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Weltenbrand

Der große imperiale Krieg, 1931 – 1945

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4112

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2023

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

1520

Maße (L/B/H)

23,1/15,7/6,8 cm

Beschreibung

Rezension

Ein Meisterwerk. Dieses Buch stellt sämtliche früheren Werke über den Zweiten Weltkrieg in den Schatten. The Times

Details

Verkaufsrang

4112

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2023

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

1520

Maße (L/B/H)

23,1/15,7/6,8 cm

Gewicht

1676 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Blood and Ruins. The Great Imperial War 1931 - 1945

Übersetzt von

  • Henning Thies
  • Werner Roller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0145-5

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Monumental!

Peter Ball aus Krefeld am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068815

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn man sich bereits andere Werke großer- und zweifellos kompetenter Geister zu diesem Thema – seien es nun Andrew Roberts, Antony Beevor oder sogar Winston Churchill – zu Gemüte geführt- und gedacht hat, daß es wohl nicht mehr viel hinzufügen gibt, wird man durch Richard Overy und seinem Werk definitiv eines Besseren belehrt. Selbst wenn man Roberts und Beevor z.B. wirklich nicht vorwerfen könnte, den Krieg allzu eurozentrisch dargestellt- und die Kämpfe in der Pazifikregion eher vernachlässigt zu haben (Churchill hat als unmittelbarer Weltkriegsteilnehmer einen Sonderstatus – darum sei ihm sein allzu britisch-kolonialer Fokus verziehen), so ist Richard Overy hier aber ein deutlicher Benchmark darin, was die Klarheit der Herausstellung von Gründen signifikanter japanisch-amerikanischer Kriegsentscheidungen angeht, was die große Bedeutung von Midway und Iwojima ausmachte und was Truman letztendlich (und im Detail) dazu veranlasste, zur Atomwaffe zu greifen (wer hat sich das bisher noch nicht gefragt?). Overy beschreibt all das in einer Detaillierung, die wohl bisher einzigartig ist – ich kann mich jetzt im Nachhinein z.B. an keine einzige genannte Division, kein einziges Bataillon oder auch nur einzelnen Stoßtrupp erinnern, bei dem nicht seine Bewaffnung, dessen Kommandeur mit Dienstgrad sowie Missionsdetails benannt wurden – das gefällt sicherlich nicht jedem, muß aber als herausragende Forschungsleistung unbedingt gewürdigt werden. Die Schilderung der Ereignisse, die für den Autor den großen imperialen Krieg bereits im Jahre 1931 mit dem Einmarsch der Japaner in die chinesische Mandschurei beginnen lassen, machen jedoch nur etwa die Hälfte des gesamten Buches aus – was Overys Ansatz auch in dieser Hinsicht einzigartig macht. Im weiteren Verlauf geht der Autor zentralen Aspekten des Krieges- und der Kriegsführung nach: Mobilisierung der Massen, Einbindung und die Rolle der Wirtschaft zur Aufrechterhaltung des Kriegsgeschehens oder auch der Frage, ob Kriege in Anbetracht bestimmter Umstände tatsächlich auch gerecht sein können. Natürlich bleiben auch die Gräuel nicht unerwähnt – von den Verbrechen Einzelner, den Mordaktionen der SS-Sonderkommandos als Nachhut der Wehrmacht bis hin zu den genozidalen Vernichtungsfantasien der Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern. All das schildert Overy mit der gleichen Detailtreue und Genauigkeit, wie den Ablauf des Krieges zuvor. Ein Buch zu einem Thema, zu dem zweifellos schon viel gesagt- und noch mehr geschrieben wurde – aber nichts von dem Bisherigen hat wohl diese Höhen erreicht, wie dieser „Weltenbrand“ von Richard Overy. Ein Werk, an dem sich in nächster Zukunft alles zum Thema zweiter Weltkrieg wird messen lassen müssen. Wer sich 1300 Seiten (ohne Anhang) zutraut, sollte den Kampf unbedingt aufnehmen – es ist nämlich keiner!
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Monumental!

Peter Ball aus Krefeld am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068815
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn man sich bereits andere Werke großer- und zweifellos kompetenter Geister zu diesem Thema – seien es nun Andrew Roberts, Antony Beevor oder sogar Winston Churchill – zu Gemüte geführt- und gedacht hat, daß es wohl nicht mehr viel hinzufügen gibt, wird man durch Richard Overy und seinem Werk definitiv eines Besseren belehrt. Selbst wenn man Roberts und Beevor z.B. wirklich nicht vorwerfen könnte, den Krieg allzu eurozentrisch dargestellt- und die Kämpfe in der Pazifikregion eher vernachlässigt zu haben (Churchill hat als unmittelbarer Weltkriegsteilnehmer einen Sonderstatus – darum sei ihm sein allzu britisch-kolonialer Fokus verziehen), so ist Richard Overy hier aber ein deutlicher Benchmark darin, was die Klarheit der Herausstellung von Gründen signifikanter japanisch-amerikanischer Kriegsentscheidungen angeht, was die große Bedeutung von Midway und Iwojima ausmachte und was Truman letztendlich (und im Detail) dazu veranlasste, zur Atomwaffe zu greifen (wer hat sich das bisher noch nicht gefragt?). Overy beschreibt all das in einer Detaillierung, die wohl bisher einzigartig ist – ich kann mich jetzt im Nachhinein z.B. an keine einzige genannte Division, kein einziges Bataillon oder auch nur einzelnen Stoßtrupp erinnern, bei dem nicht seine Bewaffnung, dessen Kommandeur mit Dienstgrad sowie Missionsdetails benannt wurden – das gefällt sicherlich nicht jedem, muß aber als herausragende Forschungsleistung unbedingt gewürdigt werden. Die Schilderung der Ereignisse, die für den Autor den großen imperialen Krieg bereits im Jahre 1931 mit dem Einmarsch der Japaner in die chinesische Mandschurei beginnen lassen, machen jedoch nur etwa die Hälfte des gesamten Buches aus – was Overys Ansatz auch in dieser Hinsicht einzigartig macht. Im weiteren Verlauf geht der Autor zentralen Aspekten des Krieges- und der Kriegsführung nach: Mobilisierung der Massen, Einbindung und die Rolle der Wirtschaft zur Aufrechterhaltung des Kriegsgeschehens oder auch der Frage, ob Kriege in Anbetracht bestimmter Umstände tatsächlich auch gerecht sein können. Natürlich bleiben auch die Gräuel nicht unerwähnt – von den Verbrechen Einzelner, den Mordaktionen der SS-Sonderkommandos als Nachhut der Wehrmacht bis hin zu den genozidalen Vernichtungsfantasien der Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern. All das schildert Overy mit der gleichen Detailtreue und Genauigkeit, wie den Ablauf des Krieges zuvor. Ein Buch zu einem Thema, zu dem zweifellos schon viel gesagt- und noch mehr geschrieben wurde – aber nichts von dem Bisherigen hat wohl diese Höhen erreicht, wie dieser „Weltenbrand“ von Richard Overy. Ein Werk, an dem sich in nächster Zukunft alles zum Thema zweiter Weltkrieg wird messen lassen müssen. Wer sich 1300 Seiten (ohne Anhang) zutraut, sollte den Kampf unbedingt aufnehmen – es ist nämlich keiner!

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Martin Berger

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Ein zu großer Rahmen ...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für sein umfangreiches Werk über den Zweiten Weltkrieg wählt Richard Overy einen erweiterten Rahmen und beginnt sein Buch daher bereits mit dem Jahr 1931, als Japan China angriff. Er interpretiert ihn als letzten großen imperialen Krieg. Darüber kann man diskutieren, die Imperien waren ja mit Kriegsende 1945 nicht verschwunden, sicher aber hat diese globale Auseinandersetzung ihren Beitrag zur Dekolonisation geleistet. Die Gleichsetzung von Imperialismus und Kolonialismus, wie sie im Text oft vorgenommen wird, ist ebenfalls nicht überzeugend. Der rassistische Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten geht doch weit über einen imperialen Ansatz hinaus. Nach den chronologisch aufgebauten ersten Kapiteln folgt ein thematischer Teil. Hier werden auch Aspekte und Angelegenheiten behandelt, die in den meisten anderen Darstellungen zu kurz kommen. Auch hier kann man bei kritischer Sicht manch wichtiges oder interessantes Thema vermissen. Fazit: Richard Overy hat eine weit gespannte und umfangreiche Darstellung des Zweiten Weltkrieges verfasst, ob sein Ansatz überzeugt, das muss der Leser/ die Leserin selbst entscheiden. (Siehe auch: Churchill, Der Zweite Weltkrieg)
3/5

Ein zu großer Rahmen ...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für sein umfangreiches Werk über den Zweiten Weltkrieg wählt Richard Overy einen erweiterten Rahmen und beginnt sein Buch daher bereits mit dem Jahr 1931, als Japan China angriff. Er interpretiert ihn als letzten großen imperialen Krieg. Darüber kann man diskutieren, die Imperien waren ja mit Kriegsende 1945 nicht verschwunden, sicher aber hat diese globale Auseinandersetzung ihren Beitrag zur Dekolonisation geleistet. Die Gleichsetzung von Imperialismus und Kolonialismus, wie sie im Text oft vorgenommen wird, ist ebenfalls nicht überzeugend. Der rassistische Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten geht doch weit über einen imperialen Ansatz hinaus. Nach den chronologisch aufgebauten ersten Kapiteln folgt ein thematischer Teil. Hier werden auch Aspekte und Angelegenheiten behandelt, die in den meisten anderen Darstellungen zu kurz kommen. Auch hier kann man bei kritischer Sicht manch wichtiges oder interessantes Thema vermissen. Fazit: Richard Overy hat eine weit gespannte und umfangreiche Darstellung des Zweiten Weltkrieges verfasst, ob sein Ansatz überzeugt, das muss der Leser/ die Leserin selbst entscheiden. (Siehe auch: Churchill, Der Zweite Weltkrieg)

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