Tagebuch einer Invasion

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Beschreibung

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Haymon Verlag

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ePUB

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Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4238 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Rebecca DeWald

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939840

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Ohnmacht

LiteraTüren am 31.12.2022

Bewertungsnummer: 1851648

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am Heilig Abend 2022 feiert der Krieg in der Ukraine ein trauriges zehnmonatiges Jubiläum. Andrej Kurkow schreibt in „Tagebuch einer Invasion“ die Gedanken einer Nation auf. Ohnmächtig, eine neue Realität zu akzeptieren Der 24.02.2022 hat leider eine andere Bedeutung weltweit gewonnen. An diesem Tag begann Russland den Krieg mit der Ukraine. Und dieser dauert noch immer an. Andrej Kurkow ist Schriftsteller in der Ukraine. Er beginnt sein Tagebuch über die Invasion in sein Heimatland bereits Anfang des Jahres. Weil er „eine Vorahnung ausmachen“ möchte. Ich bin sicher, wir alle hatten eine Vorahnung, die wir nicht wahrhaben wollten. Narrative Wir haben erfahren, wie Geschichten unser Leben („Erzählende Affen“) beeinflussen. Narrative nennt man dies, es macht es aber nicht besser. Putin hat eine ganz eigene Geschichte von dem, was er der Ukraine, seinem Volk und der ganzen Welt mit diesem Krieg angetan hat. Kurkow setzt diesem Narrativ seine Tagebuch-Gedanken entgegen, die hautnah von der Front, von der Kriegslinie stammen. Das Tagebuch reicht bis einschließlich dem 11. Juli 2022. Und immer wieder zieht sich ein Roter Faden durch dieses Buch, der da heißt: unfähig, die neue Realität zu akzeptieren. Kultur in Gefahr „Putin blufft nur“, dachte auch ich. Und irrte mich, wie so viele von uns. Kurkow berichtet über die Unterschiede zwischen Ukrainern und Russen aber auch, welche Gemeinsamkeiten diese Völker verbindet. Und er zeigt, wie sehr die großartige Kultur des Landes in Gefahr ist. Wie die Schatten der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft greifen. In diesem Buch finden wir Aspekte, die keinen Platz in den täglichen Nachrichten finden. Kurkows „Tagebuch einer Invasion“ ist ein Buch gegen das Vergessen und damit ein Buch, das die Welt braucht. Andrej Kurkow: Tagebuch einer Invasion Aus dem Englischen von Rebecca DeWald Haymon 2022
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Ohnmacht

LiteraTüren am 31.12.2022
Bewertungsnummer: 1851648
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am Heilig Abend 2022 feiert der Krieg in der Ukraine ein trauriges zehnmonatiges Jubiläum. Andrej Kurkow schreibt in „Tagebuch einer Invasion“ die Gedanken einer Nation auf. Ohnmächtig, eine neue Realität zu akzeptieren Der 24.02.2022 hat leider eine andere Bedeutung weltweit gewonnen. An diesem Tag begann Russland den Krieg mit der Ukraine. Und dieser dauert noch immer an. Andrej Kurkow ist Schriftsteller in der Ukraine. Er beginnt sein Tagebuch über die Invasion in sein Heimatland bereits Anfang des Jahres. Weil er „eine Vorahnung ausmachen“ möchte. Ich bin sicher, wir alle hatten eine Vorahnung, die wir nicht wahrhaben wollten. Narrative Wir haben erfahren, wie Geschichten unser Leben („Erzählende Affen“) beeinflussen. Narrative nennt man dies, es macht es aber nicht besser. Putin hat eine ganz eigene Geschichte von dem, was er der Ukraine, seinem Volk und der ganzen Welt mit diesem Krieg angetan hat. Kurkow setzt diesem Narrativ seine Tagebuch-Gedanken entgegen, die hautnah von der Front, von der Kriegslinie stammen. Das Tagebuch reicht bis einschließlich dem 11. Juli 2022. Und immer wieder zieht sich ein Roter Faden durch dieses Buch, der da heißt: unfähig, die neue Realität zu akzeptieren. Kultur in Gefahr „Putin blufft nur“, dachte auch ich. Und irrte mich, wie so viele von uns. Kurkow berichtet über die Unterschiede zwischen Ukrainern und Russen aber auch, welche Gemeinsamkeiten diese Völker verbindet. Und er zeigt, wie sehr die großartige Kultur des Landes in Gefahr ist. Wie die Schatten der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft greifen. In diesem Buch finden wir Aspekte, die keinen Platz in den täglichen Nachrichten finden. Kurkows „Tagebuch einer Invasion“ ist ein Buch gegen das Vergessen und damit ein Buch, das die Welt braucht. Andrej Kurkow: Tagebuch einer Invasion Aus dem Englischen von Rebecca DeWald Haymon 2022

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Russische Invasion in die Ukraine

Bewertung am 28.12.2022

Bewertungsnummer: 1849783

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Am 24. Februar 2022 schrieb ich kaum etwas auf. Vom Geräusch russischer Raketenexplosionen aufgeweckt, stand ich etwa eine Stunde lang am Fenster meiner Wohnung in Kyjiw und schaute auf die leeren Straßen hinunter, in dem Bewusstsein, dass der Krieg ausgebrochen war, jedoch noch unfähig, diese neue Realität zu akzeptieren.« Das »Tagebuch einer Invasion« besteht aus Texten, die Andrej Kurkow zwei Monate vor Kriegsausbruch begann und die bis in die Kriegszeiten hineinreichen. Er sieht sie als Chronik der Angriffe und als Chronik der Stärkung der »nationalen Identität der Ukraine«, als deren Teil er sich sieht. Kukow ist ein scharfer Kritiker von Putin und der russischen Politik. Selbst in Sankt Petersburg geboren und mit russischsprachigen Eltern in Kiew aufgewachsen, bezeichnet er sich als ukrainischer Nationalist. Für die deutsche und europäische Gesellschaft ist er ein wichtiger Erklärer der Ukraine und der russischen Invasion. Er ist Präsident des PEN Ukraine und gehört zu den einflussreichsten ukrainischen Autor:innen. Seine Werke wurden in 42 Sprachen übersetzt, seit vielen Jahren erscheinen sie in deutscher Übersetzung im Diogenes Verlag, zuletzt »Graue Bienen«. Bereits 2014 veröffentlichte der österreichische Haymonverlag seine Ukrainischen Tagebücher über die Ereignisse des Euromajdans und 2022 nun das »Tagebuch einer Invasion«, für das er den Geschwister Schollpreis erhielt. Es ist die Mischung aus persönlicher Betroffenheit und einer politischen, gesellschaftlichen sowie historischen Einordnung des Krieges mit einer klaren politischen Haltung, die das Tagebuch wertvoll und lesenswert macht. Ich habe nach der Lektüre den Eindruck gewonnen, ich verstehe mehr von der Ukraine und der russischen Invasion. Ich kann die Dinge besser sortieren. Das ist viel, das ist mehr als von einem Tagebuch erwartbar ist.
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Russische Invasion in die Ukraine

Bewertung am 28.12.2022
Bewertungsnummer: 1849783
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Am 24. Februar 2022 schrieb ich kaum etwas auf. Vom Geräusch russischer Raketenexplosionen aufgeweckt, stand ich etwa eine Stunde lang am Fenster meiner Wohnung in Kyjiw und schaute auf die leeren Straßen hinunter, in dem Bewusstsein, dass der Krieg ausgebrochen war, jedoch noch unfähig, diese neue Realität zu akzeptieren.« Das »Tagebuch einer Invasion« besteht aus Texten, die Andrej Kurkow zwei Monate vor Kriegsausbruch begann und die bis in die Kriegszeiten hineinreichen. Er sieht sie als Chronik der Angriffe und als Chronik der Stärkung der »nationalen Identität der Ukraine«, als deren Teil er sich sieht. Kukow ist ein scharfer Kritiker von Putin und der russischen Politik. Selbst in Sankt Petersburg geboren und mit russischsprachigen Eltern in Kiew aufgewachsen, bezeichnet er sich als ukrainischer Nationalist. Für die deutsche und europäische Gesellschaft ist er ein wichtiger Erklärer der Ukraine und der russischen Invasion. Er ist Präsident des PEN Ukraine und gehört zu den einflussreichsten ukrainischen Autor:innen. Seine Werke wurden in 42 Sprachen übersetzt, seit vielen Jahren erscheinen sie in deutscher Übersetzung im Diogenes Verlag, zuletzt »Graue Bienen«. Bereits 2014 veröffentlichte der österreichische Haymonverlag seine Ukrainischen Tagebücher über die Ereignisse des Euromajdans und 2022 nun das »Tagebuch einer Invasion«, für das er den Geschwister Schollpreis erhielt. Es ist die Mischung aus persönlicher Betroffenheit und einer politischen, gesellschaftlichen sowie historischen Einordnung des Krieges mit einer klaren politischen Haltung, die das Tagebuch wertvoll und lesenswert macht. Ich habe nach der Lektüre den Eindruck gewonnen, ich verstehe mehr von der Ukraine und der russischen Invasion. Ich kann die Dinge besser sortieren. Das ist viel, das ist mehr als von einem Tagebuch erwartbar ist.

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von Andrej Kurkow

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