Aufwärts fallen

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Wie mein Leben zerbrach und ich zu einem neuen Glauben fand

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

224

Beschreibung

Rezension

»Priska Lachmann nimmt uns mit auf ihre christliche Lebensreise. Sie lässt uns an witzigen und traurigen, frustrierenden und befreienden Erfahrungen teilhaben, vor allem aber an ihrer Zuversicht: Gott ist größer als wir meinen - und freundlicher sowieso.«

Thorsten Dietz, Theologe Thorsten Dietz

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/13,3/2,5 cm

Gewicht

287 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-06226-6

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Wenn Glaube sich wandelt und neu wird

Bewertung aus Attenhofen am 28.01.2024

Bewertungsnummer: 2118589

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Priska Lachmann ist von Anfang ihres Lebens an in einer evangelikalen Gemeinde. Obwohl Christen in der DDR benachteiligt werden, ist der Glaube ein entscheidender Bestandteil des Familienlebens in ihrer Kindheit und Jugend. Sie ist begeistert dabei … in der Kinderstunde, auf Jugendfreizeiten, bei Gebetstreffen. Doch manche Predigten und Botschaften machen ihr Angst. Sie fürchtet sich vor der Hölle, sie ist sich unsicher, ob sie in den Himmel kommen wird, und sie versucht es allen rechtzumachen. Obwohl sie gern Psychologie studieren würde, fühlt sie sich nach einem Berufungserlebnis gedrängt Theologin zu werden. Priska heiratet jung, was in ihren Kreisen keine Seltenheit ist, denn es wird eindringlich vor vorehelichen Geschlechtsverkehr gewarnt. Eine Ehe scheint da die beste Vorsorge zu sein. Als schon nach kurzer Zeit klar ist, dass die Eheschließung ein Fehler war, zögert Priska dennoch lange sich scheiden zu lassen. Sie weiß, was dieser Schritt ihr auch in beruflicher Hinsicht kosten wird. Doch als es soweit ist, lernt sie nach einer schweren und kummervollen Zeit, ihre neugefundene Freiheit zu genießen. Dazu gesellen sich auch neue Erkenntnisse in Bezug auf ihren Glauben. Sie lernt Gott ganz anders kennen, nicht als strengen Zuchtmeister, sondern als Liebe, unbegrenzte Liebe. Es dauert trotzdem noch lange, bis sie sich von ihren Ängsten freimachen kann. Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich schnell lesen. Priska schildert Erfahrungen, die viele werden nachvollziehen können, die in freikirchlichen Gemeinden aufgewachsen sind, vor allem charismatisch geprägte. Es fällt positiv auf, wie ehrlich sie über ihr Leben berichtet, dabei reflektiert sie auch über persönliche Fehler und Irrwege. Persönlich finde ich jedoch das Ergebnis ihrer Gottessuche besorgniserregend. Nachdem sie sich von der Vorstellung eines strafenden Gottes befreit hat, bleibt ein Gott, der einfach nur gut zu den Wünschen der Menschen passt. Er liebt immer und ohne Bedingungen, und ist mit allem einverstanden, das sich gut anfühlt. Maßstäbe wie Heiligkeit verlieren an Bedeutung. Ganz sicher ist Gott ein Gott der Liebe, der uns trotz all unserer Schwächen und Fehler maßlos liebt. Aber ich glaube nicht, dass er mit allem einverstanden ist, was sich für uns gut anfühlt. So wie das Kind, das einen ganzen Ballen Zuckerwatte verschlingt, wissen wir manchmal nicht, was wirklich gut für uns ist. Ich denke, wer sich von einem falschen Konstrukt befreit, unter dem er gelitten hat, neigt leicht dazu zu weit in die andere Richtung zu gehen. So empfinde ich dieses Buch, darum kann ich es trotz einem wunderbaren Schreibstil, der Offenheit und vielen anderen Vorzügen, nicht guten Gewissens weiterempfehlen. Fazit: Der persönliche Lebensbericht einer jungen Frau, die unter einem strengen Gottesbild gelitten hat und von ihrem befreiten Glaubensweg erzählt. Es ist fesselnd und authentisch geschrieben und mit Sicherheit für einige hilfreich. Doch weil mir persönlich der Glaube an einen liebevollen, aber auch gerechten und heiligen Gott so sehr am Herzen liegt, kann ich es leider nicht empfehlen.
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Wenn Glaube sich wandelt und neu wird

Bewertung aus Attenhofen am 28.01.2024
Bewertungsnummer: 2118589
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Priska Lachmann ist von Anfang ihres Lebens an in einer evangelikalen Gemeinde. Obwohl Christen in der DDR benachteiligt werden, ist der Glaube ein entscheidender Bestandteil des Familienlebens in ihrer Kindheit und Jugend. Sie ist begeistert dabei … in der Kinderstunde, auf Jugendfreizeiten, bei Gebetstreffen. Doch manche Predigten und Botschaften machen ihr Angst. Sie fürchtet sich vor der Hölle, sie ist sich unsicher, ob sie in den Himmel kommen wird, und sie versucht es allen rechtzumachen. Obwohl sie gern Psychologie studieren würde, fühlt sie sich nach einem Berufungserlebnis gedrängt Theologin zu werden. Priska heiratet jung, was in ihren Kreisen keine Seltenheit ist, denn es wird eindringlich vor vorehelichen Geschlechtsverkehr gewarnt. Eine Ehe scheint da die beste Vorsorge zu sein. Als schon nach kurzer Zeit klar ist, dass die Eheschließung ein Fehler war, zögert Priska dennoch lange sich scheiden zu lassen. Sie weiß, was dieser Schritt ihr auch in beruflicher Hinsicht kosten wird. Doch als es soweit ist, lernt sie nach einer schweren und kummervollen Zeit, ihre neugefundene Freiheit zu genießen. Dazu gesellen sich auch neue Erkenntnisse in Bezug auf ihren Glauben. Sie lernt Gott ganz anders kennen, nicht als strengen Zuchtmeister, sondern als Liebe, unbegrenzte Liebe. Es dauert trotzdem noch lange, bis sie sich von ihren Ängsten freimachen kann. Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich schnell lesen. Priska schildert Erfahrungen, die viele werden nachvollziehen können, die in freikirchlichen Gemeinden aufgewachsen sind, vor allem charismatisch geprägte. Es fällt positiv auf, wie ehrlich sie über ihr Leben berichtet, dabei reflektiert sie auch über persönliche Fehler und Irrwege. Persönlich finde ich jedoch das Ergebnis ihrer Gottessuche besorgniserregend. Nachdem sie sich von der Vorstellung eines strafenden Gottes befreit hat, bleibt ein Gott, der einfach nur gut zu den Wünschen der Menschen passt. Er liebt immer und ohne Bedingungen, und ist mit allem einverstanden, das sich gut anfühlt. Maßstäbe wie Heiligkeit verlieren an Bedeutung. Ganz sicher ist Gott ein Gott der Liebe, der uns trotz all unserer Schwächen und Fehler maßlos liebt. Aber ich glaube nicht, dass er mit allem einverstanden ist, was sich für uns gut anfühlt. So wie das Kind, das einen ganzen Ballen Zuckerwatte verschlingt, wissen wir manchmal nicht, was wirklich gut für uns ist. Ich denke, wer sich von einem falschen Konstrukt befreit, unter dem er gelitten hat, neigt leicht dazu zu weit in die andere Richtung zu gehen. So empfinde ich dieses Buch, darum kann ich es trotz einem wunderbaren Schreibstil, der Offenheit und vielen anderen Vorzügen, nicht guten Gewissens weiterempfehlen. Fazit: Der persönliche Lebensbericht einer jungen Frau, die unter einem strengen Gottesbild gelitten hat und von ihrem befreiten Glaubensweg erzählt. Es ist fesselnd und authentisch geschrieben und mit Sicherheit für einige hilfreich. Doch weil mir persönlich der Glaube an einen liebevollen, aber auch gerechten und heiligen Gott so sehr am Herzen liegt, kann ich es leider nicht empfehlen.

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Ein sehr ehrliches, mutiges und Mut-machendes Buch

Bewertung aus Wien am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068299

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr mutiges Buch ist Priska Lachmann da gelungen. Ich kenne den Hintergrund, den sie beschreibt, ein bisschen, hatte selbst vor vielen Jahren Konktakt zu Menschen aus diversen Gemeinden und in meiner Familie drei TheologInnen unterschiedlicher Konfessionen. Mein Vater war "abtrünniger" katholischer Priester, der für seine Entscheidung zu seiner Familie von seinem engsten Umfeld, seinem Arbeitsplatz und sogar vom Staat angefeindet wurde (er stammte aus einem ehemaligen autoritären Regime). Ich kenne unterschwellige Religionskonflikte also seit meiner Kindheit, obwohl mir zum Glück immer die Balance gelungen ist, für mich ein positives, konstruktives und lebensbejahendes Gottesbild zu finden. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass es unglaublich schwierig ist, sich gegen bestehende Konstrukte aufzulehnen, gerade in jungen Jahren und bei Lebensentscheidungen (Ehe, Kinder, Scheidung), die schon ohne Religionskonflikte im Hintergrund schwierig genug sind. Hut ab vor Priska, dass sie sich gleich mehrmals traute, unglücklich machende Umstände zu verlassen, da der "liebe Gott" meines Glaubens uns ganz bestimmt nicht das Leben geschenkt hat, damit wir ein Leben lang unglücklich sind. Ernsthaft schockiert war ich, wie sehr sie als junge Mutter ihres ersten Kindes von älteren Frauen der Gemeinde behandelt, verlassen und verstoßen wurde und neben diesen Konflikten beispielsweise eine lebensbedrohende Geburt meistern musste. Von Herzen freue ich mich, dass sie solch einen tollen Lebenspartner gefunden hat, mit dem sie sich voll entfalten konnte. Mit Anfang zwanzig ist man noch so jung... wenn man da schon keine Änderungen mehr treffen kann, wie soll man dann ein erfüllendes Leben gestalten, auf das man ohne Reue zurückblicken kann? Da meine Eltern, wie gesagt, aus einem ehemals kommunistischen Land stammen, kannte ich die Ablehnung alles "Amerikanischen" wie Popmusik, modischer Kleidung, Filmen etc. aus dieser "Ecke". Es ist für Kinder eine große Bürde, die Ängste ihrer Eltern "ausbügeln" zu müssen, ich finde jede Frau toll, die dabei nicht verschroben oder verbittert wird, dazu braucht es sehr viel Kraft, die die Autorin offenbar in ihrem immer schon reichen Innenleben findet und gefunden hat. Dies spiegelt sich auch in ihrem beruflichen Werdegang wider. Pastorinnen gibt es viele, aber die Bücher, die aus Priska kommen, kann nur Priska schreiben! Und das werden hoffentlich noch viele, viele sein - ich freue mich schon darauf sie zu lesen! Mit Grüßen aus Wien, Bernadette
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Ein sehr ehrliches, mutiges und Mut-machendes Buch

Bewertung aus Wien am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068299
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr mutiges Buch ist Priska Lachmann da gelungen. Ich kenne den Hintergrund, den sie beschreibt, ein bisschen, hatte selbst vor vielen Jahren Konktakt zu Menschen aus diversen Gemeinden und in meiner Familie drei TheologInnen unterschiedlicher Konfessionen. Mein Vater war "abtrünniger" katholischer Priester, der für seine Entscheidung zu seiner Familie von seinem engsten Umfeld, seinem Arbeitsplatz und sogar vom Staat angefeindet wurde (er stammte aus einem ehemaligen autoritären Regime). Ich kenne unterschwellige Religionskonflikte also seit meiner Kindheit, obwohl mir zum Glück immer die Balance gelungen ist, für mich ein positives, konstruktives und lebensbejahendes Gottesbild zu finden. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass es unglaublich schwierig ist, sich gegen bestehende Konstrukte aufzulehnen, gerade in jungen Jahren und bei Lebensentscheidungen (Ehe, Kinder, Scheidung), die schon ohne Religionskonflikte im Hintergrund schwierig genug sind. Hut ab vor Priska, dass sie sich gleich mehrmals traute, unglücklich machende Umstände zu verlassen, da der "liebe Gott" meines Glaubens uns ganz bestimmt nicht das Leben geschenkt hat, damit wir ein Leben lang unglücklich sind. Ernsthaft schockiert war ich, wie sehr sie als junge Mutter ihres ersten Kindes von älteren Frauen der Gemeinde behandelt, verlassen und verstoßen wurde und neben diesen Konflikten beispielsweise eine lebensbedrohende Geburt meistern musste. Von Herzen freue ich mich, dass sie solch einen tollen Lebenspartner gefunden hat, mit dem sie sich voll entfalten konnte. Mit Anfang zwanzig ist man noch so jung... wenn man da schon keine Änderungen mehr treffen kann, wie soll man dann ein erfüllendes Leben gestalten, auf das man ohne Reue zurückblicken kann? Da meine Eltern, wie gesagt, aus einem ehemals kommunistischen Land stammen, kannte ich die Ablehnung alles "Amerikanischen" wie Popmusik, modischer Kleidung, Filmen etc. aus dieser "Ecke". Es ist für Kinder eine große Bürde, die Ängste ihrer Eltern "ausbügeln" zu müssen, ich finde jede Frau toll, die dabei nicht verschroben oder verbittert wird, dazu braucht es sehr viel Kraft, die die Autorin offenbar in ihrem immer schon reichen Innenleben findet und gefunden hat. Dies spiegelt sich auch in ihrem beruflichen Werdegang wider. Pastorinnen gibt es viele, aber die Bücher, die aus Priska kommen, kann nur Priska schreiben! Und das werden hoffentlich noch viele, viele sein - ich freue mich schon darauf sie zu lesen! Mit Grüßen aus Wien, Bernadette

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von Priska Lachmann

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