um vor Ort mehr darüber zu erfahren und eventuell doch noch eine Rückübertragung des Gebäudes zu erwirken. Es wird eine höchst ereignisreiche und fesselnd erzählte Reise zu seinen familiären Wurzeln und seinem Familienerbe mit zahlreichen Um-und Irrwegen sowie sehr abenteuerlichen Entwicklungen, auf der wir den Autor begleiten. In seinem in vier Teile untergliederten Buch berichtet Kaider über seine Erlebnisse keineswegs rein chronologisch. Des Öfteren schweift er in seinen zu Papier gebrachten Erinnerungen ab, verliert sich bisweilen in Nebenschauplätzen, hinterfragt seine Motive und sinniert über unterschiedliche Themen, um schließlich den Faden wieder aufzunehmen. Durch den lebendigen, sehr mitreißenden Schreibstil wird man rasch in die sich oftmals überraschend entwickelnden Geschehnisse hineingezogen und folgt gebannt dem weiteren Fortgang, so dass man gerne über einige sehr sprunghafte Wechsel und etwas langatmige Passagen hinwegsieht. Hautnah haben wir zunächst Anteil an seiner Spurensuche nach dem Familienerbe in der kleinen polnischen Stadt Sosnowiec, seinen Begegnungen mit den langjährigen Bewohnern des Gebäudes sowie seinen Interaktionen mit der mysteriösen polnischen Anwältin namens „Killerin“, die ihn und seine Familie bei ihrer Restitutionsforderung in Polen und möglichen bürokratischen Schwierigkeiten unterstützen soll. Doch unversehens befinden wir uns im zweiten Teil auf einer Schatzsuche der ganz anderen Art, erkunden an der Seite skurriler Nazi-Schatzsucher das von jüdischen Zwangsarbeitern tief ins Eulengebirge gegrabene Mysterium namens Projekt Riese, um das sich viele Mythen und aberwitzige Verschwörungstheorien ranken, und tauchen an der Seite von Kaiser in eine höchst merkwürdige Welt ab, die viele interessante historische Hintergrundinformationen aber auch bizarre Verwicklungen für uns bereit hält. So erstaunt er uns insbesondere mit einer ganz neuen, erstaunlichen Facette seiner verwobenen Familiengeschichte, die uns eigentlich von seiner Spurensuche nach der Familie seines verstorbenen Großvaters wegführt und einen ganz anderen, berühmten Volkshelden in Polen in Form von dessen Cousin in den Mittelpunkt rückt. Und wie es so oft im Leben ist, kommt am Ende alles ganz anders als erhofft und wir müssen uns mit einem unbefriedigenden und bislang offenen Ausgang von Kaisers Unterfangen zufrieden geben. FAZIT Ein fesselndes, sehr ausschweifend erzähltes Memoir über eine ereignisreiche Spurensuche nach den familiären Wurzeln, über Familienerbe, Herkunft, Wiedergutmachung und erschütternde jüdische Schicksale. Eine absolut bizarre, wie faszinierende Geschichte mit interessanten Hintergrundinformationen, die mich noch lange beschäftigt hat! Lesenswert!
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Faszinierende Spurensuche

bookloving am 23.12.2023
Bewertungsnummer: 2093523
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem Sachbuch-Debüt „Kajzer“ ist dem in Toronto geborenen und in New York lebenden Journalisten Menachem Kaiser ein bewegendes und zugleich höchst unterhaltsames Memoir gelungen. Hierin erzählt er äußerst scharfsinnig und humorvoll, welche unerwarteten und bisweilen bizarren Verwicklungen ihm widerfuhren, als er sich auf die Spurensuche nach der Geschichte seiner eigenen Familie begab. Eigentlich hatte sich Menachem Kaiser als Nachkomme von Juden, die den Holocaust überlebten und nach dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika auswanderten, nicht sehr für alte Familiengeschichten und seine Herkunft interessiert – sicherlich auch, weil in der Familie wenig über die problematische Vergangenheit gesprochen wurde. Als er jedoch erfährt, dass sein Großvater Maier Menachem Kajzer, der bereits 8 Jahre vor seiner Geburt verstarb und nach dem er benannt wurde, sich vor langer Zeit vergeblich bemühte, im heutigen Polen Ansprüche auf ein von den Nazis enteignetes Mietshaus seiner Familie geltend zu machen, begibt sich der Autor nach Schlesien - der ehemaligen Heimat seines Großvaters, um vor Ort mehr darüber zu erfahren und eventuell doch noch eine Rückübertragung des Gebäudes zu erwirken. Es wird eine höchst ereignisreiche und fesselnd erzählte Reise zu seinen familiären Wurzeln und seinem Familienerbe mit zahlreichen Um-und Irrwegen sowie sehr abenteuerlichen Entwicklungen, auf der wir den Autor begleiten. In seinem in vier Teile untergliederten Buch berichtet Kaider über seine Erlebnisse keineswegs rein chronologisch. Des Öfteren schweift er in seinen zu Papier gebrachten Erinnerungen ab, verliert sich bisweilen in Nebenschauplätzen, hinterfragt seine Motive und sinniert über unterschiedliche Themen, um schließlich den Faden wieder aufzunehmen. Durch den lebendigen, sehr mitreißenden Schreibstil wird man rasch in die sich oftmals überraschend entwickelnden Geschehnisse hineingezogen und folgt gebannt dem weiteren Fortgang, so dass man gerne über einige sehr sprunghafte Wechsel und etwas langatmige Passagen hinwegsieht. Hautnah haben wir zunächst Anteil an seiner Spurensuche nach dem Familienerbe in der kleinen polnischen Stadt Sosnowiec, seinen Begegnungen mit den langjährigen Bewohnern des Gebäudes sowie seinen Interaktionen mit der mysteriösen polnischen Anwältin namens „Killerin“, die ihn und seine Familie bei ihrer Restitutionsforderung in Polen und möglichen bürokratischen Schwierigkeiten unterstützen soll. Doch unversehens befinden wir uns im zweiten Teil auf einer Schatzsuche der ganz anderen Art, erkunden an der Seite skurriler Nazi-Schatzsucher das von jüdischen Zwangsarbeitern tief ins Eulengebirge gegrabene Mysterium namens Projekt Riese, um das sich viele Mythen und aberwitzige Verschwörungstheorien ranken, und tauchen an der Seite von Kaiser in eine höchst merkwürdige Welt ab, die viele interessante historische Hintergrundinformationen aber auch bizarre Verwicklungen für uns bereit hält. So erstaunt er uns insbesondere mit einer ganz neuen, erstaunlichen Facette seiner verwobenen Familiengeschichte, die uns eigentlich von seiner Spurensuche nach der Familie seines verstorbenen Großvaters wegführt und einen ganz anderen, berühmten Volkshelden in Polen in Form von dessen Cousin in den Mittelpunkt rückt. Und wie es so oft im Leben ist, kommt am Ende alles ganz anders als erhofft und wir müssen uns mit einem unbefriedigenden und bislang offenen Ausgang von Kaisers Unterfangen zufrieden geben. FAZIT Ein fesselndes, sehr ausschweifend erzähltes Memoir über eine ereignisreiche Spurensuche nach den familiären Wurzeln, über Familienerbe, Herkunft, Wiedergutmachung und erschütternde jüdische Schicksale. Eine absolut bizarre, wie faszinierende Geschichte mit interessanten Hintergrundinformationen, die mich noch lange beschäftigt hat! Lesenswert!

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Schwierig

raschke64 aus Dresden am 24.11.2023

Bewertungsnummer: 2074846

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Menachem Kaiser (Kajzer) versucht, das Haus seines Großvaters nach der Wende in Polen zurückzubekommen. Das gestaltet sich als sehr schwierig. Erst mal ist es das falsche Haus, dann fehlen wichtige Papiere und dann ändert Polen die Gesetze und vor Gericht geht es auch nicht gut aus… Das Buch war für mich schwierig zu lesen und ist genauso schwierig zu bewerten. Da ist zum einen grundsätzlich die Forderung nach Rückgabe des Hauses. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Familie das Haus (oder beim Verkauf das Geld) benötigt. Und noch weniger hatte ich das Gefühl, dass sie es unbedingt wollen. Das alles war für mich sehr ambivalent. Unabhängig davon steht natürlich das Recht auf ihrer Seite, dass ihnen das Haus durch die Nazis weggenommen wurde und es ihnen zusteht. So habe ich anfangs das Buch mehr als Roman oder Familiengeschichte gelesen und da war es auch interessant. Auch wenn man eher wenig über die Familie erfährt und auch der Autor sehr wenig über seinen Großvater weiß und auch nicht sehr viel mehr über ihn bzw. diese Generation herausbekommt. Danach wechselt das Thema abrupt und das Buch wird zu einer Art Sachbuch. Der Autor bezeichnet es selbst als Sachbuch, aber das ist es für mich auch nicht. Es geht um die derzeitigen Schatzsucher speziell in Schlesien, die vom Bernsteinzimmer bis zu Nazidevotionalien alles wollen und es teilweise groteske Züge annimmt. Dieser Teil der Geschichte passt nicht zur Familie und ist eher langweilig. Mich hat beim Lesen „gerettet“, dass ich die Gegend kenne und so bei der Nennung von Orten zumindest ein Bild vor Augen hatte. Danach wechselt es wieder zum Zurückbekommen des Hauses und hier verstehe ich nicht wirklich, warum der Autor weiterhin an der polnischen Rechtsanwältin festhält, obwohl sie grobe Fehler vor Gericht gemacht hat – womit ich wieder beim 1. Abschnitt der Bewertung lande. Zu guter Letzt geht es nur noch um das Buch und die teilweise Geschichte eines eher weit entfernten Verwandten namens Abraham Kajzer, dessen Aufzeichnungen zumindest in Polen ziemlich bekannt sind. Das allerdings passt wieder nicht wirklich zur Familiengeschichte. Alles in allem und kurz zusammengefasst: Dem Buch fehlt die Entscheidung, ob es eher Roman oder Sachbuch sein soll und es fehlt definitiv eine Art roter Faden. So ist es für mich mit viel gutem Willen maximal Mindestmaß.
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Schwierig

raschke64 aus Dresden am 24.11.2023
Bewertungsnummer: 2074846
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Menachem Kaiser (Kajzer) versucht, das Haus seines Großvaters nach der Wende in Polen zurückzubekommen. Das gestaltet sich als sehr schwierig. Erst mal ist es das falsche Haus, dann fehlen wichtige Papiere und dann ändert Polen die Gesetze und vor Gericht geht es auch nicht gut aus… Das Buch war für mich schwierig zu lesen und ist genauso schwierig zu bewerten. Da ist zum einen grundsätzlich die Forderung nach Rückgabe des Hauses. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Familie das Haus (oder beim Verkauf das Geld) benötigt. Und noch weniger hatte ich das Gefühl, dass sie es unbedingt wollen. Das alles war für mich sehr ambivalent. Unabhängig davon steht natürlich das Recht auf ihrer Seite, dass ihnen das Haus durch die Nazis weggenommen wurde und es ihnen zusteht. So habe ich anfangs das Buch mehr als Roman oder Familiengeschichte gelesen und da war es auch interessant. Auch wenn man eher wenig über die Familie erfährt und auch der Autor sehr wenig über seinen Großvater weiß und auch nicht sehr viel mehr über ihn bzw. diese Generation herausbekommt. Danach wechselt das Thema abrupt und das Buch wird zu einer Art Sachbuch. Der Autor bezeichnet es selbst als Sachbuch, aber das ist es für mich auch nicht. Es geht um die derzeitigen Schatzsucher speziell in Schlesien, die vom Bernsteinzimmer bis zu Nazidevotionalien alles wollen und es teilweise groteske Züge annimmt. Dieser Teil der Geschichte passt nicht zur Familie und ist eher langweilig. Mich hat beim Lesen „gerettet“, dass ich die Gegend kenne und so bei der Nennung von Orten zumindest ein Bild vor Augen hatte. Danach wechselt es wieder zum Zurückbekommen des Hauses und hier verstehe ich nicht wirklich, warum der Autor weiterhin an der polnischen Rechtsanwältin festhält, obwohl sie grobe Fehler vor Gericht gemacht hat – womit ich wieder beim 1. Abschnitt der Bewertung lande. Zu guter Letzt geht es nur noch um das Buch und die teilweise Geschichte eines eher weit entfernten Verwandten namens Abraham Kajzer, dessen Aufzeichnungen zumindest in Polen ziemlich bekannt sind. Das allerdings passt wieder nicht wirklich zur Familiengeschichte. Alles in allem und kurz zusammengefasst: Dem Buch fehlt die Entscheidung, ob es eher Roman oder Sachbuch sein soll und es fehlt definitiv eine Art roter Faden. So ist es für mich mit viel gutem Willen maximal Mindestmaß.

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